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«Erwartung des Bundesrats ist, dass Kantone sich in der Region absprechen»
Aus News-Clip vom 11.12.2020.
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Das bewegt die SRF-User Neue Corona-Massnahmen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Ab dem 12. Dezember gelten in der Schweiz neue Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der Beschluss des Bundesrats hat in der SRF-Community zu einigen Fragen geführt. Wir beantworten die brennendsten Fragen der Userinnen und User.

Wer hat nun am Sonntag noch geöffnet?

Restaurants, Bars sowie Clubbetriebe dürfen weiterhin an Sonntagen geöffnet sein. Für sie gilt für alle Wochentage eine Schliessung zwischen 19.00 und 06.00 Uhr. Zudem dürfen Apotheken und Märkte im Freien zu diesen Zeiten geöffnet bleiben. Restaurants in Hotels mit ausschliesslichem Zugang für Gäste, Lieferdienste und Take-away-Betriebe dürfen zwischen 06.00 und 23.00 geöffnet sein.

An Sonntagen nicht öffnen dürfen beispielsweise Einkaufsläden, Dienstleister wie Poststellen und Coiffeurgeschäfte und Kulturinstitutionen wie Museen, Bibliotheken und Casinos.

Gibt es für Restaurants an Weihnachten und Silvester Ausnahmen?

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und in der Nacht vom 31.
Dezember auf den 1. Januar dürfen Restaurants bis 01.00 Uhr geöffnet
sein. Am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar hingegen müssen diese geschlossen bleiben.

Werden Kinder bei privaten Treffen als Personen mitgerechnet?

Im Privaten dürfen sich weiterhin maximal 10 Personen treffen. Kinder jeden Alters werden mitgezählt. Der Bundesrat empfiehlt zudem dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken.

Bleiben Sportanlagen und Fitness-Center weiterhin geöffnet?

Sportanlagen, einschliesslich Fitnesszentren, müssen jeweils zwischen 19.00 und 06.00 Uhr sowie an Sonntagen geschlossen bleiben. Zudem dürfen sie sowohl am 25. und 26. Dezember als auch am 1. Januar nicht öffnen. Ausgenommen davon sind Anlagen im freien Gelände, Anlagen für den Reitsport sowie Anlagen in Hotels für Hotelgäste. Die entsprechenden Schutzkonzepte in den jeweiligen Anlagen gelten weiterhin.

Können Kantone ihre Sperrstunden selbst anpassen?

Ja, aber nur unter folgenden Bedingungen: Es müssen die Kapazitäten für die gesundheitliche Versorgung und das Contact-Tracing vorhanden sein. Zudem muss die Reproduktionszahl während mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert 1 liegen. Ebenfalls muss die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Personen in den letzten sieben Tagen unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen.

Sollte ein Kanton diese Anforderungen erfüllen, kann er die Öffnungszeiten von Restaurations-, Bar- und Clubbetrieben bis höchstens 23.00 Uhr ausweiten. Dies muss unter Absprache mit den Nachbarkantonen geschehen. Gemäss Informationen an der Pressekonferenz wären Ausnahmen derzeit in den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Obwalden, Waadt, Neuenburg und Wallis möglich.

Aufgehoben wird die Ausweitung der Öffnungszeiten, sobald eine der drei Voraussetzungen nicht mehr erfüllt werden kann oder die Reproduktionszahl an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 1 liegt.

Welche Fragen drängen sich Ihnen mit den aktuellen Massnahmen auf? Sagen Sie es uns in den Kommentaren.

Nur noch bis 19 Uhr offen / geschlossen an Sonn- und FeiertagenQuelle: Bundesrat, 11.12.20Massnahmen des Bundesvom 12. Dezember bis 22. Januar VerbotenÖffentliche VeranstaltungenReligiöse Feiern (max. 50 Personen), Beerdigungen im Familien- und engen Freundeskreis, Parlamentsversammlungen, politische KundgebungenAusnahmen:Auch an Sonn- und Feiertagen bis 19 Uhr offen*Einkaufsläden und MärkteFreizeit- und SportbetriebeMuseen und Bibliotheken*24. Dezember und Silvester: Sperrstunde ab 1 Uhr, Ausnahmen für Kantone mit «günstiger epidemiologischer Lage»GastrobetriebeSportaktivitäten in der Freizeit mit mehr als 5 PersonenAktivitäten im nichtprofessionellen Kulturbereich mit mehr als 5 Personen

Tagesschau, 11.12.2020, 18.00 Uhr;

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59 Kommentare

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  • Kommentar von René Muhmenthaler  (ReMu)
    Auch in diesem Forum widerspiegelt sich das eigentliche Problem: NIEMAND weiss, wie das Virus wirksam unter Kontrolle zu bringen ist, weil es sich nicht an unsere gewohnten Regeln hält. Und: Wir haben uns (fast) alle an ein Leben gewöhnt, das nicht mehr funktioniert, wenn sämtliche wirtschaftlichen Aktivitäten heruntergefahren werden. Dies wiederum will aber (fast) niemand wahrhaben, weil er/sie sonst seine eigene Lebensweise fundamental in Frage stellen müsste.
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  • Kommentar von Caroline Emmer  (Kalejo)
    Liebes srf team, ist ein Kindertheaterkurs eine Freizeitbeschäftigung und darf bis 19.00h geöffnet sein oder eine Laien-Theatergruppe die mit 5 Treilnehmer (natürlich mit Schutzkonzept) geöffnet haben darf? Und sonstige Gruppenkurse? Tanz, Yoga, Geburtsvorbereitungskurse, sind das öffentliche Veranstaltungen oder Freizeitbeschäftigungen? Danke für eine Antwort.
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    1. Antwort von Ihr Kommentar (SRF)
      @Caroline Emmer Guten Tag Frau Emmer, leider liegen uns die Details zu den Massnahmen bei Kindertheaterkursen nicht vor. Das BAG sagt zu Sport- und Kulturaktivitäten folgendes: Sportaktivitäten in der Freizeit sind nur noch in Gruppen bis höchstens 5 Personen erlaubt. Kontaktsportarten bleiben verboten. Auch im nichtprofessionellen Kulturbereich werden Gruppenaktivitäten auf 5 Personen eingeschränkt. Sportliche und kulturelle Aktivitäten (ohne Wettkämpfe) von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag sind weiterhin erlaubt. Ebenso Trainings und Wettkämpfe von Angehörigen eines nationalen Kaders sowie Trainings und Matches in den Profiligen, allerdings ohne Publikum. Weiterhin erlaubt sind auch Proben und Auftritte von professionellen Künstlerinnen und Künstlern oder Ensembles. Liebe Grüsse, SRF News
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  • Kommentar von Ula Li  (Ulali)
    Skilifte und Gondeln sind geöffnet, aber Museen nicht? WO gibt es mehr Menschenstaus? Fahrtdauer Eigergletschergondel 25 Min./ Körper an Körper. Vom Bundesrat bewilligt.
    _
    ABER : Museen , Galerien, müssen schliessen?
    Ein Witz. Museen & Galerien waren noch nie während C19 überfüllt.
    @Bundesrat: kopflose Verordnung.
    Restaurants: 21 Uhr wäre anständig & angemessen gewesen. Vorallem, wenn man bedenkt, dass am 24. & 1.1. bis 1 Uhr feiern passt.
    Inkonsequent.

    @Bundesrat
    @Bu
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