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Verluste im Detailhandel: Grosse Unterschiede zwischen Branchen
Aus Tagesschau vom 02.06.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Die Tracing-App muss sich in der Realität noch beweisen

  • Trotz der einseitigen Grenzöffnung Italiens morgen Mittwoch bleibt die Einreise in die Schweiz «bis auf Weiteres» wenigen vorbehalten.
  • Tessiner Vertreter warnen angesichts der Grenzöffnung Schweizer davor, nach Italien zu reisen. Es drohten Bussen und Quarantäne.
  • Dem Schweizer Detailhandel haben die Corona-Massnahmen im April schwer zugesetzt. Der Bund meldet ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
  • In der Schweiz und Liechtenstein gibt es laut BAG 30'874 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind drei mehr als am Vortag. Laut BAG sind 1657 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Dienstag).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • In Spanien werden erstmals seit Ausbruch der Pandemie keine neuen Todesfälle gemeldet. Alles zur internationalen Lage finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:12

    Über 1200 neue Todesfälle in Brasilien

    Brasilien meldet erneut einen Rekord an Todesfällen innert Tagesfrist im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Innerhalb von 24 Stunden seien 1262 neue Covid-19-Tote registriert worden, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Insgesamt sind in Brasilien mehr als 31'000 Menschen an den Folgen der Erkrankung gestorben.

    Knapp 29'000 Menschen im südamerikanischen Land haben sich zusätzlich infiziert. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen beläuft sich mittlerweile auf über eine halbe Million. Bislang gibt es keine Anzeichen für eine Verlangsamung der Virus-Verbreitung. Der rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro lehnt Massnahmen zur Eindämmung nach wie vor ab.

    Ein Corona-Patient wird in einen Krankenwagen verladen.
    Legende: Eine Beruhigung der Lage in Brasilien ist nicht absehbar. Noch immer infizieren sich täglich tausende Menschen mit dem Virus. Keystone
  • 3:24

    Konjunkturpaket in Deutschland steht noch nicht

    Die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Deutschland haben ihre Beratungen über das milliardenschwere Paket zur Stärkung der Konjunktur am späten Dienstagabend nach rund neun Stunden vertagt. Wegen des grossen Beratungsbedarfs soll am Mittwoch gegen 10.00 Uhr, nach der Kabinettssitzung, weiterverhandelt werden.

    Einige der strittigsten Punkte, so etwa eine mögliche Prämie beim Autokauf oder Hilfen für die Kommunen wie eine Altschuldenregelung, sollten erst am Ende beraten werden. Über mögliche Verständigungen bei Einzelthemen wurde zunächst nichts bekannt. Am Ende solle ein Gesamtpaket vorgelegt werden, hiess es am Dienstagabend.

  • 0:38

    Stadt Zug richtet Corona-Fonds ein

    Wegen der Corona-Krise soll dem Gewerbe der Stadt Zug unter die Arme gegriffen werden: Auf Antrag des Stadtrats beschloss der Grosse Gemeinderat an seiner Sitzung vom Dienstag die Einrichtung eines Corona-Fonds mit einer Einlage von zehn Millionen Franken.

    Ein Grossteil soll dem Gewerbe der Stadt zugutekommen. Rund drei Millionen Franken sollen entnommen werden, um allen Stadtzugerinnen und -zugern einen Pro-Zug-Gutschein im Wert von 100 Franken abzugeben. Dies teilte die Stadt Zug am Dienstagabend mit.

    Ein Blick in die Zuger Altstadt.
    Legende: Auch die Geschäfte in der Zuger Altstadt litten unter den Beschränkungen wegen des Coronavirus. Keystone
  • 23:20

    Das Coronavirus beschert Zoom volle Kassen

    Beim Videokonferenz-Dienst Zoom sorgt die Popularität in der Coronakrise für ein steiles Wachstum des Geschäfts. Zoom war eigentlich für Unternehmen gedacht, in der Coronakrise stieg aber nicht nur der Einsatz im Homeoffice, sondern auch die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Pro Tag gibt es inzwischen 300 Millionen Teilnahmen an Videokonferenzen – im Vergleich zu zehn Millionen noch im Dezember.

    Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich von 122 auf 328 Millionen Dollar, wie Zoom nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Unterm Strich blieben rund 27 Millionen Dollar Gewinn übrig – nach nur rund 200'000 Dollar ein Jahr zuvor. Für das bis Ende Januar 2021 laufende Geschäftsjahr rechnet Zoom nun mit einem Umsatz von bis zu 1.8 Milliarden Dollar.

    Leute bei einer Videokonferenz.
    Legende: Auch der britische Premierminister Boris Johnson verstanstaltet Videokonferenzen mit Zoom. Keystone
  • 22:55

    Strittige Punkte beim Tracing-App

    Infektionsketten durchbrechen, die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Dies soll bald auch über das Smartphone möglich sein. Mit der Contact Tracing App des Bundes nämlich, entwickelt von Schweizer Wissenschaftern unter Führung von ETH Zürich und Lausanne. Die Idee dahinter: Die App warnt ihre Nutzer, wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten.

    Klingt simpel, hat aber seine Tücken. Eine Technologie, die sich in der Realität noch bewähren und einige politische Hürden nehmen muss.

    Die Hürden für die Tracing-App
    Aus 10vor10 vom 02.06.2020.
  • 22:43

    Wo soll gespart werden?

    In Bern war heute Start der eidgenössischen Sommersession. Sie könnte auch der Start eines eidgenössischen Sparprogrammes werden. Denn schon jetzt zeichnet sich vor allem auf bürgerlicher Seite ab: Der Taschenrechner dürfte in den kommenden 17 Tagen bei vielen Geschäften als Argument herbeigezogen werden. Mit der Aussage: Das können wir uns nicht leisten. Grund dafür: Natürlich Corona und dessen längerfristige Kosten.

    Corona und die Kosten
    Aus 10vor10 vom 02.06.2020.
  • 21:36

    US-Gouverneur: Republikaner-Parteitag mit Corona-Massnahmen

    Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaats North Carolina weist die Forderung von US Präsident Donald Trump zurück, den Republikaner-Parteitag im August ohne Beschränkungen über die Bühne bringen zu können. In einem Brief an die republikanische Parteispitze führt Roy Cooper aus, wegen der unklaren Entwicklung rund um das Coronavirus sei es notwendig, eine kleinere Veranstaltung zu planen mit weniger Teilnehmern, Abstandsregeln und Maskenvorschrift.

    Auf dem Parteitag will Trump offiziell den Präsidentschaftswahlkampf einläuten. Er hat damit gedroht, die Grossveranstaltung, zu der Tausende Delegierte erwartet werden, in einen anderen Bundesstaat zu verlegen, sollte sie etwa durch Abstandsregeln eingeschränkt werden.

    Mann.
    Legende: Keystone
  • 21:04

    «Designer-Käseglocke» in Frankreichs Gastronomie

    In Frankreich dürfen Bars, Restaurants, Cafés wieder öffnen, in der Grossregion Paris darf jedoch nur Gäste bewirten, wer eine Terrasse hat. Dafür dürfen auch Trottoirs grosszügiger bestuhlt werden. Die Freude ist gross, der Café im Quartier ein Stück wiedergewonnene Freiheit im Alltag.

    Um auch Gäste im Innern bewirten zu können, braucht es Ideen. Ein Pariser Designer hat sich was einfallen lassen: Er zeichnete eine Schutzvorrichtung für die Gastro-Branche, die minimale Abstände erlaubt und zugleich stylish daherkommt. Bekanntlich isst das Auge ja mit.

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    Plex-Eat: Eine Designer-Schutzvorrichtung für die Gastronomie
    Aus Tagesschau vom 02.06.2020.
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  • 20:48

    England: Höheres Sterberisiko bei schwarzer oder asiatischer Abstammung

    In England sind Menschen mit schwarzer und asiatischer Abstammung einem deutlich erhöhten
    Sterberisiko ausgesetzt, wenn sie mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag vorgelegten Studie der Gesundheitsbehörde Public Health England
    (PHE).

    Demnach sterben Personen mit chinesischer, indischer, pakistanischer oder karibischer Herkunft um zehn bis 50 Prozent häufiger an Covid-19 als weisse Briten. Für Menschen, die aus Bangladesch stammen, ist das Risiko sogar fast doppelt so hoch. Die Resultate der Studie entsprechen denen einer früheren Erhebung des britischen Statistikamts ONS.

    Der Koordinator des britischen Coronavirus-Testprogramms, John Newton, gab zu bedenken, dass die ethnische Herkunft nicht unbedingt eine unmittelbare Ursache für das erhöhte Sterberisiko sein müsse. Möglicherweise seien die Betroffenen wegen ihres Berufs oder anderer Gründe dem Virus stärker ausgesetzt. Gesundheitsminister Matt Hancock sagte, die Regierung werde die näheren Zusammenhänge umgehend prüfen.

    Kinder am Fussball spielen.
    Legende: Keystone
  • 20:03

    Polizei-Vorgehen sorgt für Kritik

    Etwa Tausend Personen demonstrierten am Montag in Zürich gegen Rassismus. Trotz Verstoss gegen die Coronaregeln schritt die Polizei nicht ein, anders als bei früheren Kundgebungen, bei welchen die Polizei die Regeln durchgesetzt hatte. Beispielsweise am 1. Mai. Dieser Kurs stösst zunehmend auf Kritik.

    Video
    Demonstrationen in Zürich – Polizei im Zickzack-Kurs
    Aus Schweiz aktuell vom 02.06.2020.
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  • 19:40

    Corona-Warn-Apps in Frankreich und Italien bereit

    Frankreich hat seine angekündigte Warn-App «StopCovid» an den Start gebracht. Die kostenlose Anwendung stand ab Dienstagnachmittag für Android-Geräte in Googles App-Plattform Play Store oder im App-Store von Apple zum Runterladen auf das Handy bereit. Die App soll mithilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind.

    Auch Italien startet mit seiner angekündigten Warn-App im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Ab kommendem Montag (8. Juni) würden die Funktionen aktiviert, allerdings zunächst nur in 4 von 20 Regionen Italiens.

    Corona-App.
    Legende: Keystone
  • 19:16

    Mehr EU-Milliarden für die Aussenhilfe

    Zusätzliche Milliardenhilfen der EU sollen die Folgen der Corona-Krise in Partnerländern nach Vorstellungen der EU-Kommission abschwächen. Die Pläne, die die Brüsseler Behörde am Dienstag vorstellte, sehen für die Jahre von 2021 bis 2027 insgesamt 118.2 Milliarden Euro für Nachbarschafts- und Entwicklungspolitik vor. Im Vergleich zum Vorschlag, den die EU-Kommission 2018 vorgelegt hatte, wäre das ein Plus von 15.5 Milliarden Euro.

    «Die Coronavirus-Krise hat die Welt dramatisch verändert», sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell. Herausforderungen aus Vor-Krisen-Zeiten seien nicht verschwunden, sondern noch komplexer geworden. Das Geld soll insbesondere Ländern in der Nachbarschaft, auf dem Balkan sowie in der Subsahara zugutekommen.

  • 18:48

    1. August-Feier auf dem Rütli im Zeichen von Corona

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wird auf der Rütliwiese den 1. August im Beisein von «Corona-Helden und -Heldinnen» aus allen Kantonen feiern. Wegen des Coronavirus sind auch am Bundesfeiertag Veranstaltungen mit mehr als tausend Personen untersagt.

    In diesem Jahr finde die Feier nun als Gedenkfeier im Zeichen von Corona statt, teilt die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft, Link öffnet in einem neuen Fenster (SGG) mit. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga werde auf der Rütliwiese aus allen Kantonen zwei bis drei Personen empfangen, die sich während der Corona-Pandemie in Spitälern, Apotheken, Supermärkten, in Sicherheitsberufen, bei der Abfallentsorgung oder in der Nachbarschaftshilfe besonders engagiert haben.

    Es werde eine geschlossene Veranstaltung mit maximal 150 Personen, sagte SGG-Geschäftsleiter Lukas Niederberger auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Rütli.
    Legende: Solche Szenen wird es am 1. August 2020 auf dem Rütli nicht geben: Die Bundesfeier 2019. Keystone
  • 18:21

    Indien lockert die Massnahmen – trotz verheerenden Zahlen

    Ab sofort werden in Indien erste Zug- und Flugverbindungen wieder in Betrieb genommen. In den nächsten Tagen sollen Geschäfte, Büros, Restaurants und Einkaufszentren wieder öffnen. Das, obwohl die Infektionszahlen weiter rasant steigen, derzeit gibt es rund 200'000 bestätigte Fälle.

    Warum nun die Öffnung? Laut SRF-Korrespondent Thomas Gutersohn kann sich Indien den Lockdown schlicht nicht mehr leisten.

  • 18:10

    Die Räte ziehen nicht ins Bundeshaus um

    Der Nationalrat will die ganze Sommersession in der Berner Messe Bernexpo abhalten. Er hat einen Ordnungsantrag der SVP-Fraktion mit 126 zu 55 Stimmen abgelehnt. Die Fraktion hatte gefordert, ab der zweiten Sessionswoche wieder im Bundeshaus zu tagen.

    Das Parlament habe mit dem Abbruch der Frühjahrssession kurz vor dem Lockdown ein wichtiges Zeichen gesetzt, sagte Nationalrat Thomas Matter (SVP/ZH). Nun gelte es, ein starkes Zeichen zu setzen, dass die Schweiz rasch zur Normalität zurückkehren könne.

    Obwohl der Nationalrat den SVP-Antrag abgelehnt hat, ist die Rückkehr ins Bundeshaus durchaus ein Thema. Laut der zweiten Vizepräsidentin des Nationalrats, Irène Kälin (Grüne /AG), erarbeitet die Verwaltungsdelegation derzeit einen Plan, wann und unter welchen Umständen die Sessionen – insbesondere die Herbstsession – wieder im Parlamentsgebäude durchgeführt werden könnten.

  • 17:53

    Fünf Billionen Rubel für die russische Wirtschaft

    Russland will seine durch die Coronakrise schwer getroffene Wirtschaft mit Hilfen von umgerechnet knapp 70 Milliarden Franken wieder auf die Beine bringen. Ende kommenden Jahres solle die Konjunktur wieder rund laufen, sagte Ministerpräsident Michail Mischustin am Dienstag bei einem im Fernsehen übertragenen Kabinettstreffen mit Präsident Wladimir Putin.

    Das Hilfspaket sieht rund 500 einzelne Unterstützungsprojekte vor, die sich auf fünf Billionen Rubel summieren.

  • 17:40

    «Schweizer» Impfstoff wird an Mäusen getestet

    Ein in Genf entwickelter Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den kommenden Wochen an Mäusen getestet. Bei positiven Resultaten könnten rasch klinische Tests folgen, wie das Universitätsspital Genf (HUG) mitteilte.

    Der Impfstoff funktioniert auf Basis der Verkapselung von Zellen. Einer Technik, die sich am HUG bereits in klinischen Tests der Phase II befindet, und zwar in Zusammenarbeit mit der Genfer Gesellschaft für Biotechnologie Maxivax auf dem Gebiet der Krebs-Immuntherapie. Dabei geht es um die Erzeugung einer zellulären Immunantwort.

    Diese Verkapselungs-Methode hat laut dem Universitätsspital Genf den Vorteil, dass eine längere Immunisierung erreicht wird als mit einer traditionellen Methode. Die Verkapselung von Zellen wird bereits in der Krebs-Forschung eingesetzt.

  • 17:23

    Erneut keine Meldungen über Tote in Spanien

    Am zweiten Tag in Folge sind in Spanien binnen eines Tages keine neuen Todesopfer registriert worden. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldeten Toten bleibt bei 27'127.

    Spanien ist mit knapp 240'000 Infektionsfällen eines der am schwersten von Corona betroffenen Länder. Anfang April wurden zum Höhepunkt der Pandemie mehr als 900 Tote pro Tag im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Mittlerweile sinken die Zahlen jedoch bereits seit mehreren Wochen. Das Land befindet sich in einer Phase der stufenweisen Öffnung.

    Informationen über die Corona-Situation und Lockerungen der damit in Verbindung stehenden Massnahmen in verschiedenen Ländern finden Sie hier:

  • 16:30

    Warnung vor Reisen nach Italien – Bussen und Quarantäne drohen

    Die Schweiz hält die geltenden Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Italien bis auf Weiteres aufrecht. Der Tessiner Delegierte für Aussenbeziehungen hat an einer Medienkonferenz in Bellinzona angesichts der einseitigen Grenzöffnung Italiens von morgen von Reisen ins südliche Nachbarland ab.

    Francesco Quattrini sprach vor den Medien von einer «asymmetrischen Grenzöffnung» Italiens. Trotzdem könnten bei Reisen ins südliche Nachbarland Sanktionen gegenüber Schweizer ausgesprochen werden.

    Wer sich in Italien nicht an die verhängten Massnahmen halte, könne gebüsst werden, erklärte Quattrini. In der Lombardei beispielsweise gelte ein Maskenobligatorium. Dieses müssten alle respektieren – auch ausländische Touristen.

    Zudem könnten Ausländer in Italien in Quarantäne geschickt werden. Wo sie diese verbringen müssten und wie lange diese dauern könnte, sei derzeit unklar, hielt Quattrini fest. «Das müssen die italienischen Behörden erst noch definieren.»

    Auch Regierungspräsident Norman Gobbi riet von Reisen ins südliche Nachbarland ab, auch wenn sie nicht verboten seien.

  • 16:06

    Schutzmaske bei Lufthansa-Flügen obligatorisch

    Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa ändert auf den 8. Juni die Vorschriften und macht das Tragen von Schutzmasken auf Flügen von Lufthansa, Eurowings und Lufthansa Cityline obligatorisch. In einer Mitteilung heisst es: «Sämtliche weitere Airlines der Lufthansa Group prüfen zurzeit, ebenfalls ihre ABB (Allgemeine Beförderungsbedingungen) entsprechend anzupassen.»

    Die Tochtergesellschaft Swiss empfiehlt bisher lediglich das Tragen einer Schutzmaske, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

    Laut Lufthansa sind von der Verpflichtung ausgenommen Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Maske gesundheitsbedingt «nachweislich» nicht möglich ist. Zum Verzehr von Getränken und Speisen an Bord kann die Maske vorübergehend abgelegt werden.

Tagesschau vom 01.06.2020

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Es fehlen 1000 Leute aus dem Ausland bei den Bauern unc Berggebieten. Wieso werdsn hier nicht Arbeitslose oder Kurzarbeiter eingesetzt, um deren Einkommen aufzubessern? Sorry, dass ist Jammern auf hohem Niveau; gut wieder einmal vorallem von den Meduen.
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    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Die Arbeitslosen und Kurzarbeiter müssen auch können und wollen Herr Raetscher. Es sind nicht alle geeignet steile Hänge hochzusteigen und zu arbeiten.
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  • Kommentar von Werner Kessler  (Werner Kessler)
    Die Alp- und Bergbauernbetriebe können mit RAV Leuten und Arbeitslosen unterstützt werden, dass wäre ein Solidaritätsbeitrag zum Allgemeinwohl!
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  • Kommentar von Hansjürg Kipfer  (sdomingo)
    Lieber Herr Krebs

    Schauen sich die Zahlen der Dominikanischen Republik an und Sie werden staunen. Besser als unsere in der Schweiz.
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    1. Antwort von Erich Brügger  (Erich Brügger)
      Lässt sich überhaupt nicht vergleichen. Im Gegensatz zur Schweiz sind die Fallzahlen überhaupt nicht am sinken. Siehe:
      https://www.worldometers.info/coronavirus/country/dominican-republic/
      Auch aufgrund der Anzahl Tests. DomRep hat immer noch einen Durchschnitt von 21% Positiven auf ca 80'000 Gesamttests. Die Schweiz hat 5 mal mehr Tests (400'000) mit 2 Mio weniger Einwohnern. Unser Durchschnitt ist auf Grund tiefen Fallzahlen schon auf unter 8% positiver Tests gefallen. Anderes Stadion
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    2. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Herr Kipfer, Herr Brügger hat es Ihnen schon geschrieben, dass die Zahlen nicht stimmen. Ich habe dies ja auch in meinem Text zu erklären versucht. Bis ein Test im Labor ausgewertet wird, dauert es meistens eine Woche. Es werden sehr wenige Tests gemacht. Zusätzlich findet im Juli noch die Präsidentenwahlen statt. Alle Parteien versuchen in ihren Gebieten Daten zu frisieren. Die Kommentarspalte ist viel zu klein, um Ihnen das mir Beispielen zu erklären.
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    3. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Herr Kipfer. Habe noch etwas zusätzliches. In der Dominikanischen Republik wurden die ersten Massnahmen am 13. März festgesetzt. Am 18. März wurde der Nationale Notstand ausgerufen. Am 20. März Ausgangssperre zuerst zwischen 17:00 und 06:00. Mundschutz vorgeschrieben. Trotzdem steigt die Ansteckungsrate weiter. Die normalen Arbeiter teilweise Tagelöhner bekamen von einem Tag zum anderen keinen Lohn. Die müssen weiter auf die Strasse um etwas Geld zu verdienen.
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