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Legende: Video Politologe Lukas Golder erläutert die allgemeine Stimmabsicht abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus News-Clip vom 11.04.2019.
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Umfrage zu den Abstimmungen Alle Ergebnisse – ein knappes und ein deutliches Ja

Fünf Wochen vor der Abstimmung vom 19. Mai würde das Stimmvolk zähneknirschend der AHV-Steuervorlage zustimmen und somit das Referendum ablehnen. Deutlicher würden sich die Stimmenden zur EU-Waffenrichtlinie äussern. Sie würden der Änderung zustimmen.

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Legende: SRF

Knappe Mehrheit für den AHV-Steuer-Deal

Bei der AHV-Steuervorlage will eine knappe Mehrheit von 54 Prozent dem Deal zustimmen. Die Meinungsbildung des Stimmvolkes ist jedoch unterdurchschnittlich. Am meisten für das AHV-Steuerpaket sind FDP- und CVP-Wähler. Bei den anderen Parteien ist die Haltung der Anhängerschaft noch nicht gefestigt und widerspricht zum Teil den Parolen.

Mehr zur AHV-Steuervorlage

Beim Waffenrecht sind die Stimmabsichten deutlich

Der Stand der Meinungsbildung zur neuen EU-Waffenrichtlinie ist weit fortgeschritten. Zwei Drittel der Stimmenden befürworten die Änderungen im Schweizer Waffenrecht und lehnen das Referendum ab. Die Pro-Seite hat damit einen Vorsprung von 33 Prozentpunkten. Ältere Personen und solche mit einer höheren Schulbildung, aber auch Städter befürworten die Vorlage.

Mehr zur neuen EU-Waffenrichtlinie

Mittlere Stimmbeteiligung

Auch wenn der Abstimmungskampf noch nicht ganz in Gang gesetzt ist, ist die derzeitige Teilnahmeabsicht im Mittel der Stimmbeteiligung der letzten Jahre. Ende März hätten 45 Prozent der Stimmberechtigten an den Abstimmungen teilgenommen.

So befragt das Institut gfs.bern

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So befragt das Institut gfs.bern

Die Umfrage wurde im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 25. März und 4. April 2019 durchgeführt. Der mittlere Befragungstag ist der 29. März. Befragt wurden 1200 stimmberechtigte Personen mit Wohnsitz in der Schweiz: 700 Personen aus der Deutschschweiz, 300 aus der Romandie und 200 aus der italienischsprachigen Schweiz.

Zusätzlich wurden 4724 online befragt, um die Stichprobengrösse in der französisch- und italienischsprachigen Schweiz zu erhöhen. Die Aufteilung der online Befragten auf die Sprachregionen ist wie folgt: 3161 Personen in der Deutschschweiz, 1206 in der Romandie und 357 in der italienischsprachigen Schweiz.

Die Stichprobe ist sprachregional gewichtet und repräsentativ für die Schweizer Stimmberechtigten. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt ± 2,9 Prozentpunkte.

Bei 1200 Befragten und einem Befragungsergebnis von 50 Prozent liegt der effektive Wert mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit zwischen 47,1 und 52,9 Prozent. Dabei sind kleinere Abweichungen wahrscheinlicher, grössere unwahrscheinlicher.

Wie wird gefragt?

Die Interviews wurden telefonisch, mehrheitlich per Festnetz, aber auch per Handy durchgeführt. Der Online-Teil wurde über die Webportale der SRG-Medien realisiert als sogenanntes Opt-in (Mitmachbefragung).

Die befragten Stimmberechtigten hatten jeweils fünf Antwortmöglichkeiten zur Verfügung: «bestimmt dafür», «eher dafür», «weiss nicht/keine Antwort», «bestimmt dagegen» und «eher dagegen».

Für eine vereinfachte Darstellung im Artikel wurden in den meisten Fällen die Antworten «bestimmt dafür» und «eher dafür» zusammengezählt – entsprechend wurde auch mit den Antworten «bestimmt dagegen» und «eher dagegen» verfahren.

Konkret wurde etwa gefragt: «Ganz unabhängig davon, wie sicher Sie sind, dass Sie an dieser Volksabstimmung teilnehmen würden: Wenn morgen schon über die Vorlage abgestimmt würde, wären Sie dann bestimmt dafür, eher dafür, eher dagegen oder bestimmt dagegen?»

Umfragen sind Momentaufnahmen

Das Forschungsinstitut gfs.bern führt zwei Umfragen zur Abstimmung vom 19. Mai 2019 durch. Die erste Umfrage, wie sie jetzt vorliegt, ist eine Momentaufnahme und widerspiegelt die gegenwärtige Situation, wie die Autoren betonen: Die Ergebnisse seien kein vorweg genommenes Abstimmungsergebnis; sie geben den Stand der Meinungsbildung nach Eröffnung des Abstimmungskampfes wieder. Erst nach Vorliegen der zweiten Befragung sind allenfalls Aussagen über den Trend möglich.

Detaillierte Informationen zur Befragungsart und den Interpretationen der Ergebnisse finden Sie auf der Seite des Institutes gfs.bern, Link öffnet in einem neuen Fenster.

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