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Der erste Fall der indischen Variante in der Schweiz
Aus Tagesschau vom 24.04.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Trotz Vordrängeln bei Impfung: Perus Ex-Präsident hat Corona

  • Erstmals ist in der Schweiz ein Fall mit indischer Virusvariante nachgewiesen worden. Dies bestätigt das BAG.
  • Weitere Lockerungen wird es voraussichtlich nicht vor Ende Mai geben. Dies gab der Bundesrat am Mittwoch bekannt.
  • Längerfristig will der Bundesrat mit einem Drei-Phasen-Modell zur Normalität zurückkehren. Sobald alle impfwilligen Risikopersonen geimpft sind, sollen weitere Öffnungen und Lockerungen möglich sein.
  • Das BAG meldete am Freitag 2133 neue Infektionsfälle und 7 neue Verstorbene. Der 7-Tageswert der Neuinfektionen liegt bei 2021 (-7 Prozent zur Vorwoche) und die Zahl der Hospitalisierten bei 1077 (+9 Prozent).
  • Seit dem 19. April gelten die vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen der Corona-Massnahmen. Alle Lockerungen finden Sie hier.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:57

    EU: Touristen aus USA schon im Sommer?

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Amerikanerinnen und Amerikanern Hoffnung auf baldige Reisen nach Europa gemacht. Vollständig geimpfte Touristen aus den USA könnten vermutlich schon in diesem Sommer wieder die Länder Europas besuchen, sagte die EU-Kommissionspräsidentin zur Zeitung «New York Times».

    Die USA nutzten, so weit sie das sehe, Impfstoffe, die auch von der europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen seien. Das werde Bewegungsfreiheit und Reisen in die EU ermöglichen. Von der Leyen machte jedoch keine genauen Angaben, ab wann es wieder touristische Reisefreiheit geben könnte und unter welchen Bedingungen.

    Aktuell diskutieren die EU-Mitglieder über die Einführung eines EU-weiten Impfpasses sowie die Kriterien für die Öffnung der Länder für den Tourismus.

    Ursula von der Leyen am Mikrofon.
    Legende: Ursula von der Leyen möchte schon bald geimpfte US-Touristen in EU einreisen lassen. Keystone
  • 1:53

    Trotz Impfung: Martin Vizcarra positiv getestet

    Martin Vizcarra, der ehemalige Präsident von Peru, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Über Twitter verkündete er, dass er und seine Frau Symptome hätten und positiv getestet worden seien. Vizcarra wurde erst vor gut einer Woche für zehn Jahre für öffentliche Ämter gesperrt. Er hatte sich Ende letzten Jahres mit dem chinesischen Impfstoff Sinopharm impfen lassen, obwohl er noch nicht an der Reihe gewesen wäre.

    In den «Vacuna-Gate» genannten Skandal sind knapp 500 Politiker, Funktionäre und Beamte in Peru verwickelt. Sie alle sollen sich bei der Impfkampagne vorgedrängelt haben. Gemessen an der Bevölkerungszahl hat Peru eine der höchsten Sterberaten in der Coronavirus-Pandemie.

  • 21:19

    Virtuelle Ferienmesse erreicht Minimalziel

    Wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie hat die Schweizer Reisebranche ihre traditionelle Ferienmesse erstmals im Internet abgehalten. Rund 5000 Gäste besuchten an den vier Messetagen die 40 virtuellen Stände und die täglich 150 Vorträge.

    Das Minimalziel sei damit exakt erreicht worden, teilte Messe-Initiant Cäsar Bolliger am Sonntag nach Ende der Ausstellung mit. Die Besucherinnen und Besucher seien durchschnittlich eine knappe Stunde auf der Messe-Plattform aktiv gewesen. Aussteller und Besucher hatten sich per virtuelle Figuren in einer 3D-Welt getroffen. Rund 750 Aussteller-Avatare betreuten die Stände und Vorträge.

  • 20:34

    Terrassen-Öffnungen: Durchzogene Bilanz für Wirtinnen und Wirte

    Es war ein herrliches Wochenende – strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und endlich wieder die Möglichkeit, auf der Terrasse ein kühles Bier zu trinken oder ein Glacé zu essen. Doch für viele Gastrobetriebe ist die Öffnung ein zweischneidiges Schwert. Wirtin Sandra Tappolet betreibt ein Restaurant in Siblingen im Kanton Schaffhausen. Sie sagt, dass sie trotz 80 Sitzplätzen nur wegen der Gäste öffne, finanziell sei das sehr unsicher. Für fast alle Wirtinnen und Wirte wäre es fast besser nicht zu öffnen, ergänzt sie als Vertreterin des Gastroverbandes.

    Die Touristikerin Nicole Stuber sagt, die Gäste hätten Nachholbedarf, die Terrassen seien gut gefüllt. Es sei nun immerhin ein Lichtblick. Aber für die Betreiber und Mitarbeiter bleibe die Situation schwierig.

    Video
    Herrliches Terrassen-Wetter: Doch lohnt es sich?
    Aus Tagesschau vom 25.04.2021.
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  • 19:56

    Weitere Staaten sagen Indien konkrete Hilfen zu

    Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Corona-Pandemie in Indien haben die mehrere Staaten dem Land konkrete Hilfen in Aussicht gestellt. Die USA wollen neben spezifischen Rohmaterialien für die Herstellung des Impfstoffs von Astra-Zeneca dem Land «sofort» Medikamente, Schnelltests, Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung zur Verfügung stellen, wie das Weisse Haus mitteilte. Auch bei der Versorgung mit Sauerstoff soll Indien unterstützt werden.

    Auch Deutschland bot Indien Hilfe an. Das Bundesverteidigungsministerium prüft nach eigenen Angaben die Möglichkeiten zur Abgabe einer mobilen Sauerstoff-Herstellungsanlage an Indien sowie Möglichkeiten zur Transportunterstützung für weitere Hilfsgüter.

    Frankreich will Indien ebenfalls unter die Arme greifen. Das Büro von Präsident Emmanuel Macron teilte mit, man werde Sauerstoff und Atemgeräte nach Indien entsenden.

  • 18:45

    Kochsalzlösung statt Impfstoff: Ermittlung in Impfzentrum (D)

    Im deutschen Niedersachsen ermittelt die Polizei wegen möglicher Körperverletzung gegen eine Mitarbeiterin eines Impfzentrums. Sie soll bei sechs Impfungen gegen das Coronavirus den Impfstoff gegen eine Kochsalzlösung ausgetauscht haben.

    Wie die Polizeiinspektion Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland am Sonntag mitteilten, gab die Frau an, sie habe damit eine zu Boden gefallene Ampulle mit Biontech-Impfstoff ersetzen wollen. Eine Gesundheitsgefahr durch die Kochsalzlösung besteht nicht.

    Mithilfe von Antikörpertests soll nun herausgefunden werden, wer von den rund 200 Menschen, die an diesem Tag im Impfzentrum Friesland geimpft wurden, lediglich die Lösung statt des Impfstoffs erhielt.

    Vorbereitung von Spritzen. Auf dem Tisch stehen Fläschchen mit Impfstoff.
    Legende: Die Frau, gegen die nun ermittelt wird, hatte die Aufgabe, die Spritzen für die Impfungen vorzubereiten. Keystone
  • 17:51

    Grossbritannien schickt wichtige medizinische Geräte nach Indien

    Grossbritannien stellt dem gegen steigende Corona-Zahlen kämpfenden Indien dringend benötigte Beatmungsgeräte und andere medizinische Ausrüstung zur Verfügung. Wie das britische Aussenministerium mitteilte, werden dem Land mehr als 600 wichtige medizinische Gerätschaften geschickt. Das Hilfspaket besteht demnach aus 140 Beatmungsgeräten und 495 Sauerstoff-Konzentratoren aus überschüssigen Beständen.

    Die erste Teillieferung soll bereits am frühen Dienstag in Neu Delhi eintreffen, weitere sollen im Laufe der Woche folgen. «Wir stehen Seite an Seite mit Indien als Freund und Partner während einer äusserst besorgniserregenden Zeit im Kampf gegen Covid-19», erklärte der britische Premierminister Boris Johnson auf Twitter.

  • 17:05

    Italien rückt der Milliarden-Corona-Hilfe der EU näher

    Italiens Regierung hat in einer nächtlichen Sitzung grünes Licht für den Finanzierungsplan zum wirtschaftlichen Aufbau und für Zukunftsinvestitionen nach der Corona-Krise gegeben. Das hart von der Pandemie getroffene Land hat Aussicht auf 191.5 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds. Italien erhalte am meisten aus diesen EU-Instrumenten, teilte die Regierung mit. Der Plan muss ab morgen noch durchs Parlament.

    SRF-Italien-Korrespondent Franco Battel schreibt dazu: «Noch nie hatte eine italienische Regierung einen so grossen Freiraum für Gestaltung, für Investitionen. Und trotzdem ist nicht ganz sicher, dass Italien nun tatsächlich den dringend nötigen Modernisierungsschub erlebt.»

  • 16:03

    Rubel für Piks: Ältere Moskauer sollen sich impfen lassen

    Russlands Hauptstadt Moskau will ältere Personen mit Geschenkkarten von einer Immunisierung gegen das Coronavirus überzeugen. Über 60-Jährige können nach ihrer ersten Injektion einen Gutschein im Wert von 1000 Rubel (circa 11 Euro) erhalten und ihn in ausgewählten Geschäften, Apotheken und Cafés einlösen, wie Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin am Sonntag auf seinem Blog schrieb.

    Russland hat bereits im Dezember mit Massenimpfungen begonnen, doch viele Menschen zögern noch immer. Auch viele Alte sind skeptisch, ob der russische Corona-Impfstoff Sputnik V sicher ist. Jüngsten Angaben zufolge haben im grössten Land der Erde erst knapp fünf Prozent der Bevölkerung beide Injektionen erhalten. Während es aus Regionen teils Berichte über Impfstoffmangel gibt, kann man sich in Moskau das Vakzin sogar in Einkaufszentren spritzen lassen. In der 12-Millionen-Einwohner-Metropole sind laut Bürgermeister Sobjanin bislang rund 400'000 ältere Menschen geimpft.

  • 15:10

    Von der Leyen kündigt europäische Hilfe für Indien an

    Die EU wird Indien, das mit rapide zunehmenden Corona-Ansteckungen kämpft, Hilfe leisten. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte auf Twitter an, dafür den europäischen Katastrophenschutz-Mechanismus zu aktivieren.

    Der 2001 eingerichtete Mechanismus ermöglicht es den teilnehmenden EU-Ländern, ihre Hilfe zu koordinieren und weltweit Ressourcen einzusetzen, wenn ein grossflächiger Notfall eintritt, den das Katastrophenschutzsystem eines Landes nicht allein bewältigen kann.

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte unterdessen ebenfalls Hilfe für Indien an. «Ich möchte den Menschen in Indien mein Mitgefühl für das schreckliche Leid ausdrücken, das #Covid19 erneut über ihr Land gebracht hat», twittert Sprecher Steffen Seibert im Namen der Kanzlerin, Link öffnet in einem neuen Fenster. «Wir bereiten so schnell wie möglich eine Unterstützungsmission vor.»

  • 15:05

    Solothurner Spitäler erhalten Corona-Entschädigung

    Die Spitäler bekommen für Ertragsausfälle im Frühling letzten Jahres in einem ersten Schritt 16.2 Millionen Franken. Dies hat das Stimmvolk in einer Abstimmung klar beschlossen: Der Entscheid für die Entschädigung fiel mit einem Ja-Stimmenanteil von 71,0 Prozent (Ja: 45'000 Stimmen, Nein: 18'514). Die Stimmbeteiligung betrug 35,72 Prozent.

    Wegen der Corona-Pandemie hatte der Bundesrat öffentliche und private Gesundheitseinrichtungen zwischen dem 17. März und dem 26. April 2020 verpflichtet, keine nicht dringenden Untersuchungen und Behandlungen vorzunehmen. Für die Spitäler und Kliniken führte dies zu Ertragsausfällen.

    Die gesamten Ausfälle übersteigen im Kanton Solothurn allerdings die 16.2 Millionen Franken. Bei diesem Betrag handelt es sich deshalb um eine Vorauszahlung. Die definitive Abgeltung der Ertragsausfälle soll später geregelt werden.

  • 13:55

    EU will Erwachsene bis Mitte Juli geimpft haben

    Die Europäische Union wird genug Impfstoff produzieren, um die Immunität der erwachsenen Bevölkerung bis Mitte Juli erreichen zu können. Das sagte EU-Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton der griechischen Wochenzeitung «To Vima». Er erklärte, bis dahin müssten 70 Prozent der Betroffenen geimpft sein.

    Breton sagte, die Produktion von Impfstoff in der EU verdopple sich jeden Monat. Ende des Jahres werde eine Produktionskapazität von drei Milliarden Impfeinheiten pro Jahr erreicht.

    Den groben Fahrplan mit dem Ziel einer Immunisierung aller erwachsenen EU-Bürger verbreitete EU-Binnenmarkt-Kommissar auch auf Twitter.

  • 13:17

    BAG will nicht wissen, warum es nach Moutier-Feier nicht zu Corona-Anstieg kam

    Dass die Feier zum Wechsel Moutiers von Bern zum Kanton Jura nach der Abstimmung vom 28. März nicht zum Ansteckungsherd in der Covid-19-Pandemie wurde, untersucht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nicht. Dazu fehlen ihm die Kompetenzen und die Ressourcen.

    Es sei sehr schwierig, die epidemiologische Lage aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit zu rekonstruieren, bestätigte das BAG eine Meldung von «Le Matin Dimanche». Zudem sei auch nicht sicher, ob eine Untersuchung überhaupt Rückschlüsse erlauben würde.

    Die Feier von mehreren tausend Personen am Abstimmungssonntag führte nicht zu einem Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus, obwohl die Feiernden sich grossenteils nicht an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht hielten. Das veranlasste den jurassischen Gesundheitsdirektor Jacques Gerber dazu, beim BAG eine Untersuchung zu verlangen.

    Im Westschweizer Radio RTS forderte Gerber vom BAG, aus den Ereignissen in Moutier bezüglich der Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie Konsequenzen zu ziehen. Er zeigte sich gegenüber «Le Matin» «etwas enttäuscht» vom abschlägigen Bescheid des Bundesamts. Er verstehe aber, dass das BAG derzeit andere Prioritäten habe.

  • 12:30

    Italien: Einschränkungen für Indien-Reisende

    Italien schränkt wegen der Corona-Lage in Indien und der indischen Virus-Variante B.1.617 die Einreise aus dem Land stark ein. Wer sich in den zurückliegenden 14 Tagen in Indien aufgehalten hat, kann nicht mehr einreisen, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza am Sonntag auf Facebook mitteilte. Er habe dazu eine Anordnung unterzeichnet. Eine Ausnahme gilt für Menschen, die in Italien gemeldet sind. Sie müssten vor Abflug und nach Ankunft einen Corona-Test machen und sich in Quarantäne begeben.

    Wer in den zurückliegenden Tagen in Indien war und sich bereits in Italien aufhalte, soll Speranza zufolge einen Corona-Test machen und sich bei den Behörden melden. Italienische Experten untersuchten derzeit die indische Coronavirus-Variante.

    Audio
    Aus dem Archiv: Interview mit Tanja Stadler über die indische Variante B.1.617
    03:45 min, aus Info 3 vom 24.04.2021.
    abspielen. Laufzeit 03:45 Minuten.
  • 11:46

    Acht Polizisten bei Demonstration in London verletzt

    Bei einem grösseren Protest gegen die Corona-Massnahmen in Grossbritannien sind acht Polizisten verletzt worden. Sie seien am Samstagabend dabei gewesen, die Menschenmenge im Londoner Hyde Park zu zerstreuen, teilte die Polizei der britischen Hauptstadtregion am Samstagabend auf Twitter mit. Vereinzelte Menschen hätten Flaschen und anderes auf die Beamten geworfen.

    Auch wenn zwei der Polizisten ins Krankenhaus gemusst hätten, sehe es nicht so aus, als ob jemand schwerer verletzt worden sei. Fotos in den sozialen Netzwerken zeigten unter anderem, wie eine Polizistin aus einer Schnittwunde am Kopf blutete. Fünf Personen wurden nach Polizeiangaben festgenommen.

    Zuvor waren mehrere tausend Menschen am Samstagnachmittag trotz geltender Beschränkungen für Massenversammlungen durch London gezogen, um gegen die Corona-Massnahmen in ihrem Land zu protestieren. Masken trug dabei so gut wie niemand. Dafür hatten zahlreiche Teilnehmer Protestschilder bei sich, die sich unter anderem gegen Corona-Impfungen sowie Impf- und Testnachweise richteten.

  • 11:31

    Jeder dritte Schweizer dürfte sich angesteckt haben

    Jede dritte Person in der Schweiz dürfte sich bisher mit dem Coronavirus angesteckt haben, die meisten aber unbemerkt, wie die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) berichtet.

    Offiziell bestätigt sind nämlich nur rund 646'500 Fälle. Es sind jene Menschen, die tatsächlich positiv getestet worden sind. Nach Angaben der Zeitung prüft nun der Bund, ob es auch für Menschen, die die Krankheit gehabt haben ohne es zu wissen, ein Covid-19-Zertifikat und Erleichterungen beim Impfen geben könnte.

    Das Zertifikat für Geimpfte, negativ Getestete sowie Genesene soll den Zugang zu Veranstaltungen erleichtern. Wer Covid-19 gehabt hat, braucht nur eine statt zwei Impfdosen. Forschende verlangen gemäss Zeitungsbericht, dass eine Erkrankung nachträglich mit Antikörper-Nachweis belegt werden solle.

    Audio
    Aus dem Archiv: Privilegien für Geimpfte und Genesene – wie genau?
    03:11 min, aus Rendez-vous vom 18.03.2021.
    abspielen. Laufzeit 03:11 Minuten.
  • 11:09

    Zahl der Toten nach Brand in irakischem Spital steigt auf 82

    Die Zahl der Todesopfer nach dem Brand auf der Corona-Station eines Krankenhauses in Bagdad ist nach offiziellen Angaben noch höher als zuvor gedacht. 82 Menschen seien beim Vorfall in der irakischen Hauptstadt ums Leben gekommen und 110 weitere verletzt worden, teilte das Innenministerium der staatlichen Agentur INA zufolge mit. Premierminister Mustafa al-Kazimi reagierte auf den Vorfall und entliess Gesundheitsminister Hassan al-Tamimi.

    Kurz zuvor hatte ein Mitglied der vom Parlament gewählten irakischen Menschenrechtskommission noch von 58 Toten gesprochen. Die Kommission bezeichnete den Vorfall als «Verbrechen gegen Patienten», die in dem Krankenhaus nach ihrer Corona-Infektion Schutz gesucht hätten. «Im Ergebnis wurden sie verbrannt statt sich zu erholen», teilte die Kommission mit.

    Arbeiter im Spital nach Brandvorfall
    Legende: Wie es zum Brand im Al-Khatib-Krankenhaus im Süden von Bagdad kam, war zunächst unklar. Als mögliche Gründe wurden ein Kurzschluss oder ein Problem mit den Sauerstoffflaschen genannt. Nach Medienberichten war eine der Flaschen explodiert, woraufhin sich Feuer in der Station ausbreitete. Reuters
  • 10:47

    Kassen von britischen Buchhändlern klingen

    Die erste Öffnungswoche nach dem monatelangen Corona-Lockdown hat den Buchhändlern in England ein gewaltiges Plus beschert. 3.7 Millionen Bücher im Wert von insgesamt 31.4 Millionen Pfund (36.13 Mio Euro) gingen in der Woche bis zum 17. April über den Tresen, wie Branchendienste berichteten. Das war jeweils rund ein Drittel mehr als in der Vorwoche. Im grössten britischen Landesteil durften Buchhandlungen wie alle anderen nicht lebensnotwendigen Geschäfte erst am 12. April wieder öffnen.

    Wohl auch wegen mehrerer Lockdowns mit weitreichenden Ausgangsbeschränkungen erzielten die meisten grossen Handelsketten 2020 deutlich höhere Einnahmen. Erstmals seit Erfassung der Zahlen vor acht Jahren wurden in Grossbritannien mehr als 200 Millionen Bücher verkauft, wie das Marktforschungsinstitut Nielsen errechnet hat. Das entspricht einem Wert von 1.76 Milliarden Pfund – und einem Plus von 5.2 Prozent bzw. 5.5 Prozent im Vergleich zu 2019.

    Schon kurz nach Beginn der Pandemie hatten Umfragen ergeben, dass die Menschen in Grossbritannien deutlich häufiger zu Büchern griffen. Der Anstieg sei auch unabhängigen Buchhändlern zugute gekommen, hiess es. Sie seien von ihrer örtlichen Kundschaft gut unterstützt worden. Ein Treiber während der Pandemie war zudem das Homeschooling: Umfragen zufolge gaben Eltern und Grosseltern gut die Hälfte mehr für Schulbücher aus als vor der Corona-Krise.

    Die Verkäufe laufen exzellent. Die ersten Tage haben sich angefühlt wie Weihnachten.
    Autor: James AshmoreBuchhändler aus Holmfirth
  • 10:18

    Arme Schweizer erkranken und sterben eher an Covid-19

    Arme Menschen haben in der Schweiz ein grösseres Risiko, an Covid-19 zu erkranken und an der Krankheit zu sterben. Das zeigt eine Studie des Berner Epidemiologen Matthias Egger, dem ehemaligen Präsidenten der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes. «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichten darüber.

    Vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gelieferte Daten.zeigen, dass in ärmeren Schichten von 100'000 Personen rund 29 in die Intensivpflege aufgenommen werden mussten. In reicheren Gegenden waren es demgegenüber lediglich 13 von 100'000, also weniger als halb so viele. Ein Grund, dass Ärmere sich häufiger anstecken ist, dass sie seltener im Homeoffice arbeiten können und öfter an Vorerkrankungen leiden, wie es in der Studie heisst. Auch werde in unterprivilegierten Vierteln weniger intensiv getestet, sagt Egger zur Studie.

  • 9:47

    Indischer Premier: «Sturm von Infektionen hat Land ergriffen»

    Premierminister Narendra Modi forderte am Sonntag alle indischen Bürger auf, sich impfen zu lassen und vorsichtig zu sein, da ein «Sturm von Infektionen» das Land ergriffen habe.

    Das Land hat mit 349'691 Infektionen den vierten Tag in Folge einen Rekordwert an Corona-Neusteckungen gemeldet. In nur vier Tagen dieser Woche wurden mehr als eine Million Neuinfektionen registriert. Modis Regierung wird kritisiert, dass sie, als die Fallzahlen auf unter 10'000 gesunken waren, religiöse und politische Grossveranstaltungen zugelassen und den Aufbau eines funktionierenden Gesundheitsystems verpasst habe.

    Zwar bemühen sich die Gesundheitsbehörden, die Intensivstationen zu erweitern und die schwindenden Sauerstoffvorräte aufzustocken. Doch die Spitäler und Ärzte haben dringende Mitteilungen herausgegeben, dass sie nicht in der Lage seien, den Ansturm der Patienten zu bewältigen.

    Müder Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Delhi
    Legende: Kritiker bewerten die akute Lage als krassen Misserfolg für ein Land, dessen Premierminister im Januar den Sieg über Covid-19 verkündete, und das sich rühmte, die «Apotheke der Welt» zu sein – ein globaler Hersteller von Impfstoffen und ein Vorbild für andere Entwicklungsländer. Reuters

Quellen: Agenturen

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BAG Infoline Corona-Impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

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Eltern-Notruf Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

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Schweizer Sorgen-Telefon, Link öffnet in einem neuen Fenster: 143 (24x7)

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Branchenhilfe.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Tagesschau, 21.04.2021, 19:30 Uhr

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1270 Kommentare

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  • Kommentar von crista ulli  (Crista)
    Ich habe soeben in den News erfahren, dass wir Schweizer nun auch endlich unsere eigene Corona Mutante haben. Sie ähnelt der B.1.1.7 und ist auch sehr ansteckend.... Die gute Nachricht - die bisherigen Impfstoffe schützen dagegen.
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  • Kommentar von Jakob Sidler  (Jok)
    Wir waren schon 2 X Essen, es hat uns prima gefallen. Das Personal war sehr freundlich, sie bedankten sich bei uns. Wir gehen wieder auswärts Essen. Schade dass so viele auf die Gastro Spitze hört. Ich gebe auch gerne etwas grösseres Trinkgeld bei gutem Service.
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  • Kommentar von Mario Kuster  (Kusterli)
    Ich pers. finde die Aussage der Gastro-Spitze, man sollte aus finanziellen Gründen besser geschlossen halten, sehr verstörend. Rechnet die Branche etwa mit ewigen Hilfszahlungen!? Sie sollten sich schläunigst Ihre Konzepte an die neuen Bedingungen anpassen. Und das wird für viele Betriebe das Ende bedeuten. Lieber ein Ende mit Schrecken als... - die Pandemie wird noch lange andauern. MpM
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    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Die Gastro-Branche ist insgesamt die Branche, die mit ihrem Verhalten bisher am negativsten in dieser Krise aufgefallen ist. So wurden z.B. Forderungen an den BR gestellt und nur eine Stunde nach der PK ging das Geschrei schon wieder los mit den nächsten Forderungen. Mit ihrem Verhalten haben die Beizer meine Sympathie verspielt.
    2. Antwort von Mario Kuster  (Kusterli)
      Forderungen zu stellen finde ich in dieser Situation legitim, denn die Gastro gehört als schwach aufgestellte Branchen ohne krasse Lobby in Bern zu den Bauernopfern dieser Pandemie.
      Unverständlich finde ich es, dass Betriebe aus finanziellen Gründen noch immer geschlossen halten können und am Ende dadurch besser wegkommen. Da sehe ich in Bern und Kantonen Bedarf zur Feinjustierung der Regelungen bei den Hilszahlungen. Dieser Zustand ist nicht nachhaltig.
    3. Antwort von crista ulli  (Crista)
      Herr Kuster, da bin vollständig Ihrer Meinung. Ich stelle hier am Bodensee und der Umgebung aber fest, dass fast alle ihre Terrassen geöffnet haben und sie sind in diesen Tagen auch extrem gut besucht. Es scheint, dass die Wirte vernünftiger sind als ihre Vorstände. Dass die Gastronomie sich beklagt finde ich auch legitim, da sie auch extrem betroffen sind.