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Kanton Bern verlängert Corona-Massnahmen
Aus Schweiz aktuell vom 19.11.2020.
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Das Neuste zum Coronavirus Barcelona atmet auf! Bars bald offen

  • Eine Milliarde für die Härtefälle, Kurzarbeitsentschädigung und Ordnungsbussen bei Maskenpflicht-Verstössen. Der Bundesrat schlägt Anpassungen am Covid-19-Gesetz vor.
  • Das BAG meldet am Donnerstag 5007 neue Coronafälle. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 5001. Das sind 26 Prozent weniger als in der Vorwoche. Das Amt meldet zudem 79 neue Verstorbene.
  • Die Spitäler bleiben stark ausgelastet: Die Kantone melden 3846 Personen, die wegen Covid-19 in einem Spital behandelt werden – praktisch gleich viel wie in der Vorwoche. In der Intensivpflege sind die zertifizierten Betten schweizweit praktisch ausgelastet. Es bestehen aber zusätzlich geschaffene Kapazitäten. Insgesamt liegt die Auslastung bei 78 Prozent.
  • BAG passt Quarantäne-Liste an: Belgien gilt nicht mehr als Risikogebiet. Neu auf der Liste: Oberösterreich, Salzburg, Luxemburg und Montenegro.
  • Die Übersicht über die Entwicklung der Infektionen, der Todesfälle und Hospitalisationen finden Sie hier.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Mittwoch, 18. November, waren rund 1'810'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürich abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:47

    Taxi-Fahrer: «London noch nie so ruhig und desolat gesehen»

    In der Corona-Krise leiden die Londoner Taxi-Fahrer mit ihren berühmten Black Cabs stark unter der sinkenden Nachfrage. Die Zahl der registrierten Fahrzeuge ist innerhalb von fünf Monaten um etwa ein Fünftel gesunken. Waren es am 7. Juni noch 18'900 Taxis so sind es noch 15'000 am 8. November. Das teilte die zuständige Verkehrsbehörde mit. Unternehmen, die die Taxis an Fahrer vermieten, haben bereits Wiesen und Autoparkplätze ausserhalb der britischen Hauptstadt angemietet, um dort nicht benötigte Fahrzeuge zu parken.

    «In 33 Jahren habe ich London noch nie so ruhig und desolat gesehen», zitierte der Sender BBC einen Fahrer. In England gibt es bis zum 2. Dezember einen Teil-Lockdown. Jeder britische Landesteil entscheidet über seine eigenen Corona-Massnahmen.

    Autos auf einer Wiese
    Legende: Aussortierte Black Cabs nahe London. Keystone
  • 1:33

    Vizepräsident Pence sieht USA in der Pandemie auf gutem Weg

    Der amtierende US-Vizepräsident Mike Pence sieht die USA trotz der dramatisch steigenden Corona-Fallzahlen in der Pandemie auf einem guten Weg. «Die Fälle und die Positivrate steigen im ganzen Land. Aber wir nähern uns diesem Moment mit der Zuversicht der Erfahrung und wir wissen, dass das amerikanische Volk weiss, was zu tun ist», sagte Pence am Donnerstag im Weissen Haus. «Amerika war noch nie so gut auf die Bekämpfung dieses Virus vorbereitet wie heute», fügte Pence hinzu.

    In den USA sind nach Daten der Johns-Hopkins-Universität bereits mehr als eine Viertelmillion Menschen seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Seit Anfang November wurden täglich mehr als 100'000 Neuinfektionen nachgewiesen. Der Tageswert lag zuletzt im Schnitt bei rund 150'000.

    Die Ärztin Deborah Birx machte im Weissen Haus deutlich, dass immer mehr Menschen getestet würden und der Anteil der positiven Tests deutlich angestiegen sei. US-Präsident Trump führt die hohe Zahl der Corona-Fälle in den USA auf die Vielzahl der durchgeführten Tests zurück. Nachgewiesen sind insgesamt mehr als 11,6 Millionen Ansteckungen. Birx mahnte: «Jeder Amerikaner muss in diesem Moment wachsam sein.»

    Präsentation der Corona-Task-Force mit Mike Pence (engl.)

  • 1:23

    Amazon verschiebt «Black Friday» in Frankreich

    Wegen des Lockdowns in Frankreich verschiebt der Online-Händler Amazon in dem Land seine «Black-Friday»-Rabattaktion. Die eigentlich für Ende kommender Woche geplanten Sonderangebote seien nun für den 4. Dezember vorgesehen, sagte Amazon-Frankreich-Chef Frederic Duval dem Fernsehsender TF1.

    Wegen des zweitens Lockdowns haben in Frankreich die meisten Läden bis voraussichtlich mindestens Ende November zu. Der US-Konzern schliesst sich mit der Verschiebung französischen Einzelhändlern wie Carrefour an. Bei Amazon brummt angesichts der durch Corona bedingten Einschränkungen im stationären Handel das Geschäft.

    Ankündigung des französischen Amazon-Chefs (franz.)

  • 1:17

    Katalonien lockert Beschränkungen

    In Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona dürfen alle Bars und Restaurants sowie alle Kinos und Theater wegen einer Besserung der Corona-Lage ab Montag nach mehr als fünf Wochen wieder öffnen. Für alle Gastronomiebetriebe werde es in der gesamten Region im Nordosten Spaniens aber ab 21.30 Uhr eine Sperrstunde geben, teilte die Regionalregierung mit. Neben weiteren Einschränkungen soll im Innenbereich die Auslastung auf maximal 30 Prozent beschränkt werden.

    Mit diesen Massnahmen starte die Region einen zweimonatigen Plan, bei dem es alle zwei Wochen neue Lockerungen der Corona-Einschränkungen geben werde, soweit es die Entwicklung der Pandemie zulasse, hiess es. Das Versammlungsverbot für mehr als sechs Personen und die Abriegelung der Region solle bei günstiger Entwicklung am 21. Dezember aufgehoben werden.

    Restaurants und Bars waren in Katalonien seit dem 16. Oktober per Dekret dicht. Die seit Ende Oktober geltende nächtliche Ausgangssperre sowie die Absperrungen aller Gemeinden an den Wochenenden sollen unterdessen mindestens bis Ende Januar in Kraft bleiben. Die Behörden Kataloniens hatten mit den für spanische Verhältnisse vergleichsweise strengen Einschränkungen auf einen starken Anstieg der Zahlen reagiert.

    Die Massnahmen zahlen sich aber für die rund 7,6 Millionen Einwohner langsam aus: Die Zahl der Infektionen pro 100'000 Einwohner binnen sieben Tagen fiel in nur einer Woche von 256,7 auf 157,3.

    Details zur Deeskalation in Katalonien

  • 0:49

    Nach Corona-Fall: Brexit-Verhandlungen gehen online weiter

    Die Chefunterhändler Michel Barnier und David Frost werden ihre Gespräche über einen Brexit-Handelspakt der Europäischen Union mit Grossbritannien online fortsetzen, weil ein Mitglied des EU-Teams positiv auf das Coronavirus getestet wurde. «Die Gespräche werden persönlich fortgesetzt, wenn dies als sicher erachtet wird», teilte ein britischer Regierungssprecher am Donnerstagabend in London mit. Die Gesundheit und das Wohl aller Beteiligten hätten Vorrang.

    Die beiden Teams verhandelten seit Wochenbeginn erneut in Brüssel über das angestrebte Handelsabkommen für die Zeit nach 2021. Die Corona-Infektion eines Mitglieds kommt zur Unzeit, denn es bleiben nur noch wenige Tage für eine Einigung. Ein hoher EU-Vertreter hatte den kommenden Montag (23. November) als wichtigen Stichtag genannt.

  • 0:39

    Ausgangsbeschränkung in Kalifornien

    Kalifornien führt wegen steigender Corona-Zahlen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ein. Ab 22 Uhr bis 5 Uhr sollen die Bewohner Zuhause bleiben. Dies gab der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom am Donnerstag (Ortszeit) bekannt. Die Anordnung soll am Samstag in Kraft treten und vorerst einen Monat gelten. Betroffen sind die meisten Bezirke des Westküstenstaates mit stark ansteigenden Corona-Zahlen.

    In Kalifornien leben knapp 40 Millionen Menschen. Für gut 94 Prozent der Bevölkerung gilt nun diese strikte Auflage. Vergangene Woche hatte der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA die Schwelle von einer Million bekannten Corona-Infektionen überschritten.

    Erklärung des Gouverneurs

  • 21:40

    Merkel rechnet mit baldigem Impf-Beginn

    Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet schon im Dezember oder «sehr schnell nach der Jahreswende» mit der Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Europa. «Und dann wird das Impfen natürlich beginnen», sagte die CDU-Politikerin am Abend nach dem EU-Videogipfel. «Man muss ja sagen, dass die Nachrichten der letzten Tage bezüglich der Entwicklung eines Impfstoffes sehr zuversichtlich stimmen.»

    Angela Merkel nach dem Gipfel per Video vor den Medien.
    Legende: Angela Merkel nach dem Gipfel per Video vor den Medien. Keystone
  • 21:21

    Tote bei Protesten im Zusammenhang mit Corona-Massnahmen in Uganda

    Bei Protesten der Opposition in Ugandas Hauptstadt Kampala sind der Polizei zufolge 16 Menschen getötet worden. Zudem seien 65 verletzt und 350 festgenommen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Am Mittwoch wurde Ugandas beliebter Popstar und Oppositionspolitiker Bobi Wine während seines Wahlkampfes festgenommen. Dem Künstler mit dem bürgerlichen Namen Robert Kyagulanyi wurde fahrlässiges Handeln und das Abhalten einer unerlaubten Versammlung während der Corona-Pandemie vorgeworfen.

    Daraufhin kam es in Kampala und anderen Orten zu gewalttätigen Demonstrationen. Sicherheitskräfte setzten unter anderem scharfe Munition und Tränengas gegen die Proteste ein. Laut der Polizei hätten Demonstranten auch Gebäude geplündert, Autos beschädigt, Reifen verbrannt und Strassen blockiert.

    Bobi Wine-Unterstützer.
    Legende: Ein Unterstützer des Oppositions-Führers und Sängers Bobi Wine in Uganda. Keystone
  • 21:05

    Die Zusammenarbeit zwischen den Hausärzten und den Spitälern ist schwierig

    Viele Hausärzte sind in der Pandemie auf sich allein gestellt. Das kritisiert auch der Präsident vom Hausärzteverband, Philippe Luchsinger. Die Patienten mit Covid-19 kämen viel zu schnell ins Spital. Aber auch der Austausch zwischen den Spitälern und den Hausärzten sei schlecht. Eine Zusammenarbeit mit den Spitälern nach dem Vorbild Hollands könnte beiden helfen. Der Föderalismus verhindert jedoch eine rasche Lösung. Dieser verhindert die enge Zusammenarbeit zwischen der Spitex, Hausärzten und den Spitälern.

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    Konzept Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Spitäler
    Aus Schweiz aktuell vom 19.11.2020.
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  • 19:53

    London unterstützt den britischen Sport mit 300 Millionen Pfund

    Die britische Regierung hat aufgrund der fehlenden Einnahmen während der Coronakrise ein umfassendes Hilfspaket für diverse Sportarten in Höhe von umgerechnet 362 Millionen Franken erlassen. Wie die BBC berichtet, werden vor allem Rugby, der Pferdesport und im kleinen Rahmen auch der Fussball von den Geldern profitieren. Die Premier League, die English Football League (EFL) mit den drei Spielklassen darunter sowie Kricket wurden im «Sports Winter Survival Package» unter anderem nicht berücksichtigt.

    Stattdessen soll kleineren Vereinen mit Darlehen unter die Arme gegriffen werden. «Diese Förderung wird ihnen helfen, diese schwierige Winterzeit zu überleben», sagte Sportminister Oliver Dowden. Fast die Hälfte der Fördergelder fliesst in die Rugby-Verbände, auch der Frauenfussball und die Klubs ab der fünfthöchsten Spielklasse werden unterstützt.

  • 19:17

    Maskenverweigerer versprüht Reizgas in einem Restaurant in Berlin

    Zwei Gäste und zwei Angestellte sind bei einer Reizstoff-Attacke in einem Schnellrestaurant in Berlin-Friedrichsfelde leicht verletzt worden. Ein Mann mit Sturmhaube soll das Reizmittel in der Nacht zu Donnerstag in dem Lokal versprüht haben, wie die Polizei mitteilte.

    Den Angaben zufolge soll der Mann das Schnellrestaurant zunächst ohne Mund-Nasen-Schutz betreten haben. Er gab an, ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben, konnte dieses jedoch nicht vorweisen. Der Filialleiter verwies ihn des Hauses. Eine Viertelstunde später kehrte der Mann mit seiner etwas anderen Maske zurück. Er entkam unerkannt.

  • 18:22

    Unctad: Die Ärmsten am stärksten von Pandemie betroffen

    Die Folgen der Coronavirus-Pandemie treffen nach einer UNO-Analyse die Ärmsten am meisten – sowohl die ärmsten Länder als auch die Schwächsten innerhalb der Länder. 130 Millionen Menschen weltweit könnten wegen der Pandemie zusätzlich in extreme Armut abrutschen, berichtete das Sekretariat der UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) in Genf. Die Weltwirtschaft dürfte nach diesen Prognosen in diesem Jahr um 4.3 Prozent schrumpfen.

    Grund für die unterschiedlichen Folgen für Ärmere und Wohlhabendere sei das ungleiche Gefüge der Weltwirtschaft, so die Unctad. Hier sei eine neue Handelspolitik nötig, die Herausforderungen wie Marktkonzentration und Umweltfolgen in Angriff nehme. Die globalen Produktionsnetzwerke müssten grüner und nachhaltiger und so gestaltet werden, damit die Ärmsten profitieren können.

    Erstmals seit der asiatischen Finanzkrise 1998 wachse die Armut weltweit wieder, so die Unctad. Die Armutsquote sei von 1990 bis 2018 von fast 36 auf 8.6 Prozent gesunken, jetzt aber wieder auf 8.8 Prozent gestiegen.

  • 18:06

    Genfer Gastronomen protestieren für Wiedereröffnung

    Nahezu 600 Menschen haben am Nachmittag in Genf auf der Plaine de Plainpalais demonstriert. Die Teilnehmer an der Kundgebung forderten die sofortige Wiedereröffnung aller Betriebe, die seit dem 2. November auf Anordnung der Behörden geschlossen bleiben müssen. Zur Aktion aufgerufen hatte die Société des cafétiers restaurateurs et hôteliers de Genève (SCRHG).

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    Demos in Genf gegen Shutdown
    Aus Tagesschau vom 19.11.2020.
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  • 17:22

    27 Freiburger Covid-Patienten ausserkantonal behandelt

    In den letzten Wochen sind 27 an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten aus dem Kanton Freiburg in ausserkantonalen Spitälern behandelt worden, vor allem im Kanton Bern. Das hat die Freiburger Spitalgruppe HFR bekanntgegeben.

    Sie schreibt auch, die Zahl der wegen Covid-19 hospitalisierten Personen in den HFR-Spitälern sinke. Laut den online zur Verfügung stehenden Zahlen verringerten sie sich vom Spitzenwert von 182 Personen am 6. November auf 123 am Mittwoch.

    Auch die Neuinfektionen sind im Kanton Freiburg gesunken. Während vorletzte Woche insgesamt 4644 Fälle registriert wurden, waren es vergangene Woche 2693. In dieser Woche dürfte die Gesamtzahl weiter sinken, gab es doch bis Mittwoch 758 neue Fälle.

    Pfleger im Spital
    Legende: Der Kanton Freiburg galt noch vor zwei Wochen als besonders vom Coronavirus betroffen. Keystone
  • 16:40

    Brexit-Verhandlungen wegen positivem Coronavirus-Fall ausgesetzt

    Die Verhandlungen zwischen Grossbritannien und der Europäischen Union über die bilateralen Beziehungen nach dem Brexit sind wegen eines positiven Coronavirus-Falls ausgesetzt.

    EU-Verhandlungschef Michel Barnier teilte mit, ein Mitglied seiner Delegation sei positiv auf das Virus getestet worden. Daher würden die Gespräche mit der britischen Delegation unter David Frost «für eine kurze Zeit» unterbrochen.

    Sein Team werde unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften die Arbeit fortsetzen, sagte Barnier. Ein Sprecher der britischen Regierung sagte, man sei mit der EU-Kommission im Gespräch über die Konsequenzen für die Verhandlungen.

  • 16:33

    50'000 Stadionbesucher sehen australisches Rugby-Spiel

    Während in etlichen Ländern volle Stadien wegen der Corona-Pandemie undenkbar sind, haben in Australien fast 50’000 Menschen ein Rugby-Spiel in der Hafenstadt Brisbane besucht. Zum entscheidenden Spiel der Finalserie «State of Origin» strömten am Mittwochabend (Ortszeit) tausende Fans ins Suncorp Stadium.

    Das Stadion war somit fast ausverkauft, auf Bildern waren nur wenige Menschen mit Masken zu sehen. Nach Angaben der Veranstalter war es das weltweit grösste Sportevent seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

    Im australischen Bundesstaat Queensland ist die Corona-Lage derzeit entspannt. Am Tag des Spiels meldete der Bundesstaat lediglich einen neuen Fall. Kommt es jedoch zu lokalen Ausbrüchen, werden in Australien strikte Lockdowns verhängt.

    Zuschauer in Stadion.
    Legende: Während in Queensland kurz vor dem Spiel wieder eine hundertprozentige Auslastung der Stadien erlaubt wurde, dürfen etwa die Bürger im Nachbarbundesstaat South Australia seit Donnerstag nicht mal mehr zum Sport vor die Tür. Keystone
  • 16:09

    US-Behörde FDA erteilt Zulassung für Corona-Heimtest

    Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals einen Corona-Test für den Hausgebrauch zugelassen. Das Testkit des US-Herstellers Lucira Health habe eine Notfall-Zulassung bekommen, teilte die FDA mit.

    Der Test, der auf Erbgut des Erregers Sars-CoV-2 reagiert, sei im Hausgebrauch für Menschen ab 14 Jahren geeignet und zunächst nur auf Verschreibung eines Arztes erhältlich. Bei vielen Experten stösst das Verfahren aus Skepsis – vor allem, weil Laien die Proben entnehmen.

    Laut Hersteller ist der Test zuverlässig: Im Vergleich zu einem anderen von der FDA zugelassenen Verfahren habe er 94 Prozent der Sars-CoV-2-Infektionen und 98 Prozent der Corona-freien Proben richtig zugeordnet. Auf den Markt kommen soll der Test demnach in Florida und Kalifornien in der nahen Zukunft und landesweit im Frühling.

  • 15:54

    Luzerner Hoteliers rufen in der Krise um Hilfe

    Die Luzerner Hotels fordern Hilfe für notleidende Betriebe in der Coronakrise. Es gehe um die pure Existenz. Neben einem finanziellen Hilfsprogramm brauche es etwa auch eine Verlängerung der Kurzarbeit.

    Die betriebswirtschaftlichen Perspektiven der Hotels seien schlecht bis sehr schlecht, sagte Conrad Meier, Präsident von Luzern Hotels, an einer Medienkonferenz. Der Tourismus sei «schwer krank». Die Logiernächte seien in Luzern den letzten Monaten um 63.5 Prozent eingebrochen.

    Weiter sollen Corona-Schnelltests im Bezug auf die Einreisequarantäne anerkannt und die Quarantänebestimmungen entsprechend angepasst werden. Schliesslich brauche es Marketingbeiträge an Luzern Tourismus für eine breitere Werbekampagne innerhalb der Schweiz.

  • 15:12

    Corona bei Nerzen: Mutation ist «ausgerottet»

    Das in Dänemark bei Nerzen festgestellte neuartig mutierte Coronavirus ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums «aller Wahrscheinlichkeit nach» ausgerottet. Das Ministerium in Kopenhagen beruft sich in einer Mitteilung auf entsprechende Erkenntnisse des Staatlichen Serum-Insituts. Demnach sind seit dem 15. September keine Infektionen mit dem sogenannten Cluster-5-Virus mehr festgestellt worden.

    Die dänische Regierung hebt denn auch die meisten der Corona-Beschränkungen für die von der Nerzzucht geprägte Region Nordjütland vorzeitig auf. Der Grossteil der Massnahmen werde schon an diesem Donnerstag gelockert. Ursprünglich war geplant gewesen, dass die Beschränkungen bis zum 3. Dezember gelten sollten.

    In Schweden teilt die Gesundheitsbehörde mit, dass sie Viren von infizierten Menschen und infizierten Nerzen analysiere werde, ob es einen Zusammenhang zwischen den Stämmen gibt.

  • 14:40

    Die Industrie ist weiterhin im Krisenmodus

    Die Schweizer Industrie spürt die Folgen der Corona-Pandemie auch weiterhin. Im gesamten sekundären Sektor (Bau und Industrie) sind die Zahlen im dritten Quartal noch immer alles andere als positiv. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beläuft sich der Umsatzrückgang auf 6.3 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Im Vorquartal betrug der Rückgang beim Umsatz noch 11.2 Prozent.

    In der Industrie verringerte sich die Produktion im dritten Quartal um 5.1 Prozent. Das Baugewerbe verzeichnete einen Produktionsrückgang um lediglich 0.4 Prozent.

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    Schweizer Industrie erleidet weiteren Rückgang
    Aus Tagesschau vom 19.11.2020.
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Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 18.11.2020, 19:30 Uhr

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