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Demonstrationen in Konstanz und Kreuzlingen
Aus Tagesschau vom 03.10.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Arzt kritisiert Trumps Ausflug mit dem Auto

«Verantwortungslos»: Trumps Ausfahrt mit Covid-19- Infektion stösst auf Unverständnis.

  • Das Bundesamt für Gesundheit hat am Freitag 552 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 315. Das sind 20 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf mittlerem Niveau rückläufig.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 1. Oktober, waren 1'610'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker startet um 8:18 Uhr

  • 4:47

    Ärzte kritisieren Trumps kurzen Ausflug

    US-Präsident Donald Trump hat sein Spitalzimmer am Sonntag kurz verlassen, um seine Anhänger ausserhalb der Klinik zu grüssen. In einem schwarzen SUV winkte er Fans am Sonntag in Bethesda nördlich von Washington zu. Das kam bei Ärzten und Senatoren nicht gut an.

    «Jede einzelne Person im Fahrzeug muss wegen dieses völlig unnötigen Vorbeifahrens des Präsidenten für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden», sagte Dr. James Phillips, behandelnder Arzt im Walter Reed Militärkrankenhaus. «Sie könnten
    krank werden. Sie könnten sterben, wegen politischem Theater.» Die Verantwortungslosigkeit sei erstaunlich.

    US-Präsident Donald Trump macht trotz seiner Covid-19-Erkrankung eine Ausfahrt.
    Legende: US-Präsident Trump winkt Anhängern US-Präsident Donald Trump macht trotz seiner Covid-19-Erkrankung eine Ausfahrt. Keystone
  • 3:15

    Aufwendige Rückverfolgung von Trumps Kontakten

    Wegen der Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump läuft im US-Bundesstaat New Jersey eine aufwendige Rückverfolgung seiner Kontakte. Das Weisse Haus habe den Behörden mehr als 200 Namen von Personen mitgeteilt, die an zwei Veranstaltungen des Präsidenten am vergangenen Donnerstag teilgenommen hätten, schrieb das Gesundheitsministerium des Staates am Sonntag auf Twitter. Die Teilnehmer seien kontaktiert worden, um sie auf eine mögliche Ansteckung hinzuweisen.

    Trump war am Donnerstagnachmittag zu zwei Veranstaltungen mit Unterstützern in Bedminster gereist, nachdem im Weissen Haus bereits das positive Testergebnis von Trumps Beraterin Hope Hicks bekanntgeworden war. Laut Medienberichten fand ein Treffen in Trumps Golfclub in Bedminster unter freiem Himmel statt, doch gab es laut Teilnehmern auch ein Treffen im engeren Kreis mit besonders grosszügigen Spendern, das nicht draussen stattfand.

  • 23:00

    Irische Behörde empfiehlt Rückkehr zum Lockdown

    Die Gesundheitsbehörden in Irland empfehlen der Regierung einem Medienbericht zufolge eine Rückkehr zu einem kompletten «Lockdown». Die Behörde (NPHET) empfehle die Anhebung von Beschränkungen auf das Level 5, berichtet der Sender RTE. Fast alle Bezirke sind derzeit noch auf Level 2.

    Bei Level 5 werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben. Sie dürfen sich dann nur noch in einem Radius von 5 Kilometern von dort wegbewegen. Ansammlungen sind nur noch bei Beerdigungen oder Hochzeiten erlaubt – und auch dort nur mit wenigen Menschen.

  • 22:42

    Paris vor neuen Corona-Einschränkungen

    Während die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich etwas abgenommen hat, sind die Zahlen in Paris weiterhin hoch. Nun reagiert die Stadt: Wegen der sehr angespannten Corona-Lage soll in Paris und der direkten Umgebung am Montag die «maximale Alarmstufe» ausgerufen werden.

    Neue Sicherheitsmassnahmen könnten unter anderem die Schliessung von Cafés auslösen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am späten Sonntagabend unter Berufung auf das Amt des französischen Regierungschefs Jean Castex. Restaurants könnten mit verstärkten Corona-Vorsichtsmassnahmen hingegen offen bleiben.

    Überraschend kommt der Schritt nicht. Gesundheitsminister Olivier Véran hatte bereits Ende der zurückliegenden Woche gesagt, dass sich die Lage in der Hauptstadt und den Vorstädten zuletzt rapide verschlechtert habe.

    Paris.
    Legende: Keystone
  • 21:38

    Frankreich meldet mehr als 12'500 Neuinfektionen

    Die Behörden melden 12'565 neue Fälle binnen 24 Stunden. Am Samstag waren es 16'972 gewesen. Insgesamt sind damit nach den Angaben des Gesundheitsministeriums 619'190 Erkrankungen bekannt. Die Zahl der Todesfälle steigt um 32 auf 32'230.

  • 18:59

    Tausende demonstrieren am Bodensee

    Am Bodensee haben am Wochenende tausende Menschen für oder gegen die Corona-Auflagen demonstriert. An die Kundgebungen in Kreuzlingen und Konstanz kamen allerdings weniger Teilnehmer als erwartet.

    Nennenswerte Vorkommnisse gab es laut Polizei nicht. Am Sonntag bewegten sich viele Demonstrierende in kleinen Gruppen entlang der Seepromenade in Kreuzlingen und Konstanz. Mit Kartons, Buttons und auf T-Shirts gaben sie ihren unterschiedlichen Meinungen Ausdruck. Da und dort kam es zu Diskussionen.

    Beim Riesenrad in «Klein Venedig» skandierten am Nachmittag Mitglieder der «Antifaschistischen Aktion» ihre Parolen, abgeschirmt von einem grossen Polizeiaufgebot. «Corona ist kein Fake!» oder «Sei kein Trump!» stand auf Transparenten.

    Menschenansammlung.
    Legende: Keystone
  • 17:20

    Kenzo Takada verstorben

    Der Modeschöpfer Kenzo Takada ist laut einem Agenturbericht im Alter von 81 Jahren in Frankreich an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das berichte die französische Nachrichtenagentur AFP am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher des aus Japan stammenden Designers.

    «Kenzo Takada ist am Sonntag, 4. Oktober, im Amerikanischen Krankenhaus von Neuilly-sur-Seine an den Folgen von Covid-19 gestorben», zitierte die Agentur eine Erklärung des Sprechers.

    Mann.
    Legende: Keystone/Archiv
  • 16:08

    Zahlen im Kanton Bern steigen

    Im Kanton Bern sind am Sonntag 65 Corona-Ansteckungen bekannt geworden. Das ist der höchste Tageswert seit Anfang April. Seit Ausbruch der Pandemie gab es im Kanton Bern nur sieben Tage mit einer höheren Infiziertenzahl.

    Bei etwa einem Drittel der am Sonntag gemeldeten Fälle handelt es sich um Menschen mit Wohnsitz in Stadt und Region Bern. 14 Fälle werden aus Thun gemeldet, die übrigen verteilen sich aufs Kantonsgebiet. Das schrieb der Kanton Bern auf seiner Website.

    Gundekar Giebel von der bernischen Gesundheitsdirektion teilte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA dazu mit, dass drei Cluster lokalisiert worden seien. Davon befänden sich je einer im Raum Thun und im Raum Steffisburg und der dritte in der Stadt Bern.

    Leute draussen.
    Legende: Keystone
  • 13:57

    Britische Regierung gibt Fehler bei Zählung der Corona-Infektionen zu

    In Grossbritannien hat es bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen Probleme gegeben. Dies hat die britische Regierung bekannt gegeben. In den vergangenen Tagen sei es zu Verzögerungen gekommen. Der Fehler sei inzwischen behoben. Da nun aber noch Fälle nachgemeldet würden, könnten die Zahlen der kommenden Tage höher ausfallen, erklärt die Regierung.

    Gestern Abend meldete die zuständige Behörde für Grossbritannien fast 13'000 Neuinfektionen. In den Tagen zuvor waren es jeweils rund 7000 neue Fälle pro Tag.

  • 10:03

    Die Hälfte würde sich impfen lassen

    Wenn es eine effiziente Impfung gegen das Coronavirus gäbe, würde sich in der Schweiz jede zweite Person impfen lassen. Generell würden sich Männer eher impfen lassen als Frauen. Das zeigt eine Umfrage, welche die «Sonntagszeitung» veröffentlichte. Sie wurde Ende September online bei rund 15'300 Personen in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin durchgeführt. Demnach würden sich im Schnitt 54 Prozent impfen lassen, 41 Prozent sind gegen eine Impfung. Fünf Prozent legten sich nicht fest.

    Während sich 61 Prozent der befragten Männer für eine Impfung aussprechen, waren es von den Frauen nur 48 Prozent. Einen grossen Unterschied gibt es je nach Altersgruppe: Von den über 65-Jährigen - den stärker gefährdeten Personen - würden sich 70 Prozent impfen lassen, von den 18- bis 35-Jährigen nur 45 Prozent.

    Arzt sticht Impfung in Arm
    Legende: Rund zwei Drittel der Befragten stammten aus der Deutschschweiz, ein knappes Viertel aus der Romandie, der Rest aus dem Tessin. Keystone
  • 9:27

    Weniger Krankmeldungen im Homeoffice

    «Während der Corona-Pandemie haben sich weniger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer krank gemeldet als in den Vorjahren», sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK Bundesverbands, gegenüber «Welt am Sonntag». Die Krankenstände seien von Mai bis August teilweise deutlich zurückgegangen. Eine Ursache sieht Litsch darin, dass die Menschen seltener unterwegs seien und vermehrt im Homeoffice arbeiten würden. Dadurch falle beispielsweise die Zahl der Krankmeldungen wegen Erkältung seit Mai 2020 im Vergleich zu den beiden Vorjahren deutlich geringer aus. Ein weiterer Aspekt sei, dass viele Beschäftigte Arztpraxen aus Angst vor Ansteckung meiden würden.

  • 2:28

    Airbus-Manager: Aussichten für Luftfahrtbranche verschlechtert

    Die Aussichten für die Luftfahrtbranche haben sich nach Einschätzung eines führenden Airbus-Managers weiter verschlechtert. Der für das operative Geschäft zuständige Airbus-Vorstand (COO), Michael Schöllhorn, machte für die eingetrübten Aussichten gegenüber dem «Handelsblatt» die erneut aufflammende Corona-Pandemie und Reisebeschränkungen verantwortlich. Nach seinen Worten ist die «Situation im Frühherbst schlechter, als wir das im Sommer erwartet haben».

    Zu Stellenstreichungen erklärte Schöllhorn: «In der Substanz sehe ich im Moment keine deutschen Standorte gefährdet.» Allerdings sei der angekündigte Abbau von 15'000 Arbeitsplätzen ein Minimum. Auch betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden.

    Audio
    Aus dem Archiv: Airbus vor grösster Schrumpfkur seiner Geschichte
    02:05 min, aus HeuteMorgen vom 01.07.2020.
    abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
  • 2:15

    Trotz Lockdown: Neue Proteste in Israel

    Trotz der weiter verschärften Corona-Auflagen ist am Samstagabend in vielen Städten Israels erneut gegen Premierminister Benjamin Netanjahu demonstriert worden. Im ganzen Land protestierten - an Hunderten Orten in kleineren Gruppen - geschätzt 100'000 Menschen. Das berichten Medien unter Berufung auf die Protest-Bewegung «Schwarze Flaggen». In Tel Aviv seien Polizisten und Demonstranten aneinander geraten, es habe Dutzende Verhaftungen gegeben.

    Die Polizei erklärte, dass sie Hunderte Menschen wegen des Verstosses gegen die Vorschriften zu Geldstrafen verurteilt habe, darunter auch eine Frau, die sich in Quarantäne hätte befinden müssen.

    Parlament und Regierung hatten in dieser Woche eine umstrittene Einschränkung für Demonstrationen beschlossen: Wer protestieren will, darf dies demnach während des kompletten Lockdowns nur innerhalb eines Umkreises von 1000 Metern von seinem Zuhause und in Gruppen von maximal 20 Menschen. Die befristete Einschränkung ist Teil der geltenden Lockdown-Massnahmen. Kritiker bezeichneten die Massnahmen als antidemokratisch, sie sehen die neuen Protestbeschränkungen vor dem Hintergrund von Netanjahus bevorstehendem Prozess wegen Korruptionsvorwürfen.

    Audio
    Aus dem Archiv: Zweiter Lockdown in Israel
    04:59 min, aus Rendez-vous vom 21.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:59 Minuten.
  • 2:05

    Tunesien verbietet Versammlungen

    Tunesien hat weitere Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. So untersagen die Behörden alle Versammlungen. Zudem sollen die Arbeitszeiten der Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst reduziert werden, erklärte Tunesiens Ministerpräsident Hichem Mechichi. Auch regionale Lockdowns seien möglich, falls dies nötig werde. Einen landesweiten Shutdown werde es jedoch wegen des Konjunktureinbruchs nicht geben.

    Bislang haben sich in dem nordafrikanischen Land insgesamt mehr als 20'000 Menschen mit Virus infiziert.

    Langsame ökonomische Erholung

  • 22:45

    USA: Keine Senatssitzungen für zwei Wochen

    Der US-Senat setzt nach Corona-Infektionen von mindestens drei Mitgliedern für zwei Wochen seine Plenarsitzungen aus. Zugleich solle der Justizausschuss trotzdem mit den Anhörungen der Kandidatin der das Oberste Gericht der USA, Amy Coney Barrett, fortfahren, betonte der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell am Samstag. Die Demokraten kritisierten diese Entscheidung.

    Seit Freitag hatten drei Senatoren – die Republikaner Mike Lee, Thom Tillis und Ron Johnson – positive Corona-Tests bekanntgegeben. Lee und Tillis sind auch Mitglieder im Justizausschuss. Präsident Donald Trump und die Republikaner im Senat wollen Barrett noch vor der Präsidentenwahl am 3. November ins Amt bringen.

  • 22:17

    Tagesrekord in Frankreich

    Frankreich hat mit 16'972 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden einen Tagesrekord erzielt. Wie die Behörden am Samstagabend mitteilten, wurde damit der bisherige Höchstwert von 16'096 neuen Fällen vom 24. September überschritten. Die Corona-Lage in Frankreich ist sehr angespannt.

    Bisher starben in der Covid-19-Pandemie rund 32'000 Menschen. In vielen Städten Frankreichs gilt die Maskenpflicht auch unter freiem Himmel. In der Hafenstadt Marseille haben Bars und Restaurants komplett geschlossen, in Paris droht wegen der angespannten Corona-Lage ebenfalls ihre Schliessung.

    Menschen vor dem Eiffelturm.
    Legende: Keystone/Archiv.
  • 20:29

    Madrids Bürgermeister kritisiert Abriegelung

    Der Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida, hat die Zwangsabriegelung seiner Stadt durch die spanische Zentralregierung als «Quatsch» kritisiert. «Es gibt jetzt mehr Bewegung in der Hauptstadt als gestern», sagte Martínez-Almeida am Samstag dem Radiosender Cope.

    Am Hauptbahnhof Atocha, am Flughafen und auch sonst habe die linke Zentralregierung bisher keine Kontrollen errichtet, sagte der konservative Politiker. Die Wirtschaft erleide zudem enorme Verluste, bei den Menschen herrsche Ungewissheit. «Die Regierung hat Madrid in ein Chaos gestürzt.» Die spanische Hauptstadt gilt als ein Corona-Hotspot.

    Neben Madrid sind seit Freitagabend neun weitere Kommunen im Grossraum der Hauptstadt gegen den Willen der Regionalregierung abgesperrt. Betroffen sind knapp 4.8 der 6.6 Millionen Einwohner der Region.

    Polizei.
    Legende: Keystone
  • 19:13

    Genfer Regierungsratspräsident positiv getestet

    Der Genfer Regierungsratspräsident Antonio Hodgers (Grüne) ist am Freitagabend positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie die Genfer Präsidialabteilung bekanntgab. Hodgers befindet sich aktuell in Quarantäne.

    In Absprache mit dem Dienst des Kantonsarztes wurde eine vertiefte Analyse durchgeführt, um festzustellen, ob er während der Ansteckungszeit mit Personen weniger als 1.5 Meter Kontakt hatte.

    Mann.
    Legende: Keystone
  • 16:44

    Corona-Demonstrationen in Konstanz

    Demonstranten für und gegen die Corona-Regeln haben sich in Konstanz am Bodensee versammelt. Wohl wegen des anfänglich schlechten Wetters kamen nicht so viele Menschen wie erwartet, teilte die Polizei in einer ersten Zwischenbilanz mit.

    Mit Beginn der sogenannten Friedensmenschenkette um den Bodensee und bei besserem Wetter strömten dann aber mehr Menschen zu den Veranstaltungen. Die Menschenkette soll laut Mitveranstalter Gerry Mayr durch Liechtenstein, Österreich, die Schweiz und Deutschland führen.

    An der schweizerisch-deutschen Grenze im Konstanzer «Klein Venedig» versammelten sich auch rund 60 linke Demonstrantinnen und Demonstranten aus der Region Kreuzlingen. «Nazis raus – Masken auf» oder «Meinungsfreiheit und Grundrechte ja – Rechtsradikale tolerieren und den Gesundheitsschutz anderer ignorieren nein», hiess es auf ihren Transparenten.

    «Aus polizeilicher Sicht verlief der heutige Samstagvormittag bis in den frühen Nachmittag sehr ruhig», hiess es. Unter den gemeldeten Vorfällen waren etwa zwei «Querdenker», die ohne Maske in eine Gaststätte wollten, aber des Hauses verwiesen wurden. Auch die Verkehrsbeeinträchtigungen hielten sich zunächst in Grenzen.

    Menschenkette
    Legende: Keystone
  • 16:32

    Erneuter Rekord in der Slowakei

    Die Slowakei hat zum zweiten Mal in zwei Tagen einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der innerhalb von 24 Stunden registrierten Fälle lag bei 704, teilte das Nationale Gesundheits-Informationszentrum am Samstag mit. Dies war der höchste Wert seit dem Ausbruch der Pandemie im März. Der bisherige Höchstwert wurde einen Tag zuvor erfasst, er betrug 679 Fälle.

    In der Slowakei haben sich nach offiziellen Angaben bislang 12'321 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 54 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit dem Virus. Die Slowakei hat rund 5.5 Millionen Einwohner.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 3.10.20; 19:30 Uhr

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109 Kommentare

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  • Kommentar von Joel Busch  (Joel)
    @SRF, enteder erlebe ich ein déjà vu oddr jetzt habt ihr es schon wieder getan.

    Frankreich meldet am Sonntag weniger Fälle als am Samstag und eure Überschrift ist "die Zahl der Neuinfektionen sinkt wieder".

    Das ist immer so, das ist der Wochenzyklus, daraus darf man sprachlich keinen Trend basteln, das ist schlechte und irreführende Kommunikation. Letztes Mal habt ihr die Überschrift geändert aber bleibenden Eindruck habe ich wohl nicht hinterlassen. Nur Wochenzahlen sind verlässlich.
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Joel Busch Hallo und besten Dank für den erneuten Hinweis. Sie haben kein Déjà-vu. Wir haben das entsprechend korrigiert. Viele Grüsse.
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  • Kommentar von Gisela Löw  (Gisela)
    Schon komisch, Frankreich meldet täglich über 10‘000 Ansteckungen und gerade mal 32 Todesfälle? Hat man inzwischen rausgefunden ob sich das Virus abgeschwächt hat? Oder was ist die Erklärung der niederigen Todeszahlen, überall in Europa
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Es geht um die Belegung der "Covid-Stationen", Es geht auch um die Infektionsrate, die höchstens bei 1 sein sollte.
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  • Kommentar von Markus Bossert  (EEE)
    Wie lange dauert es wohl noch, bis auch die Franzosen realisieren, dass steigende Fallzahlen null und nichts mit steigenden Neuinfektionen zu tun haben müssen, und man sich mal beginnen sollte zu fragen, wie viel zusätzlich getestet wird und auf was alles der PCR-Test auch noch anspricht?
    Die Pariser KMU tun mir leid. Sobald die Franzosen den Witz der Fallzahlen realisieren, dürfte das Volk so lange Radau veranstalten, bis die Köpfe der Regierung rollen.
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