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Parlament macht sich für Corona-Mieterlasse stark
Aus Tagesschau vom 18.09.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Erste Erfolge mit Roche-Medikament

  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag 488 neue Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Am Donnerstag waren es 530, am Mittwoch 514. Das BAG meldetdrei neue Verstorbene.
  • Die Schweiz zählt derzeit selber zu den Coronavirus-Risikoländern, bei denen eine Quarantänepflicht bei der Einreise besteht. Das Kriterium dafür ist gemäss dem BAG ein Wert von 60 Neuansteckungen bei 100'000 Einwohnern während 14 Tagen.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 17. September, waren 1'600'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:55

    Niederlande: Feiern mit mehr als 50 Personen verboten

    In den Niederlanden zeichnet sich nach Einschätzung der Regierung eine zweite Corona-Welle ab.

    In Amsterdam, Rotterdam und weiteren grossen Städten werden deshalb die Massnahmen gegen das Coronavirus verschärft. In insgesamt sechs besonders betroffenen Regionen dürfen Gaststätten künftig ab Mitternacht keine Gäste mehr einlassen und müssen um 1.00 Uhr schliessen, wie die Regierung mitteilte.

    Die Massnahmen treten demnach am Sonntagabend in Kraft. Feiern mit mehr als 50 Personen sind ab dann verboten. Das gilt auch für Feste im Freien. Für Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern, etwa Konzerte, müssen Genehmigungen beantragt werden. Die Behörden in Amsterdam verfügten zusätzlich, dass die Parks nachts geschlossen werden, um illegale Partys zu verhindern.

  • 1:17

    OSZE: Weniger Wahlbeobachtende in den USA

    Bei der US-Präsidentschaftswahl im November werden deutlich weniger internationale Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachter der OSZE im Einsatz sein als geplant.

    Ursprünglich wollte die OSZE, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, 500 Wahlbeobachtende in die USA schicken. Nun werden es nur 40 sein, wie es in einem Bericht der Organisation heisst.

    Grund sei die Corona-Pandemie. Die Sicherheitsbedenken und die Reisebeschränkungen wegen der Pandemie stellten die Organisation vor neue Herausforderungen, sagte eine Sprecherin der OSZE. In den USA wird am 3. November gewählt.

    Flaggen mit Biden und Trump.
    Legende: Demokrat Joe Biden fordert Amtsinhaber Donald Trump heraus. Keystone
  • 0:36

    Frankreich: Minister positiv getestet

    Der Wirtschafts- und Finanzminister von Frankreich, Bruno Le Maire, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

    Er habe sich umgehend gemäss der Gesundheitsvorschriften in häusliche Isolation begeben. Er habe keine Symptome, teilte Le Maire am Freitagabend via Twitter mit. Er werde siebe Tage in Quarantäne bleiben und weiterhin seine Pflichten erfüllen.

  • 23:51

    Boris Johnson: Zweite Welle kommt

    Auf Grossbritannien komme eine zweite Corona-Welle zu, sagte Regierungschef Boris Johnson am Freitagabend. Dies betreffe nicht nur Grossbritannien. Man sehe es in Frankreich oder Spanien. Er befürchte, es sei unvermeidlich, dass das Land eine zweite Corona-Welle erleben werde.

    Er wolle jedoch keinen zweiten, landesweiten Lockdown, so der britische Premier weiter. Inzwischen gelten etwa für Nordengland und die Hauptstadt-Region London wieder starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Kritiker werfen der Regierung Johnson vor, sie habe ungenügend auf die Corona-Pandemie reagiert.

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    Boris Johnson: Zweite Welle kommt (engl.)
    Aus News-Clip vom 18.09.2020.
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  • 23:12

    Grenzen zwischen Österreich und der Schweiz sollen offen bleiben

    Im Rahmen des offiziellen Besuchs des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz bestärkten die Schweiz und Österreich ihre Zusammenarbeit in der Krise. So sollen Grenzschliessungen wenn möglich verhindert werden. Wenn in einem Nachbarstaat in einer Region die Fallzahlen zu hoch sind, wird eine regionale Quarantänepflicht eingeführt.

    Bundeskanzler Sebastian Kurz ist zudem optimistisch und geht davon aus, dass der Sommer 2021 bereits wieder relativ normal und die Krise vorbei sein wird. Mehr dazu finden Sie hier im Artikel und im Beitrag aus der Sendung «10vor10».

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    Österreichs Weg durch die Krise: Kanzler Kurz im Interview
    Aus 10vor10 vom 18.09.2020.
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  • 22:39

    Verlust und Terminkollisionen: Fifa-Präsident ist besorgt

    Auch die Fifa muss coronabedingt finanzielle Einbussen hinnehmen. Die Fifa rechnet für 2020 mit einem Verlust von 794 Millionen Dollar, wie der Weltverband heute am 70. Fifa-Kongress bekannt gab.

    Fifa-Präsident Gianni Infantino ist angesichts des Terminkalenders der WM-Qualifikation «besorgt». Das sei ein Problem, vor allem, wenn die Pandemie nicht schwächer werde. Der Fussball müsse sich nach den Gesundheitsbehörden richten. Die Fifa hatte zuletzt die WM-Qualifikation in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik in den März 2021 verschoben. Auch in Europa und Asien wird die Qualifikation erst im Jahr 2021 fortgesetzt.

    Durch die Verschiebung der EM-Endrunde in den Sommer 2021 stehen in Europa für die je fünf Fünfer- und Sechsergruppen nur vier Spieltage bis November 2021 zur Verfügung. Daher könnte es wie diesen Herbst drei Länderspiele pro Abstellungszeitraum geben. Infantino kündigt an, das Modell für andere Konföderationen prüfen zu wollen.

    Infantino ist kurz davor eine Maske aufzusetzen und blickt in die Kamera.
    Legende: Fifa-Präsident Gianni Infantino ist wegen der Corona-Pandemie besorgt. Keystone
  • 21:46

    Kleiner Karneval mit Alkoholverbot in Nordrhein-Westfalen

    Knapp zwei Monate vor Beginn der Karnevalssaison hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen grössere Veranstaltungen gestrichen. «Ein Karneval, so wie wir ihn kennen, wird in Zeiten der Pandemie nicht möglich sein», sagt der Chef der Düsseldorfer Staatskanzlei, Nathanael Liminski, nach einem Treffen mit Karnevalsorganisatoren. «Karnevalsbälle, Partyformate, gesellige Karnevalsveranstaltungen kommen nun nicht infrage.»

    Andere Veranstaltungen, bei denen die Abstands- und Hygieneregeln berücksichtigt würden, seien erlaubt. «Feiert zu Hause, im kleinen Kreis, wo es sicher ist», sagt Liminski den Karnevalisten. Diese sollten zum Auftakt am 11.11. nicht in Karnevalshochburgen fahren. Den Städten empfehle man zudem ein Alkohol- und Verweilverbot.

  • 21:04

    Roche-Mittel soll bei coronabedingter Lungenentzündung helfen

    Ein Medikament des Schweizer Pharmakonzerns Roche senkt nach Angaben des Unternehmens die Gefahr eines schweren Verlaufs einer coronabedingten Lungenentzündung.

    Eine Studie der Phase 3 habe gezeigt, dass Patienten, die das Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) bekommen hätten, eine um 44 Prozent niedrigere Wahrscheinlichkeit hatten, an die Beatmungsmaschine angeschlossen werden zu müssen als eine mit Placebos behandelte Vergleichsgruppe.

    Das teilte Roche am Freitag mit. Es liefen aktuell noch weitere Studien zur Wirksamkeit des Medikaments. Actemra/RoActemra sei noch nicht zur Behandlung von coronabedingter Lungenentzündung zugelassen. Actemra ist eigentlich ein Mittel gegen Arthritis.

  • 20:31

    Die Fallzahlen steigen fast in ganz Europa

    Neben Italien verzeichnet auch Frankreich einen neuen Corona-Rekord. Am Freitag meldet das französische Gesundheitsministerium 13'215 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

    Die Fallzahlen steigen derzeit in vielen europäischen Ländern, auch in Grossbritannien, Tschechien und Belgien. Während Tschechien den prozentual stärksten Anstieg von Neuansteckungen in Europa hat, ist Belgien das europäische Land mit den meisten Covid-19-Todesfällen pro 100'000 Einwohnern. Mehr dazu im Beitrag der Tagesschau:

    Video
    Wie drei europäische Länder mit dem Virus umgehen
    Aus Tagesschau vom 18.09.2020.
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  • 18:44

    Italien: Höchster Wert seit Anfang Mai

    In Italien ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf über 1900 und damit auf den höchsten Wert seit Anfang Mai gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Rom vermeldete am Freitag 1907 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Zuletzt hatte es am 1. Mai mit 1965 Fällen höhere Zahlen bei den Neuinfektionen gegeben.

    Die Infiziertenzahlen sind in Italien laut Ministerium in den letzten sechs Wochen im Durchschnitt kontinuierlich gestiegen, auch wenn das Land derzeit nicht so hohe Fallzahlen wie beispielsweise Spanien oder Frankreich verzeichnet. In Italien, das im Februar besonders heftig von der Pandemie getroffen worden war, wächst dennoch die Angst vor unkontrolliert steigenden Zahlen. Dazu trägt auch die Wiedereröffnung der Schulen am vergangenen Montag nach sechs Monaten Pause bei.

    Audio
    Schulstart in Italien unter besonderen Vorkehrungen
    06:01 min
    abspielen. Laufzeit 06:01 Minuten.
  • 17:40

    Appell: Menschen mit Behinderungen nicht vergessen

    Die Behindertenverbände appellieren an Politik und Verwaltung, in Krisen wie der Coronavirus-Pandemie die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen stärker zu berücksichtigen. Die Corona-Krise dürfe nicht dazu führen, dass Behinderte von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, heisst es in einer Resolution des Dachverbands der Behindertenorganisationen Schweiz (Inclusion Handicap). Unter anderem wird gefordert:

    • Die Krisenkommunikation müsse auch Blinde erreichen, und die Kommunikation in Gebärdensprache sei dringend auszubauen.
    • Die Bevölkerung müsse sensibilisiert werden im Umgang mit Gehörlosen und hörbehinderten Menschen. Denn die Schutzmasken erschwerten die Kommunikation mit diesen Menschen massiv.
    • Menschen mit Behinderungen dürften nicht unnötig in Institutionen isoliert werden. Die grosse Mehrheit gehöre nicht zu einer Risikogruppe.
    • Eltern, die ihre Kinder mit Behinderungen pflegen müssen, seien zu unterstützen. Betreuungsangebote müssten auch während eines Lockdowns gesichert sein.
  • 17:03

    Auch Zürcher Apotheken wollen Coronatests anbieten

    Bereits nächste Woche könnten sich Patienten in fünf Zürcher Pilot-Apotheken auf das neue Coronavirus testen lassen. Der kantonale Apothekerverband stelle einen entsprechenden Antrag an die Zürcher Gesundheitsdirektion, sagt Präsident Lorenz Schmid.

    Die Zürcher Apotheken wären nicht die ersten: Im Kanton Schaffhausen bieten bereits seit drei Wochen zwei Apotheken Coronatests an. Gemäss dem Schaffhauser Apothekerverein decken sie mit ihrem Angebot zwölf Prozent des Testvolumens in Schaffhausen ab.

    Audio
    Testkapazitäten im Kanton Zürich werden ausgebaut
    02:04 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 18.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
  • 16:42

    Langes Warten auf Abstimmungs-Resultate am 27. September?

    Die Stadt Zürich warnt schon einmal vor, dass es wegen des Coronavirus länger dauern könnte, bis am 27. September die Abstimmungsresultate vorliegen. Beim Auszählen wird ein strenges Schutzkonzept angewandt. Die Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler werden zwar wie immer in Turnhallen arbeiten. Um das Ansteckungsrisiko zu verkleinern, werde aber weniger Personal eingesetzt, teilt die Stadt Zürich mit.

    Auch für die Stimmenden gibt es wegen des Virus Änderungen: Für den Urnengang vom 27. September sind nur zwei Stimmlokale geöffnet, das Stadthaus und das Tramdepot Oerlikon. Die Stadt bittet alle Einwohner, brieflich abzustimmen.

  • 16:21

    Russland lässt zweites Corona-Medikament zu

    Russland hat grünes Licht für die ambulante Behandlung mit dem Antivirus-Mittel Coronavir auf Rezept gegeben. Das für Patienten mit mild bis moderat verlaufenden Covid-19-Infektionen gedachte Medikament wird vom Hersteller R-Pharm in Jaroslawl, rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau, produziert.

    Es könnte nächste Woche in die Apotheken ausgeliefert werden, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Vor der Zulassung von Coronavir hatten die Behörden bereits ein weiteres russisches Covid-19-Medikament, Avifavir, zugelassen.

    Ein Mann in Schutzkleidung und einer Maske arbeitet in einem Labor.
    Legende: Reuters
  • 15:55

    Bundesrat präsentiert Vorlage zum Mieterlass

    Viele Geschäfte mussten wegen des Corona-Lockdowns im Frühling schliessen oder einen erheblichen Umsatzrückgang hinnehmen.

    Nun sollen sie für diese Zeit 40 Prozent der Mieten bezahlen müssen – für Objekte mit einem Nettomietzins von maximal 20'000 Franken. Vermieterinnen oder Verpächter, die wegen des Mietzins-Ausfalls in eine wirtschaftliche Notlage geraten, sollen finanziell entschädigt werden können. Der Bundesrat hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

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    Parlament macht sich für Corona-Mieterlasse stark
    Aus Tagesschau vom 18.09.2020.
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  • 14:51

    Transparente Gesichtsmasken: Chance für Kitas

    Maskenpflicht in Kindertagesstätten: Für Kleinkinder ist dies ein grosses Problem, denn für ihre Entwicklung ist die Mimik von Erwachsenen essenziell. Westschweizer Kitas, in denen bereits Maskenpflicht herrscht, hoffen darum auf die transparenten Gesichtsmasken aus Frankreich. Mehr dazu im Interview mit Psychologin Heidi Simoni und im Beitrag der Tagesschau:

    Video
    Transparente Gesichtsmasken auch für Schweizer Kitas?
    Aus Tagesschau vom 18.09.2020.
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  • 13:51

    Zweiter Lockdown in Israel hat offiziell begonnen

    In Israel hat nach Mittag der zweite landesweite Corona-Lockdown offiziell begonnen. Die Menschen in dem Land müssen sich in den kommenden drei Wochen erneut auf starke Einschränkungen einstellen. In den Lockdown-Zeitraum fallen wichtige jüdische Feiertage wie Rosch Haschana und Jom Kippur.

    Während des Lockdowns sollen Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben. Auch Hotels, Einkaufszentren sowie Freizeiteinrichtungen müssen schliessen. Restaurants dürfen Essen nur noch für Lieferungen ausser Haus verkaufen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind weiter erlaubt. Die Menschen dürfen sich nur in Ausnahmefällen weiter als 1000 Meter von ihrem Zuhause entfernen.

    Die Massnahme soll die Zahl der Corona-Fälle in dem Land eindämmen – die täglichen Neuinfektionen waren zuletzt wiederholt auf Rekordwerte gestiegen. Experten hatten im Sommer unter anderem kritisiert, Lockerungen seien verfrüht vorgenommen worden. Die Opposition kritisiert den Kurs der Regierung scharf und wirft ihr Versagen vor.

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    Zweiter Lockdown in Israel
    Aus Tagesschau vom 18.09.2020.
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  • 13:22

    Bestimmungen für Tessiner Altersheime werden gelockert

    Bewohner dürfen wieder Besuche auf den Zimmern empfangen und selber ausgehen: Die Tessiner Regierung hat am Freitag die Bestimmungen für die Altersheime gelockert. Für Besucherinnen und Besucher gelten aber strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

    Franco Tanzi, Geriater und Koordinator der Arbeitsgruppe «Altersheime» im Kanton Tessin, bezeichnete die Lockerungen an der Medienkonferenz der Regierung als «grosse Errungenschaft». Viele ältere Menschen hätten unter der Einsamkeit der letzten Monate gelitten, nicht wenige hätten Appetit und Lebensfreude verloren.

    Das soll nun ein Ende haben: Ab nächster Woche sind wieder Besuche auf den Zimmern der Altersheimbewohner erlaubt. Die neue Verordnung müsse noch juristisch abgesegnet und an die Altersheime verschickt werden, erklärte Raffaele De Rosa, Vorsteher des Departements für Gesundheit und Soziales. Doch per Freitagabend sollte das Dekret unter Dach und Fach sein.

    Altersheim Serena in Lugano.
    Legende: Das Altersheim Serena in Lugano am 1. April 2020. Besucherinnen und Besucher dürfen nun wieder hinein, sie müssen jedoch nach Betreten des Altersheims ihre Hände waschen und desinfizieren, ein spezielles Hemd anziehen sowie eine Schutzmaske anlegen, die sie erst nach dem Verlassen des Hauses wieder ablegen dürften. Keystone
  • 12:52

    Bundesrat verabschiedet Gesetz für Notfall-Kredite

    Unternehmen haben rasch und unbürokratisch vom Bund verbürgte Bankkredite beantragen können, um in der Coronakrise liquide zu bleiben. Der Bundesrat hat nun den Entwurf für das Gesetz verabschiedet, das während der Laufzeit dieser Kredite gelten soll.

    KMU-Betriebe konnten bis Ende Juli Kredite von bis zu 500'000 Franken beantragen, die von anerkannten Bürgschaftsorganisationen verbürgt werden. Ende August waren mehr als 136'000 Kredite mit einem Volumen von rund 16.4 Milliarden Franken verbürgt. 80 Prozent davon gingen an Betriebe mit weniger als zehn Vollzeitstellen.

    Die Notverordnung, die die Vergabe regelt, ist bis 25. September gültig. Der Bundesrat will sie nun mit dem Solidarbürgschaftsgesetz ablösen.

  • 12:21

    Schweiz: BAG meldet 488 Neuinfektionen

    • Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 488 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
    • Damit steigt der 7-Tage-Schnitt auf 422. Das sind 14% mehr als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf mittlerem Niveau leicht steigend.
    • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 3.8%. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 4 Tests positiv. Gemäss WHO geben Test- und Fallzahlen ein verlässliches Bild der Ausbreitung des Coronavirus ab, wenn die Positivrate unter 5 Prozent liegt. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt lag bei 12'867 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um -1% gesunken.
    • Das BAG meldet 3 neue Verstorbene. Die Spitaleintritte liegen im 7-Tage-Schnitt bei 10 Personen. Das sind 40% mehr als in der Vorwoche.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 18.09.2020, 19:30 Uhr

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