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Schluss mit dem Daten-Wirrwarr
Aus Schweiz aktuell vom 26.03.2020.
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Coronavirus So entwickeln sich die Fallzahlen in der Schweiz

Kommt eine zweite Welle auf die Schweiz zu? Wie entwickelt sich die Situation in den einzelnen Kantonen? Wo könnte bald wieder ein Shutdown drohen?
Um Antworten auf solche und andere Fragen zu erleichtern, veröffentlicht SRF auf dieser Seite eine Reihe von Grafiken, die konstant aktualisiert werden, sobald es neue Daten gibt. Die Quellen und die Methodik hinter den Grafiken finden Sie am Ende des Artikels. Die gängigsten Fragen dazu werden im FAQ beantwortet.

Weltweite Zahlen finden Sie ab sofort in der Übersicht zur internationalen Lage.

Fallentwicklung in der Schweiz: Neuinfektionen, Hospitalisierte und Verstorbene

Die Lage in den Kantonen

Die Tabelle zeigt neben den kumulierten gemeldeten Infektionen und Verstorbenen auch die Entwicklung der täglich gemeldeten Neuinfektionen im jeweiligen Kanton. Die Ziffer am Ende der Linie gibt den Anstieg der Infektionen im Vergleich zum Vortag an.

Übersterblichkeit in der Schweiz und in den Kantonen

Welchen Schaden hinterlässt Covid-19 in der Schweiz? Vom wirtschaftlichen Schaden und den Langzeitschäden der Überlebenden abgesehen, liefern vor allem die Todesfälle ein Indiz, wie schlimm die Schweiz betroffen ist. Die von den Kantonen gemeldeten Verstorbenen haben aber ihre Schwächen. In gewissen Kantonen werden Verstorbene in betroffenen Alters- und Pflegeeinrichtungen nicht dazugezählt, wenn die Verstorbenen nicht auf das Virus getestet wurden – in anderen aber schon.

Eine bessere Möglichkeit, das Ausmass der Coronakrise zu erfassen, ist der Blick auf die Übersterblichkeit. Dabei werden alle Verstorbenen eines gewissen Zeitraumes gezählt – egal, woran sie gestorben sind – und mit dem Durchschnitt der vergangenen Jahre verglichen. Sterben zum Beispiel während einer Woche deutlich mehr Menschen als in denselben Wochen in den Jahren zuvor, spricht man von Übersterblichkeit. Wie die untenstehende Grafik zeigt, zeichnet sich im Jahr 2020 für die Aprilwochen eine deutliche Übersterblichkeit ab.

Lesen Sie für ein besseres Verständnis und bei Fragen auch «Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Corona-Zahlen».

Quellen und Methoden

Die Daten der Neuinfektionen und Verstorbenen bezieht SRF direkt von den Kantonen. Dafür wird eine Schnittstelle des Statistischen Amtes des Kantons Zürich, Link öffnet in einem neuen Fenster genutzt. Diese genügt hohen Standards bezüglich Datenqualität und Verfügbarkeit. Die Daten können sich allerdings von jenen unterscheiden, die das Bundesamt für Gesundheit, Link öffnet in einem neuen Fenster (BAG) täglich publiziert. Gerade bei den verstorbenen Personen veröffentlicht das BAG teilweise Zahlen, die ein paar Tage Verspätung auf die Kantone haben. Auch bei den Kantonen kommt es vor, das Fälle nachgetragen werden und sich die Zahlen so nachträglich ändern können.
Die Zahl der Genesenen ist eine Schätzung, die SRF mit Hilfe einer Formel der NZZ, Link öffnet in einem neuen Fenster vornimmt. Diese stützt sich wiederum auf verschiedene Modelle von Forschern und Behörden. Da es sich um eine Schätzung handelt, wird die Zahl gerundet.
Die Zahlen zur Übersterblichkeit beziehen wir vom Bundesamt für Statistik, Link öffnet in einem neuen Fenster. Diese Grafiken werden nur wöchentlich aktualisiert.

Tagesschau, 22.03.2020.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Es gibt meiner Meinung nach ein Grund warum Europa zum Epizentrum wurde oder wird. Verglichen mit Asien, streiten wir uns immer nach dem Warum, wieso, weshalb, dürfen die das, ist das rechtens, hat der BR richtig gehandelt???? Und und und !!! Der Virus fragt nicht, er macht. Asien fragt nicht, sie machen.
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  • Kommentar von Patrick Rey  (PRey)
    Tolle Arbeit, führen Sie die unbedingt weiter! Zwei Vorschläge: 1. Teilen Sie doch die Werte für China in die Gebiete Hubei und Rest auf. 2. Fügen Sie Staaten wie Taiwan und Singapur hinzu.
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    Vielen Dank für die umfänglichen Daten und überhaupt für die intensive Berichterstattung. Zur Einordnung würde mich nur interessieren: Leichte Fälle werden ja nicht mehr getestet, muss man jetzt davon ausgehen, dass die erfassten Fälle schwer Erkrankte sind? Und wie sieht es bei der Relation "genesen/noch nicht genesen" aus (von geheilten kann man ja nicht sprechen, da keine Therapiemöglichkeiten bestehen)? Sind die fast 50% nicht Genesenen auch "schwere Fälle"? Vielen Dank für die Info.
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    1. Antwort von SRF News-Redaktion (SRF)
      @Eva Werle Vielen Dank für das Lob! Ihre Frage können wir leider nicht beantworten, ohne in Spekulation zu verfallen. Möglicherweise könnte Ihnen aber die Infoline Coronavirus des BAG weiterhelfen. Liebe Grüsse, SRF News-Redaktion
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