Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Bundesrat rechnet mit konjunktureller Abkühlung

Frankenstärke und deren Folgen auf den Bundeshaushalt, Migration: Dies waren einige Themen der Von-Wattenwyl-Gespräche. Für 2015 wird mit einer konjunkturellen Abkühlung und einer leicht steigenden Arbeitslosigkeit gerechnet. Eine schwere Krise hält er aber für unwahrscheinlich.

Gesprächsrunde im von-Wattenwyl-Haus
Legende: Parteipräsidenten und Fraktionsspitzen von SP, BDP, CVP, FDP und SVP trafen sich zu den Von-Wattenwyl-Gesprächen. Keystone

Die Lage rund um die Frankenstärke und deren Folgen war Thema an den Von-Wattenwyl-Gesprächen zwischen Bundesrat und Parteispitzen. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann sagte gemäss Mitteilung der Bundeskanzlei, es sei mit einem verschärften Strukturwandel zu rechnen.

Die Aufhebung des Mindestkurses gegenüber dem Euro hat auch Folgen für den Bundeshaushalt. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf will dem Bundesrat im Juni die notwendigen Bereinigungsmassnahmen vorlegen. Die Partei- und Fraktionsspitzen informierte sie ausserdem über den aktuellen Stand beim automatischen Informationsaustausch in Steuersachen.

Auch Zuwanderung diskutiert

Zu den weiteren Themen der Von-Wattenwyl-Gespräche gehörte die Flüchtlingssituation im Mittelmeerraum. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga informierte über die Entwicklung der Asylgesuche in der Schweiz und in Europa.

Sie betonte, die Rettung von Menschenleben stehe im Zentrum. Es brauche Massnahmen, die von ganz Europa mitgetragen würden. Dabei werde die Schweiz alle Bemühungen unterstützen, die dazu beitragen können, die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer zu verhindern.

Ferner kam die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zur Sprache. Nach Auffassung der Parteien mit Ausnahme der SVP halte der Bundesrat den Zeitplan ein, schreibt die Bundeskanzlei dazu.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Bundesrat rechnet mit konjunktureller Abkühlung ..... gut so, dann koennen wir den letzten arbeitenden Schweizern auch noch kuendigen ... und so die verbliebenen Arbeitsplaetze den sogenannten Fluechtlingen und PFZlern freihalten.. oder? Sarkasmus Ende! Real.. ein guter Grund, den unkontrollierte Zustrom UNVERMITTELT zu unterbinden...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Glauser, Herlisberg
      .....oder nach SA auswandern;)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von U.Haller, Bern
    Man hat auch über die Flüchtlinge vom Mittelmeer gesprochen und Frau Somaruga hat über die Asylgesuche in der Schweiz orientiert.So eine Leistung!!!! und was nun? Geht es einfach so weiter so nach dem Motto " man hat darüber gesprochen".......Diese Gleichgültigkeit der Politiker ist nicht mehr akzeptabel ihnen ist das Schweizervolk egal.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Eine globale Besetzung der Arbeitsplätze sei für die Ch Wirtschaft nützlich, erklärte der ABB Chef schwäbischer Zunge in der heutigen Samnstagsrundschau auf SRF 1. Die Firma beschäftigt in der Schweiz nur einen sehr kleinen Teil aus einheimischen Kräften. Es ist ja bekannt, dass die meisten Schweizer Grosskonzerne mit ausländischen CEO's bestückt sind, die eben keine Beziehung zum Gastland und seiner Bevölkerung haben. Nur weiter so, Bundesrat !!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen