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Autobahnvignette Nein zu Vignettenpreis: Astra baut neue Stellen ab

Das Astra entlässt 34 Neuangestellte gleich wieder. Es hatte sie im Vorfeld der Abstimmung über den Vignettenpreis engagiert.

Hätte das Stimmvolk am letzten Wochenende Ja zur teureren Autobahnvignette gesagt, wären zugleich auch 400 Kilometer Strasse von den Kantonen an den Bund übergegangen. Um sich für die Mehrarbeit zu rüsten, stellte das Bundesamt für Strassen (Astra) bereits vor der Abstimmung 34 neue Leute ein. 60 Angestellte sollten später noch hinzukommen. Jetzt muss das Astra die 34 neuen Leute bereits wieder entlassen.

Das ASTRA-Gebäude in Ittigen.
Legende: Das Bundesamt für Strassen Astra im bernischen Ittigen. Keystone

Das Personal sei eingestellt worden, damit der so genannte Netzbeschluss rasch hätte umgesetzt werden können, sagt der Sprecher des Verkehrsdepartements. Er bestätigte einen Bericht von «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Ohne zusätzliches Personal hätte das Projekt nicht vorbereitet werden können, sagte er weiter. «Es ist klar, dass diese Stellen nach dem negativen Entscheid des Volkes gestrichen werden», fügte er hinzu.

Dem Verkehrsdepartement sei es jedoch wichtig, dass die Entlassungen finanz- und personalrechtlich korrekt abliefen. Es habe bereits mit dem Astra und der Finanzverwaltung Kontakt aufgenommen.

Autobahnvignette

Eidg. Vorlage: Änderung des Bundesgesetzes über die Abgabe für die Benützung von Nationalstrassen

 

  • JA

    39.5%

    1'087'350 Stimmen

  • NEIN

    60.5%

    1'662'755 Stimmen

1:12-Initiative

Eidg. Vorlage: Volksinitiative «1:12 - für gerechte Löhne»

 

  • JA

    34.7%

    955'155 Stimmen

  • NEIN

    65.3%

    1'797'110 Stimmen

Standesstimmen

  • JA

    0.0

  • NEIN

    23.0

Familieninitiative

Eidg. Vorlage: Volksinitiative «Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen»

 

  • JA

    41.5%

    1'139'743 Stimmen

  • NEIN

    58.5%

    1'604'476 Stimmen

Standesstimmen

  • JA

    2.5

  • NEIN

    20.5

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24 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Frechheit, dass hier Steuergelder bereits verschwendet werden, bevor das Volk zugestimmt hat. Frau BR Leuthard soll zurück treten, ist aus meiner Sicht nicht mehr tragbar, wenn sie solches Vorgehen duldet. Grenzt schon fast an Arroganz "das Volk wird mir schon folgen".
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Was da abgebaut wird, wird alsbald durch "sog. Fachkräfte" wieder aufgestockt....! (ein Schelm der böses dabei denkt .... (smile) ! - Die Ablehnung der Vignetten-Erhöhung ist nur ein "dankbarer" Vorwand.
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  • Kommentar von R.käser, Zürich
    Macht ohne Verantwortung macht solchen Schrott möglich. Meine lieben Verantwortlichen, Verantwortung spürt man in der Privatwirtschaft hinten rechts. Ich hoffe, dass den unfähigen Führungskräften auch gekündet wird.
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