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Druck auf Corona-Taskforce
Aus Tagesschau vom 14.08.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Contact Tracing beruht auf falschen Grundlagen

  • Fiebermessen und Maske am Fussballmatch: Ex-«Mister Corona» Daniel Koch betont, dass das Ansteckungsrisiko durch strenge Schutzkonzepte überschaubarer werde. Stadionbesucher müssten sich an personalisiertes Ticketing mit fixen Sitzplätzen und weitere Massnahmen gewöhnen.
  • Russland hat mit der Produktion seines Impfstoffs begonnen, das gegen das Coronavirus helfen soll. Bisher wurde der Impfstoff nur an wenigen Menschen getestet.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 37'924 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen am Samstag 253 neu gemeldete Fälle dazu. 1715 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand Samstag).
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 13. August, waren 1.27 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 2:09

    Contact Tracing könnte noch aufwendiger werden

    Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, ist bereits bis zu fünf Tage vor Ausbruch von Symptomen ansteckend – bislang ging man von zwei Tagen aus. Forscher der ETH Zürich haben in einer Studie einen Rechenfehler entdeckt. Das berichtet die «NZZ am Sonntag». Die Studie der Universität Hongkong beschäftigte sich mit der Ansteckung vor Krankheitsbeginn – sie wurde inzwischen korrigiert.

    Das könne auch Auswirkungen auf das Contact Tracing haben, sagt Marcel Salathé von der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes. So müsse man den zeitlichen Rahmen allenfalls anpassen. Das Contact Tracing würde damit aufwendiger. Das Bundesamt für Gesundheit hat laut «NZZ am Sonntag» Kenntnis von der Korrektur. Man werde das Thema mit der Taskforce demnächst besprechen.

    Conact Tracerin
    Legende: Die neuesten Erkenntnisse könnten die Nachverfolgung des Infektionsgeschehens zusätzlich erschweren. Keystone
  • 1:26

    Ariane-5-Rakete startet erstmals seit Lockdown wieder ins All

    Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist eine europäische Rakete ins All gestartet. Die Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Telekommunikations-Satelliten an Bord startete im südamerikanischen Französisch-Guayana, wie der Betreiber mitteilte. Ebenfalls an Bord ist ein nachrüstbarer Antrieb für einen Satelliten, der bereits im All kreist – damit soll dessen Lebensdauer verlängert werden.

    Wegen der Coronakrise waren im März die Startvorbereitungen im Weltraumbahnhof zeitweise komplett unterbrochen worden. Es handelt sich nun um den ersten Start einer Ariane-5-Rakete seit Februar. Somit ist es auch der erste Start seit dem Corona-Lockdown auf dem Weltraumbahnhof in Kourou.

    Video
    Ariane 5 startet verspätet ins All
    Aus News-Clip vom 16.08.2020.
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  • 22:54

    Südafrika hebt Verkaufsverbot für Alkohol und Tabak auf

    In Südafrika endet zu Wochenbeginn ein Verkaufsverbot für Alkohol und Tabak, das die Regierung vor Monaten zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus erlassen hatte. Auch andere Beschränkungen werden angesichts sinkender Infektionszahlen aufgehoben oder gelockert, etwa ein nächtliches Ausgehverbot oder Reisesperren zwischen den Provinzen, wie Präsident Cyril Ramaphosa in einer Fernsehansprache sagte.

    Bestehen bleibt aber die Pflicht zum Maskentragen in der Öffentlichkeit. Auch dürfen sich nur maximal 50 Menschen versammeln. Mit 583'653 bestätigten Infektionen ist Südafrika nach den Worten des Präsidenten das am stärksten betroffene Land ganz Afrikas. Mittlerweile haben man aber den Höhepunkt der Pandemie überschritten, sagte Ramaphosa.

  • 20:24

    Die USA melden 57'000 Neuinfektionen innert 24 Stunden

    Die Zahl der Neuinfektionen in den USA verharrt auf hohem Niveau. Nach Angaben der Seuchenschutz-Behörde CDC wurden zuletzt binnen 24 Stunden knapp 57'000 Menschen positiv
    auf Covid-19 getestet.

    Am Freitag hatte es rund 52'800 bestätigte Neuinfektionen gegeben, am Donnerstag rund 56'000. Insgesamt steigt die Zahl damit auf knapp 5.3 Millionen. Bislang sind in den USA rund 166'320 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

  • 19:08

    Ex-«Mister Corona»: «Kein Anlass wird mehr so sein wie vorher»

    «Auch wenn es ab Oktober wieder Grossanlässe mit über 1000 Teilnehmern gibt, kann sich keiner in Menschenmassen stürzen», sagt Daniel Koch, ehemaliger Delegierter für Covid-19 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF.

    Der heutige Berater von Sportclubs glaubt, dass Stadionbesuche mit Schutzkonzepten geordnet ablaufen werden. So könnte der Fussball- oder Eishockeymatch laut Koch künftig aussehen:

    • Belegungsdichte: Ins Stadion würden wohl maximal halb so viele Zuschauer wie üblich gelassen. Jeder zweite Sitzplatz soll besetzt sein.
    • Einlass: Fiebermessen beim Eingang sei vorgesehen. Abstände könnten durch Einmarschieren ins Stadion in Einerkolonnen eingehalten werden.
    • Maskenpflicht: Laut Koch braucht es mindestens dieselben Regeln wie im öffentlichen Verkehr. Er rechnet mit einer Maskenpflicht im gesamten Stadion.
    • Contact Tracing: Zentral ist die Rückverfolgbarkeit von Ansteckungen. Durch personalisiertes Ticketing mit fix zugeteilten Sitzplätzen kann festgestellt werden, wer mit wem Kontakt hatte.
    • Verbote: Ein Alkoholverbot oder das Ausschliessen von Risikogruppen aus den Stadien hält Koch nicht für zielführend. Solche Aspekte sollten in der Eigenverantwortung der Menschen bleiben.

    Der ehemalige «Mister Corona» betont, dass viele Menschen ein falsches Bild von Grossveranstaltungen in ihren Köpfen hätten. «Kein Anlass wird mehr so sein wie vorher. Erst durch strenge Schutzkonzepte wird das Ansteckungsrisiko überschaubarer.»

    Audio
    Daniel Koch: Vom Warner zum Lockerungs-Turbo?
    29:04 min, aus Samstagsrundschau vom 15.08.2020.
    abspielen. Laufzeit 29:04 Minuten.
  • 17:51

    Kanton Solothurn dehnt Maskenpflicht an Schulen aus

    Der Kanton Solothurn dehnt die Maskenpflicht an den Kantons- und Berufsschulen ab kommenden Montag aus. Er begründete die Massnahme am Samstag mit den steigenden Fallzahlen. Auslöser sind drei Covid-19-Fälle in Olten.

    An der Kantonsschule Olten wurde in dieser Woche eine Lehrperson positiv auf Covid-19 getestet, wie die Solothurner Staatskanzlei mitteilte. Später sei auch ein Jugendlicher positiv getestet worden, deshalb befänden sich derzeit drei Klassen in Quarantäne, insgesamt 57 Personen. Ein positiver Fall sei auch am BBZ Olten aufgetreten, zwei Personen seien in Quarantäne.

    Allein in der letzten Woche sind gemäss den Angaben 53 neue Fälle im Kanton Solothurn registriert worden, deutlich mehr als jeweils in den Vorwochen.

  • 16:53

    Österreichs Bundeskanzler will schärfere Grenzkontrollen

    Nach dem Anstieg der Coronazahlen in Österreich will Bundeskanzler Sebastian Kurz Ferienrückkehrer an den Grenzen stärker kontrollieren. Bei einem kürzlichen Aufenthalt in einem von rund 30 Risikogebieten müssen Rückkehrer einen negativen Corona-Test mit sich führen, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder sie müssen in eine zehntägige Quarantäne.

    «Hier muss strenger kontrolliert werden», sagte Kurz der Zeitung «Österreich». Kurz schloss auch Tests direkt an der Grenze nicht aus. Das liege in der Verantwortung der Gesundheitsbehörden.

    Passagiere mit Schutzmaske checken am Flughafen Wien ein.
    Legende: Kurz schliesst Tests direkt an der Landesgrenze nicht aus. Reuters
  • 16:11

    Veloboom bringt SBB an Kapazitätsgrenzen

    Da viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Sommerferien coronabedingt im Inland verbringen, ist das Velo so beliebt wie selten. Das spüren auch die SBB. An Spitzentagen transportiert das Bahnunternehmen derzeit bis zu 15'000 Velos.

    Der Velo-Verlad der SBB stösst an Kapazitätsgrenzen. Laut Mediensprecherin könne es derzeit vorkommen, dass nicht alle Velos in den Zügen Platz finden – vor allem beim Selbstverlad. Mehr dazu im Beitrag der Tagesschau.

    Video
    Velo-Verlad der SBB läuft am Limit
    Aus Tagesschau vom 15.08.2020.
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  • 15:19

    «Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich»

    Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Reisewarnung für Spanien. «Ich weiss, was diese Entscheidung für viele Urlauber, für Reisebüros oder auch für Spanien bedeutet. Aber leider steigen die Infektionszahlen dort stark, zu stark», sagt Spahn der Zeitung «Bild am Sonntag» laut Vorabbericht.

    Partyurlaub sei in dieser Pandemie unverantwortlich, sagte der CDU-Politiker. Wer aus dem Spanienurlaub komme, müsse in Quarantäne, solange er kein negatives Testergebnis habe.

    Jens Spahn
    Legende: Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn appelliert an die Vernunft der Touristen Wer trotz der Warnung nach Spanien fahre, solle sich und andere schützen. Keystone
  • 13:43

    Dänemark führt Maskenpflicht im ÖV ein

    In Dänemark gilt ab dem 22. August eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das teilt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit. Mit dieser Massnahme reagiert sie auf eine Zunahme von positiven Corona-Tests im Land.

  • 12:20

    Erneut mehr als 200 bestätigte Neuninfektionen

    Für die Schweiz und Liechtenstein meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) heute 253 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Am Freitag wurden 268 neue bestätigte Fälle gemeldet, am Donnerstag 234 und am Mittwoch 193. Insgesamt gab es bisher 37'924 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Bisher sind 1715 Menschen verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

    Insgesamt mussten seit Beginn der Pandemie 4424 Personen hospitalisiert werden, im Vergleich zum Vortag sind das 9 mehr. In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung waren 1568 infizierte Personen. In Quarantäne waren 4632 Personen, die mit Infizierten in Kontakt waren. Die Zahlen stammen aus 25 Kantonen und aus Liechtenstein. 16'131 Menschen waren nach der Rückkehr aus einem Risikoland in Quarantäne.

  • 11:32

    Jeder dritte Covid-Code wird nicht eingegeben

    Seit dem 1. Juli haben 588 positiv getestete Personen den Covidcode in der heruntergeladenen Swisscovid-App auf ihrem Mobiltelefon eingegeben. Ausgestellt wurden bis am 12. August jedoch 882 Codes. Damit wurde jeder dritte Code nicht benutzt.

    Das Bundesamt für Gesundheit bestätigte einen Artikel in der «Neuen Zürcher Zeitung». Auf Anfrage gab es verschiedene Gründe an für die Diskrepanz zwischen der Anzahl ausgestellter Codes und den Eingaben in der App.

    So könnten sich Patienten entscheiden, den Code nicht zu nutzen. Denn die Eingabe ist freiwillig. Patienten könnten auch die Eingabefrist von 24 Stunden verpasst haben und einen neuen Code anfordern, sie könnten den Code vergessen, den falschen notiert oder die Notiz verloren haben. Möglich sei auch, dass Mitarbeitende der kantonale Contact-Tracing-Organisationen Codes für Schulungszwecke generiert haben könnten.

    Swisscovid-App auf dem Handy
    Legende: Mit dem Covid-Code werden alle anderen App-Nutzer alarmiert, die sich in den vergangenen Tagen während mehr als 15 Minuten in der Nähe von Infizierten aufgehalten hatten. Keystone
  • 11:12

    Ufo-Gewerkschaft für Corona-Sparpaket

    Bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa ist eine Mehrheit des Kabinenpersonals für ein Corona-Sparpaket. In einer Urabstimmung sprachen sich 88 Prozent für den Krisen-Gesamtarbeitsvertrag aus, wie die Gewerkschaft Ufo mitteilt.

    Die Sparmassnahmen sehen unter anderem Nullrunden und zusätzliche Teilzeitarbeit vor. Zudem werden die Beiträge an die Altersvorsorge reduziert. Dafür gibt es einen Beschäftigungsschutz. Wichtige Details zur Ausgestaltung sind laut Ufo jedoch noch offen.

    Noch nicht geeinigt hat sich Lufthansa mit den Piloten. Beim Bodenpersonal wurden die Verhandlungen abgebrochen.

    Abfertigung vor Ablfug
    Legende: Die Lufthansa hat mit einer ersten Mitarbeitergruppe konkrete Spar-Vereinbarungen erreicht: Die Flugbegleiterinnen und -begleiter stimmten dem Krisen-Tarifvertrag zu. Keystone
  • 10:38

    Russland startet mit Impfstoff-Produktion

    Russland hat mit der Produktion seines neuen Impfstoffs gegen das Coronavirus begonnen, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Gesundheitsministerium meldet. Nach früheren offiziellen Angaben soll der Impfstoff als weltweit erster überhaupt bis zum Monatsende auf dem Markt gebracht werden.

    Bisher wurde der russische Impfstoff nur an wenigen Menschen getestet. Expertinnen und Experten äussern angesichts des schnellen Tempos Zweifel, ob der Impfstoff ausreichend getestet wurde.

    Audio
    Aus dem Archiv: Russland lässt als erstes Land Impfstoff zu
    03:30 min, aus Info 3 vom 11.08.2020.
    abspielen. Laufzeit 03:30 Minuten.
  • 9:46

    Taskforce-Mitglied Tanner warnt vor Impfzwang

    Die Schweiz solle im Kampf gegen das Coronavirus einen Streit um die Impfpflicht vermeiden. Dies wäre die falsche Diskussion, sagt der Basler Epidemiologe Marcel Tanner. Er ist Mitglied der Covid-19-Taskforce des Bundes.

    Es werde Leute geben, die sich nicht impfen lassen wollten – aus Gründen, vor denen man Respekt haben müsse, sagte Tanner den Tamedia-Zeitungen. Aber wenn sich 80 Prozent der Menschen impfen liessen, kriege man eine Herdenimmunität hin – auch ohne Streit auf einem Nebenschauplatz wie dem Impfzwang.

    Tanner warnt aber auch vor zu grossen Erwartungen in einen Impfstoff: Impfstoffe der ersten Generation seien meistens noch nicht ideal und schützten deshalb nur teilweise.

  • 9:18

    Ausnahmeregelung für Eufor-Soldaten

    Wer aus Bosnien-Herzegowina in die Schweiz reist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Dies gilt jedoch nicht für Schweizer Soldatinnen und Soldaten, die von ihrer Eufor-Mission aus Bosnien-Herzegowina zurückkehren. Das schreibt die Armee auf ihrer Webseite.

    Der Oberfeldarzt habe in Absprache mit dem Bundesamt für Gesundheit die Ausnahmeregelung erweitert. Diese galt bereits für Swisscoy-Angehörige in Kosovo. Nur so könne der Auftrag vor Ort ohne Einschränkungen erfüllt werden.

    Vor ihrer Rückkehr gilt für die Armee-Angehörigen ein Kontaktverbot zur lokalen Bevölkerung von fünf Tagen. Nach der Einreise wird ein Covid-19-Test durchgeführt.

    Zwei Schweizer
    Legende: Das kleine Schweizer Eufor-Kontingent in Bosnien besteht aus 20 Personen. VBS
  • 4:33

    Wien: Reisewarnung für Kroatien

    Österreich warnt vor Reisen nach Kroatien. Die Warnung gelte ab dem Montag, erklärt das Aussenministerium in Wien. Österreich hatte zuvor unter Rückkehrern aus Kroatien binnen 24 Stunden 57 Menschen mit Coronavirus-Infektionen verzeichnet.

    Sozial- und Gesundheitsminister zur Reisewarnung

  • 4:27

    Oscar-Preisträger beklagt Spaltung der USA

    Oscarpreisträger Matthew McConaughey hat in einem Videointerview mit dem US-Virologen Anthony Fauci beklagt, dass die Corona-Krise in den USA zu sehr politisch instrumentalisiert werde. «Wie viele andere auch, bin ich desillusioniert, ehrlich gesagt sogar voller Wut darüber, wie Covid politisiert wurde», sagte McConaughey. Auf der Suche nach Orientierung würden sich zu viele Menschen an die Meinungen des rechten und linken Randes klammern, ergänzte er.

    Fauci, der auch als Berater des Weissen Hauses arbeitet, warnte in dem Gespräch davor, auf Herdenimmunität zu setzen. Besonders in den USA mit einem erhöhten Anteil an Übergewichtigen und damit verbundenen Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck würde dies die Risiken einer Covid-Erkrankung deutlich verschärfen. «Wenn alle das Virus bekämen, würden sehr viele Menschen sterben», sagte er.

    Das Gespräch zwischen McConaughey und Dr. Fauci (engl.)

  • 3:30

    Argentinien verlängert Anti-Corona-Massnahmen

    Argentinien verlängert seine Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 30. August. Das Virus breite sich inzwischen nicht mehr hauptsächlich im Grossraum der Hauptstadt Buenos Aires aus, sondern im ganzen Land, erklärte Präsident Alberto Fernández in einer Ansprache an die Nation. In Gegenden mit starker Zunahme der Fälle würden die Massnahmen wieder verschärft.

    Das Land hatte am 20. März strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt, den Wirtschaftsbetrieb weitgehend heruntergefahren und die Grenzen geschlossen. Im Vergleich zu den Nachbarländern war es so gelungen, die Verbreitung des Virus deutlich zu bremsen. Im Juli wurden die Einschränkungen etwas gelockert. Derzeit ist das südamerikanische Land eines der Länder mit den meisten täglichen Neuinfektionen pro Einwohner.

    Insgesamt wurden dort bislang mehr als 276'000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und 5428 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 registriert.

    Mitteilung der Regierung in Buenos Aires

  • 3:25

    Konzerne stellen Spanien-Reisen ein

    Nach der deutschen Reisewarnung für das spanische Festland und die Balearen haben die deutschen Touristikunternehmen TUI und DER Touristik vorerst alle Reisen in die betroffenen Gebiete abgesagt. Alle bereits vor Ort befindlichen Reisenden müssten zudem umgehend zurückkehren.

    Da das deutsche Auswärtige Amt wegen steigender Coronavirus-Infektionszahlen vor nicht notwendigen touristischen Reisen in diese Regionen warne, müsse das Unternehmen «schweren Herzens» alle Pauschalreisen ab sofort bis einschliesslich 24. August absagen und stornieren, erklärte TUI. Kunden, die bereits vor Ort seien, würden gebeten, binnen der nächsten sieben Tage zurückzureisen. Aufgrund des veränderten Reise- und Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes sei eine Weiterführung der Ferien in der betroffenen Urlaubsregion nicht möglich.

    Auch der Reiseanbieter DER Touristik sagte seine Spanien-Reisen bis zum 21. August ab, erklärte eine Unternehmenssprecherin. Eine Ausnahme gelte für Reisen auf die Kanarischen Inseln.

    Nach der Einstufung als Coronavirus-Risikogebiet hatte das Auswärtige Amt am Freitag eine offizielle Reisewarnung für das spanische Festland und die Balearen-Inseln, wie Mallorca und Ibiza, herausgegeben. Für Reiserückkehrer bedeutet diese Regelung, dass sie sich nach der Wiedereinreise nach Deutschland für eine gewisse Zeit in Quarantäne begeben müssen, bis ein negativer Coronavirus-Test vorliegt.

    Berlin: Auswärtiges Amt informiert

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 14.8.20, 19:30 Uhr

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277 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Pünter  (puenti)
    Man fragt sich langsam nach den Hintergründen des Rituals der entgegen der Bedenken der Task-Force fortwährend vom BR forcierten Lockerungen, wie die Aufhebung der 1000-Personengrenze und gleichzeitig von gebetsmühlenhaft vorgetragenen "strengen Massnahmen", wie das bis jetzt beschränkt nützliche Contact-Tracing, einer undurchsetzbaren Maskenpflicht in Stadions oder der Einlass in Einerkolonne (!!). Koch stellte heute auf SRF den unsinnigen Vergleich mit dem Einchecken am Flughafen her.
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  • Kommentar von werner freyler  (Werner Stadler)
    Bis dahin wird es sowieso keine spiele geben ,man muss gar nicht planen weil die zweite welle grösser sein wird als die erste!
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  • Kommentar von Kurdo Rotziger  (Rotziger)
    Könnte man irgendwann mal der Frage nachgehen was mit der Gefährlichkeit des Virus passiert ist? Seit Juni 7000 bestätigte Fälle (ohne Dunkelziffer) bei 40 Todesfällen.

    Bessere Behandlung? Kleinere Dunkelziffer? Mutation des Virus? Andere Zählweise der Toten? Etc...
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