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Schweiz Arbeitslosigkeit in der Schweiz nochmals gestiegen

Ende Jahr gab es in der Schweiz nochmals mehr Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,2 Prozent im November auf 3,5 Prozent. Durchschnittlich lag sie im Gesamtjahr 2013 bei 3,2 Prozent gegenüber 2,9 Prozent im 2012.

Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz ist im Dezember 2013 gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen, und zwar um 10'364 auf 149'437 Personen.

Die entsprechende Arbeitslosenquote legte damit auf 3,5 Prozent zu. Im November lag sie noch bei 3,2 Prozent. Seit Mai 2010 waren nicht mehr so viele Menschen in der Schweiz ohne Job wie Ende 2013.

Legende: Video Arbeitslosenzahlen: Vorsichtiger Optimismus für 2014 abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.01.2014.

Doch Besserung scheint in Sicht. «Die Entwicklung von Indikatoren wie offene Stellen oder Beschäftigungsaussichten lassen darauf schliessen, dass es besser wird und wir eine leichte Reduktion der Arbeitslosigkeit erfahren werden», sagt Boris Zürcher.

Laut dem Chef der Direktion für Arbeit hinkt der Arbeitsmarkt dem Bruttoinlandsprodukt erfahrungsgemäss immer etwas hinterher. «Es ist aber davon auszugehen, dass wir die Früchte des Aufschwungs bald ernten können.»

Anzahl offener Stellen verringert

Der Anstieg im Dezember war vor allem saisonbedingt, blieb doch die saisonbereinigte Ziffer im Berichtsmonat unverändert bei 3,2 Prozent. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit. Die Zahlen fielen damit im Rahmen der Erwartungen aus.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich im Dezember um 3,4 Prozent auf 19'981 Betroffene. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,8 Prozent. Insgesamt wurden im Dezember 205'802 Stellensuchende registriert.

Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten offenen Stellen verringerte sich derweil um 16 Prozent auf 9'745 Stellen.

Anstieg trotz gut laufender Wirtschaft

Die Arbeitslosenquote ist über das ganze letzte Jahr gesehen gestiegen – von 2,9 auf 3,2 Prozent. Und das, obwohl die Wirtschaft im 2013 gleichzeitig um 2 Prozent gewachsen ist. Der vermeintliche Widerspruch rührt daher, dass der Arbeitsmarkt in der Regel verzögert auf die wirtschaftliche Lage reagiert.

Legende:
Entwicklung der Arbeitslosenzahlen 1990-2013 bfs

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Freitag, Thurgau
    Nach "Deutschland schafft sich ab" könnte der nächste Buchtitel heissen "Schweiz schafft sich ab". Politiker vor, der/die ehrlich schreiben kann und reelle Zahlen präsentiert!
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Dank der Personenfreizügigkeit verlieren wir unsere Jobs und haben immer mehr Verkehr auf der Strasse. Dazu kommt, dass wir kaum noch Wohnungen die Bezahlbar sind uns leisten können und es auch kaum welche gibt oder zu überhöten Preise. Wenn man Arbeitslos wird dann hat man gleich richtig Probleme, denn die Steuern interessiert es nicht ob man einen Job hat, erst im kommenden Jahr. Unter dem Strich, wir haben ein massives Problem das gelöst werden muss, Thema: Masseneinwaderung!
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Ich kann es Persoenlich bestaetigen, ich bin schon laenger Arbeitslos, da ich mit weiteren Kollegen unsere mehr Jaehrige Jobs verloren haben, da die Geschaeftsleitung sich fuer Billigarbeiter vom Ausland entschienden haben. Besten dank der Personenfreizuegigkeit. Wenn wir weiter Unkontrolliert Personen einwandern lassen haben wir Scheizer bald gar keine Jobs mehr. Stoppt diese unkontrollierte Masseneinwanderung.
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