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Forderung nach zweiwöchigem Shutdown
Aus 10vor10 vom 20.10.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Cathay Pacific baut fast 25 Prozent der Stellen ab

  • Experten des Bundes haben heute an einer Medienkonferenz über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz informiert. Alle Kantone lägen deutlich über der Risikogrenze von 60 Ansteckungen pro 100'000 Einwohner, so das BAG.
  • Der Bundesrat hat weitere Massnahmen getroffen: Seit dem 19. Oktober gilt Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, ebenfalls bei privaten Treffen von mehr als 15 Personen. Die Maskenpflicht gilt im öffentlichen Verkehr für Haltestellen, Bahnhöfe und Flughäfen.
  • Arbeitgeber sind neu verpflichtet, die Homeoffice-Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu beachten.
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat am Dienstag 3008 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 2636 Fällen. Das sind 123 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 15.2 Prozent.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Montag, 19. Oktober, waren 1'770'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:37

    Cathay Pacific baut massiv ab

    Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific kürzt infolge der Coronavirus-Pandemie fast ein Viertel der Stellen. Gleichzeitig stellt sie ihre Regionalfluglinie «Cathay Dragon» ein.

    «Die Zukunft bleibt höchst ungewiss, und es ist klar, dass die Erholung schleppend ist», teilte Cathay Pacific mit. Das Unternehmen berief sich dabei auf die Prognose der Internationalen Luftverkehrsvereinigung IATA, dass erst im Jahr 2024 der Passagierverkehr wieder auf das Niveau vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie zurückkehren werde.

    Insgesamt würden 8500 Stellen abgebaut, was 24 Prozent der Mitarbeiter entspreche, hiess es weiter. Dies beinhalte jedoch 2600 Stellen, die derzeit aufgrund von Kostensenkungsmassnahmen nicht besetzt seien, erklärte die Fluggesellschaft zudem. Die Coronavirus-Pandemie hatte bei der Airline allein im ersten Halbjahr zu einem Verlust von 9.87 Milliarden Hongkong-Dollar, also rund 1.2 Milliarden Franken, geführt.

  • 22:52

    «Club»: Corona – Ausser Kontrolle?

    Nun ist sie hier, die gefürchtete zweite Corona-Welle, früher als gedacht. Der Bundesrat schlägt Alarm. Weitere Einschränkungen sind zu erwarten. Sogar über eine Maskenpflicht im Aussenraum wird gesprochen. Wie konnte es so weit kommen? Und was für ein Winter erwartet uns? Die Diskussion im «Club» auf SRF 1.

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    Corona – Ausser Kontrolle?
    Aus Club vom 20.10.2020.
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  • 22:10

    Grossbritannien plant Impfstoffstudie mit freiwillig Infizierten

    In Grossbritannien sollen im Januar Corona-Impfstoffstudien mit freiwillig Infizierten starten. Falls die zuständigen Regulierungsbehörden und eine Ethikkommission den Studien grünes Licht geben, sollten Ergebnisse bis Mai nächsten Jahres vorliegen.

    Bei den sogenannten Human-Challenge-Studien werden Freiwillige geimpft und dann absichtlich mit dem neuen Coronavirus infiziert, um die Wirksamkeit von Impfstoffkandidaten zu testen. Solche Studien sind eine Möglichkeit, um die Entwicklung eines Impfstoffs zu beschleunigen. Denn eine bestimmte Anzahl von Studienteilnehmern muss sich im Laufe der Zeit infizieren, um die Wirksamkeit des Impfstoffs bewerten zu können. Das könnte unter Umständen aber lange dauern.

    Die sogenannten Human-Challenge-Studien sind allerdings wegen ethischer Bedenken und gesundheitlicher Risiken umstritten. In der nun geplanten Studie wollen die Wissenschaftler zunächst die geringste Virusmenge ermitteln, die zur Auslösung einer Corona-Infektion erforderlich ist. Das soll an einer kleinen Gruppe gesunder junger Erwachsener im Alter von 18 bis 30 Jahren getestet werden, die das geringste Schadensrisiko hätten.

  • 21:44

    Hospitalisierungen steigen – wie stark sind die Spitäler ausgelastet?

    Seit Anfang Oktober verdoppeln sich nicht nur die Neuinfektionen – auch die Hospitalisierungen aufgrund des Coronavirus steigen wieder rasant. Deshalb ist in der nächsten Zeit die Frage entscheidend: Wie stark wird die zweite Welle die Schweizer Spitäler auslasten oder gar überlasten? Die Grafiken von SRF Data zeigen täglich die Auslastung.

  • 21:35

    Bulgariens Präsident muss in Selbstisolation

    Der bulgarische Präsident Rumen Radew muss sich nach Einschätzung des heimischen Gesundheitsministeriums in Selbstisolation begeben. Radew sei in Kontakt mit einem Militärvertreter gekommen, der später positiv auf Corona getestet worden sei, erklärt Gesundheitsminister Kostadin Angelow.

    Radew habe am Dienstag nach einer abgebrochenen Reise nach Estland zwar ein negatives Testergebnis vorgelegt, es müsse aber noch ein zweiter Test abgewartet werden. Der Termin eines zweiten Tests sowie die voraussichtliche Dauer einer möglichen Quarantäne sind noch unklar.

    Der Präsident selbst betont, er habe sich immer strikt an Regeln zum Gesundheitsschutz gehalten, sei bei bester Gesundheit und symptomfrei.

    Rumen Radew am Pult.
    Legende: Rumen Radew nahm gestern an einem Gipfel in Estland teil. Keystone
  • 20:24

    Genfer Universitätsspitälern aktivieren Krisenmodus

    Die Genfer Universitätsspitäler (HUG) haben ihr Krisenmanagement-Dispositiv aktiviert. Die Zahl der hospitalisierten Covid-19-Patienten verdoppelte sich innerhalb von fünf Tagen auf 169 Personen. Davon befinden sich 20 auf der Intensivstation.

    Das Dispositiv sieht eine Erhöhung der Bettenzahl in der Intensiv-, der Akut- und Rehabilitationsversorgung sowie die Verpflichtung von zusätzlichem Personal vor, wie vom HUG mitgeteilt wurde. Die Zahl der Operationen werde reduziert, um zusätzliche Kapazitäten für die Covid-19-Patienten zur Verfügung zu haben.

    Mit mehr als fünfzig Spitalaufenthalten in zwei Tagen befinde man sich in einer Situation, die mit derjenigen von Mitte März identisch sei, lässt sich HUG-Generaldirektor Bertrand Levrat in der Mitteilung zitieren.

  • 20:09

    Strenge Massnahmen im Aargau – und die Konsequenzen

    Seit 18 Uhr gelten im Kanton Aargau schärfere Corona-Massnahmen. Der Kanton hat die Zahl der Anwesenden in Bars und Clubs auf 50 Personen beschränkt. Die Maskenpflicht gilt in den Lokalen auch für sitzende Personen. Was bedeutet das für die betroffenen Betriebe?

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    Neue Corona-Massnahmen im Aargau
    Aus Schweiz aktuell vom 20.10.2020.
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  • 19:15

    Johnson kündigt strengere Massnahmen für Manchester an

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat strengere Regeln für Manchester und Umgebung angekündigt. Ab Freitag würden im Ballungsraum der nordenglischen Stadt die schärfsten Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie gelten, sagt Johnson.

    Er geht dabei ohne Konsens mit dem Bürgermeister von «Greater Manchester», Andy Burnham, vor. Burnham hatte zuvor von der Londoner Regierung vergeblich mehr finanzielle Hilfen für jene Unternehmen gefordert, die nun ihren Betrieb einstellen müssen. Beide Seiten warfen sich gegenseitig vor, uneinsichtig und unnachgiebig zu sein.

    Der Norden Englands ist besonders stark von der zweiten Corona-Welle in Grossbritannien betroffen. Johnson lehnt einen landesweiten Lockdown ab und setzt stattdessen auf ein hartes Durchgreifen in Brennpunkten.

  • 18:45

    Maskenpflicht im Freien in Bulgarien

    In Bulgarien sind Masken ab Donnerstag auch auf den Strassen verpflichtend. «Wir gehen davon aus, dass die Infektionen zurückgehen, wenn alle die Regeln strikt befolgen», sagt Gesundheitsminister Kostadin Angelow. Bulgarien meldet 1024 neue Fälle, die in den letzten 24 Stunden bestätigt wurden – so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie im März. In dem Land mit sieben Millionen Einwohnern gibt es 30'527 Infektionen und 1008 Todesfälle.

    Eine Frau mit Maske in Bulgariens Hauptstadt Sofia.
    Legende: Ab Donnerstag Pflicht: Eine Frau mit Maske in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Keystone
  • 18:04

    Spitäler für steigende Hospitalisierungen gerüstet

    Mit den rasant steigenden Corona-Fallzahlen in der Schweiz kommt vielerorts die Frage auf, ob die Spitäler für allenfalls steigende Hospitalisierungen gerüstet sind.

    Die Situation sei noch unter Kontrolle und die Spitäler seien bereit, sagte Anne-Geneviève Bütikofer, Direktorin des Spitalverbands H+ auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Nervosität gebe es nicht. Natürlich könne es aber in einzelnen Institutionen anders aussehen. So hatten in den vergangenen Tagen die Kantone Schwyz und Wallis auf ihre bald kritische Lage in den Spitälern hingewiesen.

    Die Erfahrungen der ersten Welle hätten gezeigt, dass die Kapazitäten genügen sollten, sagte Büttikofer. 1000 Intensivpflegestellen mit entsprechend ausgerüsteten Betten und ausgebildetem Personal stehen grundsätzlich zur Verfügung.

  • 17:41

    Maskentragpflicht in Baselbieter Schulen ausgeweitet

    Ab Mittwoch müssen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe ausserhalb der Unterrichtsräume eine Maske tragen. Für Erwachsene gilt auf sämtlichen Arealen der Primar- und Sekundarschulen eine Maskentragpflicht.

    Die Maskentragpflicht ausserhalb der Unterrichtsräume gelte für Sekundarschülerinnen und -schüler, weil sich dort die Klassen vermischen würden und die Rückverfolgbarkeit der Kontakte nicht gewährleistet werden könne, teilte die Baselbieter Bildungs-, Kultur-, und Sportdirektion mit. Während des Unterrichts dürfen die Jugendlichen ihre Masken aber ablegen.

    Lehrpersonen der Primar- und Sekundarstufe dürfen ihre Masken in Unterrichts- und Besprechungszimmern hingegen nur ablegen, wenn der Mindestabstand von 1.5 Metern eingehalten werden kann.

  • 17:09

    Zürcher Silvesterzauber abgesagt

    Auch der erste Grossanlass vom neuen Jahr in Zürich findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. In der Silvesternacht werde es kein grosses Feuerwerk geben, sagte Mediensprecher Ueli Heer von Zürich Tourismus gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF.

    Sie hätten schweren Herzens entschieden, den Silvesterzauber abzusagen. «Es ist leider im Moment nicht zu verantworten, 150'000 bis 200'000 Personen am Seebecken zu versammeln. Das geht in diesen Zeiten nicht.» Zürich Tourismus will aber eine Silvesterfeier in anderer Form organisieren. Was genau geplant ist, gibt die Organisation in zwei Wochen bekannt.

  • 17:03

    Contact-Tracing-Team im Wallis stösst an seine Grenzen

    Das Walliser Contact-Tracing-Team hat angesichts der rapide steigenden Coronavirus-Ansteckungen Mühe, mit der Entwicklung mitzuhalten. Es ruft Infizierte dazu auf, enge Kontaktpersonen persönlich zu warnen.

    «Dies erlaubt es uns, keine Zeit zu verlieren und so schnell wie möglich alle Betroffenen zu warnen, damit sie sich in Quarantäne begeben und im Falle von Symptomen getestet werden können», sagte Nicolas Troillet, Leiter der Walliser Einheit für übertragbare Krankheiten. Die betroffenen Personen würden zwar vom Contact-Tracing-Team kontaktiert, aber wahrscheinlich erst einige Tage später, sagte er weiter.

    Gegenwärtig registriert der Kanton Wallis mehr als 250 bestätigte Fälle pro Tag. «Jeder dieser Fälle hatte engen Kontakt mit durchschnittlich vier Personen», sagte Troillet. Er schätzt die Zahl der Personen im Wallis, die sich in Quarantäne begeben müssen, auf um die 1000 pro Tag.

  • 16:44

    Nur wenige Weihnachtsmärkte in diesem Jahr

    Gemütlich mit dem Glühwein in der Hand von Stand zu Stand schlendern und an weihnachtlich dekorierten Ständen Geschenke für die Liebsten aussuchen: Das ist voraussichtlich im Advent 2020 nur an wenigen Orten oder unter eingeschränkten Bedingungen möglich. Doch es gibt sie, die Orte und Möglichkeiten. Hier eine Übersicht:

  • 16:38

    Milliardenverlust bei Lufthansa auch im dritten Quartal

    Die Coronakrise hat bei der Lufthansa auch im dritten Quartal zu einem milliardenschweren Verlust geführt. Von Juli bis September sei ein bereinigter Betriebsverlust von 1.26 Milliarden Euro angefallen.

    Dies teilte der Swiss-Mutterkonzern auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Das Minus fiel damit nicht mehr so hoch aus wie im zweiten Quartal, da sich der Luftverkehr im Juli und August etwas erholt hatte.

    Mit einer positiven Entwicklung des Geldflusses rechnet Lufthansa erst gegen Ende des kommenden Jahres. Angekündigt sind eine deutliche Reduzierung der Flotte sowie der Belegschaft.

  • 16:11

    Appenzell Ausserrhoden führt Maskenpflicht für Lernende ein

    Appenzell Ausserrhoden führt ab Mittwoch auch für Lernende die Maskenpflicht auf dem Schulareal ein. Die neue Regelung gilt ab der Sekundarstufe 1. Mit dieser Vorsichtsmassnahme solle eine mögliche Schulschliessung vermieden werden. Auch sollen Jugendliche und Lehrpersonen durch das Tragen der Masken sensibilisiert werden, dass Covid-19 weiterhin herausfordernd sei.

    Auf Masken kann verzichten werden, wenn am Arbeitsplatz im Schulzimmer gearbeitet wird, der Abstand von 1.5 Metern beim Essen oder Trinken eingehalten wird oder in der Pause eine sportliche Aktivität ohne lange und nahe Kontakte ausgeübt wird, wie es weiter heisst.

  • 16:06

    Ischgl wappnet sich für die neue Saison

    Der österreichische Wintersportort Ischgl, im März Hotspot bei der Verbreitung der Corona-Pandemie, will in der bevorstehenden Saison eines der sichersten Ziele im Alpenraum sein. «Die Erfahrungen des vergangenen Winters bestimmen unser Handeln für die Zukunft», betonten die Tourismus- und Seilbahn-Verantwortlichen. So habe die Silvrettaseilbahn AG zuletzt rund 700’000 Euro in Gesundheits- und Sicherheitsstandards investiert.

    Kameras sollen sofort über Gruppen-Bildung beim Anstehen aufklären. Zudem sollen Wartezeiten vorhergesagt und mit Kaltvernebelungsgeräten die Seilbahn-Kabinen desinfiziert werden. Das System zum Testen von Gästen, Mitarbeitern und Einheimischen werde derzeit ausgebaut.

    Après-Ski werde es in diesem Winter in der bisher bekannten Form nicht geben.

    Werbeinstallation
    Legende: Geplant ist der erste Skitag in Ischgl am 26. November. Keystone
  • 15:35

    St. Gallen will Grossveranstaltungen beibehalten

    Die St. Galler Regierung will Grossveranstaltungen wie die Spiele des FC St. Gallen und der Rapperswil-Jona Lakers nicht verbieten. Die Veranstalter hätten sehr gute Schutzkonzepte vorgelegt, sagte Gesundheitsdirektor Bruno Damann an einer Medienkonferenz. Es gebe bis jetzt keinen Corona-Fall, der sich an einem solchen Sportanlass angesteckt habe.

    Weiter festhalten will die St. Galler Regierung am Tanzverbot, das sie am Freitag ausgesprochen hat. Auch mit Maske sei der Ausstoss an Aerosolen beim Tanzen gross und somit eine erhöhte Ansteckungsgefahr gegeben.

    In den Volksschulen sollen Erwachsene auf den Verkehrsflächen – nicht in den Schulzimmern – Masken tragen. Dies empfiehlt die Regierung den Gemeinden. Ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler. Bildungsdirektor Stefan Kölliker begrüsste dies. Das sei gut für die Schulqualität. «Oberstes Ziel ist und bleibt Präsenzunterricht, und zwar maskenfrei.»

    Für die Kulturschaffenden verspricht die St. Galler Regierung mehr Unterstützung. Sie können neu auch finanzielle Hilfe beantragen für ihren Aufwand bei Verschiebungen, Absagen oder eingeschränkten Durchführungen – sogenannte Transformationsprojekte. Dieses Vorgehen basiert auf dem nationalen Covid-19-Gesetz.

  • 15:15

    Medienkonferenz beendet

    Das war die letzte Frage, damit ist die Medienkonferenz beendet. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir halten Sie in diesem Ticker weiterhin über die aktuellen Entwicklungen in der Coronakrise auf dem Laufenden.

  • 15:15

    War die Prognose im Sommer zu positiv?

    Ein Journalist sagt, es sei wichtig, dass die Behörden reinen Wein einschenken würden und fragt sich, ob die Prognose im Sommer nur dazu da war, um Mut zu machen? «Frühere Epidemiologen haben gesagt, man weiss erst am Schluss einer Pandemie, was wirklich Sache war. Ich glaube, man kann immer nur im Moment antizipieren, wie es weiter geht. Zum reinen Wein einschenken gehört auch, dass wir uns in einem komplexen System Schritt für Schritt weiterbewegen und dies kommunizieren, wie wir es tun», sagt Kantonsarzt Steffen. Auch er habe Aussagen gemacht, die daneben lägen und im Sommer habe man vielleicht etwas zu positiv kommuniziert. Das sei aber auch wegen der positiven Situation damals gewesen, das gehöre dazu.

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    Thomas Steffen «Ich glaube, man kann immer nur im Moment antizipieren, wie es weiter geht.»
    Aus News-Clip vom 20.10.2020.
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Quellen: SRF und Agenturen

SRF 4 News; 20.10.2020; 6.00 Uhr

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286 Kommentare

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  • Kommentar von Sibylle Corrodi  (SC)
    Scheinbar erkranken Männer schwerer an der Krankheit und die Sterberate scheint einiges höher zu sein. Ist das vielleicht der Grund, weshalb die Regierungen zum grossen Teil so kopf- und planlos und angstvoll reagieren? Weil die Mehrheit der Regierungen männl. Geschlechts sind und es ein Land schwächen würde, wenn Regierungsmitglieder und Soldaten wegsterben würden? Deshalb hat beispielsweise Israel vielleicht so rigoros reagiert? Ob die Reaktionen gut oder richtig sind, bleibe dahingestellt.
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  • Kommentar von roland huegli  (Roland Hügli)
    Der Glaube an das Killervirus und die davor schützenden Masken ist die neue Religion im Staat geworden. Solidarität mit den Schwachen bedeutet, sie hinter Glaswände zu sperren und jeglichen Körperkontakts zu berauben. Maske, bedecke meine Lippen, damit mein Mund kein Aerosol verbreite. Ehre sei dem Drosten und dem Berset und dem Heiligen Tanner, wie im Frühling, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      R.Hügli. An was glauben denn Sie?
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    2. Antwort von Hans Peter  (Byron)
      @Reto Camenisch: da in der CH Religionsfreiheit herrscht müssen seit jeher alle Exponenten des breiten religiösen Spektrums (dieses reicht ja von Ungläubigen bis zu den Fundamentalisten) die Ansicht des jeweils anderen akzeptieren. Am schwersten haben es in Coronazeiten wohl die Agnostiker.
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  • Kommentar von Benjamin Knie  (Bennel)
    Der ganze Coronazirkus ist einfach nur noch Krank. Hier werden Völkern alle Grundrechte entzogen und das wegen einem Virus? Also ich muss sagen alle Massnahmen gehen zu weit, weil sie gegen das Grundrecht verstossen. Von den zusammengeschusterten Menschenrechten möchte ich mal gar nicht sprechen.
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