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Grundeinkommen Grundeinkommen gefährdet laut Gegnern den Wohlstand

Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist aus Sicht der Gegner ein gefährliches Experiment. Ein Ja in der Abstimmung vom 5. Juni würde das gesamte Wirtschafts- und Sozialsystem auf den Kopf stellen, warnt das Nein-Komitee.

Legende: Video «Gegner des Grundeinkommens legen ihre Argumente dar» abspielen. Laufzeit 1:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.05.2016.

Bedingungsloses Geld für alle, dafür keine Sozialgeldverwalter mehr – so will es eine Initiative. Doch dagegen regt sich Widerstand auf breiter Front: FDP, SVP, SP, CVP, GLP und BDP sind gegen das Begehren. Das Vorhaben stelle nicht nur Schweizer Werte wie Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung in Frage, sondern gefährde den Schweizer Wohlstand, argumentierten die Gegner.

Bei einem Ja zur Initiative würden alle in der Schweiz lebenden Menschen unabhängig von einer Erwerbstätigkeit ein Einkommen erhalten. Die Höhe lässt der Initiativtext offen. Die Initianten gehen jedoch von 2500 Franken aus.

Legende: Video «Utopie oder Chance» abspielen. Laufzeit 74:00 Minuten.
Aus Club vom 26.04.2016.

Bei der Frage der Finanzierung werde klar, dass die Idee ein Luftschloss sei, schreiben die Gegner. Die Schweiz würde in einen Teufelskreis von Steuererhöhungen und negativen Arbeitsanreizen geraten. Dass das System ausgenutzt werden könne, liege auf der Hand. Schwarzarbeit und Tauschhandel würden florieren.

Das Komitee gibt auch zu bedenken, dass 2500 Franken mehr seien als in vielen europäischen Ländern verdient werde. So liege etwa in Rumänien das Nettoeinkommen bei knapp 400 Euro. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde also als Migrationsmagnet wirken.

62 Kommentare

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  • Kommentar von alfred maurer (zeitgeist)
    Eine Systemveränderung tut not: "Die Vermögen in der Schweiz sind noch ungleicher verteilt als die Einkommen. Im Jahr 2011 (aktuellste Daten) besass das reichste Prozent der Steuerpflichtigen 40 Prozent aller steuerbaren Reinvermögen. Das entspricht 590 Milliarden Franken. Auf die untersten 90 Prozenten – also die grosse Mehrheit der Bevölkerung – entfielen dagegen lediglich 26 Prozent aller Vermögen." Die Reichen haben dieses Geld wohl kaum mit Arbeiten verdient!
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Ein Grundeinkommen wird für Menschen vieler Länder einen Anreiz darstellen, in die Schweiz einzuwandern. Behaupten die GEGNER .-----Nein , das Grundeinkommen erhalten nur SCHWEIZER ! Die SVP Und sympathisierende Gruppen, bekämpfen ja die weitere Einwanderung mit allen Mitteln auch ohne diesem Grundgehalt erfolgreich -nun so tun als ob dies mehr Einwanderer anzieht - die so oder so frühest in 12 Jahren zur möglichen Einbürgerung kommen ist unglaubwürdig und heuchlerisch .
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Weil die Beschäftigung und die Wirtschaftsleistung zurückgehen, hat der Staat weniger Steuereinnahmen. Behaupten die GEGNER . -------- Nein, das Gegenteil ist der Fall ! Durch das Grundeinkommen und dem möglichen freien Zuverdienst wird die Kaufkraft jedes Einzelnen wesentlich verbessert und der Binnenmarkt angeregt und mehr Umsatz erwirtschaftet und somit auch höhere STEUEREINNAHMEN generiert . Den Wohlhabenden bleibt noch genügend und eine gerechtere Verteilung der Güter ist längst fällig !
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