Wahlbeobachter bei der Jura-Abstimmung

Die zwei Urnengänge von Ende November zur Zukunft der Region im Kanton Jura und im Berner Jura sollen von neutralen Beobachtern überwacht werden.

Die bernische und die jurassische Kantonsregierung haben sich auf die Wahlbeobachter geeinigt. Mit deren Einsetzung erhoffen sich die beiden Regierungen eine grössere Sorgfalt bei der Ermittlung der Resultate. Auch soll diese Masssnahme das Vertrauen der Bevölkerung in die Richtigkeit der Abstimmungsergebnisse stärken, wie Vertreter des Kantons Bern am Montag vor den Medien erklärten.

Weitere Massnahmen vorgesehen

Die Berner Kantonsregierung will dafür sorgen, dass die Gemeindeangestellten im Berner Jura gezielt vorbereitet werden auf die Abstimmung. Ausserdem werden alle brieflich eingegangenen Stimmen nicht laufend ausgezählt, sondern erst am Sonntag. Auch damit soll Unregelmässigkeiten vorgebeugt werden. «Bei einer solch wichtigen Abstimmung brauchen wir ein wasserdichtes Resultat», sagte der Berner Regierungspräsident Christoph Neuhaus gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Der Urnengang in den bernjurassischen Gemeinden und im Kanton Jura findet am 24. November statt.