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Swissmem zeichnet düsteres Bild
Aus Tagesschau vom 26.08.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise China stellt Ursprung des Virus infrage

  • In Zürich gilt ab heute Donnerstag die Maskenpflicht. Personen in Geschäften müssen in den Innenräumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Bei Rekruten in den Kasernen von Bière VD und Aarau gibt es positive Testresultate auf Covid-19. 600 Rekruten dürfen deshalb nicht in den Wochenendurlaub.
  • Grossbritannien setzt die Schweiz auf die Liste der Risikoländer. Damit müssen Personen, die aus der Schweiz nach Grossbritannien einreisen, für zwei Wochen in Quarantäne.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 41'006 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen 361 neu gemeldete Fälle dazu. 1724 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Donnerstag).
  • Das BAG hat unter anderem die Balearen, Belgien und Malta als Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Regionen in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Hier gibt es die Übersicht über die Risikostaaten.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Dienstag, 25. August, waren 1.47 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:44

    China stellt Ursprung des Virus infrage

    Der chinesische Aussenminister Wang Yi hat infrage gestellt, dass das neuartige Coronavirus seinen Ursprung in China hat. Nur weil China als erstes Land die Existenz des Virus gemeldet habe, müsse das nicht bedeuten, dass das Virus auch aus China stamme, sagte Wang am Donnerstag bei einem Besuch in Norwegen.

    Es habe Berichte gegeben, dass das Virus womöglich schon früher auch anderswo auf der Welt aufgetreten sein könnte. Woher das Virus stamme und wo die Pandemie ihren Anfang genommen habe, sollte Wissenschaftlern und medizinischen Experten überlassen werden.

    «Es sollte nicht politisiert oder stigmatisiert werden», sagte Wang in einem offensichtlichen Verweis auf US-Präsident Donald Trump, der das Coronavirus als «China-Virus» bezeichnet hat. Trump wirft China vor, mit einer Vertuschungstaktik zu Beginn des Virus-Ausbruchs in der Millionen-Metropole Wuhan Ende 2019 für die Pandemie verantwortlich zu sein.

    Audio
    Aus dem Archiv: China zeigt mit Finger auf EU und USA
    04:11 min, aus Echo der Zeit vom 16.03.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:11 Minuten.
  • 1:29

    Bericht: Premier Johnson plant Kampagne gegen Homeoffice

    Der britische Premierminister Boris Johnson will offenbar in der nächsten Woche mit einer öffentlichen Kampagne für eine Rückkehr aus dem Homeoffice werben. Hintergrund seien Befürchtungen der Regierung, dass die in der Corona-Pandemie vermehrte Arbeit von zu Hause aus die Beschäftigten «anfälliger» für Entlassungen mache, berichtet der «Telegraph».

    Die Kampagne solle unter anderem erläutern, dass das Büro ein sicherer Arbeitsplatz sei und die sozialen Vorteile hervorheben. Zudem solle ein neues Online-Tool helfen, überfüllte Züge und Busse zu vermeiden.

    Bericht: Britische Kampagne gegen Homeoffice

  • 1:01

    Nach Protesten: Libanon lockert Pandemie-Regeln

    Trotz weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen hat der Libanon seine strikten Ausgangsbeschränkungen gelockert. Mehr als drei Wochen nach der verheerenden Explosion im Hafen der Hauptstadt Beirut reagierte die Regierung damit am Donnerstag unter anderem auf Proteste von Restaurantbesitzern. Die meisten Geschäfte, Einkaufszentren, Märkte und Restaurants dürfen von Freitag an wieder öffnen, allerdings nur mit einer Kapazität von bis zu 50 Prozent. Die Ausgangssperre wird um vier Stunden gekürzt und gilt von 22 bis 6 Uhr Ortszeit.

    Das libanesische Gesundheitsministerium meldete an den meisten der vergangenen Tage mehr als 500 neue Fälle. Insgesamt hat das Land bisher offiziell mehr als 14'000 Corona-Infektionen und fast 140 Tote registriert. Besitzer von Restaurants und Cafés hatten gedroht, wieder zu öffnen und keine Steuern mehr zu zahlen, da sie seit Monaten schwere Verluste verbuchten.

    Audio
    In Libanon treffen mehrere Katastrophen aufeinander
    04:40 min, aus Rendez-vous vom 13.08.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:40 Minuten.
  • 0:46

    Schweiz: Noch werden Büroflächen nachgefragt

    Trotz Coronakrise und einem stärkeren Trend hin zur Arbeit im Homeoffice gibt es in Schweizer Wirtschaftszentren nach wie vor eine Nachfrage nach Büroflächen. Vor allem neu gegründete und wachsende Firmen suchen weiterhin nach freien Büroräumen, wie eine Umfrage zeigt. Der Wohnungsmarkt wurde von der Krise derweil kaum tangiert.

    Die Verunsicherung nach dem Corona-Ausbruch und dem darauffolgenden Konjunktureinbruch sei am Immobilienmarkt nach wie vor gross, schreibt die zur Migros Bank gehörende CSL Immobilien am Donnerstag. Immerhin habe Corona den Immobilienmarkt bisher nur gestreift, die Zäsur sei geringer als befürchtet ausgefallen.

    CSL hat die «Sommerumfrage 2020», Link öffnet in einem neuen Fenster bei rund 300 Marktakteuren in Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne durchgeführt. In den für den Büromarkt wichtigen Wirtschaftsräumen Zürich und Basel sank zwar die Nachfrage, doch sei der Rückgang weniger ausgeprägt als dies nach der Finanzkrise von 2008 gewesen sei. Auch in Bern seien neue und wachsende Firmen ein Lichtblick am Büromarkt, dagegen spiele diese Zusatznachfrage in der Romandie kaum eine Rolle.

    Audio
    Aus dem Archiv: Mehr Homeoffice heisst weniger Büros
    02:03 min, aus HeuteMorgen vom 23.06.2020.
    abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.
  • 0:36

    New York: Museum of Modern Art wieder geöffnet

    Nach fast sechsmonatiger Schliessung in der Coronakrise hat das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) am Donnerstag seine Türen wieder für Besucher geöffnet. Zahlreiche Menschen nahmen die Chance auf einen Besuch in dem renommierten Museum in Manhattan, das seine Einlasskapazität um rund drei Viertel verringert hat, gleich am ersten Tag wahr – unter Einhaltung von Hygiene-, Abstands- und Maskenregeln.

    Seit Montag dürfen Museen in New York, die fast alle seit März geschlossen hatten, offiziell unter strengen Auflagen wieder öffnen, sie tun dies jedoch nur nach und nach. Auf das MoMA will am Wochenende das Metropolitan Museum folgen. Das Whitney Museum für amerikanische Kunst will am 3. September nachziehen, das Guggenheim-Museum sogar erst am 3. Oktober.

    Wieder geöffnet: Das MoMA

  • 0:25

    Spanien: Regierung warnt Eltern vor Schulboykott

    Vor dem Hintergrund steigender Corona-Neuinfektionen in Spanien hat die Zentralregierung die Eltern vor einem Schulboykott aus Angst vor dem Virus gewarnt. «Die Präsenz in den Klassenräumen ist Pflicht», sagte Bildungsministerin Isabel Celaá nach einem Treffen mit Vertretern der verschiedenen Regionen zur Vorbereitung des Neustarts des Unterrichts.

    Bei dem Treffen wurden neben dem von vielen Elternverbänden abgelehnten Präsenzunterricht weitere Vorsichtsmassnahmen und Regeln beschlossen. So wird für Kinder ab sechs Jahren auf dem Schulgelände fast immer und überall Maskenpflicht gelten – auch dann, wenn der Mindestabstand von 1.5 Metern gewahrt werden kann. Lehrer und Schüler werden sich täglichen Temperaturmessungen unterziehen müssen.

    Schulen sind in Spanien seit Mitte März geschlossen. Der unmittelbar bevorstehende Neustart des Unterrichts hatte zuletzt für viele Diskussionen gesorgt. In Madrid und anderen Regionen kündigten Lehrer Streiks an, Elternverbände drohten mit einem Unterrichtsboykott.

    Befürchtungen in Spaniens Schulwesen (engl.)

  • 22:23

    Möglicherweise tausende Missbrauchsfälle bei Kurzarbeit

    Der Bundesrat rechnet mit mehreren tausend Missbrauchsfällen im Zusammenhang mit Kurzarbeit in der Corona-Krise. Er will die Kontrollen laufend ausbauen.

    Genaue Zahlen liegen noch nicht vor. Gemäss der veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation aus dem Nationalrat geht der Bundesrat aber davon aus, dass die Missbrauchsquote zwischen 1,5 und 3 Prozent liegt. Er stützt sich dabei auf die Erfahrungswerte der Arbeitslosenversicherung.

    Derzeit sind rund 190'000 Betriebe in Kurzarbeit, wovon ungefähr 150'000 die Entschädigung tatsächlich in Anspruch nehmen dürften. Der Bundesrat schätzt die mögliche Zahl an Missbräuchen auf 2100 bis 4200. Derzeit könne aber noch keine Zwischenbilanz gezogen werden, schreibt er.

  • 20:16

    Maskenpflicht in ganz Paris

    In der französischen Hauptstadt Paris gilt ab morgen flächendeckend eine Maskenpflicht – auch unter freiem Himmel.

    Nicht nur Fussgänger, sondern auch Velo- oder Motorradfahrer müssen ab morgen in ganz Paris eine Maske tragen. Sonst droht eine Busse von 135 Euro. Bislang war das Tragen einer Maske nur in einigen Stadtgebieten von Paris vorgeschrieben.

    Frankreichs Premierminister Jean Castex hatte sich deutlich dafür ausgesprochen, die Regeln zu verschärfen. Die Regierung hat heute die höchste Zahl an Neuansteckungen innert 24 Stunden seit dem Ende des Lockdowns bekannt gegeben – es waren über 6000.

    Ein Mensch vor dem Eiffelturm.
    Legende: Maskenpflicht auch im Freien: Paris bekämpft Corona mit allen Mitteln. Keystone
  • 18:59

    Schweiz auf Risiko-Liste in Grossbritannien

    Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen in der Schweiz müssen Personen, die von der Schweiz nach Grossbritannien reisen, dort in Quarantäne. Dies teilten die britischen Behörden nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien mit. Die Regelung gilt ab Samstag 05.00 Uhr Schweizer Zeit.

    Wenn die Infektionsrate eines Landes innerhalb innert einer Woche 20 Fälle pro 100'000 Personen übersteigt, kommt das Land auf die britische Liste. In der Schweiz liege diese Rate bei 21,2, also über dieser Schwelle, berichtete der britische Sender BBC.

  • 18:32

    Kurzarbeit: Bundesrat rechnet mit Tausenden von Missbrauchsfällen

    Der Bundesrat rechnet mit mehreren tausend Missbrauchsfällen im Zusammenhang mit Kurzarbeit in der Coronakrise. Er will die Kontrollen laufend ausbauen. Genaue Zahlen liegen zwar noch nicht vor. Gemäss der heute veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation aus dem Nationalrat geht der Bundesrat aber davon aus, dass die Missbrauchsquote zwischen 1.5 und 3 Prozent liegt. Er stützt sich dabei auf die Erfahrungswerte der Arbeitslosenversicherung.

    Derzeit sind rund 190'000 Betriebe in Kurzarbeit, wovon ungefähr 150'000 die Entschädigung tatsächlich in Anspruch nehmen dürften. Der Bundesrat schätzt die mögliche Zahl an Missbräuchen demnach auf 2100 bis 4200. Derzeit könne aber noch keine Zwischenbilanz gezogen werden, schreibt er.

    Zusätzlichen Handlungsbedarf zu den ohnehin verstärkten Kontrollen sieht der Bundesrat nicht. Kontrolliert wird aufgrund von Meldungen, zudem werden Stichproben gemacht. Die zuständige Behörde konzentriert ihre Mittel derzeit vollständig auf diese Kontrollen.

  • 17:29

    Belgien: Neuenburg, Schwyz und Zug neu auf Corona-Warnliste

    Belgien hat seine orange Liste mit den Coronavirus-Risikogebieten auf drei weitere Kantone ausgeweitet. Neu gelten auch Neuenburg, Schwyz und Zug als Risikogebiet. Insgesamt umfasst die Liste 16 Kantone. Gemäss der orangen Liste des Königreichs gilt für die betroffenen Kantone «erhöhte Wachsamkeit» bei Reisen. Bereits auf der Liste standen Appenzell-Ausserrhoden, Freiburg, Solothurn, Thurgau, Uri, Wallis, Basel-Stadt, Genf, Glarus, Luzern, Schaffhausen, die Waadt und Zürich.

  • 17:04

    Noch länger keine Grossveranstaltungen in Deutschland

    Grossveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Das teilte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit. Die Fussball-Bundesliga wird bis mindestens Ende Oktober vor weitgehend leeren Zuschauerrängen spielen müssen.

    «Corona ist wieder voll da in Deutschland», sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Urlaube seien ein Risiko gewesen, das habe man gewusst. «Die Zahlen gehen zu früh zu hoch», sagt er mit Blick auf den kommenden Winter. Man müsse einen «zweiten Lockdown» verhindern.

  • 16:10

    Kein Urlaub für 600 Rekruten

    Nach positiven Corona-Tests in den Rekrutenschulen von Bière (VD) und Aarau müssen die Rekruten bis auf Weiteres in den Kasernen bleiben. Die Armee streicht ihnen den Wochenendurlaub, um zu verhindern, dass sie das Virus weitertragen.

    Betroffen sind rund 600 Rekruten der Artillerie-RS in Bière und der Militärmusik-RS in Aarau, wie ein Armeesprecher mitteilte. Er bestätigte damit einen Artikel von Blick online.

    In Bière waren insgesamt zehn Armeeangehörige positiv auf Covid-19 getestet worden, in Aarau waren es vier.

    Ausgängeruniform an der Garderobe
    Legende: 600 «Ausgänger» bleiben dieses Wochenende unbenutzt. Keystone
  • 15:48

    Kanton Zug senkt Steuern

    Zur Bewältigung der Coronakrise senkt der Kanton Zug die Steuern während den kommenden drei Jahren von 82 auf 80 Prozent. Der Entscheid im Kantonsrat fiel mit 54 zu 17 Stimmen.

    Kritik gab es vor allem von links. Die angedachte Steuersenkung stehe nur bedingt im Zusammenhang mit Covid-19, hatten ALG und SP kritisiert.

  • 15:07

    Maskenplicht an der Kanti in Wettingen (AG)

    Nachdem neun Schülerinnen und Schüler aus sieben verschiedenen Klassen der Kantonsschule Wettingen (AG) positiv auf Covid-19 getestet wurden, hat die Kantonsärztin eine generelle Maskenpflicht für das gesamte Schulareal verordnet. Die infizierten Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren befinden sich zu Hause in Isolation. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.

    In der Folge mussten sich bisher 19 Schülerinnen und Schüler sowie 40 familiäre und ausserschulische Kontaktpersonen in die zehntägige Quarantäne begeben.

  • 14:33

    Bundesrat budgetiert für 2021 ein Minus von 1.1 Milliarden Franken

    Angesichts des starken Konjunktureinbruchs wegen der Coronakrise budgetiert der Bundesrat für 2021 ein Defizit von 1.1 Milliarden Franken. Dies sei trotz der angespannten Lage ein überraschend gutes Ergebnis. Es bleiben aber viele Unsicherheiten.

    Es gebe mehrere Gründe für die gegenüber ersten Prognosen besseren Zahlen, heisst es in der Botschaft zum Voranschlag 2021 des Bundes. Dazu gehören beispielsweise die bestehende Reserve beim Start der Budgetplanung von 1.1 Milliarden Franken, die zusätzliche Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von 0.7 Milliarden Franken und die Verschiebung von Steuereinnahmen ins Jahr 2021 im Umfang von 2.4 Milliarden Franken.

    Um die umfangreichen Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie im laufenden Jahr zu finanzieren, setzt der Bund vorhandene flüssige Mittel ein und erhöht seine Schulden. Gemäss aktueller Schätzung steigen die Bruttoschulden des Bundes im Jahr 2020 auf 105.6 Milliarden Franken (+8.7 Milliarden Franken). Die Schuldenbremse würde aufgrund des starken Wirtschaftseinbruchs für 2021 ein konjunkturbedingtes Defizit von 3.3 Milliarden zulassen, wie der Bundesrat weiter schreibt. Die budgetierten Ausgaben liegen damit 2.2 Milliarden unter den höchstzulässigen Ausgaben und es resultiert ein entsprechender struktureller Überschuss.

  • 14:19

    Bundesrat gegen systematische Coronatests

    Der Bundesrat hält nichts von der Idee, die Verbreitung des Coronavirus mit grossflächigen Tests und repräsentativen Stichproben festzustellen. Er lehnt eine Motion der Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog mit dieser Forderung ab.

    Grossflächige Tests oder das Testen von repräsentativen Bevölkerungs-Stichproben liefern seiner Meinung nach kein präzises Bild zur epidemiologischen Situation. Bei einer Stichprobe, die fast nur aus gesunden Personen bestehe, sei die Wahrscheinlichkeit für falsche Testergebnisse sehr hoch, schreibt die Landesregierung in der Stellungnahme. Zudem sei die Entnahme der Probe ein invasiver Eingriff und könne von staatlicher Seite nicht ohne weiteres verordnet werden.

    Auch flächendeckende Antikörpertests lehnt der Bundesrat ab, da die Bedeutung der Ergebnisse noch unklar sei. Herzog verlangt mit ihrer Motion grossflächige Corona- und Antikörpertests und repräsentative Zufallsstichproben. Nur mit diesem Vorgehen könne die Situation in den unterschiedlich betroffenen Regionen richtig einschätzt werden. Das sei unerlässlich für die politische Entscheidungsfindung, schreibt sie.

  • 14:06

    Textilunternehmen Lantal entlässt 55 Angestellte

    Das Langenthaler Textilunternehmen Lantal muss 55 Mitarbeitenden kündigen. Die Coronapandemie führte bei dem auf Textilien für den internationalen Luft-, Bahn- und Busverkehr spezialisierten Unternehmen zu einem Umsatzeinbruch. Zu den 55 Kündigungen kommen noch fünf Änderungskündigungen dazu, wie Lantal mitteilte. Bereits seit Anfang August zeichnete sich bei der stark exportorientierten Textilfirma eine Massenentlassung ab. Die Gewerkschaft Unia sprach damals von bis zu 75 Stellen, die abgebaut werden könnten. Nach Ende der Konsultationsphase ist nun klar, dass sich Lantal von 55 Mitarbeitenden trennt.

    Mit Blick in die Zukunft zeigt sich das Unternehmen überzeugt, dass die Luftfahrt mittelfristig wieder wachsen werde. Lantal will deshalb weiterhin auf diesen Bereich setzen.
    Das 1886 gegründete Unternehmen weist auf seiner Homepage einen konsolidierten Umsatz von 105 Millionen Franken aus, der Exportanteil liegt bei 94 Prozent. Insgesamt beschäftigt Lantal fast 700 Personen in der Schweiz, in den USA, in Frankreich, Portugal, Tschechien, Deutschland und Grossbritannien.

    Webmaschine mit Spulen.
    Legende: Keystone / Archiv
  • 13:33

    EL-Beziehende erhalten im Kanton St. Gallen Pauschale für Masken

    Für Menschen mit wenig Geld ist der Kauf von Gesichtsmasken eine zusätzliche finanzielle Belastung. Die St. Galler Regierung kommt den Betroffenen entgegen. Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL) können ab dem 1. September 2020 eine Maskenpauschale von 30 Franken je Kalenderjahr beantragen. Damit EL-Beziehende wie die übrige Bevölkerung die Vorgaben des Bundes einhalten und zum Gesundheitsschutz aller beitragen können, hat die Regierung diese Pauschale beschlossen, wie es in der Mitteilung der St. Galler Staatskanzlei heisst. Die Vergütung der Maskenpauschale orientiert sich an der Praxis des Kantons Zürich sowie an der Empfehlung der St.Gallischen Konferenz der Sozialhilfe (KOS) für Beziehende von Sozialhilfe.

    Auch die Bündner Kantonsregierung reagierte auf die angespannte finanzielle Lage verursacht durch die Coronakrise. Die Regierung nahm Änderungen im Covid-19-Härtefallfonds vor, der im Mai eingerichtet wurde. Der Fonds im Umfang von zehn Millionen Franken dient der Minderung von wirtschaftlichen Härtefällen. Kleinere Unternehmen können mit À-fonds-perdu-Beiträgen bis zu 30'000 Franken unterstützt werden. Neu können Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 3.75 Millionen Franken eine Unterstützung beantragen.

    Weiter informierte die Regierung, dass sie ein Konzept für die Eventualplanung einer zweiten Coronavirus-Welle in Graubünden zur Kenntnis nahm. Das Konzept «Covid-19-Pandemie: Eventualplanung für eine zweite Welle im Kanton Graubünden» basiert laut Behördenangaben auf den bisher gemachten Erfahrungen in der Pandemiebekämpfung und gilt als Grundlage für die Vorbereitung einer möglichen zweiten Welle. Anhand von drei möglichen Szenarien werden darin mögliche Herausforderungen aufgezeigt.

  • 12:22

    BAG meldet 361 neue Ansteckungen

    Für die Schweiz und Liechtenstein vermeldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 361 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Gestern Mittwoch vermeldete es 383, am Dienstag 202 bestätigte Fälle. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie bisher 41'006 laborbestätigte Fälle.

    Der 7-Tage-Schnitt der bestätigten Fälle liegt nach Berechnungen von SRF bei gut 266 Fällen. Das sind 18 Prozent mehr als in der Vorwoche. In diesen sieben Tagen wurden 59'354 Tests durchgeführt, das sind 33.9 Prozent mehr als in der Vorwoche.

    Seit dem Vortag kam es zu vier neuen Spitaleinweisungen. Damit mussten seit Anfang der Pandemie 4518 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt bei 1724. Seit dem Vortag kam ein neuer Todesfall dazu.

    2150 Personen befinden sich aufgrund der Kontaktrückverfolgung in Isolation, wie das BAG weiter mitteilt. In Quarantäne sind 8498 Personen, die mit Infizierten in Kontakt waren. 16'081 Menschen befinden sich nach der Rückkehr aus einem Risikoland in Quarantäne.

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 26.08.2020, 19:30 Uhr

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339 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
    14:33
    Bundesrat budgetiert für 2021 ein Minus von 1.1 Milliarden Franken
    7:53
    Schweizer BIP bricht im zweiten Quartal um gut 8 Prozent ein
    21:47
    Der Reisebürobranche drohen hohe Verluste

    Eine kleine Selektion der Kollaterlaschäden, während im Spital kaum ein Covid-19 Fall anzutreffen ist & Virustote ausbleiben. So wird noch die ganze Welt absaufen. Am verwerflichsten sind diejenigen "Experten", die nach immer mehr Massnahmen rufen. Der Patient ist bereits halb tot. Seht ihr das nicht?
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    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Wenn wir uns alle ohne Ausnahmen strikt an die die Regeln des Social Distancing gehalten hätten, so hätten sich weitere Kollateralschäden vermeiden lassen.

      Aber "dank" dem undisziplinierten Verhalten der Bevölkerung beim Thema Abstand halten Hände desinfizieren, werden wir eine Never Ending Story erleben, während in der Zwischenzeit in China die Wirtschaft wieder aufblüht und die Menschen wieder Party machen können.
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  • Kommentar von Hans Meuri  (hmeuri)
    Besten Dank den Entscheidungsträgern in England.

    Wenn die Schweizer Bevölkerung sich nicht mal an die wirksamste aller Massnahmen (Social Distancing) halten kann, so werden wir hoffentlich dank den Sanktionen der umliegenden Länder gegen die Schweiz lernen, was Disziplin und sich an die Massnahmen halten heisst.

    Mit weniger als 10 Fällen/Woche galt die Schweiz noch vor wenigen Wochen als Vorzeigenation, jetzt sind wir ein Risikoland und haben unseren guten Ruf fahrlässig ruiniert.
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    1. Antwort von Werner Gürr  (FrMu)
      Herr Meuri
      Lassen Sie mich mit der Ruferei nach mehr Disziplin in Ruhe. Wir sind nicht im Militär und auch nicht im Internat für Schwererziehbare. Der Ruf nach Disziplin kommt vom Familienvater, dem die Kinder auf der Nase rumtanzen, weil sie längst gemerkt haben, wie hohl seine Masche ist.
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  • Kommentar von Armin Schweigler  (Armin)
    Aber ich bin sicher dass sich alle freuen darf Oktober endlich wieder Großveranstaltungen gemacht werden dürfen!? Das andere Länder die Schweiz auf die risikoliste setzen ist somit verständlich die müssen uns alle für völlig bescheuert halten. In gewissen Wasseranschlüssen der Schweiz hat es bestimmt irgendwelche Drogen drin. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
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    1. Antwort von Fabian Peduzzi  (F.Peduzzi)
      Ich hoffe sehr das der BR dem Druck nicht nachgibt und daran festhält. Es gibt nicht nur Corona. Was haben wir davon wenn niemand an Corona erkrankt aber x Leute psychische Probleme haben, arbeitslos sind usw. Wollen Sie Veranstaltungen für immer verboten haben? Ich frage mich eher was die Politiker in Paris sich gedacht haben, beim ausrufen der komplette Maskenpflicht auch auf dem Velo oder Töff!!! Hier ist der gesunde Menschenverstand definitiv abhanden gekommen.
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    2. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      @F.Peduzzi

      Man muss nicht alles für immer verbieten, aber so lange als nötig. Wie lange das sein wird, weiss niemand.

      Die Feuerwehr arbeitet auch so lange, bis der Brand gelöscht ist. Und selbst dann verlässt sie den Brandort nicht und hält nach grösseren Bränden so lange Brandwache bis sie sicher ist, dass das es keine versteckten Brandherde mehr gibt.
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    3. Antwort von Werner Gürr  (FrMu)
      Heute Hans, morgen Mona, übermorgen Heiri, dann Lisi - happy Risikolisten Fete. Wenn den Politikern auch das letzte Körnchen eigener Ideen ausgegangen ist, dann gibt es immer noch die Liste mit den Risikoländern/Regionen/Kantonen/Städten/Dörfern. Damit kann man ewig rumspielen. Wer sich jetzt noch vor Risikolisten verbeugt, dem ist nicht zu helfen. Und der beste Hinweis ist der, dass manche Politiker offenbar nach dem Prinzip arbeiten wie du mir, so ich Dir & ausserdem gibts bald Neuwahlen.
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    4. Antwort von Fabian Peduzzi  (F.Peduzzi)
      @H.Meuri
      Auch die Feuerwehr bleibt nicht dauernd mit einem Großaufgebot vor Ort.
      Wenn wir so weiter machen wird es nie mehr Feste geben (Konkurs der Branche)
      Es gibt nun mal Menschen die sehen die grössere Gefahr in den Maßnahmen als im Virus.
      Diese Meinung müssen Sie respektieren und muss auch diskutiert werden, sonst haben wir weit aus grössere Probleme.
      Die Maßnahmen werden auch je nach Lebenssituation anders wahrgenommen. (Bsp. Einsamkeit usw.)
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