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Blick auf das Sorgenbarometer der Schweiz
Aus 10 vor 10 vom 07.05.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Beizer bereiten sich auf Öffnung vor – mit gemischten Gefühlen

  • Der Schweizer Arbeitsmarkt hat im April die Folgen der Coronakrise zu spüren bekommen: Die Arbeitslosenquote stieg auf 3.3 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Frühling 2017.
  • Die ausserordentliche Session in Bern ist beendet. Simonetta Sommaruga hat in deren Andenken drei Sommerlinden auf der Berner Allmend gepflanzt. Das Wichtigste hier im Überblick.
  • Die Zahl der in der Schweiz und Liechtenstein nachgewiesenen Covid-19-Fälle ist laut BAG um 66 auf 30’126 gestiegen; 1518 Menschen sind verstorben (Stand: Donnerstag).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • Alles zur internationalen Lage finden Sie hier.

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Der Ticker ist abgeschlossen

  • 11:48

    Nun doch: Angaben von Daten beim Restaurant-Besuch sollen freiwillig sein

    Die Abgabe von Kontaktdaten für Gäste in Restaurants soll freiwillig sein. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte, Adrian Lobsiger, sprach sich in mehreren Medien gegen einen Zwang zur Datenabgabe aus. Das Hinterlegen von Daten sei nur freiwillig möglich, sagte Lobsiger. Generelle Appelle zum Selbstschutz oder an die Solidarität seien zulässig, sofern keine Kontrollen damit verbunden seien. Gegenüber dem Bundesrat habe der Datenschutzbeauftragte jedoch kein Vetorecht. Er könne nicht ausschliessen, dass der Bundesrat eine solche Grundlage per Notrecht aber noch schaffen könnte, sagte Lobsiger weiter. Darüber wäre er jedoch nicht sehr glücklich. Datenschutz und Transparenz seien keine Gegensätze.

    Casimir Platzer, Präsident des Branchenverbandes Gastrosuisse, bestätigte derweil Gespräche mit dem Innenministerium von Bundesrat Alain Berset – man habe sich am Donnerstag auf Freiwilligkeit geeinigt. Der Gäste werde gebeten Kontaktdaten anzugeben, sie seien aber nicht verpflichtet dies zu tun, so Platzer. Das Schutzkonzept der Gastrobranche werde diesbezüglich angepasst.

    Personen bereiten Tische in einem Restaurant vor.
    Legende: Keystone
  • 6:06

    Ökonomin: Bei Quarantäne soll Staat Lohnfortzahlung übernehmen

    Eine App auf dem Smartphone zur Nachverfolgung von Personenkontakten kann nach Ansicht der Ökonomin Monika Bütler dazu beitragen, ansteckende Krankheiten einzudämmen. Bei einem positiven Test auf das Coronavirus werden alle nahen Kontakte der infizierten Person in den zurückliegenden Tagen kontaktiert und angewiesen, sich in Quarantäne zu begeben. Eine App unterstütze diesen Prozess, sagte Bütler, die die Arbeitsgruppe für Wirtschaft in der Corona-Taskforce des Bundes leitet, den Tamedia-Zeitungen.

    Wer die App nutze und Kontakt zu einer infizierten Person gehabt habe, werde automatisch und anonym informiert und gebeten, die Behörden zu kontaktieren. Damit dies die Betroffenen auch tätigen, müssten sie geschützt werden. Das heisse, dass sie weiterhin ihren Lohn bezögen, arbeitsrechtlich geschützt seien und während der Quarantäne logistisch unterstützt würden.

    Heute sei es so, dass der Arbeitgeber die Kosten für Personen in Quarantäne übernehme. Ideal wäre jedoch, wenn die Kosten nicht auf den Arbeitgeber überwälzt würden. Gerade für Kleinbetriebe mit wenigen Angestellten sei dies eine sehr hohe Belastung. Bütler spricht sich dafür aus, dass die Lohnfortzahlung während der Quarantäne aus der Erwerbsersatzordnung finanziert wird.

    Bütler äusserte sich auch zur Streitfrage, ob Mietern ein Teil der Miete erlassen wird. Die Expertengruppe Wirtschaft schlage vor, dass der Staat Verhandlungslösungen fördere. Einigten sich Mieter und Vermieter zum Beispiel auf eine Mietzinssenkung von 50 Prozent, so würde der Staat 25 Prozent der Miete zahlen. Der Vermieter bekäme so 75 Prozent der ursprünglichen Miete, der Mieter 50 Prozent Nachlass.

    Monika Bütler
    Legende: Keystone
  • 6:00

    Japan: Marke von 100 Neuinfektionen pro Tag unterschritten

    Das Land der aufgehenden Sonne will seine Kriterien für Corona-Tests ändern. Bislang dürfen sich nur Menschen auf den Erreger testen lassen, die mindestens vier Tage lang hintereinander 37,5 Grad Fieber haben. Diese Bedingung war als eine zu hohe Hürde kritisiert worden. Japan lässt viel weniger testen als andere Länder: Pro 100'000 Menschen nur 188 Tests, während es in vielen anderen Länder mehr als 1000 Tests sind, berichten japanische Medien unter Berufung auf Experten. Begründet wurde dies unter anderem mit veralteter Ausrüstung und Mangel an staatlichen Einrichtungen und Fachleuten für solche Tests.

    Unterdessen ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals seit Wochen unter die Marke von 100 gesunken. Der japanische Fernsehsender NHK meldet am Morgen, dass am Vortag 96 Neuinfektionen und damit zum ersten Mal seit dem 30. März weniger als 100 Fälle registriert wurden. 23 davon entfielen auf die Hauptstadt Tokio. Insgesamt zählt das Inselreich bislang mehr als 16'200 Infektionsfälle und 603 Tote.

    NHK: Japan ändert Test-Kriterien

  • 5:14

    Zürich: Bis zu 15 Prozent der Lehrer könnten am Montag fehlen

    Am kommenden Montag öffnen im Kanton Zürich die Schulen wieder. Rund 10 bis 15 Prozent der Lehrerschaft könnten fehlen, weil sie zur Risikogruppe gehören oder mit jemandem aus der Risikogruppe zusammenleben. Das ist nach Ansicht der Bildungsdirektorin Silvia Steiner aber nur eine sehr grobe Schätzung. Die fehlenden Lehrerinnen und Lehrer würden durch Vikare ersetzt, sagte Steiner dem «Tages-Anzeiger». Das Volksschulamt prüfe zudem mit der Pädagogischen Hochschule Zürich und dem Institut Unterstrass den Einsatz von Studierenden für Stellvertretungen. Sie sei überzeugt, dass die Schulen gute Lösungen fänden. Zugleich sei sie sich bewusst, dass nicht alles von der ersten Minute an funktionieren werde.

    Steiner nahm auch zu ihren umstrittenen Äusserungen in einem Interview mit der NZZ Stellung. Sie hatte die Frage aufgeworfen, ob Maturaprüfungen am Ende der Gymnasialzeit sinnvoll sind. Sie habe keineswegs sagen wollen, dass die Maturaprüfungen integral abgeschafft werden sollten. Aber die heutige Form sei zu überdenken. Steiner wies gegenüber dem «Tagesanzeiger» auf die schwierigen Rahmenbedingungen für die diesjährigen Maturaprüfungen hin. Im Kanton Zürich gebe es 2800 Maturandinnen und Maturanden. Sie müssten mit zwei Metern Sicherheitsabstand geprüft werden. Das brauche viel mehr Räume und doppelt so viele Aufsichtspersonen.

    Viel wichtiger sei aber, dass Chancengerechtigkeit bestehe. Und die sei nicht gewährleistet. Im wochenlangen Fernunterricht hätten nicht alle die gleichen Lernbedingungen gehabt. Zudem müssten die Prüfungen völlig neu konzipiert werden, damit sie rekursfähig seien. Das sei ein grosser Aufwand für die Lehrpersonen.

    Audio
    Forschungsprojekt zu Schulen in der Coronakrise
    04:59 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.05.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:59 Minuten.
  • 4:53

    US-Notenbanker warnt vor zu schneller Lockerung

    Die US-Wirtschaft könnte einem Notenbanker zufolge bei einer vorschnellen Lockerung der Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in eine zweite Rezession rutschen. «Das weniger optimistische Szenario ist, dass wir zu schnell öffnen und dann eine signifikante zweite Welle des Virus sehen», erklärte der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia, Patrick Harker. Sollte aber die Wirtschaft im Juni wieder anlaufen und das Virus mit entsprechenden Massnahmen eingedämmt werden können, könnte sich die Wirtschaft im zweiten Halbjahr erholen. Solange die Pandemie nicht unter Kontrolle sei, hielten sich die Verbraucher mit Ausgaben zurück und die Wirtschaft komme nicht in die Gänge, sagte Harker.

    Die Erholung werde nicht einheitlich verlaufen, Fabriken könnten besser wegkommen als Hotels, Restaurants oder Einzelhändler, von denen viele womöglich gar nicht mehr öffnen würden. Harker deutete auch an, dass die US-Notenbank weitere Hilfen zur Verfügung stellen könnte, wie etwa direkte Kredite für Colleges, Universitäten und medizinische Einrichtungen.

    Patrick Harker zu Folgen der Corona-Krise

  • 4:44

    Frontex: Neuer Migranten-Zustrom zu erwarten

    Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex erwartet gemäss einer internen Einschätzung offenbar einen neuen Zustrom von Migranten an die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland. Das berichtet die Tageszeitung «Die Welt» und beruft sich dabei auf einen vertraulichen Situationsbericht aus dem sogenannten Frontex Situation Centre. In dem Bericht werde davon ausgegangen, dass nach Aufhebung der Einschränkungen wegen der Coronakrise in den Provinzen Canakkale, Istanbul und Izmir «massive Bewegungen von Migranten in Richtung der griechisch-türkischen Grenze» erwartet werden könnten.

    Ende Februar und Anfang März hatten tausende Migranten mit der Zustimmung Ankaras die türkisch-griechische Grenze belagert und versucht, die europäische Aussengrenze zu stürmen. Die türkische Führung hatte unter anderem versucht, die EU zur schnelleren Überweisung von Milliarden-Hilfen für die Unterbringung und Versorgung von Migranten in der Türkei zu bewegen.

    Neuer Migranten-Ansturm möglich

  • 3:07

    Berlin: Noch kein Ende der Grenzkontrollen

    Deutschlands Innenminister Horst Seehofer weist Forderungen nach einem vorzeitigen Ende der Grenzkontrollen zurück. «Die Grenzkontrollen haben etwas bewirkt und sind Teil unseres bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens», teilte der CSU-Politiker mit. Es bestehe Einvernehmen in der Bundesregierung, die Kontrollen zunächst bis zum 15. Mai fortzusetzen. Man führe aber «Gespräche mit den Bundesländern und den angrenzenden Nachbarstaaten und werden in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen entscheiden.»

    Die deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hatten Grenzkontrollen zu den Niederlanden und Belgien in der Corona-Krise abgelehnt und verhindert. Die Ministerpräsidenten des Saarlands, von Rheinland-Pfalz, Baden-Württembergs, Schleswig-Holsteins und Bayerns hatten Grenzkontrollen dagegen mit dem Bundesinnenministerium vereinbart.

    Berlin hält (noch) an Grenzkontrollen fest

  • 2:58

    Japan/USA: Gebremster Privatkonsum

    Die Verbraucher in Japan gaben wegen der Coronavirus-Pandemie im März deutlich weniger aus. Die Ausgaben der Privathaushalte fielen um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr, zeigen am Freitag veröffentlichte Daten der Regierung. Im Februar waren die Ausgaben um 0,3 Prozent gesunken. Analysten hatten für März mit einem Einbruch von 6,7 Prozent gerechnet.

    Der deutliche Rückgang zeigt, wie schwer die weltweit drittgrösste Volkswirtschaft von den Beschränkungen zur Eindämmung des Virus getroffen ist. Die Menschen in Japan bleiben zu Hause, Geschäfte sind zu.

    Ähnliche Lage in den USA: Dort sind die Verbraucherkredite im März entgegen der Erwartungen von Experten gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sei die Kreditvergabe um 12 Milliarden US-Dollar gesunken, erklärte die US-Notenbank Fed in Washington. Volkswirte hatten im Mittel hingegen einen Zuwachs um 15 Milliarden Dollar erwartet. Im Vormonat war das Kreditvolumen noch um 19,92 Milliarden gestiegen.

    Bericht der Federal Reserve

  • 2:34

    UNO: «Schlimmste Krise des Welttourismus»

    Die Corona-Pandemie wird nach Einschätzung der Welttourismusorganisation (UNWTO) dieses Jahr zu einem Einbruch des internationalen Reiseverkehrs um 60 bis 80 Prozent im Vergleich zu 2019 führen. Im ersten Quartal sei die Zahl der Touristen wegen des Virus und der damit verbundenen Reisebeschränkungen weltweit bereits um 22 Prozent zurückgegangen, teilte die Organisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid mit. Der internationale Reiseverkehr habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres etwa 67 Millionen weniger Touristen verbucht, was Einbussen von 80 Milliarden US-Dollar bedeute. Im März sei ein Rückgang von 57 Prozent registriert worden, heisst es im UNWTO-Bericht, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    «Die Welt steht vor einer nie dagewesenen Gesundheits- und Wirtschaftskrise», erklärte UNWTO-Generalsekretär Zurab Pololikaschwili. Millionen Menschen liefen in der Branche Gefahr, ihre Arbeitsplätze zu verlieren, warnte er. Die UNWTO spricht von der «schlimmsten Krise des Welttourismus» seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950.

    Audio
    Düstere Tourismus-Prognose der UNO
    00:55 min, aus Nachtprogramm vom 08.05.2020.
    abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
  • 2:27

    Corona-Wut: Kundin feuert in Schnellrestaurant

    Weil der Restaurantbereich in einem McDonald's im US-Bundesstaat Oklahoma in der Coronavirus-Krise geschlossen ist, eröffnete eine Kundin das Feuer auf das Personal. Vier Mitarbeiter des Schnellrestaurants in Oklahoma City, das zurzeit nur Speisen zum Mitnehmen anbietet, seien bei dem Vorfall verletzt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die 32-Jährige sei kurz danach festgenommen worden.

    Eine Polizeisprecherin sagte dem Sender NBC, der Sitzbereich des Restaurants sei zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen gewesen. Die Frau sei informiert worden, dass der Restaurantbereich nicht zugänglich sei. Sie habe sich dennoch geweigert, das Lokal zu verlassen. Mitarbeiter hätten die Frau daraufhin hinausgedrängt. Sie sei dann mit einer Handfeuerwaffe zurückgekehrt und habe das Feuer eröffnet. Drei Restaurantmitarbeiter erlitten demnach Schussverletzungen und seien im Spital behandelt worden. Ein vierter Mitarbeiter habe eine Kopfverletzung. Keine der Verletzungen sei lebensgefährlich.

    Vier Verletzte nach Schiesserei

  • 2:02

    Corona-Fälle bei Fussball-Profis

    Bei den italienischen Fussball-Erstligisten AC Florenz und Sampdoria Genua sind insgesamt sieben Spieler positiv auf COVID-19 getestet worden. Das gaben der AC und Genua am Donnerstag bekannt. Um welche Profis es sich handelt, liessen beide Vereine offen. Die betroffenen Akteure von Florenz, die keine Symptome aufweisen, begaben sich in Quarantäne. Zudem infizierten sich drei Mitglieder des medizinischen Stabs mit dem Coronavirus. Drei weitere infizierte Profis von Florenz gelten mittlerweile als geheilt. Heute Freitag beginnen die Gesundheitschecks vor Beginn des individuellen Trainings.

    Bei Ligakonkurrent Sampdoria war schon bei fünf Profis und dem Vereinsarzt das Coronavirus nachgewiesen worden. Sie haben die Erkrankung bereits überstanden.

    Auch Brasiliens Fussballmeister CR Flamengo hat im Vereinsumfeld mit der Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen. Drei Spieler seien positiv auf COVID-19 getestet worden, teilte der Verein mit. «Von den 293 Personen, die getestet wurden, waren 38 positiv, manchmal ohne Symptome», so der Verein. Die Infektionen wurden bei Testungen zwischen 30. April und 3. Mai bei Vereinsmitarbeitern und deren Angehörigen festgestellt. Zudem wurden bei zwei Profis Antikörper gegen das Virus entdeckt. Die Infizierten begaben sich in Quarantäne, ihr Zustand wird täglich mit Fragebögen zur Entwicklung der Krankheit überwacht, so der Verein. Dies gelte auch für Spieler und Mitarbeiter, deren Familienmitglieder infiziert sind. In dieser Woche war ein 68 Jahre alter Masseur des Vereins «nach Komplikationen durch COVID-19» an einem Herzinfarkt gestorben.

    Der ursprünglich für den 3. Mai geplante Ligastart in Brasilien ist wegen der Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

    Virologe zum möglichen Verhalten der Fans

  • 23:12

    Trump und Putin telefonieren wegen Corona-Krise

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach US-Angaben ein Angebot der amerikanischen Regierung für Beatmungsgeräte angenommen. US-Präsident Donald Trump teilte mit, dass Putin seinen Vorschlag zur Lieferung der Maschinen im Kampf gegen das Coronavirus heute in einem Telefongespräch akzeptiert habe. In Russland steigen die Neuinfektionen mit dem Virus derzeit im Rekordtempo.

  • 23:00

    Die Suche nach Antikörpern

    Weltweit melden mehrere Forscher erste kleine Erfolge bei der Suche nach Antikörpern. Sie sollen dereinst als Mittel gegen eine Coronavirus-Erkrankung zum Einsatz kommen. Nur: Ob solche Antikörper dann auch im menschlichen Körper wie erhofft wirken, ist offen.

  • 22:53

    Beizer bereiten sich auf Öffnung vor

    Viele Menschen in der Schweiz zeigen sich skeptisch, was die Lockerungen für Restaurants oder Bars betrifft – keine gute Nachricht für die Gastrobranche. Entsprechend gross ist die Unsicherheit. Einige Restaurants zögern deshalb noch mit der Wiedereröffnung am kommenden Montag, andere bauen derweil die Platzkapazitäten im Freien auf und arbeiten am Schutzkonzept.

    Video
    Gemischte Gefühle bei Restaurant- und Barbesitzern
    Aus 10 vor 10 vom 07.05.2020.
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  • 22:32

    Dänemark mit weitreichenden Corona-Lockerungen

    Dänemark will in einer zweiten Lockerungsphase Shopping-Center ab Montag wieder öffnen. Das teilt die Regierung mit. Eine Woche später am 18. Mai sollen dann auch Restaurants und Cafés ihre Türen unter bestimmten Vorgaben und zu reduzierten Uhrzeiten für Kunden öffnen dürfen. Kinder ab der fünften Klasse sollen die Schule wieder besuchen dürfen.

    Der Profisport darf mit sofortiger Wirkung wiederaufgenommen werden – allerdings ohne Zuschauer.

  • 22:21

    New York ohne die übliche Geräuschkulisse

    New York City – die Stadt die niemals schläft. In Zeiten von Corona ist es ruhig geworden im Big Apple. Die öffentliche Stadt-Bibliothek hat sich nun etwas Spezielles einfallen lassen. Für alle New Yorker, welche die Geräuschkulisse vermissen, gibt es jetzt: «Missing Sounds of New York» zum Anhören.

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    So tönt der verschwundene Sound von New York
    Aus Tagesschau vom 07.05.2020.
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  • 22:02

    Bierknappheit in Mexiko – dem viertgrössten Produzenten weltweit

    Mexiko geht in der Corona-Krise das Bier aus. Es bleibe nur noch das, was von dem Bier übrig sei, das vor dem 6. April gebraut wurde, sagte die Chefin des mexikanischen Brauereiverbands, Karla Siqueiros, der Deutschen Presse-Agentur. Damals wurde die Bierproduktion in dem nordamerikanischen Land eingestellt, nachdem die Regierung die Industrie als nicht unerlässlich eingestuft hatte. «Die Produktion und der Vertrieb stehen für den einheimischen Markt derzeit komplett still», sagte Siqueiros.

    Mexiko ist der viertgrösste Produzent und grösste Exporteur von Bier der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort 124.5 Millionen Hektoliter gebraut und gut 40 Millionen Hektoliter in rund 180 Länder exportiert.

    Video
    Die Bierlieferungen bleiben allmählich aus (unkomm.)
    Aus News-Clip vom 07.05.2020.
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  • 21:56

    Der Schweizer Arbeitsmarkt in der Coronakrise

    Die Coronakrise trifft den Schweizer Arbeitsmarkt mit voller Wucht. Im vergangenen Monat sind massiv mehr Menschen arbeitslos geworden. Im April waren in der Schweiz über 150’000 Menschen ohne Arbeit. Verglichen mit dem April vor einem Jahr bedeutet dies einen Anstieg von 43 Prozent.

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur wachsenden Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz.

  • 21:40

    Zugang zu New Yorker Parks könnte eingeschränkt werden

    In der besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Millionenmetropole New York könnte der Zugang zu den Parks möglicherweise demnächst eingeschränkt werden. Einige Parks füllten sich bei schönem Wetter sehr schnell mit Menschen, sagte Bürgermeister Bill de Blasio an einer Pressekonferenz. «Das können wir nicht geschehen lassen, wir müssen die Zahl der Menschen limitieren, die Zugang haben.» Details nannte er vorerst noch keine.

    Den Menschen in New York wird derzeit geraten, so weit wie möglich zu Hause zu bleiben. Die Parks der Stadt sind aber weiter geöffnet, Bewegung an der frischen Luft bleibt erlaubt – was bei schönem Wetter in der dicht besiedelten Metropole immer wieder schnell zu sehr vollen Parks führt.

    New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo teilte indes mit, dass der Kündigungsschutz von Menschen, die ihre Miete in der Krise nicht mehr bezahlen können, im Bundesstaat New York bis Ende August verlängert werde.

  • 21:26

    Die Infografik zum Corona-Kreditpaket

    Das Parlament hat die vom Bundesrat gesprochenen Milliardenkredite diese Woche genehmigt, mit einige Anpassungen. Wer wie viel bekommt, sehen sie in der Infografik:

SRF 4 News, 07.05.2020, 06:00 Uhr

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54 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Das Pflegepersonal hat es nicht nötig, als Bäbi (Puppe) dargestellt zu werden!!!
  • Kommentar von Toni Koller  (Tonik)
    Ferien in der Schweiz? Klar, schön, haben wir auch schon gemacht! Es ist allerdings nicht einzusehen, wieso man nicht auch z.B. im (ähnlich Corona-betroffenen) Oesterreich Ferien machen dürfte. Die können die Einnahmen ebenso gut brauchen wie die Schweiz - und umgekehrt reisen Oesterreicher in die Schweiz. In Europa sitzen wir alle im gleichen Boot, und das Beste daran sind offene Grenzen. Der moralinsaure eidg. Ferien-Patriotismus macht Auslandreisen nur umso begehrenswerter.
  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    GR: Guarda
    TG: Kreuzlingen
    TI: Avegno dei Fiori
    VD: Stranddbad Rivaz
    VS: Heidadorf
    NE: Creux du Van
    GE: Jardin Anglais
    JU: St Ursanne - Le Val

    Ueli Maurer hat recht.
    Ich wünsche schöne Ferien:-)
    1. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      Nicht vergessen auch die anderen Branchen anzukurbeln:
      - Unterhaltungsbranche
      - Baugewerbe
      - Wellness, Massagen, Fitnesszentren, etc.
      - Werbebranche, Grafiker, Planungsbüros
      - Sportgewerbe, Vereine
      - Bühnenbauer, Tontechniker, Beleuchtungtechniker, etc.
      - Kleiderbranche
      - Taxi
      - etc.
      habe sicher noch einige vergesssen. Es sind ja so viele Branchen betroffen, die sehnlichst auf Umsatz warten