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Lehren aus Fukushima Bundesrat will Notfallschutz um AKW erhöhen

AKW Gösgen
Legende: Die «Zonen» heissen neu «Notfallschutzzonen», beginnend mit einem Radius von 3-5 km um ein KKW. Keystone
  • Der Bundesrat will die Verordnung über den Notfallschutz in der Umgebung von Kernanlagen (NFSV) verschärfen. Er hat eine entsprechende Vernehmlassung eröffnet.
  • Die Revision geht von einem schwerwiegenderen Referenzszenario aus, also einer Annahme eines Ereignisses, bei dem eine grössere Menge Radioaktivität austritt.
  • Mit dem neuen Referenzszenario könnten Notfallschutzmassnahmen in deutlich über 20 Kilometern Entfernung von einem Atomkraftwerk getroffen werden.
  • Neu soll dabei auch der grossräumigen Evakuierung mehr Gewicht beigemessen und die Unterbringung und Versorgung der evakuierten Personen geregelt werden.
  • Basis dafür sind die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe, die 2011 nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima eingesetzt wurde.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Kramer (Kaspar)
    der SuperGAU wird davon schwer beeindruckt sein vom Schaum, den der Bundesrat dem Aktionismus verfallen, schlägt. Hauptsache, wir tun was - auch, wenn es nichts nützt. Wenn sich ein Gesetz eher als Empfehlung liest, ist man etwa gleich verbindlich bedient.
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  • Kommentar von Jakob Frauchiger (Jakob Frauchiger, Hilterfingen)
    WECKI, WECKI Der Atomabfall stammt von privaten Unternehmen, welche derzeit Gewinne einfahren. Das Sicherheitsrisiko stammt von privaten Unternehmungen, welche derzeit Gewinne einfahren. Im Gesetz steht, dass die Atomanlagen betrieben werden so lange diese sicher sind. Jedes AKW ist bis zum Super-GAU sicher. Nach dem Super-GAU ist niemand mehr zuständig.... Weil das Atommüllproblem privater Profiteure nicht lösbar ist, sollte diesen der Betrieb der hochriskanten Anlagen verboten werden. PUNKT
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Notfallmassnahmen erst jetzt, ich hab doch Jodtabletten und anderen Placebos zu hause.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Habe ich mich gerade auch gefragt. Bekommen wir dann noch mehr Jodtabletten. Die Hersteller wirds freuen. Und wohin sollen wir alle evakuiert werden, die Zivilschutzanlagen dienen ja als Notunterkünfte und werden sicher immer mehr gebraucht.
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