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Neue Normalität
Aus Tagesschau vom 06.06.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Brasilien entfernt Corona-Daten

  • Heute Samstag sind umfangreiche Lockerungen nach der Coronakrise in Kraft getreten. Grössere Veranstaltungen sind wieder erlaubt und touristische Angebote wieder offen. Parks, Zoos und Schwimmbäder dürfen besucht werden und in Restaurants fällt die Beschränkung auf Vierer-Gruppen weg.
  • Die Weltgesundheitsorganisation ändert ihre Haltung zum Tragen von Schutzmasken. In der Nacht gab die UNO-Organisation bekannt, dass sie nun auch die Anwendung von Masken in stark frequentierten Räumen empfiehlt.
  • Die Schweiz öffnet am 15. Juni die Grenzen zu allen EU- und Efta-Staaten – und nicht nur gegenüber Deutschland, Frankreich und Österreich. Dies hat der Bundesrat entschieden.
  • In der Schweiz und Liechtenstein gibt es laut BAG 30'956 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 20 mehr als am Vortag. Laut BAG sind 1661 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Samstag).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • Knapp 386'000 Menschen sind bisher weltweit an der Lungenkrankheit Covid-19 und ihren Folgen gestorben. Alles zur internationalen Lage finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:57

    Brasilien: Regierung entfernt Zahlen aus dem Internet

    Die brasilianische Regierung veröffentlicht im Internet keine nationale Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle und der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 mehr. Zudem entfernte das Gesundheitsministerium auch die Datensammlung, die die Entwicklung der vergangenen Monate aufzeigte, aus dem Netz. «Die kumulativen Daten spiegeln nicht wider, wo sich das Land gerade befindet», twittert Präsident Jair Bolsonaro. «Andere Bemühungen laufen für die Berichterstattung über die Fälle und die Bestätigung der Diagnosen.»

    Zuletzt hatte Brasilien mehr als 672'000 Fälle gemeldet - mehr als jedes andere Land abgesehen von den USA. Die Zahl der Toten steuerte bis Samstag auf 36'000 zu.

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    Leben und Sterben mit Corona in Brasilien
    Aus 10vor10 vom 03.06.2020.
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  • 4:18

    Cyber-Kriminelle verstärken Aktivität in der Schweiz

    Während des Corona-Lockdowns nutzten Hacker und Cyber-Kriminelle offenbar die Gunst der Stunde und verstärkten ihre Aktivitäten in der Schweiz. Beim Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) in Bern seien im Verlauf der Pandemie deutlich mehr Meldungen eingegangen als üblich, berichtet die «NZZ am Sonntag».

    Während Firmen und betroffene Personen bei der Fachstelle des Bundes normalerweise rund 100 Vorfälle pro Woche melden, stieg diese Zahl im April auf mehr als 300, schreibt das Blatt. «Auslöser für das wellenartige Auftreten der Cyberangriffe ist oft ein bedeutsames Ereignis, wie jetzt die Corona-Krise», sagt der stellvertretende Leiter des NCSC, Max Klaus. Da die Schweiz bis heute keine Meldepflicht für Cyberkriminalität kennt, dürfte die Dunkelziffer hoch sein.

    Betroffen seien auch viele private Anwender, die zu Hause arbeiten, dauernd online sind und von ihren Arbeitgebern nicht genügend geschützt werden, sagt Jewgeni Kaspersky, der Chef der Cybersecurityfirma Kaspersky Lab der «NZZ am Sonntag». Seine Firma registrierte im April weltweit 68.7 Millionen Cyberattacken. Im Februar waren es «erst» 57.2 Millionen gewesen.

    Dreimal mehr Cyber-Attacken

  • 3:03

    Boris Johnson plant Lockerungen

    Grossbritanniens Premierminister Boris Johnson will die Beschränkungen für Restaurant-Besuche im Freien und Hochzeiten offenbar lockern. Johnson wolle angesichts der Coronavirus-Pandemie die Vorschriften entschärfen, deretwegen viele Pubs, Cafés und Restaurants ihre Aussenbereiche nicht bestuhlen können, berichtet die «Sunday Times».

    Zudem sollten Hochzeiten im Freien zugelassen werden, was aktuell nur Juden und Quäkern gestattet ist. Hochzeiten in geschlossenen Räumen und Trauerfeiern mit bis zu zehn Gästen sollten ebenfalls ab Anfang Juli wieder erlaubt werden.

    «Boris will zurück zur Normalität, zumindest so nah wie möglich, vor dem Sommer», zitierte die Zeitung einen hochrangigen Regierungsvertreter. Der Premierminister sei besorgt über Prognosen, die einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit vorhersagten. Die britische Regierung kündigte am Samstag an, Gotteshäuser sollten ab Mitte Juni wieder für das stille Gebet öffnen dürfen. Sie waren wegen der Coronavirus-Pandemie seit März geschlossen.

    London stemmt sich gegen Job-Krise

  • 1:12

    Djokovic zu Covid-19-Regeln bei US-Open: «Unmöglich»

    Für Tennis-Star Novak Djokovic sind die zuletzt durchgesickerten Massnahmen gegen das Coronavirus, welche die Veranstalter der US Open in New York planen, inakzeptabel. «Die Frage ist, wie viele Spieler bereit sind, diese Bedingungen zu akzeptieren», sagte der Weltranglisten-Erste im serbischen «Prva TV». Das Grand-Slam-Turnier ist vorerst immer noch ab 31. August angesetzt.

    «Ich hatte ein Telefonat mit den Leadern im Welttennis. Die Regeln, die wir akzeptieren müssten, um dort überhaupt zu spielen, sind extrem», erklärte der dreifache US-Open-Champion. «Wir hätten keinen Zugang nach Manhattan, müssten in Hotels am Flughafen schlafen und zwei oder drei Mal pro Woche getestet werden», sagte Djokovic. Zusätzlich könne jeder Spieler nur eine Person auf das Turniergelände bringen. «Das ist wirklich unmöglich. Ich meine, du brauchst einen Coach, einen Fitnesstrainer und einen Physiotherapeuten.»

    Auch Rafael Nadal hatte diese Woche erklärt, dass er unter den gegenwärtigen Umständen nicht in die USA reisen würde. Der Spanier hinterfragte auch, ob Tennis wieder beginnen könne, wenn die Pandemie noch grosse Teile der Welt fest im Griff hat.

    Djokovic: Covid-19-Regeln bei US Open inakzeptabel

  • 0:46

    Vorgezogene Lockerungen in Dänemark

    Die Dänen dürfen ab Montag wieder Gewichte im Fitnessstudio stemmen oder ihre Bahnen im Schwimmbad ziehen. Die Regierung von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und die weiteren Parlamentsparteien einigten sich am Samstag darauf, dass Schwimmbäder, Fitnessstudios und andere überdachte Freizeit- und Sportstätten zum Start der neuen Woche wieder öffnen dürfen. Richtlinien dafür sollen zeitnah folgen, wie das dänische Kulturministerium am Samstagabend mitteilte.

    Bislang war vorgesehen gewesen, dass diese Stätten erst ab August mit einer Wiedereröffnung rechnen konnten. Sie sind seit fast drei Monaten geschlossen. Dänemark hatte Mitte März besonders früh und strikt auf die Corona-Krise reagiert. Deutschlands nördlichstes Nachbarland hat die Ausbreitung des Coronavirus dadurch gut in den Griff bekommen. Daraufhin waren in zwei ersten Phasen der Lockerung der Corona-Massnahmen unter anderem Schulen, Restaurants, Cafés und der Einzelhandel wieder geöffnet worden.

    Am Montag soll Phase drei beginnen - dann dürfte auch die erlaubte Teilnehmerzahl für öffentliche Versammlungen hochgesetzt werden. Sie liegt derzeit bei maximal zehn Personen. Die Regierung möchte sie gerne auf 50 hochsetzen. Eine Einigung in dieser Frage steht aber noch aus.

    Bericht: Nirgends weniger Corona-Sorgen als in Dänemark

  • 23:01

    Buchmesse auf dem Roten Platz in Moskau eröffnet

    Trotz anhaltend hoher Corona-Infektionen hat in Moskau mitten auf dem Roten Platz eine Buchmesse mit zahlreichen Besuchern begonnen. Es sei wichtig, wieder ins Leben zurückzukehren, teilten die Veranstalter mit.

    Bei den Besuchern der drei Tage dauernden Veranstaltung, die im Freien stattfindet, werde am Eingang die Temperatur gemessen. Zudem müssten die Gäste wie in der ganzen Stadt vorgeschrieben Gesichtsmaske und Handschuhe tragen. Es ist eines der ersten Kulturevents in der Stadt seit den strengen Ausgangssperren.

    Russland ist bezüglich der Infektionszahlen das am stärksten betroffene Land in Europa. Bislang wurden knapp 460’000 Fälle registriert. Täglich kommen fast 9000 neue Infektionen dazu, vor allem in Moskau. Gestorben sind bislang 5725 Menschen.

    Moskau trotzt der Pandemie

  • 21:34

    Schwedens König Carl Gustaf lobt seine Untertanen

    Schwedens König Carl XVI. Gustaf ist nach Monaten der Abwesenheit nach Stockholm zurückgekehrt und hat dabei den Kampf seiner Landsleute gegen die Pandemie gewürdigt. Viele in der schwedischen Gesellschaft hätten einen «bewundernswerten und heldenhaften Einsatz» gezeigt, sagte der Monarch anlässlich des schwedischen Nationaltags in einer Rede.

    Gleichzeitig rief Carl Gustaf die Schweden zum Durchhalten auf. Es handele sich um eine schwere Zeit für viele. Carl Gustaf und seine Frau Königin Silvia halten sich seit März auf Schloss Stenhammers in der Region Sörmland auf.

    In Schweden gelten lockerere Corona-Beschränkungen als in den übrigen Ländern Europas. Dieser freizügigere Weg hat jedoch dazu geführt, dass die Schweden im europäischen Vergleich relativ viele Infektions- und Todesfälle pro Einwohner verzeichnet haben.

  • 20:16

    US-Zahl der Virus-Toten steigt wieder stärker an

    In den USA steigt die Zahl der Virus-Toten den zweiten Tag in Folge wieder stärker an. Das Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) meldet 1128 neue Fälle, womit die Zahl der bestätigten Toten, die Covid-10 erlegen sind, auf nun 108'064 steigt. Am Freitag hatte der Zuwachs 1035 betragen, am Donnerstag 827, am Mittwoch 1045, und Dienstag 761. Auch die Zahl der Neu-Infizierten legt demnach erneut deutlicher zu – um 29'034 auf 1'891'690. Am Freitag gab es 20'555 bestätigte Neuinfektionen, am Donnerstag 14'676, am Mittwoch 24'955 und am Dienstag 14'790.

  • 19:19

    Frankreichs Corona-Warn-App knackt Millionen-Marke

    Frankreichs Coronavirus-Warn-App «StopCovid» hat nach Angaben der Regierung die erste Millionen-Marke übertroffen. Innerhalb von drei Tagen sei die App eine Million Mal aktiviert worden, schrieb der Staatssekretär für Digitales, Cédric O, am Samstag auf Twitter. Die kostenlose Anwendung steht seit Dienstag zum Herunterladen auf das Handy bereit. Die Regierungs hatte zuvor erklärt, damit die App aber wirksam sei, müsste sie von mehreren Millionen Französinnen und Franzosen genutzt werden.

  • 16:13

    «Gott hat mich vergessen»

    Die 108 Jahre alte Fatima Negrini hat eine Coronavirus-Infektion überstanden. Die Norditalienerin wohnt seit vielen Jahren in einem Pflegeheim in Mailand. «Gott hat mich vergessen», zitiert die Zeitung «Corriere della Sera» Negrini.

    Die 108-Jährige ist seit vielen Jahren Bewohnerin des Pflegeheim Anni Azzurri San Faustino in Mailand. Sie habe sich im April mit dem Coronavirus infiziert, sei aber asymptomatisch gewesen und Mitte Mai negativ getestet worden, so ein Sprecher der Einrichtung. In Negrinis Pflegeheim starben laut «Corriere della Sera» mehrere Bewohner. «Fatima hat noch nicht begriffen, wer nicht mehr da ist», sagte eine Pflegerin.

    Erst am Mittwoch feierte die Italienerin ihren Geburtstag mit einer Schokoladentorte – verziert mit der Aufschrift «108 herzlichen Glückwunsch Fatima».

  • 15:04

    Pelztierfarmen keulen Nerze

    Mehrere niederländische Pelztierfarmen haben auf Anweisung der Regierung mit dem Töten von Nerzen begonnen, nachdem bei einigen Tieren Coronavirus-Infektionen nachgewiesen wurden. Mittlerweile sind nach Angaben der Behörden zehn Farmen betroffen. Mindestens zwei Menschen sollen über die Tiere angesteckt worden sein.

    Jede einzelne Farm beherbergt mehrere tausend der frettchenähnlichen Tiere, die wegen ihres Fells gezüchtet werden. Ein Gesetz, das die Nerzfarm in den Niederlanden verbietet, wurde 2013 verabschiedet, und die verbliebenen 120 Farmen sollen 2023 ihren Betrieb einstellen. Die Regierung sagte, sie erwäge den Aufkauf der verbliebenen Nerzfarmen und eine präventive Keulung ihrer Nerze.

    Nerz
    Legende: Die Tierschutzkommission sei informiert und werde dafür sorgen, dass die Tiere verantwortungsvoll behandelt und getötet würden, betont die niederländische Landwirtschaftsministerin Carola Schouten (Symbolbild). Keystone
  • 14:21

    Biker erobern sich den Churer Hausberg zurück

    Am Mittag versammeln sich in Chur zahlreiche Mountainbiker. Sie möchten mit der Bahn auf Brambrüesch, auf die Hangterrasse am Nordosthang des Dreibündensteins.

    Mountainbiker am Brambrüesch
    Legende: Junge und ältere Mountainbiker haben genug vom Zuhause-Bleiben. Sie wollen den Berg erklimmen und danach in die Tiefe rauschen. SRF
  • 13:57

    Experten warnen vor zweiter Infektionswelle in Grossbritannien

    Führende Wissenschaftler haben die britische Regierung eindringlich dazu aufgerufen, das Land auf eine mögliche zweite Infektionswelle im Winter vorzubereiten. Grossbritannien gehöre zu den Ländern mit den höchsten Todesraten, betonten die Experten in einem im «Guardian» veröffentlichten Schreiben.

    Nach Angaben des britischen Gesundheitsministeriums sind bereits mehr als 40'000 Corona-Infizierte gestorben – kein anderes Land in Europa verzeichnet so viele Opfer. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Angesichts der Lage im Land halten viele von ihnen die Lockerung von Massnahmen gegen die Pandemie für verfrüht.

    Die Regierung in London steht seit Wochen in der Kritik, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) ist chronisch unterfinanziert. Es mangelt an Ärzten, Pflegepersonal, Schutzausrüstungen und Tests. Jeder Landesteil – England, Schottland, Wales und Nordirland – hat eigene Massnahmen gegen die Corona-Krise.

  • 13:41

    Wieder Leben auf dem Campingplatz in Tenero

    Der Campingplatz Campofelice in Tenero ist heute offiziell in seine 65. Saison gestartet. Wie auf Bildern zu sehen ist, sind die Wiesen noch nicht überfüllt. Aber immerhin einzelne Camper haben nach der Schliessung nun ihre Zelte aufgeschlagen.

    Das Wetter durchzogen, die Lust am Zelten gross: Erste Urlauber schlagen in Tenero ihre Zelte auf.
    Legende: Das Wetter durchzogen, die Lust am Zelten gross: Erste Urlauber schlagen in Tenero ihre Zelte auf. SRF
  • 13:25

    Grünes Licht für Hollywood – Drehstart aber mit vielen Fragezeichen

    Rund drei Monate nach den plötzlichen Drehstopps wegen der Coronavirus-Pandemie könnte nun der Film- und Fernsehbetrieb in Hollywood wieder anlaufen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom gab am Freitagabend grünes Licht für einen Produktionsbeginn ab dem 12. Juni. Allerdings mit Vorbehalt und vielen Fragezeichen.

    Laut Mitteilung der Gesundheitsbehörde Kaliforniens müssen an den Drehorten zahlreiche Auflagen erfüllt werden. So darf eine kritische Schwelle von Covid-19-Fallzahlen in den Bezirken nicht überschritten werden, es muss ausreichende Testkapazitäten geben, und die Produktionsteams müssen strikte Hygieneregeln befolgen.

    Sterne auf Walk of Fame
    Legende: Keystone
  • 12:59

    Stürmischer Empfang auf dem Jungfraujoch

    Nach dem Lockdown hat heute auch die Jungfraubahn den Betrieb wieder aufgenommen. Die wenigen Gäste, die hinauffuhren, wurden auf dem Jungfraujoch mit Schnee und Regen stürmisch bei -1 Grad Lufttemperatur empfangen.

    Jungfraujoch mit Besuchern
    Legende: Keystone
  • 12:49

    Flanieren ums Zürcher Seebecken wieder möglich

    Mit den neuen Lockerungen wird auch der Spaziergang am Zürcher Seebecken entlang wieder möglich. Am Samstagmorgen sind die Absperrungen rund ums Ufer abgebaut worden.

    Video
    Absperrung um das Zürcher Seebecken wird abgebaut
    Aus News-Clip vom 06.06.2020.
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  • 12:35

    20 neue Ansteckungen gemeldet

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 20 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 30'956 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 mit 1661 an, einem mehr als am Vortag. Das entspreche 19 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.

    Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, belaufen sich bisher insgesamt auf 419'980. Bei neun Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet gab es 361 Ansteckungen.

    Nach Angaben der Swiss National Covid-10 Science Task Force stieg die Reproduktionszahl, also die Anzahl Personen, die ein mit dem Coronavirus Infizierter im Durchschnitt ansteckt, am 25. Mai wieder auf über eins. Auch am folgenden Tag lag R konstant bei 1.02, nachdem sie Anfang Mai noch rund 0.6 betragen hatte. Wegen der kleinen Fallzahlen sei diese Entwicklung momentan jedoch nicht beunruhigend, schreibt die Task Force auf ihrer Internetseite.

  • 11:50

    Art Basel ist abgesagt

    Die Kunstmesse Art Basel findet dieses Jahr nicht statt. Angesichts der aktuellen globalen Rahmenbedingungen sehe sich die MCH Group gezwungen, die Durchführung der auf den 17. bis 20. September 2020 verschobenen Art Basel in Basel und der Design Miami Basel abzusagen, teilt die Gesellschaft mit.

    Der Entscheid sei nach ausführlichen Beratungen mit Galeristen, Sammlern, Partnern und externen Experten der Art Basel getroffen worden. Ausschlaggebend seien die grundsätzlichen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für alle Beteiligten gewesen, aber auch die finanziellen Risiken für Aussteller und Partner.

    Veranstalter bedauern Massnahme

  • 11:40

    Rund 3500 Leute im Zürizoo

    Vor dem Zoo Zürich haben sich am Vormittag lange Schlangen gebildet. Der Traditionszoo hält die Besucher zu zwei Metern Abstand an und beschränkt die Besucherzahl auf 5800.

    Wie Direktor Alex Rübel auf Anfrage von SRF News mitteilt, seien bisher geschätzt etwa 3500 Menschen im Zoo erschienen. Mit Einbahnen in den grossen Tierhäusern und Zählsystemen liessen sich die Abstandsregeln gut einhalten.

    «Die Stimmung ist wunderbar», betont Rübel. Und dies auch unter den Tieren: «Die Menschenaffen schauen wieder heraus und haben Freude an den Besuchern.»

    Zürizoo
    Legende: Eine lange Schlange auf dem Züriberg. Nach einer langen Pause lockt es Gross und Klein in den Zürcher Traditionszoo. Keystone

SRF 4 News, 6.6.20, 04:00 Uhr

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66 Kommentare

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  • Kommentar von Maligan Jury  (jury maligan)
    Was die WHO bisher geleistet hat war nichts als Verbreitung von Horror, Falschmeldungen und Unsinn. Was hat diese Organisation überhaupt noch für eine Berechtigung. Die einzige Meldung über Masken (welche übrigens hier in Thailand seit Beginn obligatorisch sind) war der Spruch: Masken gaukeln eine falsche Sicherheit vor...
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  • Kommentar von Markus Bossert  (EEE)
    @SRF: Könnten Sie eine kleine Umfrage durchführen, wer für / gegen eine Maskenpflicht im ÖV ist? Und diese Frage je einmal stellen an
    - Leute mit eigenem Auto
    - Leute ohne eigenem Auto
    - seltene ÖV-Nutzer
    - gelegentliche ÖV-Nutzer
    - häufige ÖV-Nutzer
    - regionale ÖV-Nutzer
    - Langstrecken ÖV-Nutzer

    Die Vermutung ist, dass die Maskenpflicht im ÖV primär von den nicht-ÖV-Nutzer und den seltenen ÖV-Nutzern gefordert wird, welche bei einer Maskenpflich gar nicht mehr per ÖV reisen würden.
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  • Kommentar von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
    Blau... lustig. Alle die ab morgen öffnen können, haben jetzt überall die roten Plakate hingeklebt.
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