Calmy-Rey zeigt uns die Schweiz, die sie uns wünscht

Neun Jahre lang war Micheline Calmy-Rey Aussenministerin der Schweiz. Wie kaum einer ihrer Vorgänger hat sie die Aussenpolitik offensiv geprägt. Nun hat die ehemalige oberste Diplomatin des Landes niedergeschrieben, wie sie ihre Schweiz gestaltete.

Stationen von Micheline Calmy-Rey als Bundesrätin

In letzter Zeit äusserte sich Calmy-Rey dezidiert zur aktuellen SVP-Initiative gegen Masseneinwanderung. In den Sonntagsmedien forderte sie auch den EU-Beitritt der Schweiz. Im Buch geht die ehemalige Aussenministerin nur zu einem kleinen Teil auf die Vorlage ein. Ihr jetzt erschienenes Werk behandelt vor allem ihre Zeit im Bundesrat. Dies zeigt unsere Zitate-Bildergalerie.

Zusatzinhalt überspringen

Micheline Calmy-Rey

«Die Schweiz, die ich uns wünsche», Nagel & Kimche, ISBN 978-3-312-00610-6

Mit ihren Stellungnahmen überraschte Micheline Calmy-Rey jeweils. Zum Teil provozierte sie die Verfechter der Neutralität mit ihrer aktiven Teilhabe. Doch selbst ihre Kritiker räumen ihr Mut und Entscheidungsstärke ein.

Nun erzählt Calmy-Rey von ihren Erfahrungen und erläutert die Politik der Schweiz in Europa und in der Welt. Spannend verknüpft sie ihr politische Credo mit der Erinnerung an die wichtigen Ereignisse ihrer Zeit im Bundesrat.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Buch von Micheline Calmy-Rey

    Aus 10vor10 vom 31.1.2014

    Fast neun Jahre lang, von 2003 bis 2011, war Micheline Calmy-Rey Aussenministerin der Schweiz. Jetzt legt die frühere Bundesrätin mit ihrem Buch «Die Schweiz, die ich uns wünsche" eine politische Gegenwartsanalyse der Schweiz vor, verknüpft mit persönlichen Erinnerungen an die wichtigen Ereignisse ihrer Zeit als Aussenministerin.