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So will der Bundesrat die AHV stabilisieren (frz. Originalton)
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Berset zur AHV-Reform Das war die Medienkonferenz von Bundesrat Berset im Liveticker

  • Der Bundesrat will zur Stabilisierung der AHV das Rentenalter für Frauen auf 65 erhöhen. Das Rentenalter für Männer soll nicht erhöht werden.
  • Die Erhöhung des Rentenalters für Frauen soll schrittweise um 3 Monate pro Jahr erfolgen.
  • Als Ausgleich für das höhere Rentenalter und zur Abfederung von Härtefällen will der Bundesrat während 9 Jahren 700 Millionen Franken aufwenden.
  • Zudem soll die Mehrwertsteuer um maximal 0.7 Prozentpunkte angehoben werden.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 15:40

    Das war's!

    Damit beenden wir den Liveticker zu den AHV-Reformvorschlägen des Bundesrates. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Einen Überblick über die Beschlüsse des Bundesrates finden Sie hier.

  • 15:38

    Wie viel spart die AHV dank dem höheren Frauenrentenalter?

    «Mit der Erhöhung des Frauenrentenalters sparen wir bis 2030 zehn Milliarden Franken», meint Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Ein Drittel der Einsparungen soll für die vorgesehenen Kompensationsmassnahmen verwendet werden.

    Mit der Erhöhung des Frauenrentenalters sparen wir bis 2030 zehn Milliarden Franken.
    Autor: Jürg BrechbühlDirektor BSV
  • 15:31

    Was passiert nun mit dem Vorschlag der Sozialpartner?

    Berset meint, er könne nicht im Namen des Bundesrates über den Vorschlag der Sozialpartner zur Reform der 2. Säule sprechen. Diesen hatten Gewerkschaften und Arbeitgeberverband gestern präsentiert. Der Bundesrat werde im November eine Vernehmlassungsvorlage zur Reform der beruflichen Vorsorge präsentieren. Berset fügt allerdings hinzu: «Ich meine, man sollte einfach den Kompromiss nehmen, den uns die Sozialpartner vorgeschlagen haben, und diesen in die Vernehmlassung schicken.» Allenfalls werde der Bundesrat den Vorschlag noch in einigen Punkten konkretisieren.

  • 15:25

    Keine Verknüpfung zwischen 1. und 2. Säule

    Die AHV und die berufliche Vorsorge seien in der Vorlage nicht automatisch miteinander verknüpft, so Berset. Bei der 1. Säule sei man schon weiter. Die Reform der AHV komme nun ins Parlament, die berufliche Vorsorge erst danach.

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    Berset: «Die Botschaft zur AHV 21 kommt voraussichtlich Ende August ins Parlament»
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  • 15:22

    Warum soll das Rentenalter nicht für Männer und Frauen erhöht werden?

    Die Idee, auch das Rentenalter für Männer anzuheben, sei in der Vernehmlassung keine Option gewesen, meint Berset. Deshalb habe es keine ausführliche Diskussion darüber gegeben. Seine Erfahrung zeige jedoch: Schon eine kleine Anpassung sei schwierig – eine grössere Anpassung erst recht. Das sei auch der Grund, warum man nicht von einem Rentenalter 66 für Männer und Frauen spreche.

  • 15:16

    Berset begrüsst Vorschlag der Sozialpartner

    Zur Altersvorsorge gehöre auch die zweite Säule, so Berset. Dazu haben die Sozialpartner gestern ihren Kompromissvorschlag vorgestellt. Berset begrüsst den Vorschlag: «Der Vorschlag ist ausgewogen. Insbesondere für Frauen, ältere Arbeitnehmende, Einkommensschwächere und auch für die Jungen ist er eine gute Nachricht».

  • 15:10

    Stabilisierung bis 2030

    Mit der Reform AHV 21 will der Bundesrat die AHV um 2.8 Milliarden Franken entlasten. Die Finanzen der AHV sollen so bis 2030 stabilisiert werden.

  • 15:09

    Bundesrat will Flexibilisierung des Rentenalters

    Der Zeitpunkt des AHV-Rentenbezugs soll zwischen 62 und 70 Jahren frei gewählt werden können. Ausserdem will der Bundesrat Anreize setzen, damit Erwerbstätige über 65 hinaus arbeiten.

  • 15:09
    Video
    Berset: «Die Geschichte der AHV in den letzten 20 Jahren ist eine Geschichte des Scheiterns»
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  • 15:08

    Höhere Mehrwertsteuer

    Im Weiteren will der Bundesrat die Mehrwertsteuer um maximal 0.7 Prozentpunkt erhöhen. Die Mehreinnahmen sollen in die AHV fliessen. Ursprünglich waren 1.5 Prozentpunkte vorgesehen gewesen. Nach der Annahme der AHV-Steuervorlage mit einer Zusatzfinanzierung von 2 Milliarden Franken sei der Finanzbedarf aber nur noch etwa halb so gross.

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    Berset: «Die Mehrwertsteuer würde auf 8.4 Prozent erhöht werden»
    Aus News-Clip vom 03.07.2019.
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  • 15:03

    700 Millionen Franken als Ausgleich

    Als Ausgleich für das höhere Rentenalter und zur Abfederung von Härtefällen will der Bundesrat während 9 Jahren 700 Millionen Franken aufwenden. Bei vorzeitigem Rentenbezug sollen künftig tiefere Kürzungssätze angewendet werden. Für Frauen mit tiefen bis mittleren Einkommen, die ihre Rente ab 65 beziehen, soll die AHV-Rente zudem erhöht werden.

    Es braucht unbedingt eine Kompensation für das höhere Frauenrentenalter.
    Autor: Alain BersetBundesrat
  • 15:02

    Frauen sollen länger arbeiten

    Der Bundesrat will das Rentenalter für Frauen von heute 64 auf 65 Jahre erhöhen. Die Erhöhung soll schrittweise um 3 Monate pro Jahr erfolgen. Das Rentenalter für Männer soll weiterhin 65 Jahre betragen.

    Video
    Frauen sollen gleich lang arbeiten wie Männer
    Aus News-Clip vom 03.07.2019.
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  • 15:01

    Weshalb braucht es eine Reform?

    Die Bevölkerung hat am 19. Mai Ja gesagt zum Steuer-AHV-Deal. Dieser sieht unter anderem eine Zusatzfinanzierung der AHV vor. Damit ist allerdings nur ein Teil des Finanzierungsbedarfs der AHV gedeckt. Deshalb plant der Bundesrat eine weitere Reform der AHV – die Reform AHV 21.

  • 14:26

    Herzlich willkommen

    Wie soll die AHV saniert werden? Mit dieser Frage hat sich der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung auseinandergesetzt. Ab 15 Uhr informiert Innenminister Alain Berset an einer Medienkonferenz über die Beschlüsse. Wir halten Sie hier im Liveticker auf dem Laufenden.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Hansruedi Tscheulin  (Hansruedi Tscheulin)
    Berset hat es, wenn er es so formulierte, falsch formuliert. Eigentlich heisst es: Die Frauen bekommen ihre AHV-Rente erst mit 65. Ob sie bis dann arbeiten können, ist nämlich eine andere Frage und hängt auch vom Bundesrat ab. Wenn er die unkontrollierte Zuwanderung weiterhin duldet, kann es sein, dass die Frauen dann zwar der Arbeit nachgehen sollten, aber keine mehr finden. Man muss die gesamte Lösung im Auge haben und nicht nur einen Teil davon.
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  • Kommentar von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
    Rentensicherung ein endloses Trauerspiel!
    Wir könnten alle mit 56 und nicht mit 65 in Rente!
    Geld ist mehr als genug vorhanden,aber nur sehr unsymetrisch verteilt!
    Steuergesetze abschaffen,und ein jeder und jede,inkl Jur.Personen zahlen 10% Steuern!
    Wir würden im Geld schwimmen,wenn man bedenkt,wieviele Steuern zahlen könnten,aber nicht müssen,dank den Steuergesetzen!
    2015 trugen die Nat.Pers.ca 46,3% zum gesamt Fiskalertrag bei!
    Jur.Pers. Gewinn und Kapitalsteuer ca 15,4% !
    Noch Fragen!
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Liebe Kommentarschreiber
      Gerne erinnern wir Sie wieder einmal daran, für quantitative Aussagen oder Zitate Ihre Quelle(n) zu benennen. Wenn die anderen Leser wissen, woher Sie Zahlen, Quantifizierungen (viel, wenig, etc.) sowie Zitate haben, fällt es diesen leichter, das Gesagte einzuordnen. Bitte bedenken Sie dabei, dass wir als rechtlich-öffentliche Anstalt keine Links von Drittanbietern veröffentlichen dürfen. Ausnahmen bilden öffentliche Körperschaften, wie Universitäten, Behörden oder Verbände. Vielen Dank für Ihre Bemühungen, dieses Forum konstruktiv zu halten.
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    2. Antwort von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
      https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/ahv/statistik.html
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Schwache Leistung des BR. Für den Vorschlag eine solche Geheimniskrämerei. Die Aufgabe nicht erfüllt Herr BR. Die MWST heraufsetzen heisst weiter die Armen Rentner belaste und so was nennt sich Sozialdemokrat, Ich würde sagen ihm fehlt jedes Fingerspitzengefühl bis zur Haarspitze, sehe in mir an, und fange an zu verstehen. Diese studierten Sozii habe ich satt, vom Leben eines einfache Bürgers keine Ahnung! Ich will eine rechte Reform, wo kein Renter & -in mehr auf EL angewiesen ist!
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    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      Die Vorlage wurde vom Gesamtbundesrat gemacht und da haben SVP und FDP eine Mehrheit von 4/7.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Singer, der Vorschlag kommt nicht vom Gesamtbundesrat. Die Vorlage kommt aus dem Departement selbst. Der gesamt Gesamtbundesrat stimmt nur noch über die Vorlage ab und gibt damit eine Empfehlung ab.
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    3. Antwort von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
      @ D.R: Es ist egal wer im BR sitzt!
      Unsere Regierung und das Parlament,ist nur die Exekutive der Finanzindustrie!
      Wie in der restlichen Welt!
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