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Tessin schliesst alle Lokale, Italiens Spitäler sind überfordert, Europa steht still
Aus Tagesschau vom 15.03.2020.
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Aktuelle Infos zum Virus In diversen Kantonen müssen Geschäfte schliessen

  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet am Sonntag 2200 positiv getestete Coronavirus-Fälle. Das sind rund 800 Menschen mehr innerhalb eines Tages. Bei weiteren 152 Fällen ist eine Bestätigung ausstehend. 14 Personen sind bisher gestorben.
  • Der Bundesrat hat am Freitag die Massnahmen ein weiteres Mal verschärft. So bleiben unter anderem die Schulen bis zum 4. April im ganzen Land geschlossen. Informationen zu den weiteren Massnahmen lesen Sie hier.
  • Auch die Nachbarländer der Schweiz haben einschneidende Schritte eingeleitet. Nach Italien und Frankreich schliesst auch Österreich sämtliche Einrichtungen, die nicht unbedingt notwendig sind.

Informationen:

  • Die meisten Kantone informieren auf eigenen Websites zur lokalen Situation. Das ist die Liste der Kantons-Links.
  • Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie hier.
  • Diverse Länder haben über Einreisebeschränkungen für Schweizer Reisende verfügt. Hier geht es zur Übersicht.
  • Testen Sie Ihr Risiko mit dem «Corona-Check», Link öffnet in einem neuen Fenster des medizinischen Universitätszentrums des Kantons Waadt.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:02

    Virus lässt Chinas Wirtschaft einbrechen

    Das Coronavirus versetzt der chinesischen Wirtschaft einen schweren Schlag. So ging die Industrieproduktion im Januar und Februar im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Vorjahres um 13.5 Prozent zurück. Dies ist der stärkste bislang gemessene Einbruch, wie am Montag veröffentlichte Zahlen des Pekinger Statistikamt zeigen. Der Einzelhandel verzeichnete einen Umsatzrückgang von 20.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    Da Peking vergangene Woche erklärte, dass der Höhepunkt der Epidemie in China überschritten sei, rechnen Analysten damit, dass die Produktion nun langsam wieder anläuft.

  • 3:52

    New York schliesst Restaurants, Bars und Kinos

    Schulen, Restaurants, Bars, Theater und Kinos müssen in New York ab Montag geschlossen bleiben. «Es ist Zeit, drastische Massnahmen zu ergreifen», twitterte der New Yorker Stadtpräsident Bill de Blasio. Restaurants dürfen bloss noch Take-Away-Essen verkaufen.

    Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, so de Blasio, da die Massnahmen «Herz und Seele» der Metropole betreffen. Mehr als 50'000 Restaurants sind davon betroffen. Man müsse dem Virus allerdings mit einer «Kriegsmentalität» entgegnen.

  • 2:00

    Mehrere Länder verschärfen Massnahmen

    Mehrere Staaten haben weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angekündigt:

    • Die tschechische Regierung schränkt die Bewegungsfreiheit der Menschen ein. Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, sich ab Sonntagmitternacht an ihrem Wohnort aufzuhalten und zwischenmenschliche Kontakte zu vermeiden.
    • Serbien hat den nationalen Notstand ausgerufen. Schulen, Kindergärten, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen des Landes werden ab Montag geschlossen, wie Präsident Aleksandar Vučić am Sonntag ankündigte. Zudem werden die Grenzen für Ausländer geschlossen.

    Auch in Südamerika reagieren einige Staaten:

    • Kolumbien schliesst seine Grenze zu Venezuela sowie alle Schulen und Universitäten. Dies soll gemäss Regierung zunächst bis zum 20. April gelten.
    • Argentinien macht nach Angaben des Präsidenten Alberto Fernández für die kommenden 15 Tage alle Grenzen dicht und setzt den Schulbetrieb bis Ende Monat aus.
  • 0:39

    Notenbanken stellen Dollar-Versorgung sicher

    Führende Notenbanken stellen angesichts der Coronavirus-Krise die Versorgung des Finanzsystems mit der Weltreservewährung US-Dollar sicher. Zum einen würden die Kosten bereits bestehender gegenseitiger Dollar-Leihgeschäfte, sogenannte Swaps, verringert. Zum anderen würden zusätzliche Leihgeschäfte mit einer längeren Laufzeit durchgeführt, teilten die sechs beteiligten Notenbanken am Sonntag mit.

    Mit den Massnahmen soll die ordnungsgemässe Funktion des Marktes für Dollar-Liquidität sichergestellt werden. Banken benötigen Dollar für viele wichtige Finanzgeschäfte, nicht zuletzt mit Unternehmen. Beteiligt an der Aktion sind die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank EZB, die Bank of England, die Bank of Japan, die Schweizerische Nationalbank SNB und die Bank of Kanada.

  • 23:55

    Applaus für Ärztinnen und Ärzte in Griechenland

    Um Ärzte und Pflegepersonal in ihrem Kampf gegen das Coronavirus aufzumuntern, haben am Sonntagabend tausende Griechinnen und Griechen in der Hauptstadt Athen und anderen Städten etwa fünf Minuten lang applaudiert. In einigen Fällen zündeten die Einwohner auch Feuerwerk, wie das griechische Fernsehen zeigte. Zu der Aktion hatte die Ehefrau des griechischen Regierungschefs Kyriakos Mitsotakis aufgerufen.

    In den vergangenen Tagen hatten ähnliche Aktionen bereits in Spanien und Italien stattgefunden. In Griechenland sind bis Sonntag nach offiziellen Angaben sechs Menschen am Coronavirus gestorben. Über 300 Menschen wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

  • 22:16

    US-Notenbank FED senkt Leitzinsen auf fast null Prozent

    Die US-Notenbank Federal Reserve hat die Leitzinsen wegen des Coronavirus auf eine Zielspanne von null bis 0.25 Prozent gesenkt – das ist ein Prozentpunkt niedriger als bisher. Das teilte die Notenbank am Sonntagabend überraschend mit. Gleichzeitig will sie 700 Milliarden Dollar ins Finanzsystem pumpen, um drohenden Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken. Die FED will die US-Wirtschaft damit vor den Folgen der Pandemie schützen. «Die Auswirkungen des Coronavirus werden die wirtschaftliche Aktivität kurzfristig belasten und ein Risiko für die konjunkturelle Entwicklung bedeuten», begründete die FED den Schritt.

    Die neue Spanne werde so lange auf diesem Niveau bleiben, bis die Wirtschaft die jüngsten Entwicklungen überstanden habe und wieder auf Kurs sei, ihre Ziele für Beschäftigung und Preissatabilität zu erreichen. Zuletzt hatte die FED die Leitzinsen am 3. März um einen halben Prozentpunkt gesenkt. Es war die erste Zinssenkung seit der Finanzkrise 2008 ausserhalb eines regulären Treffens ihrer Mitglieder.

    Die drastische Senkung des Leitzinses auf beinahe Null und die Milliarden-Finanzeinspritzung erinnern an die Notfallmassnahmen, welche die FED auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 ergriffen hatte. Da senkte sie den Leitzins auf nahezu Null und hielt ihn sieben Jahre lang auf diesem Niveau. Die Zinssenkung der FED zielt darauf ab, Geld für die Kreditvergabe der Banken freizusetzen. Da Unternehmen in der ganzen USA ihre Einnahmen durch Coronavirus-Massnahmen schrumpfen sehen, werden sie sich um kurzfristige Kredite bemühen, um ihre Lohnsumme erhalten zu können.

    Hauptgebäude Federal Reserve
    Legende: Keystone
  • 21:48

    Französischer Parfümhersteller will kostenloses Desinfektionsmittel produzieren

    Der französische Luxuskonzern LVMH will wegen der Coronavirus-Krise in seinen Parfum- und Kosmetikfabriken in Frankreich grosse Mengen Desinfektionsmittel produzieren. Ab Montag sollen Fabriken, die eigentlich Parfüm für Christian Dior oder Givenchy produzieren, entsprechendes Gel herstellen, um dem Mangel an Desinfektionsmittel entgegenzuwirken, wie der französische Konzern am Sonntag mitteilte. Die Handdesinfektionsmittel sollen dann kostenlos an Gesundheitseinrichtungen in Frankreich ausgeliefert werden.

    Stehpult vor Schild auf dem LVMH steht
    Legende: Die Abkürzung LVMH setzt sich aus den Markennamen Louis Vuitton, Moët und Hennessy zusammen. Der Konzern entstand durch die Fusion der drei Luxuskonzerne. Zur Gruppe gehören noch weitere Champagner- und Modemarken. Reuters
  • 21:15

    Auch in Graubünden müssen die meisten Geschäfte schliessen

    Als fünfter Kanton hat nun auch Graubünden entschieden, dass die meisten Geschäfte bis am 30. April geschlossen bleiben müssen. Die Massnahme gilt ab Montagmittag, 12.00 Uhr. Alle Restaurants, Bars, Cafés und Snack-Bars, Detailhandelsgeschäfte und Warenhäuser sind davon betroffen – Lebensmittelläden, Apotheken, Banken und Postschalter können offen bleiben. Auch Essens-Lieferdienste bleiben erlaubt. Medizinische Therapien können weiterhin durchgeführt werden, Kosmetik- und Wellnessbehandlungen jedoch nicht. Ebenfalls verboten werden sämtliche religiösen Versammlungen.

    Hotelbetriebe dürfen weiterhin geöffnet bleiben und ihre Hotelgäste auch bewirten. Es gelten dafür ebenfalls die verschärften Hygienebestimmungen und die Einhaltung der sozialen Distanz gemäss dem Bundesamt für Gesundheit. Es dürfen nur Gäste bewirtet werden, die im selben Hotel auch übernachten. Betriebskantinen dürfen offen bleiben, sofern sie keine externen Gäste bewirten. Ähnliche Massnahmen haben bereits die Kantone Tessin, Jura, Neuenburg und Baselland beschlossen.

  • 21:04

    Kantonsparlamente in Baselstadt und Schaffhausen sagen Sitzung ab

    Nach dem Zürcher Kantonsparlament haben nun auch jene von Baselstadt und Schaffhausen bekannt gegeben, dass sie nicht tagen werden. Der Grosse Rat des Kantons Basel hätte am Mittwoch, 18. März eine Sitzung gehabt, der Schaffhauser Kantonsrat am Montag, 16. März. In Baselstadt soll die nächste Sitzung von Mitte April in der Messe Basel abgehalten werden, wo genügend Platz für die Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit zur Verfügung stehe. Es sei wichtig, «dass Parlament auch in einer solch schwierigen Situation funktioniert», heisst es in einer Mitteilung.

  • 20:29

    Auch Neuenburg schliesst die meisten Geschäfte

    Der Kanton Neuenburg hat am Sonntagabend den Notstand ausgerufen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus. Nach dem Tessin, Baselland und dem Jura ist Neuenburg damit der vierte Kanton, der eine solche Entscheidung trifft. Die neue Massnahme tritt Sonntagmitternacht in Kraft.

    Ab dann bleiben alle Läden geschlossen, mit Ausnahme von solchen für Lebensmittel, Futter für Tiere, Apotheken, Kiosken Tankstellenshops und Banken, wie es in einer Mitteilung des Kantons vom Sonntag heisst. Restaurants dürfen noch bis Montag 14 Uhr öffnen.

    Versammlungen – öffentliche und private – sind ab sofort verboten. Ausgenommen sind unbedingt notwendige Treffen, wenn sie die Zahl von 20 Teilnehmenden nicht überschreiten.

  • 20:24

    Bundesrat traf sich zu einer Krisensitzung

    Bundesratssprecher André Simonazzi hat über Twitter informiert, dass sich der Bundesrat heute zu einer ausserordentlichen Sitzung getroffen habe, «um die Wirkung der am Freitag getroffenen Massnahmen zu analysieren». Er habe Bilanz gezogen über die Situation in den Kantonen und Nachbarländern und das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus diskutiert. «Der Bundesrat prüft die Situation laufend und wird in Kürze eine weitere Sitzung zu diesem Thema abhalten», so Simonazzi weiter. Vergangenen Freitag hat der Bundesrat die Massnahmen ein weiteres Mal verschärft. Unter anderem bleiben die Schulen bis zum 4. April im ganzen Land geschlossen.

  • 20:07

    In eigener Sache: SRG passt Programm der besonderen Lage an

    Wegen der ab Montag geschlossenen Schulen passt die SRG in ihren Radio- und TV-Programmen sowie auf ihren Online-Plattformen ihr Angebot an. Vor allem das Kinder- und Jugendprogramm wird ausgebaut und auch das Angebot für ältere Menschen sowie Film- und Kulturinteressierte wird erweitert. So erweitert SRF beispielsweise in Zusammenarbeit mit Lehrerverbänden das «SRF mySchool»-Programm, weitet das Online-Erfolgsformat «Zwei am Morge» auf den TV-Sender SRF zwei aus, erhöht laufend die Anzahl Erklärvideos und plant auf den Radiokanälen interaktive Sondersendungen, welche die aktuelle Situation thematisieren. Zudem sind virtuelle Museumsrundgänge in Abklärung, mehr Hörspiele, Podcasts und Wunschkonzerte werden ins Programm aufgenommen und diverse weitere Formate sollen laufend hinzukommen.

    Promobild Zwei am Morge
    Legende: Das Online-Format «Zwei am Morge» erhält neu zusätzlichen Sendeplatz auf dem TV-Sender SRF 2. SRF
  • 19:49

    Chaos an amerikanischen Flughäfen

    Der Andrang von Rückkehrern in die USA aus Europa hat wegen Gesundheitskontrollen bei der Einreise zu stundenlangen Wartezeiten an den dafür vorgesehenen Flughäfen geführt. Auf Fernsehbildern und in sozialen Medien waren extrem lange Schlangen von Menschen zu sehen, die dicht gedrängt anstanden. US-Präsident Donald Trump hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus einen Einreisestopp für Ausländer aus den Schengen-Staaten verfügt. Amerikaner und Personen mit einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis (Green Card) aus diesen Ländern dürfen in die USA zurückkehren, allerdings nur an 13 dafür ausgewählten Flughäfen. Sie müssen sich dort einer kurzen Gesundheitskontrolle unterziehen.

    Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, zeigte sich am Sonntag besorgt über die Menschenmengen an den betroffenen Flughäfen: «Das ist nicht, was wir sehen wollen», sagte er dem Sender CNN. Trump warb um Verständnis. «Entschuldigen Sie die Unterbrechungen und Verzögerungen, wir arbeiten so schnell wie möglich, aber es ist sehr wichtig, dass wir wachsam und vorsichtig sind», teilte er auf Twitter mit. Der geschäftsführende Chef der Grenzschutzbehörde CBP, Mark Morgan, räumte in einer Mitteilung ein, dass die Wartezeiten nicht hinnehmbar seien. Der geschäftsführende Heimatschutzminister Chad Wolf schrieb auf Twitter, man wisse um die langen Schlangen und bemühe sich darum, mehr Kapazitäten zu schaffen. Die eigentliche Gesundheitskontrolle dauere nur rund eine Minute pro Passagier.

    Video
    Stundenlanges warten an US-Flughäfen
    Aus SRF News vom 15.03.2020.
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  • 19:09

    Jetzt ist es offiziell: Deutschland sperrt für gewisse Reisende die Grenzen

    Nun hat der deutsche Innenminister Horst Seehofer Meldungen der Bild-Zeitung bestätigt: An den Grenzen zur Schweiz, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Dänemark werden ab acht Uhr montags wieder Grenzkontrollen eingeführt. «Die Lage ist sehr ernst», meinte Seehofer. Der Warenverkehr und der Verkehr von Berufspendlern bleibe auch möglich. Auch deutsche Staatsbürger aus dem Ausland können weiter einreisen. Anderen Reisenden ohne gravierenden Grund werde die Einreise jedoch nicht gestattet. Wie lange die Grenzkontrollen bestehen bleiben, liess Seehofer offen. «Wir müssen von Zeit zu Zeit immer wieder überlegen, was notwendig ist.» Anlass für die Grenzkontrollen sei die Ausweisung von Elsass und Lothringen als Risikogebiet gewesen.

    Video
    Seehofer: «Es werden verübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt»
    Aus News-Clip vom 15.03.2020.
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  • 18:57

    Zahl der Todesopfer steigt in Italien sprunghaft an

    Trotz drastischen Massnahmen nimmt die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in Italien weiterhin zu. Am Sonntag wurden 368 zusätzliche Todesfälle gemeldet, das sind fast doppelt so viele wie jene, die am Samstag gemeldet wurden. Damit stieg die Zahl der Opfer seit Beginn der Epidemie am 21. Februar auf 1809, wie der Zivilschutz am Sonntag in Rom mitteilte.

    Die Infektionen kletterten um 2853 auf 20'603. 1372 Personen lagen auf der Intensivstation. 2335 Personen sind inzwischen genesen. Die Lombardei ist mit 1218 Todesopfern die am stärkste betroffen Region, gefolgt von der Emilia Romagna (284 Todesopfer), vom Veneto (63) und den Marche (46). Im Friaul gab es 14 Todesfälle, in der Provinz Südtirol waren es fünf.

  • 18:43

    Zürcher Kantonsrat darf nicht tagen

    Die für Montagvormittag anberaumte Sitzung des Zürcher Kantonsrats fällt aus. Die Gesundheitsdirektion hat dem Parlament die Bewilligung für die Sitzung entzogen, wie die Direktion am Sonntag twitterte. Vergangene Woche hatte der Kantonsrat entschieden, die Sitzung wegen des Coronavirus vom engen Rathaus am Limmatquai in eine Messehalle zu verlegen. Dort hätte das «Social Distancing» eingehalten werden können.

    Mittlerweile hat sich die Lage aber verschärft, sodass die Gesundheitsdirektion die Sitzung trotz dieser Sicherheitsmassnahme nicht stattfinden lassen will. Auch der Zürcher Gemeinderat, der am Mittwoch in der gleichen Messehalle stattgefunden hätte, ist abgesagt, wie die Gesundheitsdirektion weiter twitterte.

  • 17:44

    National- und Ständerat brechen die Session ab

    Die Frühjahrssession der eidgenössischen Räte wird wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen. Darauf haben sich Präsidenten aller Fraktionen am Sonntag geeinigt. Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) bestätigte zunächst auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA-Keystone eine Information des Tages-Anzeigers. In der Zwischenzeit haben auch die Parlamentsdienste die Information bestätigt.

    Es handle sich um einen Abbruch der Session, nicht um einen Unterbruch, wie Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) sagte. «Wir haben keine Geschäfte, die es notwendig machen, dass wir uns treffen», sagte Stöckli weiter. Das Parlament wolle den Menschen zeigen, dass man nur für dringendste und unaufschiebbare Aufgaben hinausgehen und sonst zu Hause bleiben soll. «Die Situation ist ernst», sagte er weiter.

    Der Parlamentsverwaltung sei der Auftrag erteilt worden, einen Sitzungsort zu suchen, in dem die notwendige Distanz der Parlamentsmitglieder eingehalten werden könne. Stöckli wies darauf hin, dass bereits Anfang Mai eine Sondersession geplant ist. Zudem könne jederzeit eine Session einberufen werden, wenn der Bundesrat Entscheide des Parlaments benötige.

  • 17:15

    Auch Jura schliesst die meisten Geschäfte

    Nach dem Tessin und Baselland hat nun auch der Kanton Jura entschieden, die meisten Geschäfte zu schliessen. Davon ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen, Kioske, und Apotheken. Auch andere öffentlich begehbaren Einrichtungen müssen schliessen – darunter Kinos, Bars, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Da sind Banken und Postämter ausgenommen. Restaurants und Cafés dürfen weiterhin Mahlzeiten zubereiten und diese per Lieferdienst den Kunden zukommen lassen. Weiter sind alle öffentlichen, privaten und religiösen Versammlungen ab 50 Personen verboten. Die Regierung kann Ausnahmen gewähren. Zudem bleiben auch die Schalter der kantonalen oder kommunalen Verwaltungen zu – Ausnahmen können genehmigt werden, um der Bevölkerung zwingende Dienstleistungen zu garantieren. Per Telefon und E-Mail sind die Behörden weiterhin erreichbar. Die neuen Massnahmen treten am Montag in Kraft.

  • 16:45

    Aus Protest: Brasilianische Fussballspieler tragen Gesichtsmasken

    Die Spieler des brasilianischen Fussballvereins Gremio gingen bei ihrem Spiel am Sonntag mit Gesichtsmasken auf den Platz. Damit wollten sie gegen die Weiterführung der Meisterschaft protestieren. «Das Leben muss Vorrang haben», kommentierte ein Funktionär des Klubs die Aktion. Auch die Spieler müssten geschützt werden. Zuschauer waren beim Spiel nicht zugelassen. In ganz Südamerika wehren sich Fussballspieler und -vereine dagegen, dass weiterhin Spiele stattfinden.

    Fussballspieler mit Gesichtsmaske
    Legende: Reuters
  • 16:39

    Südkorea meldet erneut weniger Neuinfektionen

    Die Zahl der täglich erfassten Corona-Infektionen in Südkorea ist zum ersten Mal seit mehr als drei Wochen auf unter 100 zurückgegangen. Am Samstag seien 76 Neuinfektionen festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl der Menschen in dem Land, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben, erreichte damit 8162. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus lag bei 75.

SRF 4 News, 14.3.20, 7:30 Uhr

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Der Ausbruch des Coronavirus im chinesischen Wuhan hat Wildtiermärkte in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Der „Huanan Seafood Market“, auf dem auch lebende und frisch geschlachtete Tiere angeboten wurden, gilt als möglicher Ausgangsort der Epidemie. Wildtiermärkte spielen jedoch bei Epidemien eine Rolle. Werden dort bedrohte und gewilderte Spezies wie Pangoline gehandelt, tragen die Märkte zu deren Ausrottung bei. China muss diese Märkte endlich verbieten.
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  • Kommentar von Pascal Ringenbach  (stuhlflechter)
    Schade...
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Die Swiss ist keine Swissair. Die Swiss ist eine in der Schweiz operierende Tochtergesellschaft der deutschen Lufthansa und hat nichts mit Schweizer Nationalstolz zu tun. Ich fliege recht viel, ja, gebe nach wie vor zu. An Swiss-Flügen hört man vom Personal schön Hochdeutsch, kein CH-Akzent mehr. Sehr auffallend. Ich sehe nicht ein, warum so ein Unternehmen für die Schweiz strategisch wichtig wäre. Der Mutterkonzern sollte da einspringen, wie bei allen anderen Konzerngesellschaften.
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