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Bundesratswahlen 2019 Regula Rytz gibt nicht auf

  • Die grüne Bundesratskandidatin Regula Rytz denkt trotz bisher geringen Rückhalts nicht ans Aufgeben.
  • Sie habe noch drei Wochen Zeit, um die Parlamentarier zu überzeugen, sagte die 57-Jährige der Zeitung «Le Matin Dimanche».
  • Die Grünen fordern seit dem Erfolg bei den Parlamentswahlen im Oktober die Anpassung der heutigen Zauberformel im Bundesrat.
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Aus dem Archiv: Die Grünen blasen zum Angriff auf einen FDP-Sitz
Aus Tagesschau vom 22.11.2019.
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«Politische Stabilität ist in der Schweiz wichtig. Aber Stabilität bedeutet nicht Unbeweglichkeit», sagte die Berner Nationalrätin und Parteipräsidentin. Sie sei bereit, die «historische Verantwortung» zu übernehmen, die von den Grünen seit den Sitzgewinnen im Parlament im Oktober erwartet werde.

Die Frage ist nicht, wie man startet, sondern wie man ins Ziel kommt.
Autor: Regula RytzPräsidentin der Grünen

Die am Donnerstag von Rytz lancierte Kandidatur für die Gesamterneuerungswahlen des Bundesrats am 11. Dezember hatte gleich zu Beginn einen Dämpfer erlitten. So erklärten SVP und FDP am Freitag sowie die CVP am Samstag, die Grüne bei ihrem Angriff auf einen der beiden FDP-Bundesratssitze offiziell nicht zu unterstützen. SP und GLP haben noch nicht entschieden.

Anpassung der Zauberformel

«Die Frage ist nicht, wie man startet, sondern wie man ins Ziel kommt», meinte Rytz zu ihren Chancen als grüne Bundesrätin. Es seien die Wähler, die den Plan gemacht hätten. «Die Frage ist, ob das Parlament dies respektiert.»

Auf das Angebot von CVP-Präsident Gerhard Pfister aus der «Samstagsrundschau» von Radio SRF, mit den anderen Parteien die parteipolitische Zusammensetzung im Bundesrat bald neu zu verhandeln, reagierte Rytz zurückhaltend. Die Grünen forderten seit den Wahlen die Anpassung der heutigen Zauberformel, sagte Rytz. «Wenn Gerhard Pfister es ernst meint, muss er bis zur Bundesratswahl eine Antwort haben.»

Von mir kann man erwarten, dass ich mich für rasche Lösungen einsetze.
Autor: Regula RytzPräsidentin der Grünen

Rytz hat laut eigenen Angaben bereits Pläne, was sie bei einer Wahl im Bundesrat bewegen will. «Mein Auftrag heute ist, der Umweltfrage mehr Gewicht zu verleihen.» Beim CO2-Gesetz oder beim Einsatz von Pestiziden, welche die Artenvielfalt bedrohe. «Von mir kann man erwarten, dass ich mich für rasche Lösungen einsetze», sagte Rytz.

Auch beim Finanzplatz will sie ansetzen: «Die Finanzhäuser müssen beweisen, dass sie bis 2030 im Einklang mit den Pariser Klimazielen investieren und nicht länger die Ausbeutung fossiler Energien fördern.»

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74 Kommentare

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  • Kommentar von Dario G  (Darioo)
    Liebe Grünen
    bitte zuerst mal sich beweisen bevor man auf den Sitz plädieren kann ;)
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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Gring ache u düre!
    Ja nu so denn, wes mus düregstieret si.
    Typisch für üs Bärner
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Faszinierend wie sich die Argumentation innert 20 Jahren um 180 Grad umdreht. Die Linken argumentieren - im Sinne der Konkordanz - exakt genau so wie die Rechten nach den Wahlen 1999/03,, und umgekehrt. D.h. jeder kann sein Fähnchen immer so drehen und wenden wie er's gerade braucht, um selber Macht zu erlangen, oder dasselbe für die Gegner zu verhindern. Laut den Sprüchen von 1999/03 müssten die Bürgerlichen eine grüne BR-Kandidatur unterstützen - und die Grünen (vorerst) verzichten...;-))
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