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Schweiz sichert sich frühzeitig die Impfstoff-Versorgung
Aus Tagesschau vom 05.08.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Facebook entfernt Trump-Video

  • Schwangere gehören neu zu den besonders gefährdeten Personen.
  • Die Schweiz setzt Spanien auf die Liste jener Länder, aus denen Reiserückkehrer für zehn Tage in Quarantäne müssen. Ausgenommen sind die Balearen und die Kanaren.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 35'927 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 181 neu gemeldete Fälle. 1706 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (Stand: Mittwoch).
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Mittwoch, 5. August, waren 1.21 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:04

    Smartphones und Internet: Notwendig für Gesundheitsinfos

    Für Milliarden Menschen weltweit sind Smartphones unerschwinglich. Fast 2,5 Milliarden Menschen lebten in Ländern, in denen ein Handy mindestens ein Viertel eines Monats- oder teils sogar Jahreseinkommens koste, berichtet die «Allianz für bezahlbares Internet». Auch Datenpakete könnten sich viele Menschen nicht leisten.

    «Wenn wir sicherstellen wollen, dass die Menschen die Vorteile des Internets nutzen können, müssen wir Geräte erschwinglicher machen.» In der Coronavirus-Pandemie habe sich gezeigt, dass Menschen wichtige Gesundheitsinformationen verpassten, weil sie keinen Zugang zum Internet hatten. Ein Smartphone sei kein Luxus, sondern ein lebenswichtiges Versorgungsinstrument. Die Allianz ruft Regierungen auf, die Produktion billiger Geräte zu fördern, die Steuern darauf zu senken und Menschen die Option von Ratenzahlungen zu geben.

    Die Allianz ist eine Initiative der Web-Stiftung von Tim Berners-Lee, der vor 30 Jahren als Physiker bei der europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf die technischen Grundlagen für das World Wide Web gelegt hat.

    A4AI stellt Smartphone-Studie vor

  • 4:42

    Facebook entfernt Trump-Video zum Coronavirus

    Das weltgrösste Internet-Netzwerk Facebook hat einen Beitrag des US-Präsidenten Donald Trump wegen eines Verstosses gegen die Regeln zur Fehlinformationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gelöscht.

    Der Beitrag enthielt einen Videoclip aus einem Interview in dem Trump behauptete, Kinder seien «fast immun» gegen Covid-19. «Dieses Video enthält die falsche Behauptung, dass eine Gruppe von Menschen gegen das Virus immun sei, was einen Verstoss gegen unsere Richtlinien in Bezug auf gefährliche Fehlinformationen darstellt», sagte ein Sprecher des Unternehmens. Wenig später wurde der Clip auch vom Kurznachrichtendienst Twitter blockiert.

    Es sei das erste Mal, dass Facebook einen Beitrag des US-Präsidenten wegen Coronavirus-Fehlinformationen entfernt habe, ergänzte der Unternehmenssprecher. Das Weisse Haus und Trumps Wahlkampfteam reagierten nicht sofort auf eine Bitte zur Stellungnahme.

    Breaking-News bei CNN

  • 2:12

    USA: Noch keine Einigung über Hilfspaket

    Im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in den USA zeichnet sich noch keine Einigung ab. «Ich denke, beide Seiten wollen zu einem Ergebnis kommen. Das sind die guten Nachrichten. Die schlechten Nachrichten sind, dass wir weit voneinander entfernt sind», sagte der republikanische Führer des US-Senats, Mitch McConnell, dem Sender «Fox News».

    Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte Reportern nach den fast zweistündigen Gesprächen, dass die Demokraten entschlossen seien, eine Einigung über ein Gesetzespaket zu erzielen. Allerdings nur, wenn es den Bedürfnissen der Amerikaner entspreche, die von den monatelangen Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen seien.

    Beide Seiten lägen in den Verhandlungen noch «Billionen voneinander entfernt», hiess es aus dem Weissen Haus.. Die Verhandlungsführer stehen unter Druck, bis Freitag eine Einigung zu erzielen. «Wenn es bis Freitag keinen Deal gibt, wird es keinen Deal geben», sagte der republikanische Senator Roy Blunt gegenüber Reportern. Pelosi will diesen Zeitrahmen nicht akzeptieren. «Ich bin optimistisch, dass am Ende des Tunnels ein Licht ist, aber wie lange dieser Tunnel noch ist, bleibt abzuwarten», sagte Pelosi.

    Pelosi zu Hilfspaketen (engl.)

  • 0:33

    D: Warnung vor Reisen in die Region Antwerpen

    Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Fällen warnt das deutsche Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Region Antwerpen. «Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt», teilte das Amt am Mittwoch auf seiner Internetseite mit.

    Zuvor hatte die Provinzregierung von Antwerpen bereits selbst von Reisen in die Region abgeraten. Dort übersteigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen derzeit die Marke von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Solche Regionen hat das deutsche Robert Koch-Institut zu Risikogebieten erklärt. In der Provinz, die nicht direkt an Deutschland angrenzt, gibt es in Belgien die meisten bestätigten Corona-Fälle.

    Deutsche Reisewarnung für Belgien

  • 0:21

    Trotz Pandemie: Filmfestival Locarno eröffnet

    In Locarno ist am Mittwochabend das 73. Filmfestival eröffnet worden, aber ganz anders als gewohnt. Anstatt eines feierlichen Auftakts auf der Piazza Grande wurden die Reden über den Videodienst Youtube übertragen. «Es ist ein seltsames Bild: Die Piazza Grande ist leer, ohne Stuhlreihen, ohne Projektor, ohne Grossleinwand», sagte Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) bei der Eröffnung. Er lobte die Organisatoren für die Hybridausgabe, bei der aufgrund der Coronavirus-Pandemie heuer Filme sowohl im Internet als auch in drei Kinos in Locarno und Muralto gezeigt werden.

    «Sie suchten nach anderen Wegen - und fanden sie - um das Filmfestival trotz Covid-19 möglich zu machen. Ich freue mich darüber und möchte Ihnen dazu gratulieren», sagte Stöckli zu Festivalpräsident Marco Solari und zur künstlerischen Leiterin Lili Hinstin. Die Französin erklärte, dass es das Wesensmerkmal der Menschen sei, sich anzupassen. «Das haben wir alle getan, Sie ebenso wie wir.» Und deshalb hätten die Organisatoren diese Festivalausgabe mit «Zukunft des Films» («Locarno 2020 - For the Future of Films») betitelt.

    Der Coronakrise zum Trotz gibt es in Locarno während elf Tagen 121 Filme zu sehen. Eröffnet wurde das Festival mit «First Cow», dem neusten Werk der US-amerikanischen Regisseurin und Drehbuchautorin Kelly Reichhardt.

    Festival: Streams abrufbar

  • 22:03

    US-Seuchenexperte geht nicht von weiterem Lockdown aus

    Der Seuchenexperte der US-Regierung, Anthony Fauci, geht nicht davon aus, dass in den USA ein neuer Lockdown im Zuge der Pandemiebekämpfung nötig sein wird. «Wir können das viel besser, ohne alles herunterzufahren», sagt er bei einer Veranstaltung an der Universität Harvard. Amerikaner sollten Gesichtsmasken tragen, Abstand halten, Bars schliessen, ihre Hände waschen und Aktivitäten im Freien bevorzugen, um das Virus zu stoppen.

    Fauci geht zudem von der Zulassung eines sicheren und effektiven Corona-Impfstoffes gegen Ende des laufenden Jahres aus. Das kündigte er in Washington an. Er hoffe, die Pandemie werde Ende 2021 unter Kontrolle sein.

    Mann.
    Legende: Keystone
  • 20:47

    Einheitlicher Fragebogen soll präzisere Daten liefern

    Wo sich die Menschen hierzulande mit dem Coronavirus anstecken, diese Frage ist immer noch nicht klar beanwortet. Zuerst lieferte das BAG falsche Zahlen, aber auch die korrigierten Daten hinterlassen viel Ratlosigkeit: Fast die Hälfte der Ansteckungsorte bleibt im Dunkeln.

    Präzisere und zentral gesammelte Daten soll künftig ein einheitlicher Fragebogen liefern. Zum Einsatz gebracht von den Kantonen beim Contact-Tracing.

    Video
    Fragebogen zu Ansteckungen
    Aus Tagesschau vom 05.08.2020.
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  • 19:43

    New York will Quarantäne stärker durchsetzen

    New York will künftig stärker auf das Einhalten von Quarantäne-Regeln für Reisende und Rückkehrer aus Corona-Gebieten des Landes achten. Von Donnerstag an sollen an Brücken, Tunneln und im Bahnhof Penn Station Mitarbeiter auf die 14-tägige Pflicht-Quarantäne pochen, die derzeit Einreisende aus 35 US-Bundesstaaten gilt. Diese müssen dazu in einem Formular ihr Hotel oder ihre Adresse angeben.

    An den drei Flughäfen der Stadt werden schon seit längerem nach der Landung alle Reisenden aus diesen Gebieten zum Ausfüllen des Dokuments verpflichtet. Bei Nichtabgabe drohen laut Vorschriften des Bundesstaats New York eine Vorladung und 2'000 Dollar Strafe, beim Brechen der Quarantäne sind sogar 10'000 Dollar oder 15 Tage Haft möglich. Zahlen dazu, wie häufig diese Strafen verhängt wurden, gibt es nicht.

    New York.
    Legende: Keystone
  • 18:20

    Biden bleibt dem Parteitag der Demokraten fern

    Der designierte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden wird wegen der Corona-Pandemie nicht zum Parteitag der Demokraten nach Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin reisen. Biden werde seine Rede zur Nominierung im US-Bundesstaat Delaware halten, wo er zuhause ist, erklärte die Demokratische Partei. Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

  • 17:44

    Zentralschweizer Kantone koordinieren Massnahmen

    Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren wollen mögliche Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verstärkt koordinieren, wie sie in einer Medienmitteilung bekannt gaben.

    Auch in der Zentralschweiz sei die Zahlen der Corona-Infektionen in den letzten Wochen wieder angestiegen. Da sich der Anstieg aber stabil zeige, seien weitere Einschränkungen für die Bevölkerung momentan nicht angebracht. «Gerade beim Maskentragen glauben wir an die Eigenverantwortung: Wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, sollte eine Maske getragen werden – eine Pflicht ist nicht angebracht», führt der Zuger Gesundheitsdirektor und Präsident der Zentralschweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz Martin Pfister aus.

  • 17:16

    Unterschiedliche Handhabung der Maskenfrage an höheren Schulen

    Der Kanton Aargau erlässt eine situative Maskenpflicht an Berufsschulen und Gymnasien (Kantonsschulen), wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen, schreibt der Kanton.

    Einen Schritt weiter geht der Kanton Schaffhausen: Er erlässt auf den Schulstart eine generelle Maskenpflicht, Link öffnet in einem neuen Fenster für Schülerinnen und Schüler sowie für das Lehrpersonal an Gymnasien und Berufsschulen.

    An den Baselbieter Gymnasien und Berufsschulen gilt nach den Sommerferien nur im Ausnahmefall eine Maskenpflicht. Dann nämlich, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht via Anpassung des Mobiliars gewährleistet werden kann, wenn es also keinen Platz für Einzeltische oder Trennwände hat.

  • 16:42

    Ferienflieger von neuer Regelung kaum betroffen

    Für die Ferienflieger der Schweiz hat die Einstufung von Festland-Spanien als Corona-Risikogebiet kaum Konsequenzen. Sie fliegen meist lediglich auf die Balearen und die Kanaren, welche nicht unter das Verdikt fallen. Die Swiss-Tochter Edelweiss fliegt in Festland-Spanien derzeit lediglich die Ziele Jerez und Santiago de Compostela wöchentlich einmal an, wie ihr Sprecher Andreas Meier am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

    Der Flug ans Ende des Jakobswegs entfällt indessen ab Ende August. Und die Destination Sevilla kommt erst im September auf den Flugplan. Die anderen acht spanischen Destinationen von Edelweiss liegen alle auf den Kanaren und Balearen, welche das Verdikt des Bundesamts für Gesundheit nicht trifft.

    Die Airline Helvetic fliegt derzeit nur nach Palma de Mallorca auf den Balearen. Helvetic Airways beobachtet die Lage indessen ständig, wie das Unternehmen mitteilte.

  • 16:06

    Detailhandel trotz Coronakrise im Aufwind

    Der Schweizer Detailhandel hat das erste Halbjahr trotz der Coronakrise insgesamt mit einem klaren Plus abgeschlossen. Besonders die positive Entwicklung der Lebensmittel- und «Nearfood»-Märkte haben geholfen, wie es im GfK Markt Monitor Schweiz heisst.

    Insgesamt verzeichnete der Schweizer Detailhandel im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein klares Plus von 5.5 Prozent. Sogar einige Nonfood-Bereiche hätten so stark aufgeholt, dass sie das erste Semester positiv abschlossen. Unterm Strich war in diesem Segment aber durch die nachhaltige Beeinflussung des Coronavirus ein Minus von 5.2 Prozent zu verkraften. Im ersten Quartal lag das Minus durch die Schliessung der Geschäfte gar noch bei 8.6 Prozent.

    Der grosse Gewinner im Nonfood-Bereich ist die Heimelektronik. Geräte wie beispielsweise Notebooks, Spielkonsolen aber auch Gefrierschränke und Haarschneidemaschinen hätten sich besonderer Beliebtheit erfreut. Positiv aufgefallen seien aber auch Grillgeräte, Gartenbaumaterialien oder Swimmingpools.

    Geschäft.
    Legende: Keystone
  • 15:45

    Viele Corona-Patienten mit Atembeschwerden auch nach Spitalaustritt

    Viele Corona-Spitalpatienten haben auch nach der Rückkehr nach Hause Symptome wie Müdigkeit und Atembeschwerden, zeigt eine neu publizierte Studie des Freiburger Spitals (HFR). Mehr als 60 Prozent der hospitalisierten Patienten sind 30 Tage nach Beginn der Symptome wieder zu Hause. Zwei Drittel von ihnen weisen aber auch nach diesen 30 Tagen Symptome auf, besonders Müdigkeit und Atembeschwerden. «Diese Daten zeigen, dass eine langfristige Nachkontrolle der Patienten organisiert werden muss», erklärte Gaël Grandmaison, stellvertretender Oberarzt der Inneren Medizin.

    Ein typischer Coronavirus-Patient ist laut Studie männlich, etwa 70 Jahre alt und weist Vorerkrankungen auf – insbesondere Diabetes, Bluthochdruck oder Adipositas. «Das bedeutet jedoch nicht, dass sich eine junge Person nicht anstecken und eine schwere Infektion erleiden kann», betont Grandmaison.

    Treppen und Mann
    Legende: Zwei Drittel der hospitalisierten und wieder entlassenen Personen weisen auch nach 30 Tagen Symptome auf, besonders Müdigkeit und Atembeschwerden. imago images
  • 15:15

    Point de Presse ist beendet

    Wir beenden hiermit den Livestream zum Point de Presse. Wir danken für das Interesse. Wir tickern weiterhin über das Neuste zur Coronakrise.

  • 15:14

    Fehlt in der Sommerpause eine führende politische Hand?

    Zur Tatsache, dass ausgerechnet jetzt, wo Fehler im BAG auftauchen, kein Bundesrat anwesend ist, äussert sich das BAG wie folgt:

    «Ja, es hat jetzt Fragen gegeben in Bezug auf die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen. Aber das war auch vorher schon der Fall», sagt Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit.

    Er sehe keinen Grund, irgendwo einen Keil zwischen die Kantone, den Bund und das BAG zu treiben. «Es wird jetzt 26 Lösungen geben, aber es war klar, dass das passieren wird», sagt Mathys. Den Föderalismus auf Kosten eines einheitlicheren Krisenmanagements in Frage zu stellen, mache keinen Sinn.

    Video
    Mathys: «Vielleicht sind das die Limiten des Föderalismus.»
    Aus News-Clip vom 05.08.2020.
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  • 15:11

    Kanton Zürich beschafft sich direkt Passagierlisten – BAG bezweifelt Legalität

    Der Kanton Zürich beschaffe sich die Passagierliste direkt von den Airlines, es gehe dem Kanton zu lang über den Bund, sagt ein Journalist. «Der Kanton nutzt seine Zuständigkeit, die er aufgrund der Lokalität über den Flughafen hat», so Mathys. Sie hätten davon erfahren, es gäbe aber beim BAG Fragen in Bezug auf die Legalität, die noch geklärt werden müsste.

  • 15:10

    Bund könnte Studien zu Impftests mitfinanzieren

    «Kann und will das BAG Studien zu Impftests finanzieren?», fragt ein Journalist. Studien zu finanzieren, mache nicht überall Sinn, sagt Mathys. «Es besteht aber die Möglichkeit der Finanzhilfe», ergänzt Mike Schüpbach, stellvertretender Sektionsleiter Rechtsbereich 2 beim BAG. Allfällige Interessen müssten erst ein Gesuch beim BAG um finanzielle Unterstützung stellen, der Anwendungsbereich dieser Bestimmung sei jedoch relativ breit. «Die Forschenden, also die Universitäten, die eine solche Studie durchführen möchten, müssten ein solches Gesuch einreichen.»

  • 15:06

    Eine gerechte Verteilung der Impfstoffe sei wohl illusorisch

    Die WHO habe eine gerechte Verteilung der Impfstoffe gefordert, so ein Journalist. Er fragt Mathys, ob man einen zunehmenden Wettlauf mit den Verträgen spürt und ob man sonst zu spät sei. «Der Wettlauf ist mit Sicherheit da, weil nicht genügend Impfstoffe zur Verfügung stehen werden», so der Leiter Sektion Krisenbewältigung. Natürlich gehe es darum, in der Pole Position zu sein. «Dass die Verteilung danach nicht vollständig gerecht sein wird, davon könne man wohl leider ausgehen». Weiter betont Mathys, dass Bemühungen stattfinden sollten, dass auch Länder, die nicht über diese Möglichkeiten verfügen, Impfstoffe erhalten. Aber realistischerweise bezweifle er, dass dies dann tatsächlich absolut gerecht verteilt werde.

  • 15:03

    «Wir werden nie alle Infektionsorte kennen»

    «Wir werden nie 90 Prozent der Infektionsorte feststellen können», sagt Patrick Mathys. Denn viele Menschen wüssten nicht, wo sie sich infiziert hätten.

    Zudem würden viele nicht gleich bei den ersten Erkrankungssymptomen reagieren – und wenn sie dann doch zum Arzt gingen, wüssten sie oft nicht mehr genau, wen sie vor fünf Tagen alles getroffen hätten. «Das geht mir selber ja auch so. Hier dann wirklich einen Hinweis zu haben, wo die Infektion passiert ist, dürfte nur etwa in 50 bis 60 Prozent der Fälle möglich sein.»

    Es sei eine Illusion, mit grösseren Anstrengungen weiterzukommen und plötzlich alle Infektionsorte zu kennen, betont Mathys.

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 05.08.2020, 12:45 Uhr

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221 Kommentare

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  • Kommentar von Henri Jendly  (Henri Jendly)
    Dieser Thread ist komplett zur Plattform der Verschwörungstheoretiker, Paranoiker, Gesellschaftskritiker und Besserwisser verkommen. Wenn ihr alle so gescheit seid: warum habt ihr nicht die Verantwortung übernommen? Kritisieren ist einfach, Lösungen bieten ein etwas anspruchsvolleres Thema. Sehr bedenklich!
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    1. Antwort von Martin Müller  (Nonaeol)
      Die Regierung hat die Macht. Sie lässt sich leider sehr einseitig beraten und schaut auf die anderen Länder und schafft es dadurch nicht, eine eigenständige begründete Politik zu gestalten. Meine Hauptkritikpunkt an der Regierung sind nicht die Massnahmen, sondern dass sie die Entscheidungsgrundlagen für die Massnahmen nicht öffentlich gemacht hat. Eine solche Intransparenz passt nicht zur Demokratie.
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    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Martin Müller. Meine Güte! Sind die fast täglichen Pressekonferenzen des Bundes mit Verwaltung nicht genug? Was wollen sie noch?
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  • Kommentar von Martin Müller  (Nonaeol)
    Herr Singer, ich bitte Sie, auch kritisch gegenüber der Regierung zu sein und die Massnahmen logisch zu hinterfragen. Ich sage nicht, dass dies hier eine Verschwörung ist. Man könnte argumentieren, es ist ein Ergebnis veralteter Wissenschaft.
    Bitte schauen Sie auch in der Geschichte, was die Regierungen der Menschheit so alles angetan haben. Weshalb haben sie das den Menschen angetan? Weltkriege etc., aber auch die Schweizer Regierungen haben Schlimmes getan (Verdingkinder, Fichen etc.).
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    1. Antwort von Henri Jendly  (Henri Jendly)
      @Müller: diese Regierung wurde von Ihnen und uns allen gewählt. Sie wurde uns nicht aufgezwungen. Leben Sie damit, wechseln Sie das Land (nur wohin möchten Sie den gehen - nach Weissrussland???) oder gründen Sie auf einer einsamen Insel einen eigenen Staat!
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    2. Antwort von Martin Müller  (Nonaeol)
      Ja, die Panik und daraus abgeleitete Massnahmen sind leider weltweit verbreitet. Umso wichtiger wäre es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und die Massnahme ausführlich zu begründen. 1.5-5x höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Schwangeren reicht da einfach nicht. Konkrete Zahlen, darauf aufbauend Szenarien etc. sollten geliefert werden.
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  • Kommentar von Peter Singer  (P.S.)
    Leute wie Kapuana kann ich nur inständig bitten etwas kritischer zu sein und mal die Verschwörungstheorie logisch zu hinterfragen. Es gibt klare Beweise dafür, dass das Virus existiert und gefährlich ist. Es gibt kein rationales Motiv für den Bundesrat, so eine gigantische Verschwörung aufzugleisen. Und es wäre gar nicht möglich, Millionen Wissenschaftler, Ärzte und alle Regierungen der Welt zu bestechen, dass die den Mund halten. Und vor allem: weshalb sollte jemand das tun?
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    1. Antwort von Keala Kapuana  (Hawaiian)
      Ich habe nie gesagt das Virus gibt es nicht! Täglich sind wir von Viren und Bakterien umgeben! Corona ist real.
      Die Verhätnismässigkeit und die Diskussion mit Andersdenkenden Wissenschaftlern fehlt aber.
      Vielleicht sollten die „Antiverschwörungstheoretiker“ sich auch einmal hinterfragen, ob alles stimmt was die Massenmedien publizieren?
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    2. Antwort von Nico Stäger  (Nico Stäger)
      Und auch hier liegt die Wahrheit wohl in der Mitte.
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    3. Antwort von Henri Jendly  (Henri Jendly)
      @Kapuana: immerhin wissen wir heute: Sars-Cov2 kann einen tödlichen Verlauf nehmen, ist extrem ansteckend, wer betroffen ist/war und hospitalisiert werden musste könnte mit nachhaltigen Schäden an Organen belastet sein, ohne Lockdown und anderen Massnahmen wäre es noch wesentlich schlimmer ausgefallen, das Virus kann mutieren aber es gibt noch keinen Impfstoff, Personen, die hospitalisiert waren wünschen es keinem anderen und es war weder die WHO noch Bill Gates die das Virus erfunden haben!
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    4. Antwort von Martin Müller  (Nonaeol)
      @Jendly: Die Panik sollte sich mittlerweile etwas gelegt haben, denn man sieht heute, dass die Vorhersagen von Februar/März zur Häufigkeit von schweren Verläufen bei weitem nicht stimmten. Auch die Behandlung war damals sehr schlecht. Intubieren hat sich als sehr ungünstig herausgestellt. Ein bestimmter Hustensirup hat sich als sehr wirksam erwiesen.
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