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Coronavirus: Erster Todesfall in der Schweiz
Aus Tagesschau vom 05.03.2020.
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Aktuelle Coronavirus-Situation Die Mehrheit der Kantone vom Virus betroffen

  • Die Schweiz hat ein erstes Todesopfer zu verzeichnen, das im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht. Im Unispital in Lausanne ist eine 74-jährige Frau verstorben. Sie galt wegen einer chronischen Krankheit als Risikopatientin.
  • Das Bundesamt für Gesundheit zählte bis am Donnerstagabend 87 bestätigte Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus in der Schweiz.
  • Bundesrat Guy Parmelin hat sich mit Wirtschaftsvertretern und Sozialpartnern ausgetauscht. Konkrete Massnahmen wurden dabei nicht beschlossen.

Informationen:

  • Die meisten Kantone informieren auf eigenen Websites zur lokalen Situation. Das ist die Liste der Kantons-Links.
  • Das Coronavirus hat Auswirkungen auf diverse Veranstaltungen. Eine Auswahl betroffener Anlässe finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 2:08

    Chinas Wirtschaftswachstum sinkt wohl stärker als erwartet

    Experten zufolge dürfte die Coronavirus-Epidemie das chinesische Wirtschaftswachstum im laufenden Quartal stärker abschwächen als erwartet. In diesem Quartal werde das Wachstum wohl auf 3.5 Prozent fallen, heisst es in einer Reuters-Umfrage unter mehr als 40 Wirtschaftswissenschaftlern in- und ausserhalb der Volksrepublik. Mitte Februar gingen die Experten im Mittel noch von einem Wachstum von 4.5 Prozent aus. Im vorangegangenen Quartal betrug das Wachstum noch 6.0 Prozent.

  • 0:31

    Französischer Parlamentarier positiv getestet

    Ein französischer Abgeordneter ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab die Nationalversammlung am Donnerstag bekannt, ohne jedoch den Namen des Parlamentariers zu nennen. Auch zwei Angestellte des Parlaments sind demnach infiziert. Bis Donnerstagabend waren in Frankreich 423 Fälle gemeldet worden, 138 mehr als am Vortag.

  • 22:49

    Flugbranche spürt die Folgen des Virus

    Die wirtschaftliche Lage sei in manchen Branchen ernst, sagte Wirtschaftsminister Guy Parmelin heute beim Treffen mit Firmen und Gewerkschaften. Die Flugbranche spürt die Folgen des Virus schon jetzt. Weniger Passagiere, gestrichene Flüge – den Fluggesellschaften entgehen Millionen.

    Heute musste die britische «Flybe» Insolvenz anmelden. Das Coronavirus könnte die Branche wohl nachhaltig verändern.

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    Flugbranche spürt die Folgen des Coronavirus
    Aus 10vor10 vom 05.03.2020.
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  • 22:45

    Verwirrung um Regeln für Veranstalter bleibt gross

    Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat Gesundheitsminister Alain Berset gestern neue Regeln präsentiert. Abstand halten gehört dazu und auch, dass es bei Veranstaltungen ab 150 Personen eine Risikoabwägung braucht. Restlose Klärung brachte dieser Auftritt allerdings nicht.

    Die Recherche von «10vor10» in den Kantonen zeigt – die Verwirrung ist nach wie vor gross. Vom Club-Besitzer bis zum Pfarrer.

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    Coronavirus: Was sind die Regeln für Veranstalter?
    Aus 10vor10 vom 05.03.2020.
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  • 22:22

    87 bestätigte Ansteckungsfälle in 17 Kantonen

    Das BAG spricht bis heute Abend von 87 bestätigten Ansteckungsfällen. Es betrifft die Kantone Aargau, Baselland, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Schwyz, Tessin, Waadt, Wallis, Zug, Zürich sowie das Fürstentum Liechtenstein. Alle Erkrankten sind isoliert – die Gesundheitsbehörden benachrichtigen enge Kontaktpersonen.

    Negativ getestet mit Verdacht auf das neue Coronavirus wurden bisher mehr als 3000 Personen.

  • 21:42

    Italien verschiebt Verfassungsreferendum

    Die italienische Regierung verschiebt ein wichtiges Verfassungsreferendum wegen des Coronavirus-Ausbruchs und kündigt mehr Mittel für den Umgang mit der Krise an. Das Referendum sollte am 29. März stattfinden, dabei geht es um die Reduzierung der Zahl der Parlamentarier. Einen neuen Termin nannte Regierungschef Giuseppe Conte am Donnerstag nicht.

    Derweil will Rom die Mittel für ein geplantes Massnahmenpaket zur Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf 7.5 Milliarden Euro verdoppeln. Das Geld soll den nationalen Gesundheitsdienst, die Polizei und den Zivilschutz unterstützen, sagte der Finanzminister. Auch Hilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer sollen darin enthalten sein. «Das Ziel ist, dass niemand seinen Job wegen des Coronavirus verliert», sagte der Minister.

  • 21:30

    «Der Zivilschutz hilft uns in den Kantonen»

    Es sei eine grosse personelle Herausforderung für die Kantone, zum Beispiel die Risikoabwägungen mit den Veranstaltern zu machen. Betroffen sind Veranstaltungen, die zwischen 150 und 1000 Personen erwarten.

    Heidi Hanselmann, Präsidentin der Gesundheitsdirektoren, zeigt sich erfreut, dass die Kantone auch auf die Hilfe des Zivilschutzes zählen können. «Viele junge Leute helfen Telefone abzunehmen, Fragen zu beantworten und Risikoabschätzungen zu machen.»

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    Heidi Hanselmann: «Der Zivilschutz hilft uns in den Kantonen»
    Aus News-Clip vom 05.03.2020.
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  • 21:02

    Corona zieht der Berner Museumsnacht den Stecker

    Um die 100'000 Besucherinnen und Besucher zählt die Berner Museumsnacht jeweils. Am 20. März hätte sie wieder stattfinden sollen. Nun haben die Organisatorinnen entschieden, den Anlass abzusagen. Die derzeitigen Auflagen von Bund und Kanton könnten an der Museumsnacht nicht erfüllt werden.

  • 20:43

    Gefährdete Generalversammlungen

    Das Coronavirus stellt Unternehmen vor Probleme – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Vielen Aktiengesellschaften halten in den kommenden Wochen ihre Generalversammlungen ab – eigentlich. Denn die strikten Auflagen für Veranstaltungen kommen ihnen in die Quere. Das führt zu rechtlichen Problemen.

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    Generalversammlungen gefährdet
    Aus Tagesschau vom 05.03.2020.
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  • 20:21

    Züge zwischen der Schweiz und Italien werden desinfiziert

    Im Bahnverkehr zwischen der Schweiz und Italien und umgekehrt müssen die Züge auf Anordnung der italienischen Behörden desinfiziert werden. Die Anordnung betrifft alle Züge im grenzüberschreitenden Verkehr. Die SBB führen die Desinfektion bei jeder Zugswende in der Schweiz und im Rahmen der ordentlichen Tagesreinigung in der Nacht durch, wie die SBB einen Bericht von blick.ch bestätigen. Auf Anweisung der italienischen Behörden müssten alle Bahnbetreiber nach Italien verkehrende Züge seit 27. Februar täglich desinfizieren, zitiert die Nachrichtenagentur Keystone-SDA die SBB.

  • 19:26

    FDP Schweiz sagt Delegiertenversammlung ab

    Die FDP Schweiz hat wegen des Coronavirus ihre für den 4. April in Biel geplante Delegiertenversammlung abgesagt. Der Anlass werde auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Die Anweisungen des Kantons Bern seien restriktiver als jene des Bundesrates, wird die Kommunikationsverantwortliche Fanny Noghero von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zitiert. Für das Generalsekretariat der FDP wären diese Direktiven schwer anwendbar für einen Anlass mit 300 bis 400 Personen. Zudem sei die weitere Entwicklung der Lage nicht absehbar. Im Sinne einer gewissen Planungssicherheit habe der Parteivorstand deshalb entschieden, die Delegiertenversammlung auf einen späteren, noch unbekannten Zeitpunkt zu verschieben.

    Auch die SP und die SVP planen Ende März und Anfang April Parteiversammlungen – zur Wahl ihrer neuen Präsidentinnen und Präsidenten. Bislang gehen die beiden Parteien davon aus, dass die Delegiertenversammlungen durchgeführt werden können.

  • 18:26

    Erster Fall im Kanton Appenzell Ausserrhoden

    «Wie erwartet, hat das Coronavirus auch Appenzell Ausserrhoden erreicht», schrieb die Kantonskanzlei am Donnerstag in einer Mitteilung. Das neue Coronavirus wurde bei einer 50-jährigen Frau nach einem Test, der am Spital Herisau abgenommen wurde, nachgewiesen. Der zweite Bestätigungstest durch das Referenzlabor in Genf steht noch aus.

    Da es der gesundheitliche Zustand und die äusseren Umstände zulassen, kann die Patientin – entsprechend den Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) – zu Hause bleiben. Ebenfalls am Wohnort unter Quarantäne sind ihre Familienangehörigen, die bis anhin symptomfrei sind, wie der Kanton weiter mitteilte.

    Angesteckt hat sich die Frau bei einem Nachtessen ausserhalb des Kantons. Das Verhalten der betroffenen Frau war vorbildlich, heisst es weiter. Nach Auftreten der Symptome habe sie erst telefonisch Kontakt mit dem Spital aufgenommen, wohin sie dann aufgeboten wurde und wo unter den notwendigen Schutzvorkehrungen die Probe entnommen werden konnte.

  • 17:33

    Keine Sonderregelung mehr in Chur

    Die Stadt Chur hat im Zusammenhang mit dem Coronavirus ihr Verbot für Veranstaltungen mit über 50 Personen aufgegeben. Sie schliesst sich der schweizweiten Regelung an, wonach Veranstaltungen mit 150 Personen und mehr einer Risikoabschätzung bedürfen. Unverändert gilt bis am 15. März die Regelung, wonach Anlässe mit über 1000 Personen verboten sind. Aktuell sind 11 Personen im Kanton Graubünden am Coronavirus erkrankt

  • 17:03

    Schulferien in Basel werden nicht verlängert

    In den beiden Basel gehen die Fasnachtsferien trotz Coronavirus wie geplant am Wochenende zu Ende. Der Schulbetrieb findet ab Montag sowohl im Kanton Basel-Stadt wie im Kanton Basel-Landschaft wieder regulär statt. Der Entscheid, den Unterricht Anfang nächster Woche wieder aufzunehmen, sei nach sorgfältiger Abwägung getroffen worden, sagte der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer.

  • 16:39

    Weitere Infizierte in Zürich und im Aargau

    Im Kanton Zürich haben sich sechs weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bis jetzt gibt es somit insgesamt 19 bestätigte Fälle. Die neu Infizierten sind zwischen 26 und 40 Jahre alt.

    Im Kanton Aargau hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen um zwei weitere Personen auf neun erhöht. Die Behörden gehen davon aus, dass nochmals mit zwei zusätzlichen Fällen gerechnet werden muss.

  • 16:29

    150-Personen-Regel gilt im Kanton Zürich nicht

    Anlässe mit über 150 Personen sollen nur noch nach Rücksprache mit den Behörden bewilligt werden. Dies erklärten gestern Abend Bundesrat Alain Berset und die Präsidentin der Gesundheitsdirektorenkonferenz Heidi Hanselmann. Im Kanton Zürich wird diese Empfehlung aber nicht umgesetzt. Veranstaltungen mit unter 1000 Personen könnten weiterhin grundsätzlich durchgeführt werden, sagt Marcel Odermatt von der Zürcher Gesundheitsdirektion.

  • 16:20

    Erster Fall im Jura

    Im Kanton Jura wurde der erste Fall einer Infektion verzeichnet. Der Kanton hat neue Massnahmen, Link öffnet in einem neuen Fenster ergriffen für Anlässe mit weniger als 1000 Personen.

  • 16:07

    Point de presse beendet

    Laut Parmelin werden sich die Sozialpartner in der gleichen Zusammensetzung monatlich zu weiteren Gesprächen am runden Tisch treffen. Des Weiteren würden Arbeitsgruppen über die verschiedenen Departemente hinweg auch juristische und finanzielle Aspekte analysieren.

    Damit endet die Informationsveranstaltung von Bundesrat Parmelin. Der Bundesrat tagt am Freitag wieder. Dann wird die Coronakrise erneut auf der Traktandenliste stehen.

  • 16:05

    Lage wird weiter analysiert

    Das Seco sei momentan mit vielen Fragen konfrontiert. Es gebe aber keine individuelle Lösung für jeden Fall. Mit den Verbänden wolle man aber geeignete Lösungen finden. Ob langfristige Konjunkturmassnahmen nötig seien, müsse man noch analysieren.

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    «Wir überlegen kurz-, mittel-, und langfristig» (frz. Originalton)
    Aus News-Clip vom 05.03.2020.
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  • 15:57

    Keine Tabus

    Bei dem Treffen wurde auch diskutiert, was in einem zweiten Schritt, möglich wäre. Parmelin macht dabei klar, dass es dabei keine Tabus gebe.

    Ob es auch Konsequenzen gebe für die anstehenden Generalversammlungen, müsse geklärt werden. Um juristische Probleme im Falle von Absagen zu vermeiden, müssten dazu Empfehlungen gegeben werden. Bezüglich der Situation für die Event-Veranstalter, merkt Parmelin an, dass es bei einigen zu Liquiditätsproblemen kommen könnte, wenn Tickets kurzfristig zurückgezahlt werden müssen.

Sendebezug: SRF 4 News, 03.03.2020, 20:30 Uhr

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131 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Gnehm  (JoG)
    @ Markus Guggisberg: Triagieren meint, dass Risikogruppen erkannt und nach besten Möglichkeiten geschützt werden müssen. Shutdown der Volkswirtschaft für 14 Tage inkl. Schliessung der Grenzen würde mehr Chaos verursachen, als dass es hilft. Der Ansatz von Israel scheint Linie zu haben mit der Quarantäne für alle Rückkehrer, aber auch das ist nicht unproblematisch. Schliessung der Schulen wird dort schwierig, wo Kinder von den Grosseltern (Risikogruppe) betreut werden müssen (siehe Italien).
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  • Kommentar von Markus Guggisberg  (gugmar)
    Das Verhalten von BAG, SECO, EDA, BR und Parlament sind als schlecht zu bezeichnen. Jedwelches Defensivkonzept für diesen längst als potentiell gefährlichen Fall hat komplett gefehlt. Es gibt in der Schweiz keine Verteidigungsfähigkeit weil sie sich falsche inexistente "europäische" Weltbilder eingebildet hat. Es ist schon heute klar, dass weder Testmaterial, noch medizinische Kapazitäten ausreichen werden. Wer nicht vorausschauend verteidigt hat schon verloren. Eigenverantwortung fehlt total !
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  • Kommentar von Markus Guggisberg  (gugmar)
    "Basler Predigerkirche wird umgenutzt" ... ein sinnreicher Titel !
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