Armee zum Helikopterabsturz: Das Protokoll zum Nachlesen

Beim Absturz eines Super Pumas beim Gotthard-Hospiz sind am Mittwoch beide Piloten gestorben, ein Flughelfer wurde verletzt. Dem Verletzten gehe es «physisch und psychisch gut», teilte das VBS vor den Medien in Bern mit. Eine technische Unfallursache könne wohl ausgeschlossen werden.

Liveticker zum Super-Puma-Absturz

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • Super Puma stürzte am Mittwoch beim Gotthard-Hospiz während OSZE-Inspektion ab
  • Beide Piloten kamen ums Leben, ein Flughelfer wurde verletzt. Dem Verletzten gehe es «physisch und psychisch gut»
  • Helikopter hatte ein Stromkabel touchiert
  • VBS: «Gibt bisher keinen Hinweis auf technische Unfallfallursache»
  • Super-Puma-Flotte nimmt regulären Flugbetrieb wieder auf
  • Einer der beiden verstorbenen Piloten ist André Bättig, FDP-Stadtrat aus Illnau-Effretikon ZH
  • 10 :19

    Auf Wiedersehen

    Die Information der Armeespitze zum Helikopterabsturz ist beendet. Wir schliessen hiermit unseren Liveticker und bedanken uns für Ihr Interesse.

  • 10 :17

    Waren es Miliz- oder Berufspiloten?

    Ob es sich bei den Piloten um Miliz- oder Berufspiloten handelte, will ein Journalist wissen. Die Luftwaffe möchte dazu keine näheren Angaben machen. Nur so viel: Deren Ausbildung sei genau identisch.

    Rechsteiner bestätigte zudem, dass der Militärhelikopter mit einem Kabelschneider ausgestattet war. Dieser sei allerdings vorne an der Nase montiert und würde somit ein Kabel nur bei horizontalem Flug durchtrennen.

    Video «Rechsteiner bestätigt: Super Puma hatte einen Kabelschneider» abspielen

    Rechsteiner bestätigt: Super Puma hatte einen Kabelschneider

    0:58 min, vom 29.9.2016

  • 10 :14

    Absturzopfer war Stadtrat in Illnau-Effretikon

    Einer der beiden Piloten, die am Mittwoch beim Absturz des Militärhelikopters auf dem Gotthard ums Leben gekommen sind, ist André Bättig, FDP-Stadtrat aus Illnau-Effretikon. Das hat der Stadtrat der Zürcher Gemeinde am Donnerstag mitgeteilt. Die Armee wollte sich dazu nicht äussern.

  • 10 :12

    Helikopter dürfen grundsätzlich überall landen

    Prinzipiell dürfen Hubschrauber der Luftwaffe überall landen, sagt Oberstleutnant und Fluglehrer Lukas Rechsteiner. Die Auswahl eines passenden Landeortes sei Bestandteil der Ausbildung und werde laufend geschult.

  • 10 :10

    Wohl keine technische Unfallursache

    Bisher gibt es keinen Hinweis auf eine technische Unfallursache oder einen systemischen Fehler bei der Super-Puma-Flotte, sagte Goumoëns. Der Flugbetrieb werde denn auch wieder aufgenommen.

    Video «De Goumoëns: «Keine technische Ursache»» abspielen

    De Goumoëns: «Keine technische Ursache»

    0:34 min, vom 29.9.2016

  • 10 :08

    Informationen über die OSZE-Inspektion

    Der Flug fand im Rahmen einer OSZE-Inspektion statt, die von Frankreich verlangt wurde. Grundsätzlich hat jeder Teilnehmer-Staat das Recht, eine solche Inspektion in einem anderen Staat durchzuführen. So soll Transparenz geschaffen werden. Sie habe am Montag um 16 Uhr begonnen, sagte Robert Diethelm, Chef Internationale Beziehungen Verteidigung. Die französischen Offiziere seien von einem Schweizer Begleitteam betreut worden. Im laufenden Jahr sei die Schweiz viermal inspiziert worden. Die Schweizer selber nehmen ebenfalls an Inspektionen im Ausland teil.

    Video «Robert Diethelm erklärt den gestrigen OSZE-Einsatz» abspielen

    Robert Diethelm erklärt den gestrigen OSZE-Einsatz

    2:00 min, vom 29.9.2016

  • 10 :04

    So sah es bei der Absturzstelle aus

    Oberstleutnant Lukas Rechsteiner: «Das Wrack lag ausgebrannt auf der Wiese. Der Heckmotor ragte senkrecht in den Himmel wie ein Mahnmal. Ich war schockiert und gleichzeitig hilflos über den tragischen Verlust zweier Freunde.»

    Video «Lukas Rechsteiner beschreibt die Unfallstelle» abspielen

    Lukas Rechsteiner beschreibt die Unfallstelle

    0:38 min, vom 29.9.2016

  • 10 :03

    Ein Dank an die Helfer

    Nun spricht Stabsoffizier Pierre de Goumoëns. Er dankt den Helfern, die bei den schwierigen Bergungsarbeiten vor Ort waren.

  • 10 :02

    Dem verletzten Flughelfer geht es «physisch und psychisch gut»

    Jürg Nussbaum, Chef der Kommunkation Luftwaffe, eröffnet die Medienkonferenz. Er sagt zu Beginn, dem beim Absturz verletzten Flughelfer, gehe es «physisch und psychisch gut».

  • 9 :53

    Bilder zum Absturz des Militärhelikopters

    Der Super Puma stürzte gestern gegen 12 Uhr in unmittelbarer Nähe des Gotthard-Hospiz ab. Bilder von Augenzeugen sehen Sie hier.

    Die Absturzstelle. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Die Absturzstelle. SRF

  • 9 :46

    Weshalb touchierte der Helikopter ein Stromkabel?

    Armeechef André Blattmann bestätigte gestern Berichte von Augenzeugen, die sagten, der Super Puma habe ein Stromkabel berührt. Dies wirft Fragen auf. Stromleitungen sind normalerweise auf den elektronischen Karten, welche die Piloten auf dem Bildschirm vor sich haben, eingezeichnet. Wie kann es trotzdem zu Kollisionen kommen? Mehr dazu lesen Sie hier.

  • 9 :40

    Super Pumas starten heute wieder

    Wie das VBS zuvor via Twitter mitgeteilt hatte, werden bereits heute wieder Armeehelikopter starten. Auch die Aufräumarbeiten an der Absturzstelle gehen weiter. Sie konnten gestern wegen einsetzender Dunkelheit nicht abgeschlossen werden.

  • 9 :39

    Guten Morgen

    Das ist unser Liveticker zum Absturz eines Super Pumas auf dem Gotthard. Die Armeespitze informiert ab 10 Uhr in Bern über die aktuellen Erkenntnisse.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Helikopterabsturz über dem Gotthard

    Aus Tagesschau vom 28.9.2016

    Schon wieder macht ein tödliches Unglück der Schweizer Luftwaffe Schlagzeilen: Über dem Gotthardpass ist ein Militär-Helikopter abgestürzt, nur einen Monat nach dem Absturz eines F/A-18-Kampfjets. Beide Piloten kamen ums Leben. Einschätzungen von Bundeshaus-Redaktor Christoph Nufer