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Podium der Medienkonferenz mit drei Personen.
Legende: Staatsanwalt Peter Sticher (l.), Einsatzleiter Ravi Landolt (M) und Mediensprecherin Cindy Beer informieren die Presse. SRF
Inhalt

Attacke in Schaffhausen Bei der Festnahme: Der Verdächtige hatte zwei Armbrüste dabei

  • Der Tatverdächtige wurde gestern in Thalwil (ZH) nach Hinweisen aus der Bevölkerung festgenommen.
  • Der 51-Jährige war laut Staatsanwaltschaft allein und zu Fuss unterwegs und «verhielt sich anständig und kooperativ». Über das Motiv der Tat wisse man noch nichts.
  • Bei der Festnahme führte er zwei geladene Armbrüste in einem Plastiksack mit. Die Motorsäge hatte er nicht dabei, und sie konnte bislang auch nicht gefunden werden, erklärt Peter Sticher, erster Staatsanwalt im Kanton Schaffhausen.
  • Wie der Mann nach Thalwil gelangen konnte, sei noch nicht klar, sagt Einsatzleiter Ravi Landolt.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 10:32

    Medienkonferenz ist zu Ende

    Die Medienkonferenz ist beendet. Wir beenden damit auch die Berichterstattung im Liveticker.

  • 10:21

    Polizei spricht von guter Leistung

    Ravi Landolt: «Angesichts der Grösse des Suchgebietes erachte ich es als gute Leistung, dass der Mann innert so kurzer Zeit festgenommen werden konnte.»

  • 10:18

    Motiv ist unklar

    Peter Sticher: Eine detaillierte Befragung habe noch nicht stattgefunden. Eine erste Befragung finde am Mittag statt. Das Tatmotiv sei daher noch völlig unklar. Auch warum der mutmassliche Täter sich in Thalwil aufhielt, weiss die Staatsanwaltschaft nicht.

  • 10:13

    Beschuldigter noch nicht befragt

    Peter Sticher: «Der Beschuldigte konnte noch nicht befragt werden. Er wurde kurz vor Mitternacht in das Kantonale Gefängnis Schaffhausen überführt.»

  • 10:09

    Beschuldigter hatte geladene Armbrüste dabei

    Staatsanwalt Peter Sticher spricht: Der mutmassliche Täter hatte bei der Festnahme die Motorsäge nicht dabei. Er führte aber zwei geladene Armbrüste, sogenannte Pistolenarmbrüste, mit eingesetzten Pfeilen mit. Die Motorsäge wurde bis jetzt nicht gefunden.

    Video
    «Er führte zwei geladene Armbrüste mit sich»
    Aus News-Clip vom 26.07.2017.
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  • 10:06

    300 Polizisten im Einsatz

    Einsatzleiter Ravi Landolt spricht: Eines der Opfer befindet sich weiterhin im Spital. Insgesamt standen rund 300 Polizisten im Einsatz.

    Video
    «Meldungen aus der Bevölkerung führten zur Verhaftung»
    Aus News-Clip vom 26.07.2017.
    abspielen
  • 10:01

    Täter wehrte sich nicht

    Der Motorsägen-Angreifer von Schaffhausen habe sich nicht gegen seine Verhaftung gewehrt. Er liess sich am Dienstagabend in Thalwil widerstandslos festnehmen. Der 51-Jährige war allein unterwegs und «verhielt sich anständig und kooperativ». Das hat die Polizei bereits vor der Medienkonferenz bekannt gegeben.

    Video
    «Der Beschuldigte liess sich widerstandslos festnehmen»
    Aus News-Clip vom 26.07.2017.
    abspielen
  • 9:55

    Die Schaffhauser Polizei informiert

    Ab 10 Uhr will die Schaffhauser Polizei über die neusten Erkenntnisse im Fall des Motorsägen-Angreifers, der gestern in Thalwil (ZH) verhaftet wurde, informieren. Über die Medienkonferenz berichten wir hier live.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Zunächst einmal, es handelt sich um einen psychisch sehr kranken Mann. Es ist schlimm was dadurch passiert ist, aber Schuld trägt auch unsere Gesellschaft aus der er sich selbst abgegrenzt hat, und keiner hat ihm dann mehr Beachtung geschenkt. Das gibt es leider, dass Menschen aus dem Muster fallen, wie man zu sein hat. Hat es gegeben und wird es wieder geben.
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    1. Antwort von Alfons Bauer  (frustriert)
      Obwohl dieser Amokläufer eine Kettensäge, zwei Armbrüste und womöglich noch weitere Waffen hatte, gibt es trotzdem Leute die ihn als "Opfer des Systems" sehen. Warum trägt die Gesellschaft die Schuld, wenn ER sich selbst ausgegrenzt hat? Gibt genug Randständige, die keine Waffen besitzen.
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    2. Antwort von Alfons Bauer  (frustriert)
      Obwohl dieser Amokläufer eine Kettensäge, zwei Armbrüste und womöglich noch weitere Waffen hatte, gibt es trotzdem Leute die ihn als "Opfer des Systems" sehen. Warum trägt die Gesellschaft die Schuld, wenn ER sich selbst ausgegrenzt hat? Gibt genug Randständige, die keine Waffen besitzen.
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    3. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Saleve2, so häufig ich Ihre Meinung auch teile, aber diesmal muss sich die Exekutive kritische Fragen gefallen lassen. - Die Gesellschaft hat diesem Mann zwar nicht die gefühlsmässige Wärme angedeihen lassen, die man sich wünschen würde. Sie hat aber mehrfach auf ihn und seine Probleme aufmerksam gemacht. Ich denke aber nicht, dass er sich in einem Geräteschuppen eines Einfamilienhauses hätte unterbringen lassen und so einen Weg gefunden hätte. Diese Probleme liegen wohl tiefer.
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    4. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Psychische Krankheit begründet nicht immer eine Schuldunfähigkeit. Eine sehr gute Analyse des forensischen Psychiaters im Kt. ZH steht hier: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Er-sieht-den-Rest-der-Welt-als-Feind--31719652 Der Täter hat die Tatwaffe ausgewählt und nach der Tat auf der Flucht weitere Waffen zu sich genommen. Dies weist auf eine Planung hin. In diesem Fall kann der Tat als Mordversuch taxiert werden. Das hat mit "Kurzschluss" eines Systemopfers nichts zu tun.
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    5. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Herr Dudle, danke für Ihre Antwort. Ein sehr schwieriger Fall ihn richtig zu beurteilen.Aber den Vorwurf kann man der Justiz machen, er ist schon 2 Mal vorbestraft wegen Waffenbesitz. Da hätte man merken müssen, dass mit dem Mann irgend etwas nicht stimmt, als er sich dann noch abgemeldet hat. Ich finde, ein sehr trauriger Fall. Und die Probleme liegen viel tiefer, wie Sie schreiben. Aber jetzt wird auch die Psychiatrie ein Wort mitreden müssen, nicht nur die Justiz nach Recht und Paragraphen.
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  • Kommentar von Manuela Widmer  (ManuelaWidmer)
    Der Polizist Landolt sagte, einer der Verletzten sei von der Polizei verletzt worden. Wie wo was? Hielt sie ihn für den Täter?
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