Zum Inhalt springen

SP wechselt Kandidatin aus Yvonne Beutler möchte nun doch Stadtpräsidentin werden

Yvonne Beutler (links) freut sich mit Stadtpräsident Michael Künzle (rechts) über seine Wahl 2012.
Legende: Bereits 2012 hiess es «Beutler gegen Künzle» bei der Wahl ums Winterthurer Stadtpräsidium. Damals obsiegte der CVP-Mann. Keystone
  • Bei den Wahlen vom 4. März forderte die SP Winterthur mit ihrer Kandidatin Christa Meier den amtierenden Stadtpräsidenten Michael Künzle (CVP) heraus.
  • Keiner der Beiden erreichte das absolute Mehr, weshalb es am 15. April zum zweiten Wahlgang kommt.
  • Der SP-Vorstand möchte nun ihre Kandidatin auswechseln und schlägt den Mitgliedern Yvonne Beutler als neue Stadtpräsidiums-Kandidatin vor.
  • Yvonne Beutler ist seit 2012 Finanzvorsteherin der Stadt Winterthur und wurde am 4. März mit den meisten Stimmen wiedergewählt.

Die SP sei am vergangenen Sonntag klar als wählerstärkste Partei der Stadt Winterthur bestätigt worden, teilt der SP-Vorstand am Donnerstagnachmittag mit. Jetzt gelte es, die Verantwortung für die Führung der Stadt zu übernehmen. Die Partei sei in Absprache mit ihren drei Stadträten Christa Meier, Nicolas Galladé und Yvonne Beutler zum Schluss gekommen, dass ihre Finanzvorsteherin die geeignete Kandidatin für das Stadtpräsidium sei, heisst es in der Mitteilung weiter.

Ich bin bereit, die Verantwortung zu übernehmen.
Autor: Yvonne BeutlerSP-Stadträtin Winterthur

Yvonne Beutler selbst hatte im Vorfeld der Winterthurer Wahlen noch eine Kandidatur fürs Stadtpräsidium ausgeschlossen. Nun habe sich die Ausgangslage aber verändert, sagt die 45-Jährige im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF.

«Die Bevölkerung hat am vergangenen Wochenende ein deutliches Zeichen gesetzt, dass sie eine andere, fortschrittlichere Politik wünscht», sagt Yvonne Beutler. Sie wolle dafür die Verantwortung übernehmen. Den Entscheid habe sie zusammen mit ihrer Familie gefällt, so die Winterthurer Stadträtin und Mutter eines 11-jährigen Sohns weiter.

Der Entscheid der Parteileitung muss noch am kommenden Dienstag von den SP-Mitgliedern bestätigt werden. Beutler zweifelt jedoch nicht an ihrer Nomination. Die vielen Rückmeldungen seit dem Wahlsonntag hätten ihr gezeigt, dass ihre Kandidatur breit unterstützt werde.

Das Duell Künzle/Beutler gab es bereits 2012

Die Winterthurer Finanzvorsteherin hatte am 4. März von allen Stadtratskandidatinnen und -Kandidaten die meisten Stimmen gemacht. Bereits 2012 trat sie fürs Stadtpräsidium an, unterlag damals aber dem aktuell amtierenden Stadtpräsidenten Michael Künzle (CVP) deutlich.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Yvonne Beutler wird in der linken "Sozialhilfe-Hochburg" Winterthur die Wahl zur Stadtpräsidentin bestimmt problemlos schaffen! Ich bin bereit, die Verantwortung zu übernehmen!" (Zitat von Beutler)! Welche Verantwortung? Wer in einer "Geldverteiler-Partei" nur das Geld der Steuerzahler(innen) verteilt, übernimmt keine Verantwortung! Solche Geldverteiler warten auf die Fleissigen und deren Steuergelder und dann wird aus der Politikerin ein Geld-Verwalter und Geldverteiler(in)! (Ein "Gutmensch")
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      ausserdem sind solche Leute mitverantwortlich für die Abwanderung -oder im Schlechteren Fall der Dezimierung- des Mittelstandes. Die Linke vergisst immer gern, wer ihnen eigentlich die Steuergelder einbringt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Andreas Baumgartner (Bildung hilft)
      Immer wieder dasselbe Märchen. Linke haben inzwischen auch begriffen, dass funktionierende Sozialsysteme nur mit einer funktionierenden Wirtschaft möglich sind. Übrigens; meine Tochter arbeitet 50Stunden die Woche, und wählt links
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Jörg Frey (giogio)
      Sie machen da ein Verwechslung. Es gibt grosse Parteien, die den kleinen Leuten das Geld wegnehmen und die Durchschnittsbürger mit aufgeblasenen Bürokratien quälen und das abgezockte Geld als grosszügige Steuergeschenke an die Millionäre und Milliardäre der Schweiz und an sich selber verteilen. Das sind dann eben die richtigen Gutmenschen für die Reichen und Superreichen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen