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Bundesrat präsentiert geplante Lockerungen ab 28. Juni
Aus Tagesschau am Vorabend vom 11.06.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise WHO: In einem Jahr sollen 70 Prozent der Menschen geimpft sein

  • Keine Maske mehr im Freien, in Restaurants sechs Personen pro Tisch im Inneren, Discos offen für Personen mit Covid-Zertifikat: Das schlägt der Bundesrat per 28. Juni vor.
  • Einreisen in die Schweiz sollen einfacher werden: Für den Schengenraum soll keine Quarantänepflicht mehr gelten. Auf die Risikoliste kommen nur noch Länder mit «besorgniserregender Virusvariante».
  • Das BAG meldet am Freitag 354 neue Infektionen und 3 Verstorbene. Hospitalisierte: 337 (-20 Prozent zur Vorwoche). 7-Tageswert Neuinfektionen: 404 (-37 Prozent).
  • Bisher wurden in der Schweiz 5'810'914 Impfungen verabreicht (Stand: Mittwoch). Damit werden durchschnittlich 90'821 Personen pro Tag geimpft. Das sind 5.5 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell sind 25.7 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. 15.8 Prozent haben bereits eine Dosis erhalten.
  • Bis Ende Juni soll das Covid-Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete in der ganzen Schweiz zur Verfügung stehen. Wann Ihr Kanton es ausstellt, erfahren Sie in unserer Übersicht.
  • Die Glückskette, Link öffnet in einem neuen Fenster verstärkt angesichts der dramatischen Lage in vielen Ländern ihre Spendenaufrufe für die Sammelaktion «Coronavirus International».
  • In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 5:30 Uhr

  • 20:42

    WHO: Bis nächstes Jahr 70 Prozent der Weltbevölkerung impfen

    Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, will mit Hilfe der G7-Staaten innerhalb eines Jahres mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung zu einer Corona-Impfung verhelfen. Dieses Ziel solle bis zum nächsten G7-Gipfel in Deutschland 2022 erreicht werden, sagte der WHO-Chef beim Treffen der führenden westlichen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall bei einer virtuellen Pressekonferenz.

    Dazu seien jedoch weit grössere Anstrengungen notwendig als bislang geplant. Er sei aber überzeugt, dass dieses Ziel erreichbar sei, so Tedros weiter. Die Produktionskapazitäten könnten bis dahin entsprechend erhöht werden. Die G7-Staaten hatten sich bei der Konferenz zum Ziel gesetzt, bis zum nächsten Jahr mindestens eine Milliarde Impfstoffdosen zu spenden. Nach Angaben der WHO sind jedoch elf Milliarden notwendig.

  • 20:01

    Russland testet Nasenspray-Impfung für Kinder

    Russland testet offenbar eine Verabreichung seines Impfstoffs Sputnik V per Nasenspray. Das meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen bei der Entwicklung führenden Wissenschaftler. Demnach soll die Verabreichungsform für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren geeignet sein. Der Vertriebsstart sei für den 15. September geplant.

  • 17:41

    Rund 400 Corona-Massnahmen-Gegner demonstrieren in Luzern

    Etwa 400 Personen sind am Samstagnachmittag durch die Stadt Luzern gezogen und haben gegen die Corona-Massnahmen demonstriert. Zwei Personen wurden festgenommen, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Ein 36-Jähriger, weil er den Kundgebungszug an der Bahnhofstrasse tätlich angegriffen hatte. Und ein 54-Jähriger, nachdem er die Einsatzkräfte tätlich angegangen hatte. Insgesamt sprach die Polizei über 30 Wegweisungen aus. Die Kundgebung begann gegen 13.30 Uhr und löste sich nach über zwei Stunden allmählich auf.

    Im Vorfeld rief eine linke Gruppierung zum Gegenprotest auf, die Polizei konnte eine Konfrontation der beiden Gruppen aber verhindern. Für die Kundgebungen war bei der Stadt Luzern im Vorfeld kein Gesuch eingegangen.

  • 16:43

    Putin zeichnet Entwickler von russischem Corona-Impfstoff aus

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ausgezeichnet. Im Kreml wurde unter anderem der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg, geehrt, wie das Präsidialbüro mitteilte. Der Impfstoff wurde vor zehn Monaten als weltweit erster für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben.

    «Als die Menschen auf der ganzen Welt darauf gewartet haben, dass Wissenschaftler sie vor der Coronavirus-Pandemie retten, haben das unsere Forscher geschafft», sagte Putin den Angaben zufolge bei der Ehrung. Das in kurzer Zeit entwickelte Präparat leiste auch anderen Nationen «lebenswichtige Hilfe».

    Putin zufolge haben 18 Millionen Russen mindestens eine Impfung erhalten. In Russland stieg die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder.

    Putin schüttelt Alexander Ginzburg die Hand.
    Legende: Alexander Ginzburg wurde von Putin im Kreml empfangen und geehrt. Keystone
  • 16:07

    Boris Johnson zweifelt an kompletter Lockerung zum 21. Juni

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat Zweifel an der für den 21. Juni geplanten Aufhebung aller restlichen Corona-Beschränkungen in England erkennen lassen. Auf die Frage, ob er nun weniger optimistisch sei als noch Ende Mai, sagte Johnson dem Sender Sky News: «Ja, das ist sicherlich angemessen.» Die Ausbreitung der erstmals in Indien nachgewiesenen Delta-Variante sei sehr beunruhigend. Diese Variante werde leichter übertragen. Es stimme auch, dass Fallzahlen und Zahl der Spitalaufenthalte stiegen.

    Johnson will am Montag bekanntgeben, wie sein weiterer Fahrplan aussieht. Eigentlich sollen die letzten Beschränkungen in England am 21. Juni aufgehoben werden.

  • 15:23

    Bericht: Auf Mallorca öffnen bald die Discotheken

    Auf der Party-Insel Mallorca sowie auf den anderen Balearen sollen Discotheken, Pubs und andere Nachtlokale gegen Mitte Juli wieder öffnen dürfen, wie die Zeitung «Diario de Mallorca» unter Berufung auf die Regionalregierung in Palma berichtet.

    Die Wiedereröffnung der Vergnügungslokale solle nach den Plänen Palmas um den 17. Juli herum passieren. Die endgültige Entscheidung solle aber erst nach einem siebentägigen Pilotprojekt Anfang Juli fallen. «Diario de Mallorca» zitierte Regionalpräsidentin Francina Armengol mit den Worten, das Nachtleben solle auf den spanischen Mittelmeer-Inseln «eher früher denn später» reaktiviert werden.

    In einer ersten Etappe würden alle Lokale allerdings spätestens um 3 Uhr schliessen müssen. Zudem werde es mehrere Regeln geben, etwa die Beachtung eines Sicherheitsabstandes und der Maskenpflicht in bestimmten Situationen.

    Die Corona-Zahlen gehen in Spanien seit Monaten kontinuierlich zurück. Zuletzt wurden landesweit 46 Infektionen pro 100'000 Einwohner binnen sieben Tagen erfasst. Diese Sieben-Tage-Inzidenz beträgt auf den Balearen derzeit sogar nur gut 20.

    Strand von Mallorca
    Legende: Noch sind die Vergnügungslokale geschlossen, und die Menschen feiern am Strand. Aufgrund der bisher geltenden Einschränkungen haben laut Studien allein auf den Balearen die Betreiber von mindestens 500 der insgesamt 1500 Geschäfte des Sektors endgültig das Handtuch werfen müssen. Reuters
  • 14:54

    Die USA zählen wieder so viele Flugpassagiere wie zu Beginn der Pandemie

    In den USA liegen die Passagierzahlen im Flugverkehr wieder so hoch wie zu Beginn der Coronakrise.

    Die Verkehrssicherheitsbehörde TSA zählte am Freitag 2.02 Millionen Fluggäste an den heimischen Flughäfen. Damit ist die Zahl erstmals seit dem 7. März 2020 wieder über der Marke von zwei Millionen.

  • 14:08

    Viel mehr Ansteckungen in Russland

    Die nationale Coronavirus-Taskforce Russlands meldete, dass die Zahl der täglichen Neuinfektionen in der vergangenen Woche um fast die Hälfte gestiegen ist und sich in Moskau mehr als verdoppelt hat.

    Demnach wurden am Vortag 13'510 Infektionen registriert, deutlich mehr als die 9163, die am 6. Juni gemeldet wurden. Fast die Hälfte der neuen Fälle wurden aus Moskau gemeldet: 6701 im Vergleich zu 2936 vor einer Woche.

    In Konsequenz verhängte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin neue Restriktionen für die Hauptstadt. Die kommende Woche erklärte er für arbeitsfrei. Zudem müssen Bars, Restaurants und Diskotheken um 23.00 Uhr schliessen. In Parks würden Spiel- und Sportplätze geschlossen.

    Zuvor hatten die Moskauer Behörden mitgeteilt, dass die Durchsetzung des Tragens von Masken und Handschuhen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und an anderen öffentlichen Orten verstärkt wird und Verstösse mit Geldstrafen von bis zu 5000 Rubel (ca. 62 SFr.) geahndet werden können.

    Menschen in Moskau
    Legende: Für den gesamten Zeitraum der Pandemie hat die nationale Task Force fast 5.2 Millionen Infektionen im Land mit rund 146 Millionen Menschen und 126'000 Todesfälle gemeldet. Keystone
  • 13:22

    Saudi-Arabien schränkt diesjährige Pilgerfahrt nach Mekka ein

    Saudi-Arabien plant starke Einschränkungen für die diesjährige muslimische Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das saudische Hadsch-Ministerium. Demnach sind nur heimische Bürger zugelassen bis zu einer Höchstzahl von 60'000. Teilnehmen dürfen nur Pilger im Alter von 18 bis 65 Jahren, die geimpft sind.

    Der Hadsch gehört für gläubige Muslime zu einer von fünf religiösen Grundpflichten. In diesem Jahr beginnt die Wallfahrt Mitte Juli. Sie ist für das ölreiche Königreich auch eine wichtige Einnahmenquelle.

    Hadsch in Mekka 2020
    Legende: Vergangenes Jahr war die Zahl der Teilnehmer wegen Corona auf rund 1000 Einheimische begrenzt worden. Üblicherweise reisen rund zwei Millionen Menschen zum Hadsch nach Mekka. Reuters/Archiv
  • 12:57

    Corona groundet irische Fluggesellschaft Stobart Air

    Die von der Corona-Krise schwer getroffene irische Regionalfluggesellschaft beendet ihren Geschäftsbetrieb. Nach Angaben ihres Eigners Esken soll Stobart Air mit 480 Beschäftigten nun liquidiert werden. Ein Verkauf war zuletzt gescheitert.

    Stobart Air hatte vor der Krise Verbindungen in Irland, Grossbritannien und Westeuropa angeboten. Die meisten Routen standen unter der Marke Aer Lingus. Diese gehört zum IAG-Konzern, der grosse Fluggesellschaften wie British Airways und Iberia unter seinem Dach vereint.

    Eine Turboprop-Maschine von Aer Lingus landet auf einem Flughafen.
    Legende: Reuters
  • 11:45

    Notfallmassnahmen nach Entdeckung von Delta-Varianten-Cluster in Strassburg

    An einer Kunsthochschule in Strassburg sind mehrere Fälle der besonders ansteckenden Coronavirus-Variante Delta entdeckt worden. Die regionale Gesundheitsbehörde erliess am Samstag eine Reihe von Notfallmassnahmen, um die Lage unter Kontrolle zu halten.

    Demnach haben sich im Umfeld der Kunst- und Musikhochschule Haute école des arts du Rhin in der Elsass-Metropole nahe der deutschen Grenze mehrere Menschen mit der Corona-Variante infiziert, die zunächst in Indien registriert wurde.

    Um wie viele Infektionen es sich handelt, wurde zunächst nicht bekannt. Nach einem Bericht der Zeitung «Dernières Nouvelles d'Alsace» ist die Schule bereits seit Donnerstag geschlossen. Die Delta-Variante trat zuletzt auch verstärkt in der Region Nouvelle-Aquitaine im Südwesten Frankreichs auf.

  • 10:49

    Bern schliesst Ausgabe von Covid-Zertifikaten an bisher Geimpfte ab

    Der Kanton Bern hat zwischen Donnerstag und Samstagvormittag rund 238'000 Covid-19-Impfzertifikate ausgestellt. Damit ist die Ausgabe von Zertifikaten an die bisher vollständig geimpften Personen im Kanton Bern in der Nacht auf Samstag abgeschlossen worden.

    Sämtliche vollständig geimpften Personen im Kanton Bern, die ihr Einverständnis für ein Zertifikat gegeben hätten, verfügten nun über den SMS-Zugangscode zum Impfzertifikat, teilte die kantonale Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion mit.

    Ab Samstag würden alle weiteren Zertifikate nach Abschluss der Impfdokumentation automatisiert erstellt. Personen, die sich nachträglich für das Zertifikat entscheiden, können dieses über die Internetseite des Kantons Bern respektive das dort zugängliche Vacme-Portal beantragen.

  • 9:52

    Medienberichte: Britische Regierung zögert Aufhebung letzter Restriktionen hinaus

    Der britische Premierminister Boris Johnson wird die Aufhebung der verbleibenden Coronavirus-Restriktionen in England um einen Monat verzögern. Dies, weil Daten einen weiteren Anstieg der Fälle von der sich schnell ausbreitenden Delta-Variante zeigen, berichten britische Medien.

    Johnson will am Montag bekannt geben, ob die geplante Aufhebung der Einschränkungen, die ein Ende der Restriktionen der sozialen Kontakte bedeuten, am 21. Juni in Kraft treten kann. Diese Pläne stellt laut dem «Daily Telegraph» die rasante Ausbreitung der Delta-Variante infrage – dem Covid-Erreger, der zuerst in Indien entdeckt worden war.

    Eine vierwöchige Verzögerung würde die Aufhebung der Beschränkungen auf den 19. Juli verschieben. Die Regierung hatte immer gesagt, dass Entscheidungen in jeder Phase von den Daten abhängen. Und Anfang dieser Woche hatte der Premierminister aufgrund des jüngsten Anstiegs der Fälle die Bevölkerung gewarnt.

    Am Freitag meldete Grossbritannien 8125 neue Covid-19-Fälle, den höchsten Tageswert seit Februar, und fügte hinzu, dass die Reproduktionszahl «R» und die täglichen Wachstumsraten in Schätzungen gestiegen seien – was darauf hindeutet, dass die Pandemie exponentiell wächst.

  • 7:55

    Jeder vierte Bürger Mexikos dürfte sich angesteckt haben

    In Mexiko hat sich nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums insgesamt rund ein Viertel der Bevölkerung mit dem Corona-Virus infiziert. Eine landesweite Umfrage habe ergeben, dass sich etwa 31.1 Millionen der 126 Millionen Mexikaner angesteckt haben dürften, auch wenn sie nicht alle Symptome gezeigt hätten, so das Ministerium.

    Die Ergebnisse der Befragung von 2020 bestätigen den bereits zuvor auch von der Regierung geäusserten Verdacht einer sehr hohen Dunkelziffer: Die Zahl der bestätigten Infektionen beläuft sich auf rund 2.5 Millionen.

    Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt bei knapp 230'000. Hier dürfte die tatsächliche Zahl nach früheren Schätzungen der Regierung mindestens 60 Prozent höher sein.

  • 7:23

    Indien: Zahl der Neuansteckungen auf Tiefststand seit zwei Monaten

    Indien verzeichnet 84'332 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist in dem stark von der Pandemie betroffenen Land der niedrigste Wert seit mehr als zwei Monaten, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

    Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg im Land zuletzt um 4002 auf 367'081. Experten zufolge dürfte die Dunkelziffern allerdings weitaus höher sein.

    Mumbay, Menschen
    Legende: Insgesamt wurden im Land bislang 29.4 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen. Weltweit ist das der zweithöchste Wert nach den USA. Reuters
  • 5:04

    G7-Staaten wollen weitere Pandemien verhindern

    Die Gruppe der grossen Industrienationen (G7) will eine neue Pandemie mit allen Mitteln verhindern. Deshalb wollen die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Südwestengland eine «Gesundheitserklärung von Carbis Bay» verabschieden. Das teilte der britische G7-Vorsitz in der Nacht zum Samstag mit.

    Diese Erklärung soll dazu beitragen, zukünftige Pandemien zu verhindern. Vorgesehen sei, die Entwicklung von Impfstoffen, Behandlungsmethoden und Diagnosen für künftige Krankheiten auf unter 100 Tage zu drücken. Globale Frühwarnsysteme sollen ebenso verstärkt werden wie die Möglichkeiten zur sogenannten Genom-Sequenzierung, die das Aufspüren von Virusvarianten ermöglicht. Zudem soll die WHO reformiert und gestärkt werden.

    London gab ausserdem den Aufbau eines neuen Instituts bekannt, das Impfungen für Nutzvieh erforschen und damit verhindern soll, dass sogenannte Zoonosen entstehen. Das sind Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen wie Covid-19, Ebola und die Vogelgrippe.

  • 3:59

    Argentinen erteilt chinesischem Impfstoff Notfallzulassung

    Argentinien erteilt dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Cansino Biologics eine Notfallzulassung. Damit soll das inmitten einer weiteren Coronawelle stehende Land mehr Impfstoff im Kampf gegen das Virus zur Verfügung haben.
    Bislang hat Argentinien bereits die Vakzine Sputnik V aus Russland sowie die Impfstoffe von Sinopharm aus China und der britisch-schwedischen Astra-Zeneca im Einsatz. Nur in Indien und Brasilien ist die Zahl der Neuinfektionen derzeit höher als in Argentinien.

    Firmengelände mit Schild mit der Aufschrift "CanSinoBIO"
    Legende: Reuters
  • 1:55

    Weltweit mehr als 175 Millionen Covid-Infektionen

    Weltweit haben sich bisher nachweislich mehr als 175.1 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Grundlage offizieller Daten.

    Demnach starben mehr als 3.93 Millionen Menschen in Zusammenhang mit dem Virus, seit es im Dezember 2019 erstmals im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Nach den USA weist Brasilien mit mehr als 482.000 die meisten Todesfälle auf.

  • 1:02

    Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson unbrauchbar

    Nach einer Produktionspanne in einem US-Werk in Baltimore muss der Corona-Impfstoff-Hersteller Johnson & Johnson Millionen Impfdosen vernichten. Wegen einer möglichen Kontamination seien mehrere Chargen im Umfang von jeweils mehreren Millionen Dosen unbrauchbar, wie die Arzneimittelbehörde FDA am Freitag mitteilte. Weder die FDA noch der Hersteller nannten eine genaue Zahl. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass 60 Millionen Impfdosen betroffen seien.

    Impfdosis des Vakzins von Johnson & Johnson
    Legende: Reuters
  • 22:43

    Curevac-Aktie auf Talfahrt

    Die Aktionäre des deutschen Impfstoffherstellers Curevac, deren Papiere hauptsächlich in New York gehandelt werden, müssen einen Rückschlag hinnehmen. Die Aktien sackten um 7.5 Prozent ab, nachdem es hiess, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plane wegen der jüngsten Probleme im Zulassungsprozess für die laufende Impfkampagne nicht mehr mit dem Corona-Vakzin von Curevac.

    Firmenschild von Curevac.
    Legende: Die Zulassung des Impfstoffes von Curevac verzögert sich. Keystone

Quellen: SRF-Recherchen, Nachrichtenagenturen

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SRF 4 News, 11.06.2021, 16 Uhr

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1152 Kommentare

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  • Kommentar von Esther Jordi  (ejejej)
    Die Schweiz und somit ihre Bevölkerung wird hier im Zusammenhang mit Dantes "Inferno" mit den Kreisen 3 (Völlerei) und 4 (Gier) verglichen. Auf die Gier gehe ich mal nicht ein, das haben wir ja schon oft gehört und es scheint sich als Anschuldigung etabliert zu haben. Die Völlerei ist neu. Und meiner Ansicht nach unter der Gürtellinie. Ich verstehe es nicht ... und kann es auch nicht mehr mit meiner Ironie schönreden. Was geht hier ab?
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    1. Antwort von Tobias Wackernagel  (beekeeper)
      Frau Jordi, nehmen Sie es nicht persönlich. Der Urheber kann nicht anders.
      Ich empfehle Ihnen, sich aus diesem Kanal zurückzuziehen und sich erquicklicheren und ergiebigeren Dingen zuzuwenden.
      Aus Erfahrung: es befreit ungemein.
  • Kommentar von Adrian Tumler  (Khuri)
    Hans-Ulrich Bigler: Für kleinere Unternehmen sei der Aufwand der Tests zu gross, das ganze eine «Schikane». In der Tat: Einmal pro Woche in ein Röhrchen spicken und eine Kartonschachtel um die Tests reinzulegen! Wahnsinn die Leistungsfähigkeit dieser Wirtschaft! Gehen sie mal nach GR, dort bringt es jeder zustande!
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von crista ulli  (Crista)
      Herr Tumler, da gebe ich Ihnen recht , aber dennoch dürfte man die Entscheidung über Home Office den Betrieben ohne staatliche Auflagen wieder zurückgeben.
    2. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Es sind seit 15 Monaten immer die selben 3 oder 4 Vertreter der Wirtschaft die regelmässig klönen aber noch nie einen konstruktiven Beitrag zur Lösung des Problems geliefert haben.
    3. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      @Jordi Vorschlag: Ein Müh höher.

      So sparen sie Zeit und Buchstaben.:=)
    4. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Frau Schär, ich verstehe nur Bahnhof. Reicht mir aber aus.
  • Kommentar von Hans Meuri  (hmeuri)
    Ein Anstieg der Fallzahlen in England, Russland, Spanien, Portugal, ... und ein Delta-Cluster in Strassburg. Und in der Schweiz verschliesst man die Augen bis es so wie im Herbst 2020 wieder zu spät ist.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Michael Mauerhofer  (mmhofer)
      Herr Meuri. Und das trotz den Impfungen. Was würden sie vorschlagen?
    2. Antwort von crista ulli  (Crista)
      Herr Mauerhofer, ich schätze mal : alles wieder schliessen in jedem Fall zuerst die Restaurants und jede Art von Vergnügungsstätten und Reiseverbot. Home Office natürlich und Kontakte vermeiden.
    3. Antwort von Thomas Rüegger  (Thomas Rüegger)
      Es gibt vieles, was getan werden könnte. Von Beibehaltung der Maskenpflicht im Freien bis zu einem kompletten Lockdown. Und das bei sinkenden Fallzahlen und beginnendem Sommer.
      Aber "man" verschliesst in der Schweiz nicht die Augen, sondern verfolgt eine KP-GM- Strategie.
    4. Antwort von Thomas Rüegger  (Thomas Rüegger)
      Hans Meuri (hmeuri)
      Heute, 00:12 Uhr

      "Herr Rüegger, doch das [gemeint ist: ALLE Massnahmen beibehalten!] ist der sicherste Weg."

      Zum Glück lässt sich das in der Schweiz nicht durchsetzen!
    5. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Ein Anstieg der Fallzahlen in Spanien und Portugal? Nur weil die Zahlen gestern ein klitzekleines bisschen höher waren als in den Tagen zuvor? Daraus lässt sich sicher noch kein genereller Anstieg ableiten.
    6. Antwort von crista ulli  (Crista)
      Frau Jordi, jeder Strohhalm ist recht...
    7. Antwort von Erich Zoller  (Erich Zoller)
      Herr Meuri
      Delta-Cluster, das tönt sehr gebildet.
    8. Antwort von Beatrice John  (Bj)
      Na ja, die Augen vor der Coronaentwicklung verschliessen sollte man schon nicht. Aber diese in Relation mit der Impfung sehen halte ich ebenso für wichtig. Ich bin guten Mutes, dass uns kein Herbst 2020 mehr bevorsteht, allerdings nicht, wenn quasi alle Lockerungen fallen sollen, wie von manchen gewünscht, bis zumindest ein Grossteil der Impfwilligen geimpft ist, auch wenn noch lange nicht alle schwerwiegend an Corona erkranken.
    9. Antwort von Andi Raschle  (aras)
      Herr Meuri: Darf ich fragen auf welchem Höllenkreis von Dantes Inferno wir uns bewegen? Eines weiss ich, es gibt einen Höllenkreis für falsche Propheten....
    10. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Ich sehe wirklich nicht ein, weshalb man mit weiteren Lockerungen nicht warten kann, bis alle Impfwilligen 2x geimpft sind. Ob die Massnahmen nun noch 2 Monate länger dauern ist nicht mal der Rede wert. Aber Geduld, Disziplin und Durchhaltewillen ist definitiv keine Stärke der wohlstandsverwöhnten Schweizer.
    11. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Herr Raschle, auf die Schweiz trifft wohl der 3. und 4. Kreis am treffendsten zu.
    12. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      @ Andi Raschle Glauben sie an Märchen?

      Stellen sie sich das Virus als bösen Wolf vor.
    13. Antwort von Beatrice John  (Bj)
      Zitat Herr Meuri: "Aber Geduld, Disziplin und Durchhaltewillen ist definitiv keine Stärke der wohlstandsverwöhnten Schweizer"

      Ich bin auch "die Schweiz", wie einige mehr welche hier schreiben. Ihre oben definierte Verallgemeinerung finde ich anmassend Herr Meuri.
    14. Antwort von Thomas Rüegger  (Thomas Rüegger)
      Herr Meuri
      "Ob die Massnahmen nun noch 2 Monate länger dauern ist nicht mal der Rede wert."
      Wenn das so wäre, könnten wir sie ja auch ewig beibehalten. Genau so wie wir 24/7 Integralhelme tragen oder nur noch in Luftschutzkellern übernachten könnten. Alles würde in irgendeiner Weise zu unserer Sicherheit beitragen.
      Ich bin froh, dass wir nur jene Massnahmen umsetzen, die nötig sind. Und ich bin froh, wenn wir die nötigen dann auch wirklich umsetzen ...
    15. Antwort von Martin Pellini  (MartinPellini)
      Herr Meuri, eine erste und zweite Impfung wird nicht reichen
    16. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      Frau Jordi: Portugal hat Inzidenz seit 12. 5 fast verdoppelt von 32 auf 62. Spanien seit einer Woche von 91 auf 109. Für mich sind das sicher keine "klitzekleine" Veränderung. Die Anstiege der Neuinfektionen sind stark. Man kann nur hoffen, dass in diesen Ländern das ct funktioniert.

      Ich hoffe sehr, Strassbourg schafft es den Delta Cluster einzugrenzen und "auszutrocknen". Sich in Touristenhochburgen mit Menschen aus aller Welt locker zu treffen ist jedenfalls diesen Sommer keine gute Idee.
    17. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Zu Dante:
      3. Kreis = Völlerei
      4. Kreis = Gier

      Was uns hier unterstellt wird, ist ... was soll ich sagen??? Wer Lust hat, darf gerne die Definition dieser Kreise auf Wikipedia nachlesen und genauso sprachlos wie ich zurückbleiben.
    18. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Frau Langenauer, ich habe von "gestern" und "den Tagen zuvor" geschrieben. Die Fallzahlen auf einen Monat zurück bezogen zu betrachten (Portugal), ist aus meiner Sicht nicht aussagekräftig. Aber das dürfen Sie natürlich gerne anders sehen.
      Strassburg: Von einem Cluster zu sprechen, ohne Zahlen bekannt zu geben, ist in meinen Augen Panikmache pur.