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Schweizer Corona-Taskforce gegen Durchseuchung
Aus Tagesschau vom 16.09.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Trump rüffelt Seuchen-Experten

  • Nach Berichten über das Naturheilprodukt «Echinaforce» als mögliches «Wundermittel» gegen das Coronavirus hat die Schweizer Arzneiaufsicht Swissmedic Abklärungen an die Hand genommen.
  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch 514 neue Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Am Dienstag waren es 315, am Montag 257. Das BAG meldet zudem sieben neue Verstorbene.
  • Die Schweiz zählt derzeit selber zu den Coronavirus-Risikoländern, bei denen eine Quarantänepflicht bei der Einreise besteht. Das Kriterium dafür ist gemäss dem BAG ein Wert von 60 Neuansteckungen bei 100'000 Einwohnern während 14 Tagen.
  • Deutschland hat eine Reisewarnung für den Kanton Freiburg ausgesprochen. Belgien nimmt den Kanton Waadt ab Freitag auf die rote Liste.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Mittwoch, 16. September, waren 1'600'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker startet um 6:00 Uhr

  • 4:56

    Trump rüffelt Seuchen-Experten

    Präsident Donald Trump geht von einer breiten US-Impfkampagne gegen das Coronavirus bis Ende Jahr aus - und stellt sich damit klar gegen den Direktor der US-Seuchenzentren CDC. «Sobald die FDA den Impfstoff genehmigt, werden wir bis Ende 2020 100 Millionen Dosen - und eine grosse Anzahl sogar viel früher - verteilen können», sagte Trump.

    Robert Redfield, Direktor der Bundeszentralen für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC), hatte zuvor angekündigt, dass ein Covid-19-Impfstoff erst Mitte nächsten Jahres oder etwas später der breiten Bevölkerung zugänglich sei. Erste Impfungen könnte es im November oder Dezember geben, sagte er und präzisierte während einer Senatsanhörung: «Wenn Sie mich fragen, wann das für die gesamte amerikanische Bevölkerung verfügbar sein wird, damit wir die Impfung nutzen und zu unserem normalen Leben zurückkehren können, dann schauen wir, denke ich, in Richtung des späten zweiten oder des dritten Quartals 2021».

    Trump bezeichnete Redfield daraufhin als «verwirrt»: Redfield habe einen Fehler gemacht, als er sagte, der Impfstoff wäre bis zum Sommer nicht für alle erhältlich.

    US-Präsident versus CDC-Chef (engl.)

  • 4:32

    Wegen Pandemie: Millionen weitere Kinder in Armut

    Die Coronavirus-Pandemie hat dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge 150 Millionen Kinder zusätzlich in die Armut gestürzt. Seit Ausbruch der Pandemie sei die Zahl der in Ländern mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen in Armut lebenden Kinder um 15 Prozent auf etwa 1,2 Milliarden gestiegen, heisst es in der Analyse von Unicef und der Hilfsorganisation «Save the Children», der heute Donnerstag veröffentlicht wurde.

    Für den Bericht seien Daten unter anderem zu Bildung, Gesundheitssystemen oder Ernährung aus mehr als 70 Ländern ausgewertet worden. «Covid-19 und die Lockdown-Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung haben Millionen Kinder tiefer in die Armut gestürzt», sagte Unicef-Chefin Henrietta Fore. «Familien, die gerade dabei waren, der Armut zu entkommen, sind wieder hineingezogen worden, während andere mit nie gesehenen Entbehrungen umgehen müssen. Am besorgniserregendsten ist, dass wir näher am Anfang der Krise als an ihrem Ende sind.» Die Organisationen riefen die Regierungen der Welt auf, das Problem mit hoher Priorität anzugehen.

    Zusätzliche Kinder-Armut: Der Bericht

  • 3:16

    New York: Unbezahlter Urlaub für Rathausangestellte

    Wegen der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie verordnet sich New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio in einem symbolischen Akt eine Woche unbezahlten Urlaub. «Vom 1. Oktober an wird jeder Rathausangestellte unbezahlten Urlaub nehmen - und das gilt offensichtlich auch für mich», sagte de Blasio am Mittwoch. Dies sei «ein Schritt, den man niemals sehen wolle». New Yorks Budget-Krise lasse ihm aber keine andere Wahl.

    Betroffen sind neben de Blasio etwa 500 Beschäftigte der Stadtverwaltung. Der Sonderurlaub soll Einsparungen von rund 860'000 Dollar mit sich bringen. Der Bürgermeister selbst wolle - obwohl offiziell in unbezahltem Urlaub - weiterarbeiten, hiess es.

    Aufgrund der Corona-Pandemie entgehen New York Einnahmen von rund neun Milliarden Dollar. Im Budget der Millionenmetropole für dieses Jahr klafft nach Angaben de Blasios deswegen eine Lücke von rund sieben Milliarden Dollar. Hilfegesuche beim Bundesstaat New York und der Regierung in Washington blieben bislang erfolglos.

    New York: Ankündigung der Stadtverwaltung

  • 3:09

    Neues Geschäftsmodell in der Krise: «Flüge nach Nirgendwo»

    Die australische Fluggesellschaft Quantas sucht in der Corona-Krise nach neuen Geschäftsmodellen. Ab kommendem Monat werde ein siebenstündiger Rundflug über Australien angeboten, der in Sydney starten und landen soll, erläuterte das Unternehmen. Mit einer Boeing 787, die normalerweise für internationale Langstreckenflüge eingesetzt werde, gehe es auf niedriger Flughöhe über Uluru, das Great Barrier Reef und den Hafen von Sydney.

    Die «Flüge nach Nirgendwo» sollen in der Region Asien-Pazifik die Nachfrage ankurbeln, denn die Fluggesellschaften gehören mit zu den grossen Verlierern der Corona-Krise: Einreisebeschränkungen, Quarantäne-Massnahmen und wechselnde Risikogebiete haben nach Angaben der Vereinigung der Asia Pacific Airlines zu einem Einbruch der internationalen Reisen in der Region um 97,5 Prozent geführt.

    Auch die taiwanesische EVA Airways und Japans ANA bieten vergleichbare regionale Rundflüge an, um die Beschäftigung zu sichern und die Lizenzen ihrer Piloten auf dem neuesten Stand zu halten.

    Präsentation: Flug nach Nirgendwo

  • 2:55

    Autozulieferer streicht über 7000 Stellen

    Der Autozulieferer Mahle will weltweit 7600 Stellen streichen. In Deutschland seien rund 2000 Jobs von dem Abbau betroffen, teilte das in Stuttgart ansässige Unternehmen am Mittwoch mit. Die Corona-Krise verschärfe den Handlungsdruck. Eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau sei erst in mehreren Jahren zu erwarten. «Wir haben es aktuell mit einer Krise zu tun, wie wir sie noch nicht erlebt haben», sagte Mahle-Chef Jörg Stratmann. Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern sollen nun kurzfristig aufgenommen werden.

    Mahle hat im Jahr 2019 einen Umsatz von rund zwölf Milliarden Euro erwirtschaftet und ist mit mehr als 77'000 Mitarbeitern an 160 Produktionsstandorten in mehr als 30 Ländern vertreten.

    Audio
    Weiterer Stellenabbau bei General Electric im Aargau
    03:07 min, aus Echo der Zeit vom 11.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
  • 2:34

    UNO-Chef plädiert für «Volksimpfstoff»

    Wenige Tage vor der Generaldebatte der diesjährigen UNO-Vollversammlung ruft Generalsekretär António Guterres zum gemeinsamen Vorgehen bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 auf. «Wir brauchen einen Impfstoff, der erschwinglich und für alle verfügbar ist - einen Volksimpfstoff», sagte Guterres am Mittwoch in New York. Ein funktionierender Wirkstoff sei öffentliches Gut und dürfe nicht «nationalisiert» werden.

    Guterres warb dabei auch für die Initiative Covax der Weltgesundheitsorganisation WHO, die zu internationaler Zusammenarbeit bei der Herstellung eines Impfstoffs und gerechter Verteilung beitragen soll. Mehr als 170 Länder haben an dem Vorstoss laut UNO Interesse. Vor allem aber die USA gehen einen eigenen Weg.

    Die Generaldebatte der UNO-Vollversammlung startet am kommenden Dienstag grösstenteils virtuell. Dutzende Reden von Staatsoberhäuptern und Regierungschefs sollen vorab aufgenommen und dann im UNO-Hauptquartier in New York abgespielt werden.

    Stellungnahme des UNO-Chefs (engl.)

  • 2:27

    Trotz Corona: Halloween-Brauchtum bleibt in New York erlaubt

    Trotz der Corona-Pandemie dürfen Halloween-Fans in diesem Jahr in New York von Haus zu Haus ziehen und Süssigkeiten einsammeln. «Ich würde 'Süsses oder Saures' nicht verbieten, das wäre nicht angebracht», sagte Gouverneur Andrew Cuomo dem Lokalsender News 12. «Wenn du Nachbarn hast und an deren Tür klopfen willst, Gott segne dich.»

    Zuvor hatten zahlreiche Städte in den USA wegen der Coronavirus-Pandemie an der Einhaltung der Halloween-Tradition gezweifelt. Die Gesundheitsbehörden in Los Angeles raten beispielsweise davon ab, in Miami soll das sogenannte «Trick-or-Treating» teilweise aus dem Auto heraus stattfinden. In den Wohngebieten der Zentrale der US-Armee in Wiesbaden fällt Halloween in diesem Jahr dagegen ganz aus, erklärten die US-Streitkräfte.

    Ankündigung von Gov. Cuomo

  • 2:16

    Ungarn: Verschärfte Regeln, Supercup auf der Kippe

    Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus verschärft Ungarn seine Schutzvorkehrungen. Gaststätten und Vergnügungslokale müssen künftig um 23 Uhr schliessen, kündigte Ministerpräsident Viktor Orban am Mittwoch an. Die Maskenpflicht wird auf Ämter, Gesundheitseinrichtungen, Kinos und Theater ausgeweitet. Bisher galt sie schon für öffentliche Verkehrsmittel und in Geschäften.

    Bereits am 1. September war eine Grenzsperre für Ausländer in Kraft getreten: Ausnahmen gelten für Diplomaten und Geschäftsreisende. Auch Durchreisen sind möglich. Ungarn und Ausländer mit Wohnsitz in Ungarn müssen sich nach Rückkehr aus dem Ausland in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die Regelung war ursprünglich für die Dauer eines Monats geplant. Nun gilt sie über September hinaus. In Ungarn ist die Zahl der Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, kräftig gestiegen.

    Der Spielort Budapest für den Supercup zwischen dem Champions-League-Sieger Bayern München und dem Europa-League-Gewinner FC Sevilla ist von der deutschen Regierung zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Nach den Plänen der Europäischen Fussball-Union (UEFA) soll der Supercup am 24. September in der Puskas Arena vor Zuschauern ausgetragen werden. 30 Prozent der Kapazität von 67'000 Plätzen sollen belegt werden.

    Zweifel an Supercup-Spielort Budapest

  • 22:58

    Wirbel um angebliches «Wundermittel» gegen Corona

    Nach Berichten über das Naturheilprodukt «Echinaforce» als mögliches «Wundermittel» gegen das Coronavirus hat die Schweizer Arzneiaufsicht Swissmedic Abklärungen an die Hand genommen. Sie prüft, ob um das Präparat verbotene Publikumswerbung betrieben wurde.

    Ein Swissmedic-Sprecher bestätige einen entsprechenden Bericht des Ostschweizer Senders TVO. Gemäss der Aufsichtsbehörde könnte eine verbotene Publikumswerbung für ein nicht zugelassenes Anwendungsgebiet eines Arzneimittels vorliegen.

    Details gab Swissmedic nicht bekannt. Generell darf bei Arzneimitteln beim Publikum nur in Bezug auf die vom Heilmittelinstitut genehmigten Anwendungsmöglichkeiten geworben werden. Am Montag hatten Medien eine Studie des Labors Spiez bekannt gemacht, gemäss der das pflanzliche Arzneimittel «Echinaforce» der Thurgauer Firma A. Vogel im Labor gegen Coronaviren hilft.

    Das Medikament ist zu sehen in Schächtelchen mit der rosa Blume drauf.
    Legende: Keystone
  • 22:39

    Striktere Regeln in Tschechien

    Wegen steigender Corona-Zahlen hat Tschechien strengere Regeln verhängt. Gaststätten, Cafés, Bars, Nachtklubs und ähnliche Einrichtungen dürfen nur noch so viele Menschen einlassen wie sie Sitzplätze haben. Das gab das Gesundheitsministerium in Prag bekannt. Bei Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als zehn Leuten muss jedem Besucher künftig ein Sitzplatz zugeordnet sein. Dadurch solle eine «gewisse Distanz» geschaffen werden, hiess es. Ausnahmen gelten für Ausstellungen und Messen.

    Zuvor hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Tschechien einen Rekordwert erreicht. Am Dienstag kamen 1675 weitere Fälle hinzu – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Bisher starben in dem EU-Land 481 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung.

    Ein tschechisches Testzentrum.
    Legende: Reuters
  • 22:14

    Diese Altersgruppen stecken sich am meisten an

    Von den gemeldeten Neuinfektionen entfallen derzeit besonders viele auf unter 30-Jährige. Doch mit den steigenden Fallzahlen können sich auch ältere Altersgruppen weniger gut schützen.

    In unserem Artikel veranschaulicht eine Grafik die gemeldeten Neuansteckungen nach Woche und Altersgruppe, verrechnet mit der Bevölkerungsstruktur der Schweiz. Bemerkenswert dabei: Mittlerweile stecken sich vor allem jüngere Altersgruppen mit Covid-19 an, seit Juni infizieren sich besonders unter 30-Jährige überproportional.

  • 21:49

    US-Notenbank bleibt bei Nullzinsen

    Die US-Notenbank Fed will ihren Leitzins angesichts der Coronakrise offenbar über Jahre hinweg an der Nulllinie belassen. Das geht aus neuen Prognosen hervor. Demnach erwarten die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses überwiegend, dass sich an der gegenwärtigen Zinsspanne von null bis 0,25 Prozent bis ins Jahr 2023 nichts Wesentliches ändern wird.

    Die Fed hatte den Leitzins nach dem Übergreifen der Coronapandemie auf die USA im März in zwei grossen Schritten auf das jetzige Niveau gesenkt.

    Zudem teilte die Fed mit, ihre milliardenschweren Wertpapierkäufe «mindestens» in dem bisherigen Tempo fortzuführen. Infolge dieser Käufe ist die Bilanz der Fed auf einen einsamen Rekordwert von rund sieben Billionen US-Dollar angeschwollen. Die Fed will die Nullzinspolitik fortgeführt werden, bis auf dem Arbeitsmarkt Vollbeschäftigung erreicht ist. Zudem soll die Inflation auf zwei Prozent steigen.

    Wie aus den Projektionen zudem hervorgeht, bewertet die Fed den wirtschaftlichen Einbruch in diesem Jahr nicht mehr ganz so dramatisch. Hatte sie bisher einen Wirtschaftseinbruch um 6,5 Prozent erwartet, geht sie jetzt von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 3,7 Prozent aus.

  • 20:55

    Südafrika lockert und öffnet den Luftraum

    Angesichts sinkender Infektionszahlen lockert Südafrika seine Corona-Beschränkungen. Präsident Cyril Ramaphosa sagte in einer Rede an die Nation, die Restriktionen würden am Montag auf das niedrigste Niveau gesenkt. Obwohl das Virus weiter wüte, sei das Schlimmste überstanden. Dazu soll nach knapp sechsmonatiger Sperre der Luftraum vom 1. Oktober an wieder für internationale Flüge geöffnet werden.

    Die Lockerungen sind aber weiter an bestimmte Beschränkungen gebunden – etwa bei der Versammlungsfreiheit oder für Flugreisende. Negative Corona-Tests unmittelbar vor der Abreise gehören dazu.

    In Südafrika wurden bisher mehr als 651 500 Covid-19-Fälle bestätigt. Etwa 15 600 Menschen starben. Die Regierung hatte Ende März eine landesweite Ausgangssperre verhängt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Restriktionen haben eine verheerende Auswirkung auf die Wirtschaft. Millionen kämpfen um ihr Überleben, Armut und Nahrungsmittelunsicherheit haben sich dramatisch verschlechtert.

  • 20:15

    Abstimmungspanne im Corona-Hotspot Madrid

    Doch keine Absperrung von Vierteln in Madrid: Der stellvertretende Regionalminister für Gesundheit, Antonio Zapatero, wurde zurückgepfiffen, nachdem er am frühen Mittwoch wegen sprunghaft steigender Corona-Fälle die Absperrung besonders betroffener Wohnviertel der Hauptstadt angekündigt hatte.

    Noch sei, anders als von Zapatero mitgeteilt, überhaupt nichts entschieden, berichteten Blätter wie «El País» und «El Mundo» unter Berufung auf Sprecher von Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso.

    Zapatero hatte am Vormittag vor Journalisten versichert, es werde ab dem Wochenende Absperrungen bestimmter Wohnviertel Madrids sowie weitere Massnahmen für «Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und für Versammlungen» geben. Auch das SRF hatte in diesem Live-Ticker entsprechend berichtet.

    Auf die Region um die Hauptstadt Madrid entfielen am Dienstag mit 1207 positiven Testergebnissen binnen 24 Stunden knapp 40 Prozent aller neuen Fälle Spaniens.

    Strassenszene in Madrid
    Legende: Keystone
  • 19:59

    Belgien nimmt Kanton Waadt auf «rote Liste»

    Die belgischen Behörden nehmen den Kanton Waadt ab Freitag auf die rote Liste. Wer aus dieser Region zurückkehrt, muss sich einem Screening-Test unterziehen und in Quarantäne, teilte das belgische Aussenministerium mit.

    Weiter führt Belgien elf Kantone auf seiner sogenannten orangen Liste: Wallis, Jura, Genf, Bern, Neuenburg, Aargau, Solothurn, Basel-Stadt, Zürich, Schwyz und Zug. Reisenden wird empfohlen, besonders wachsam zu sein und bei der Rückkehr eine Quarantäne einzuhalten oder sich einem Coronavirus-Test zu unterziehen.

  • 19:17

    Deutschland setzt Freiburg auf Risikoliste

    Deutschland hat wegen der gestiegenen Zahl der Coronavirus-Neuansteckungen eine Reisewarnung auch für den Kanton Freiburg ausgesprochen. Freiburg gilt in Deutschland jetzt neben Genf und Waadt offiziell als Corona-Risikogebiet, wie aus der am Mittwoch aktualisierten Liste des deutschen Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.

    Für Einreisende nach Deutschland, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann – je nach Regeln der einzelnen Bundesländer – eine Pflicht zur Quarantäne bestehen.

    Zu sehen die Stadt Fribourg
    Legende: Keystone
  • 18:50

    Stark steigende Fallzahlen in Grossbritannien

    Grossbritannien verzeichnet 3991 Neuinfektionen binnen eines Tages – fast 900 mehr als am Dienstag und so viele an einem Tag wie seit Anfang Mai nicht mehr. Premierminister Boris Johnson beteuert vor einem Parlamentsausschuss, er wolle «keinen zweiten Lockdown».

    Johnson kündigt an, die Zahl der Corona-Tests erheblich heraufzuschrauben. «Wir werden bis Ende Oktober auf 500'000 pro Tag hochkommen.»

    Berichten zufolge sind in etlichen Testzentren derzeit kaum noch Tests zu bekommen. Laut der «Financial Times» ist der Anteil derjenigen, die nach einem Corona-Test am nächsten Tag das Ergebnis bekommen, seit Anfang September ausserdem von gut 60 auf nur noch acht Prozent gefallen.

    Corona-Test-Station in London.
    Legende: Corona-Lage in Grossbritannien spitzt sich zu. Keystone
  • 18:25

    Indien will 100 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs verteilen

    Russlands Staatsfonds und eine indische Pharmafirma haben abgemacht, dass sie 100 Millionen Dosen eines potenziellen Corona-Impfstoffes in Indien verteilen wollen.

    Die indische Pharmafirma Dr. Reddy's Laboratories Limited soll nun laut Mitteilung Phase-3-Tests in Indien durchführen, die die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs für die indische Bevölkerung prüfen sollen. Diese Tests würden für eine mögliche Zulassung in Indien benötigt.

    In Indien gibt es fünf Millionen bekannte Corona-Fälle. Das sind weltweit die zweitmeisten registrierten Infektionen.

    Glasampulle mit einer Flüssigkeit.
    Legende: Russische Behörden hatten den Impfstoff bereits zugelassen - noch bevor Tests an Menschen abgeschlossen sind. Reuters
  • 17:49

    Angehende Piloten bangen seit Monaten um Ausbildung

    Nach dem abrupten Stopp der Pilotenausbildung wegen des Corona-Ausbruchs im März will die Lufthansa-Gruppe bald einen Entscheid über deren Zukunft fällen. Insgesamt sind 700 Pilotenschüler des Flugkonzerns, auch von der Swiss, betroffen.

    Im März hatte die Gruppe die Pilotenausbildung an ihren Trainingszentren bis Ende Jahr eingestellt. Die Pilotenschüler, die in den USA ihre Ausbildung absolvierten, wurden damals Knall auf Fall heimgeholt.

    Auch die Ausbildung des Kabinenpersonals sei während des Lockdowns abgebrochen worden, sagte der Geschäftsleiter des Lufthansa Aviation Trainingscenters Switzerland, David Birrer.

    Klar ist, dass wegen des Einbruchs des Luftverkehrs durch die Pandemie künftig weniger Piloten und sonstiges Personal in der Branche benötigt werden. Dies schlägt naturgemäss auch auf die Ausbildung künftiger Piloten durch.

    Zu sehen Piloten im Cockpit.
    Legende: Keystone
  • 17:04

    53 Schülerinnen und Schüler in Biel in Quarantäne

    In der französischsprachigen Sekundarschule «Collège des Platanes» in Biel haben sich mehrere Schülerinnen und Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Das Amt des Kantonsarztes hat entschieden, die Klassen der betroffenen Schüler in Quarantäne zu schicken. Das sind 53 Personen.

    Wie die kantonale Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion mitteilte, sind in zwei Klassen je zwei Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. In einer weiteren Klasse ist ein Klassenmitglied infiziert. Ferner ist eine Lehrperson der Schule positiv getestet worden.

Quellen: SRF und Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 16.09.2020, 19:30 Uhr

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268 Kommentare

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  • Kommentar von Halbeisen Charles  (chh)
    Swissmedic soll innovative Hersteller von Naturmedikamenten in Frieden lassen und der Bevölkerung dienen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Echinaforce befindet sich auch im im Arzneimittelkompendium der Schweiz
      als Immunstimmulation. Hier wird meines Erachtens keine Falschwerbung betrieben. Einzig müsste überprüft werden, ob es auch gegen Corona auf
      breiterer Basis einsetzbar ist. Zur Stärkung des Immunsystems aber auf
      alle Fälle.
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    2. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      Gestern kam auf SRF 1 ein Bericht über einen, wie ich finde, wundervollen Apotheker in Bern. Der Bericht kann auf SRF noch angeschaut werden.
      Reporter, SRF 1
      Ein Apotheker mit Nebenwirkungen
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beate Rieger  (Silenzio)
    In der „Analyse der umfassenden Durchseuchungsstrategie“des Policy Brief der Task Force COVID-19 vom 15.09.20 gefiel mir der Schlusssatz:„Es ist wichtig, dass der Bund seine kurz- und mittelfristige Strategie zur Bewältigung der Epidemie klar kommuniziert.“

    Die klare Kommunikation fehlt noch – es gibt z.B. keine kantonale Grenzwerte, ab wann welche Massnahmen gelten und aufgehoben werden.

    Im Policy Brief wird von Epidemie geschrieben. Weshalb Epidemie? Es handelt sich um eine Pandemie.
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    1. Antwort von Misra Namana  (Misra Namana)
      Pandemie und Epidemie ist das gleiche. Das eine gilt auf die Welt bzw. mehrere Länder, das andere nur für das Inland. Natürlich ist fast jede Epidemie auch eine Pandemie und umgekehrt. Nur hat die Schweiz einen fixen Epidemiewert auf übertragbare Krankheiten. Und dieser wurde die letzten Monate bei weitem nicht erreicht. Ich glaube der liegt bei 66 auf 100000 pro Woche (korrigiert mich). Also das bedeutet, wir hatten keine Epidemie in der Schweiz, jedoch eine Pandemie im (weiteren) Ausland.
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    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Handelt es sich wirklich um eine Pandemie? Auf der Seite des deutschen Robert-Koch-Institutes findet man die Definition einer Pandemie. Und da steht klar geschrieben, dass zu einer Pandemie eine deutlich höhere Anzahl an verstorbenen Personen gehört als zu einer Grippewelle. Wenn wir uns aber diese Zahlen sowohl in Europa als auch Weltweit ansehen merken wir schnell, dass nicht mehr Menschen sterben als in den Vorjahren. Haben wir wirklich eine Pandemie?
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    3. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      Pandemie (BAG Webseite) Bei einer Pandemie handelt es sich um die Ausbreitung einer bestimmten Infektionskrankheit in vielen Ländern bzw. Kontinenten. Sie kann einen grossen Teil der Weltbevölkerung gefährden. AKTUELLE Pandemie: Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2, löste eine weltweite Pandemie aus, von der auch die Schweiz betroffen ist.

      Also, weshalb verwendet die Task Force COVID-19 die Bezeichnung Epidemie? Epidemie = Infektionskrankheit tritt stark gehäuft, örtlich, zeitlich begrenzt auf.
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    4. Antwort von Ihr Kommentar editor
      @Beate Rieger Grüezi Frau Rieger
      Hier die Antwort von unserem Wissensschafts-Redaktor:
      Ja Corona ist eine Pandemie, das ist richtig. Eine Epidemie ist nicht auf die ganze Welt verbreitet. Die Wissenschafts-Task Force verwendet beide Begriffe etwa gleich häufig in ihren Papieren. Versuch einer Erklärung: Wenn sie den weltweiten Charakter betonen wollen, schreiben sie von Pandemie. Wenn sie von der Krankheit an sich und hier in Europa berichten, verwenden sie Epidemie.
      Liebe Grüsse SRF-News Redaktion
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    5. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @Namana Auf der Webseite des BAG, RKI, WHO usw. findet man die Definitionen bezüglich Epidemie und Pandemie. Das mit den 60 neue Fälle pro 100 000 Einwohnern innerhalb 14 Tagen gilt bei UNS für die Einordnung als Risikogebiet für (internationalen) Reiseverkehr. Andere Länder haben deutlich geringere Werte und Zeitraum für die Einordnung als Risikogebiet.

      Wir haben jedoch LEIDER keine kantonale Kriterien, wann welche Massnahmen greifen und aufgehoben werden. Anstelle dessen ad hoc Massnahmen.
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    6. Antwort von Georg Fischer  (SGF)
      @Rieger:Bin mit Ihnen einverstanden und bemängle diese Flut von Fehlinterpretationen durch Behörde etc.Zu was sie führt sieht man an diesem Beispiel.Laut Wikipedia unterscheiden sich Pandemie und Epidemie gemäss Ihrer Darstellung und habe ich hier auch schon kommuniziert,mit Vergleich zur Grippe(saisonal,regional z.B. in Australien logischerweise nicht zeitgleich wie hierzulande).SARSCOV2 ist immer noch hier,ist auch im Sommer nicht verschwunden was mal angenommen wurde. Bin gespannt auf SRF.
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    7. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @Fischer ganz genau! Kommunikation kann unglaublich viel bewirken und gerade die korrekte Verwendung von Begrifflichkeiten sind wichtig. Besonders wenn es sich um Behörden und Task Force handelt. Bin auch gespannt auf die Antwort von SRF und von der Task Force.
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    8. Antwort von Kurt Looser  (Dremel)
      @SGF Ihr vermeintliches Fachwissen und ihre Resistenz ist wirklich erstaunlich. Die Definition einer Pandemie ist so gefasst, daß es durchaus Platz für Interpretationen zulässt, deshalb lautet die abschließende Definition: Wird durch die WHO ausgerufen.
      Die klassische Grippe wird üblicherweise nicht getestet, deshalb können Sie auch jegliche Behauptungen aufstellen, da kaum Zahlen existieren. Eine Grippe zieht sich auch durch den Sommer, jedoch mit wenigen Fällen, wie bei Covid.
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    9. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @SRF News Besten Dank an Euch und Wissensschafts-Redaktor für die Information. Die Handhabung der Begrifflichkeiten bei der Task Force kann ich trotz der Erklärung nicht nachvollziehen. Die korrekte Bedeutung „Pandemie“ ergibt sich ja aus dem Kontext und bedarf keiner Trennung in Pandemie und Epidemie. So etwas bringt Missverständnisse.
      Liebe Grüsse BR
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  • Kommentar von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
    Wenn ich die Medienberichterstattung der letzten Tage anschaue,wird mir Angst und Bange!
    Nicht wegen dem Virus,sondern wegen der Politik und den Medien!
    Wir werden wohl den Herbst und Winter,in der warmen Stube verbringen müssen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Gisela Löw  (Gisela)
      Guten Abend Herr Richener
      Sie sprechen genau das aus, was mir schon seit Tagen/Wochen zu schaffen macht. Ich bin froh, dass ich nicht die Einzige bin die so denkt.
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    2. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      Das war doch schon im Mai klar, dass wir den Winter in unseren eigenen warmen Stuben verbringen werden - oder aber draussen an der frischen Luft. Ich sehe keine Schuld bei den Medien - das ist einfach gesunder Menschenverstand.
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    3. Antwort von Wanja Sven Hägi  (4freedom)
      Mich erschüttert, dass viele Menschen die Fremdbestimmung einfach als Norm betrachten. Wird dies kritisiert werden Wörter wie VerschwörungstheoretikerIn, unsolidarisch, unverantwortlich, respektlos und viele weitere benutzt. Wer besitzt das Recht über andere Menschen zu verfügen, egal in welcher Situation sich die Menschheit befindet? Die Begründung es wäre alles schlimmer ohne Massnahmen zeigt sich als Hypothese, denn Wissen entsteht aus der Handlung und diese Handlung wurde nicht ausgeführt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      @Hägi: Dann halten Sie sich vermutlich auch nicht an Tempolimits, Gurten- und Helmpflicht und falls Sie Raucher sind auch nicht an die Rauchverbote?

      Das sind doch alles Dinge wo wir fremdbestimmt werden. Weshalb muss man sich jetzt wie zwängende Teenager gegen die Corona-Massnahmen auflehnen?
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    5. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      Gestern Abend auf SRF 1 in der Rundschau kamen zwei gute Reportagen: Anti-Terror-Gesetz, Shutdown im Altersheim.
      Der Bericht über Altersheime sehr eindrücklich und berührend, hoffe das wir keine solche Situation mehr bekommen.
      Bezüglich Anti-Terror-Gesetz kann das ein Eingriff in die Meinungsfreiheit sein. Rundschau kann noch auf SRF angeschaut werden.
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    6. Antwort von Wanja Sven Hägi  (4freedom)
      @Meuri, es geht nicht um die Fremdbestimmung selbst, es geht darum wie sie zur Normalität wird und wurde. Fremdbestimmung ist eine Erfindung des Menschen und nicht ein Naturgesetz. Es braucht Regeln und Strukturen in Gesellschaften, die Frage ist nur müssen dies Gesetze, Massnahmen, Bussen sein? Oder könnte dies eine moralische Grundhaltung sein gegenüber Mensch und Umwelt? Zwängende Teenager sind in erster Linie Menschen die nicht so handeln wie Erwachsene dies wünschen und das ist gut so.
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