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Energiestrategie 2050 Das neue Energiegesetz (EnG) in Kürze

Was würde sich ändern? Welche Argumente bringen die Befürworter und Gegner ins Spiel?

Am 21. Mai entscheidet das Stimmvolk über das neue Energiegesetz (EnG).

Ziel der Vorlage

Das Parlament hat zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 das Energiegesetz revidiert und damit ein erstes Massnahmenpaket beschlossen. Gegen die Energiestrategie des Bundes wurde aus SVP-nahen Kreisen das Referendum ergriffen.

Neu

Das Energiegesetz dient dazu, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien zu fördern. Zudem wird der Bau neuer Kernkraftwerke verboten.

3 Argumente dafür

Die Schweiz wird unabhängiger von importierten fossilen Energien.

Die einheimischen erneuerbaren Energien werden gefördert.

Arbeitsplätze sowie Investitionen werden geschaffen.

3 Argumente dagegen

Die Schweiz ist auf eine sichere und günstige Energieversorgung angewiesen. Die Energiestrategie ist eine utopische, gefährliche und radikale Energievorlage.

Die erneuerbaren Energien sind auf absehbare Zeit nicht in der Lage, genügend sichere und günstige Energie zu liefern, um die Kernenergie zu ersetzen.

Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 kosten Wirtschaft und Bürger rund 200 Milliarden Franken oder umgerechnet 600 Franken pro Person und Jahr während 30 Jahren.

Empfehlung

Bundesrat und Parlament empfehlen, das Energiegesetz anzunehmen. Der Nationalrat hat die Vorlage mit 120 zu 72 Stimmen bei 6 Enthaltungen gutgeheissen, der Ständerat mit 35 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen.

Parolen zum Energiegesetz

JA
CVP | BDP | EVP | FDP | GLP | SP | Grüne
NEINSVP

3 Kommentare

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  • Kommentar von Sandro Beer (Sand Be)
    Ich frage mich ja schon, wie die Fantasiezahlen der SVP auch hier sogar noch abgedruckt werden...die 200 Milliarden sind frei erfunden, resp. fällt die Hälfte davon, also rund 100 Milliarden, sowieso an unabhängig von der ES2050. Und dann rechnet die SVP ja auch noch weitere Kosten ein, die es gar nicht gibt, da alles weitere Vorgehen nach dem 21. Mai niemand kennt, nicht mal die SVP. Also ich denke, die 40 Franken pro Person und Jahr des Bundesrats sind glaubwürdig und realistisch, darum JA.
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    1. Antwort von Claudio K (Claudio77)
      Die Schweizerische Energie-Stiftung wirbt für die ES2050 mit dem Argument, es würden 85000 Stellen geschaffen. Nachgerechnet müssten so in etwa 12 Milliarden p.A Umsatz generiert werden, nur für die Lohnkosten.. in 10 Jahren sind das 120 Milliarden. Wer bezahlt das? Was die ES2050 so alles tolles kann, Energievermehrung (Strom sparen UND Elektromobilität UND e-Heizen) und Konjunkturprogramm .. ein Perpetuum Mobile. P.S .Ich mag die SVP ja auch nicht - aber offenbar die Einzigen, die rechnen.
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    2. Antwort von Edi Steinlin (stoni)
      Nun ja, Sandro Beer, wenn Sie dem Bundesrat die Fr. 40.-- glauben, gratuliere ich Ihnen, ich bin aber sicher, dass Sie eines Besseren belehrt werden.
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