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Immunität schwankt von Region zu Region
Aus Tagesschau vom 26.02.2021.
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Das Neuste zur Coronakrise Gross-Demo in Neuenburg gegen Corona-Massnahmen

  • In den Kantonen Tessin, Glarus, Schwyz, Uri sowie Ob- und Nidwalden müssen in den Skigebieten die Tische und Stühle auf den Restaurant-Terrassen weggeräumt werden. Das haben die Kantone mitgeteilt, nach weiteren Gesprächen mit dem Bundesrat.
  • Das BAG meldete am Freitag 1065 neue Fälle und 8 neue Todesfälle. Die 7-Tageswerte: Neuinfektionen 1009 (- 1 Prozent), Positivrate 5 Prozent (+/- 0).
  • Bis und mit Mittwoch wurden laut BAG-Angaben innert Wochenfrist 137'663 Impfdosen verabreicht. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 5 Prozent. Insgesamt wurden bislang 751'009 Impfungen durchgeführt. Rund 2.6 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten.
  • Der Bundesrat hat am Mittwoch seine Öffnungsschritte für die kommenden Wochen präsentiert. Hier finden Sie alle Massnahmen auf einen Blick.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 7:00 Uhr

  • 20:07

    Demo gegen Corona-Massnahmen

    Gegen 800 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter in Neuenburg gegen die Massnahmen zum Schutz vor Covid-19 protestiert. Bereits zwei Wochen zuvor hatten in der Stadt ähnlich viele Menschen auf der Strasse ihre Unzufriedenheit über die Massnahmen ausgedrückt.

    Die Demonstranten hatten eine polizeiliche Genehmigung erhalten, aber viele von ihnen trugen die vorgeschriebenen Masken nicht. Die Polizei gab keine Schätzung der Teilnehmerzahl ab. Die Demonstranten trugen Schilder mit Slogans wie «Nehmt eure Masken ab», «Freiheit» oder «Genug» aufgestellt.

    Es war nicht die erste Kundgebung gegen die Corona-Schutzmassnahmen in Neuenburg. Am 9. Januar gingen fast 500 Personen für die Unterstützung der Restaurant-Besitzer, die wegen des Virus hatten schliessen müssen, auf die Strasse.

  • 19:31

    Dänemark macht den Stress-Test

    Bei einer Generalprobe für die Hochphase der Corona-Impfkampagne haben in Dänemark mehr als 37'500 Menschen einen Stich erhalten. Damit wurden bisher mehr als 412'000 Dänen erstmals geimpft, rund 182'000 davon haben beide notwendigen Impfungen erhalten.

    Wie aus den Daten der EU-Gesundheitsbehörde ECDC hervorgeht, zählt Dänemark im europäischen Vergleich zu den Ländern in der EU, die bislang den grössten Bevölkerungsanteil gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpft haben. 7.1 Prozent der Bevölkerung haben laut Heunicke ihre erste Dosis verabreicht bekommen, 3.1 Prozent ihre zweite.

  • 19:00

    Demo in Bern

    In der Stadt Bern wurden am Samstagnachmittag 20 Personen kontrolliert und weggewiesen, das sagt der Mediensprecher der Kantonspolizei Christoph Gnägi gegenüber SRF. «Wir waren verstärkt präsent, da es Aufrufe für eine unbewilligte Demonstration gab.» Die Lage sei ruhig geblieben.

    In der ganzen Innenstadt waren Polizeiautos parkiert, beim Bundeshaus stand sogar ein Wasserwerfer. Was das nötig? «Das Dispositiv planen wir immer gestützt auf eine Lagebeurteilung», so Gnägi, «und bei ähnliche Demonstrationen in der Vergangenheit sind mehr Menschen aufgetaucht, als dies heute der Fall war.»

  • 17:12

    Brasilien im neuen Lockdown

    Die brasilianische Hauptstadt Brasilia befindet sich in einem 24-stündigen Lockdown wegen steigender Corona-Zahlen. Die Intensivstationen der drittgrössten Stadt des Landes seien so voll wie auf dem Höhepunkt der Pandemie im vergangenen Jahr, teilt das Gesundheitsamt mit. Die Abriegelung wurde vom Gouverneur angeordnet und steht im Gegensatz zur Überzeugung des rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro. Dieser spielt die Schwere der Pandemie unter und will die Nothilfe bei Lockdowns streichen.

    Insgesamt wollen zwölf Bundesstaaten ihre Massnahmen gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verschärfen. Das reicht von Einschränkungen bei nicht lebensnotwendigen Dienstleistungen über die Schliessung von Schulen bis hin zu einer nächtlichen Ausgangssperre, wie das brasilianische Nachrichtenportal «G1» am Freitagabend berichtete.

  • 16:33

    Sputnik V wirkt auch gegen die Varianten

    Der russische Impfstoff Sputnik V ist russischen Forschern zufolge auch gegen Varianten des Coronavirus wirksam. Eine erneute Impfung mit dem Vakzin wirke «sehr gut» gegen neue Virus-Varianten, darunter auch die besonders ansteckende britische und südafrikanische, teilt das Gamaleja Zentrum mit, das Sputnik V entwickelt hat. Das zeigten Tests für eine Studie, deren Details demnächst veröffentlicht werden sollen.

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    Sputnik V – das Serum aus Russland als Alternative
    Aus Tagesschau vom 02.02.2021.
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  • 15:50

    Italien verschärft Corona-Regeln

    Italien will ab Montag die Corona-Beschränkungen in einigen Teilen des Landes verschärfen. Für die süditalienischen Regionen Basilikata und Molise gelten dann ein Lockdown, in der wirtschaftsstarken Lombardei sowie den Marchen und dem Piemont die mittel-strengen Regeln der Orangen Zone. Dazu unterzeichnete Gesundheitsminister Roberto Speranza eine Verordnung, wie sein Ministerium am Samstag in Rom mitteilte.

    Dagegen könnte auf der Insel Sardinien etwas Normalität zurückkehren. Sie soll in die Weisse Zone fallen. Ursprünglich ist vorgesehen, dass dort alle Beschränkungen aus dem Corona-Dekret entfallen und stattdessen spezifische Regeln vereinbart werden. Dafür muss eine Region drei Wochen lang einen Inzidenzwert von unter 50 Fällen je 100 000 Einwohner erreichen.

  • 15:09

    Kooperation mit Israel

    Österreich und Dänemark wollen mit Israel eine enge Zusammenarbeit bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen sowie Medikamenten vereinbaren. Dazu werde er mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am 4. März Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu besuchen, teilte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am Samstag mit. «Unsere 1. Priorität ist es, die Produktion und Beschaffung von Impfstoffen für die Zukunft zu beschleunigen», so Kurz auf Twitter. Ziel müsse es sein, sich auch angesichts möglicher weiterer Mutationen auf die Phase nach dem Sommer vorzubereiten.

  • 14:27

    Trauerfeier für «Captain Tom»

    Die Briten haben sich in einer emotionalen Zeremonie von ihrem Pandemie-Helden Tom Moore («Captain Tom») verabschiedet. Die BBC übertrug das Ereignis aber live im Fernsehen. Tausende Menschen brachten zudem ihre Anteilnahme in einem Online-Kondolenzbuch zum Ausdruck.

    Der Anfang Februar im Alter von 100 Jahren nach einer Coronavirus-Infektion verstorbene Weltkriegsveteran hatte im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 37 Millionen Euro an Spenden für den in der Pandemie unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war dafür 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. Beinahe über Nacht avancierte er zum nationalen Helden. Queen Elizabeth II. schlug ihn im vergangenen Sommer zum Ritter.

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    Weltkriegsveteran Captain Tom Moore sorgt für Aufsehen
    Aus SRF News vom 26.04.2020.
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  • 13:46

    Deutschland will die strengen Regeln für Reisen aus Mutationsgebieten verlängern

    Die strengen Regeln für Reisen aus Gebieten mit einer starken Verbreitung hoch ansteckender Coronavirus-Varianten sollen verlängert werden. «Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden», heisst es in einem Pressetext der «Funke Mediengruppe».

    Aktuell gilt das Beförderungsverbot, das derzeit auch Einreisen aus Tschechien und weite Teile des österreichischen Bundeslandes Tirol umfasst, bis 3. März. Im Prinzip dürfen von dort nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Unter anderem für Berufspendler, die in systemrelevanten Branchen arbeiten, gibt es Ausnahmen.

    Menschen, die nach Deutschland einreisen, sollen ab Montag zudem eine Corona-SMS der Bundesregierung erhalten, wenn sich ihr Handy in das deutsche Mobilfunknetz einbucht. «Damit werden sie über die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen informiert sowie auf geltende Infektionsschutzmassnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 hingewiesen», heisst es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums vom Samstag.

    Polizeikontrolle an der Grenze zu Tschechien.
    Legende: Die strengen Einreiseregeln von Tirol und Tschechien sollen länger gelten. Keystone
  • 13:14

    Kommission verlangt Restaurant-Öffnungen am 22. März

    Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die im Zuge des Lockdowns wegen der Covid-19-Pandemie geschlossenen Restaurants am 22. März wieder öffnen. Bewerkstelligen möchte sie dies mit einer dringlichen Änderung des Covid-19-Gesetzes.

    Neben den Restaurants sollen auch Kultur-, Unterhaltungs-, Freizeit- und Sportstätten wieder öffnen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) nimmt damit mit 12 zu 11 Stimmen bei einer Enthaltung einen Antrag der nationalrätlichen Gesundheitskommission auf, wie die Parlamentsdienste am Samstag mitteilten.

    Für die Kommissionsmehrheit erlaubt die epidemiologische Lage den Schritt. Es sei nicht mehr gerechtfertigt, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben weiterhin auf Sparflamme zu halten.

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    Lockerungen der Corona-Massnahmen
    Aus Tagesschau vom 24.02.2021.
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  • 12:20

    Mehr als 20'000 Corona-Tote in Tschechien

    Seit Beginn der Pandemie starben 20194 Menschen, die zuvor positiv getestet worden waren. Das teilte das Gesundheitsministerium in Prag am Samstag mit. Innerhalb von 24 Stunden wurden 14 676 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten lag bei mehr als 1.2 Millionen.

    Um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, greift die Regierung nun zu drastischen Massnahmen. Die Bürger dürfen ihren jeweiligen Bezirk von Montag an nur noch in Ausnahmefällen verlassen. «Wenn wir das nicht tun, sieht die ganze Welt ein zweites Bergamo in Tschechien», warnte Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Sondersitzung des Kabinetts.

    Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Behörden, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden. Spaziergänge und Sport werden nur in der eigenen Gemeinde erlaubt sein. Kontrollieren sollen das nicht nur Polizisten, sondern auch bis zu 5000 Soldaten.

  • 10:55

    «Das ist eine massive Bedrohung für unsere Demokratie»

    Die SVP hat mit ihrem Vorwurf, die Schweiz sei eine Diktatur unter Führung von Bundesrat Alain Berset, eine Grenze überschritten. Das sagte Mattea Meyer, Co-Präsidentin der SP, in einem Interview mit den Zeitungen der Tamedia-Gruppe.

    Gegen eine echte Diktatur wäre gewaltsamer Widerstand erlaubt und nötig. Mit ihrem Vorwurf gebe die SVP den Corona-Gegnerinnen und -Gegnern einen Vorwand, Gewalt anzuwenden. «Das ist eine massive Bedrohung für unsere Demokratie», sagte Meyer.

    Kritik übte die SP-Co-Präsidentin auch an Kantonen, die während Wochen die Terrassen in den Skigebieten trotz Verbot offen gelassen haben. Es sei fahrlässig, wie sich gewählte Kantonsregierungen über Bundesrecht hinweggesetzt hätten. Wer Verbote ignoriere, torpediere Massnahmen zur Verbesserung der Corona-Lage.

  • 10:05

    Sieben Tage Lockdown für Auckland

    Nachdem in Neuseelands grösster Stadt Auckland ein Corona-Fall unbekannter Herkunft registriert wurde, wird die ganze Stadt ab Sonntag für sieben Tage abgeriegelt. Das sagte Premierministerin Jacinda Ardern an einer Pressekonferenz. Die Bewohnerinnen und Bewohner dürfen die Region in und um die Stadt Auckland nicht verlassen und werden angehalten, zu Hause zu arbeiten – zudem schliessen die Schulen. Auch im Rest Neuseelands gelten strengere Regeln, dort dürfen sich etwa nur noch höchstens 100 Personen treffen.

    Bereits Mitte Februar mussten die fast zwei Millionen Einwohner Aucklands für drei Tage in einen Lockdown. Dies, nachdem eine dreiköpfige Familie positiv auf die britische Corona-Variante getestet wurde.

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    Aus dem Archiv: Erfolgreiche Corona-Strategie Neuseelands
    Aus SRF News vom 25.01.2021.
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  • 9:26

    Nizza und Dunkerque im Wochenend-Teil-Lockdown

    Seit diesem Wochenende gilt in besonders heftig von der Corona-Epidemie betroffenen Regionen in Frankreich ein Teil-Lockdown. Dieser betrifft die südfranzösische Metropole Nizza samt Küstenregion und die nordfranzösische Stadt Dunkerque (Dünkirchen). Der Lockdown gilt nur am Wochenende – die Menschen dürfen dann nur noch mit triftigem Grund vor die Tür. Läden, ausgenommen Supermärkte oder Apotheken, haben geschlossen.

    Zu den triftigen Gründen zählen Sport oder spazieren gehen im Umkreis von fünf Kilometern zur eigenen Wohnung oder einkaufen. Wer seine Wohnung verlässt, muss ein entsprechendes Formular mit sich führen. In Nizza hat Bürgermeister Christian Estrosi auch Teile der berühmten Flaniermeile Promenade des Anglais und die Strände gesperrt. Ab 18 Uhr gilt dann in diesen Regionen wie auch im gesamten Rest des Landes eine Ausgangssperre.

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    Corona-Hotspots in Frankreich
    Aus Tagesschau vom 24.02.2021.
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  • 8:17

    Bidens Corona-Hilfspaket nimmt erste Hürde

    Das US-Repräsentantenhaus billigt das milliardenschwere Corona-Hilfspaket von Präsident Joe Biden mit einer knappen Mehrheit von 219 zu 212 Stimmen. Der Gesetzentwurf mit einem Volumen von 1.9 Billionen Dollar wird nun der zweiten Kongresskammer, dem Senat, vorgelegt. Dort erlitt ein Teil von Bidens Plan vorab einen Rückschlag: Die für die Verfahrensregeln in dieser Kammer zuständige Beamtin entschied, dass der landesweite Mindestlohn nicht im Rahmen des Konjunkturpakets auf 15 US-Dollar pro Stunde (derzeit 7.25 Dollar) erhöht werden kann.

    Der Umfang der Massnahmen entspräche fast zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung. Die Republikaner lehnen ein so umfangreiches Paket ab. Der Kongress hatte erst Ende Dezember ein Hilfspaket in Höhe von rund 900 Milliarden Dollar verabschiedet. Nach der Zuspitzung der Pandemie in den USA hatte der Kongress im vergangenen Frühjahr ausserdem schon Konjunkturpakete in Höhe von fast drei Billionen Dollar beschlossen. Der Schuldenberg der US-Regierung ist seither schnell angestiegen.

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    Aus dem Archiv: Biden will mit Hilfspaket US-Wirtschaft ankurbeln
    Aus Tagesschau vom 21.01.2021.
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  • 7:14

    Parmelin und Keller-Sutter weisen Diktatur-Vorwurf zurück

    Bundespräsident Guy Parmelin und Justizministerin Karin Keller-Sutter weisen den Vorwurf der SVP an den Bundesrat zurück, die Schweiz sei in der Corona-Pandemie zu einer Diktatur unter Führung von Gesundheitsminister Alain Berset geworden.

    In der Schweiz habe das Volk das letzte Wort, sagte Parmelin gegenüber den Zeitungen der CH-Media. Die Stärke der Schweiz liege in ihren Institutionen, äusserte sich ihrerseits Keller-Sutter im gleichen Doppel-Interview.

    Wenn man die Institutionen schlecht rede und destabilisiere, bedrohe man das System der Schweiz. Das sei gefährlich. Der Bundespräsident (SVP) und die Bundesrätin (FDP) verteidigten den vorsichtigen Kurs der Landesregierung in der Corona-Pandemie.

  • 5:37

    US-Experten für Zulassung von Johnson & Johnson-Impfstoff

    Ein Berater-Komitee der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich einstimmig für eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson & Johnson ausgesprochen. Eine endgültige Entscheidung über die Notfallzulassung obliegt nun der FDA, die aber meistens den Empfehlungen der Experten folgt.

    Es wäre – nach den Impfstoffen vom Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer und vom US-Pharma-Unternehmen Moderna – der dritte in den USA bedingt zugelassene Corona-Impfstoff – und der Erste, der nur einmal gespritzt werden muss.

    Vier Dosen des Impfstoff Johnson & Johnson mit einer Spritze und im Hintergrund das Logo von J&J
    Legende: Reuters
  • 4:36

    Kanton Bern setzt auf Selbsttests

    In Deutschland und Österreich sind Corona-Selbsttests bereits zugelassen, in der Schweiz fehlt dazu noch Genehmigung des Bundes. Beim BAG herrschen noch Bedenken zur Wirksamkeit der Tests.

    Das kommt bei gewissen Kantonen nicht gut an. Bern zum Beispiel plant deshalb bei den Selbsttests nun den Alleingang. Der Kanton hat 1'000 solcher Tests bestellt und möchte diese nun im Rahmen eines Pilotprojekts anwenden und auf ihre Wirksamkeit überprüfen – und geht damit auf Konfrontationskurs mit dem Bund.

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    Berns Alleingang bei den Selbsttests
    Aus 10 vor 10 vom 26.02.2021.
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  • 2:37

    UNO-Sicherheitsrat fordert globale Waffenruhe für Covid-19

    Der UNO-Sicherheitsrat fordert eine globale Waffenruhe, damit auch in Konfliktgebieten gegen Covid-19 geimpft werden kann.

    Die 15 Mitgliedsstaaten des Sicherheitsrats haben eine Resolution einstimmig verabschiedet, die von Grossbritannien eingebracht worden war. Diese will eine «dauerhafte, umfassende und anhaltende humanitäre Pause». Dies sei ein wichtiger Schritt, um 160 Millionen Menschen in Konfliktgebieten impfen zu können. Es sei aber klar, dass dafür noch weitere Verhandlungen nötig seien.

    Der UNO-Sicherheitsrat hatte bereits im vergangenen Juli erstmals dazu aufgerufen, dass die Waffen wegen der Pandemie weltweit ruhen sollen.

  • 23:30

    Tschechien schränkt Bewegungsfreiheit ein

    Ab Montag dürfen die Menschen in Tschechien den eigenen Wohnbezirk nicht mehr verlassen. Erlaubt bleiben einzig Fahrten zur Arbeit, zum Arzt oder zur Ärztin sowie zu den Behörden. Die Massnahme gilt vorerst für drei Wochen.

    Dies kündigte der tschechische Innenminister Jan Hamáček an - als Reaktion darauf, dass die Ansteckungen mit dem Coronavirus wieder zunehmen. Die Massnahme werde von der Polizei und auch vom Militär durchgesetzt.

    Tschechiens Regierungschef Andrej Babis sagte, dass die zusätzlichen Einschränkungen nötig seien, weil es sonst in Tschechien ein zweites Bergamo gebe.

Quellen für den Liveticker: SRF und Agenturen

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Tagesschau, 25.2.2021, 19.30 Uhr

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1170 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Stroo  (streatcom)
    Demo in Bern?
    Wo war der Wasserwerfer als im Sommer die Klimaaktivisten eine unbewilligte Demonstration durchführten?????
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    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Sie wissen doch, Herr Stroo, wer in Bern Stadtpräsident ist. Damit ist Ihre Frage beantwortet.
  • Kommentar von Matt Frei  (sense against mainstream)
    Ausgerechnet Mattea Meyer als Ex-JuSo fühlt sich berufen die SVP als Wählerstärkste Partei bzgl. Demokratie zu belehren. Lächerlich!
    Unsere stark direkt-demokratische Tradition verpflichtet gerade dazu den Souverän (das Schweizer Volk) zu den Corona Massnahmen von BR/BAG zu befragen oder dass Parlament mehr aktiv einzubeziehen. Mich wundert, dass es nur die SVP ist, die das Thema aufbringt - was machen die anderen Parteien?
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  • Kommentar von Roger Baur  (Robabi)
    Wenn Sputnik V ein so guter Impfstoff ist, wieso wird er in der Schweiz nicht zugelassen? Der scheint noch besser als unsere teuren Präparate zu sein. Für den Computer habe ich den russischen Kaspersky als Virenschutzprogramm und das ist sehr gut. Russische Produkte sind nicht zu unterschätzen.
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    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Zumindest bis zum 3.2. hat der Hersteller des Sputnik V kein Gesuch um Zulassung in der Schweiz gestellt (Quelle: SRF)