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Attacke in Schaffhausen Bei der Festnahme: Der Verdächtige hatte zwei Armbrüste dabei

Podium der Medienkonferenz mit drei Personen.
Legende: Staatsanwalt Peter Sticher (l.), Einsatzleiter Ravi Landolt (M) und Mediensprecherin Cindy Beer informieren die Presse. SRF
  • Der Tatverdächtige wurde gestern in Thalwil (ZH) nach Hinweisen aus der Bevölkerung festgenommen.
  • Der 51-Jährige war laut Staatsanwaltschaft allein und zu Fuss unterwegs und «verhielt sich anständig und kooperativ». Über das Motiv der Tat wisse man noch nichts.
  • Bei der Festnahme führte er zwei geladene Armbrüste in einem Plastiksack mit. Die Motorsäge hatte er nicht dabei, und sie konnte bislang auch nicht gefunden werden, erklärt Peter Sticher, erster Staatsanwalt im Kanton Schaffhausen.
  • Wie der Mann nach Thalwil gelangen konnte, sei noch nicht klar, sagt Einsatzleiter Ravi Landolt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Zunächst einmal, es handelt sich um einen psychisch sehr kranken Mann. Es ist schlimm was dadurch passiert ist, aber Schuld trägt auch unsere Gesellschaft aus der er sich selbst abgegrenzt hat, und keiner hat ihm dann mehr Beachtung geschenkt. Das gibt es leider, dass Menschen aus dem Muster fallen, wie man zu sein hat. Hat es gegeben und wird es wieder geben.
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    1. Antwort von Alfons Bauer (frustriert)
      Obwohl dieser Amokläufer eine Kettensäge, zwei Armbrüste und womöglich noch weitere Waffen hatte, gibt es trotzdem Leute die ihn als "Opfer des Systems" sehen. Warum trägt die Gesellschaft die Schuld, wenn ER sich selbst ausgegrenzt hat? Gibt genug Randständige, die keine Waffen besitzen.
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    2. Antwort von Alfons Bauer (frustriert)
      Obwohl dieser Amokläufer eine Kettensäge, zwei Armbrüste und womöglich noch weitere Waffen hatte, gibt es trotzdem Leute die ihn als "Opfer des Systems" sehen. Warum trägt die Gesellschaft die Schuld, wenn ER sich selbst ausgegrenzt hat? Gibt genug Randständige, die keine Waffen besitzen.
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    3. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Saleve2, so häufig ich Ihre Meinung auch teile, aber diesmal muss sich die Exekutive kritische Fragen gefallen lassen. - Die Gesellschaft hat diesem Mann zwar nicht die gefühlsmässige Wärme angedeihen lassen, die man sich wünschen würde. Sie hat aber mehrfach auf ihn und seine Probleme aufmerksam gemacht. Ich denke aber nicht, dass er sich in einem Geräteschuppen eines Einfamilienhauses hätte unterbringen lassen und so einen Weg gefunden hätte. Diese Probleme liegen wohl tiefer.
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    4. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Psychische Krankheit begründet nicht immer eine Schuldunfähigkeit. Eine sehr gute Analyse des forensischen Psychiaters im Kt. ZH steht hier: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Er-sieht-den-Rest-der-Welt-als-Feind--31719652 Der Täter hat die Tatwaffe ausgewählt und nach der Tat auf der Flucht weitere Waffen zu sich genommen. Dies weist auf eine Planung hin. In diesem Fall kann der Tat als Mordversuch taxiert werden. Das hat mit "Kurzschluss" eines Systemopfers nichts zu tun.
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    5. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr Dudle, danke für Ihre Antwort. Ein sehr schwieriger Fall ihn richtig zu beurteilen.Aber den Vorwurf kann man der Justiz machen, er ist schon 2 Mal vorbestraft wegen Waffenbesitz. Da hätte man merken müssen, dass mit dem Mann irgend etwas nicht stimmt, als er sich dann noch abgemeldet hat. Ich finde, ein sehr trauriger Fall. Und die Probleme liegen viel tiefer, wie Sie schreiben. Aber jetzt wird auch die Psychiatrie ein Wort mitreden müssen, nicht nur die Justiz nach Recht und Paragraphen.
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  • Kommentar von Manuela Widmer (ManuelaWidmer)
    Der Polizist Landolt sagte, einer der Verletzten sei von der Polizei verletzt worden. Wie wo was? Hielt sie ihn für den Täter?
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