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Geltende Hygiene-Massnahmen bleiben wichtig
Aus Tagesschau vom 27.02.2021.
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Das Neuste zur Coronakrise Grosse Verluste für Schweizer Hotels – trotz offener Skipisten

  • Trotz offener Skipisten rechnen die Schweizer Hotels auch für die Wintersaison mit grossen Verlusten. Nach Angaben von HotellerieSuisse erwarten die Betriebe schweizweit im Durchschnitt Umsatzeinbussen von einer Million Franken.

  • In den Kantonen Tessin, Glarus, Schwyz, Uri sowie Ob- und Nidwalden müssen in den Skigebieten die Tische und Stühle auf den Restaurant-Terrassen weggeräumt werden. Das haben die Kantone mitgeteilt, nach weiteren Gesprächen mit dem Bundesrat.
  • Das BAG meldete am Freitag 1065 neue Fälle und 8 neue Todesfälle. Die 7-Tageswerte: Neuinfektionen 1009 (- 1 Prozent), Positivrate 5 Prozent (+/- 0).
  • Bis und mit Mittwoch wurden laut BAG-Angaben innert Wochenfrist 137'663 Impfdosen verabreicht. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 5 Prozent. Insgesamt wurden bislang 751'009 Impfungen durchgeführt. Rund 2.6 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten.
  • Der Bundesrat hat am Mittwoch seine Öffnungsschritte für die kommenden Wochen präsentiert. Hier finden Sie alle Massnahmen auf einen Blick.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 7:00 Uhr

  • 11:15

    Gesundheitsdirektor: Frankreich kann Lockdown noch verhindern

    Der Direktor der französischen Gesundheitsbehörde ist überzeugt, dass sich ein weiterer landesweiter Lockdown verhindern lässt, trotz der angespannten Corona-Situation. «Ein Lockdown kann immer noch vermieden werden, wenn sich alle mobilisieren, wenn sich alle anstrengen», sagte Jérôme Salomon der Sonntagszeitung «Journal du Dimanche». Frankreich befinde sich in der «kritischen Phase eines Wettlaufs». Bisher habe man Zeit gewinnen können - etwa durch die abendliche Ausgangssperre.

    Seit dem Wochenende gelten in Frankreich Teil-Lockdowns in der südfranzösischen Stadt Nizza sowie der dortigen Küstenregion und im nordfranzösischen Dunkerque (Dünkirchen). Frankreichs Premier Jean Castex hatte für 20 Départements im Land eine erhöhte Corona-Warnstufe ausgerufen und die örtlichen Behörden aufgefordert, verstärkte Corona-Massnahmen zu prüfen. Dazu zählt auch die Hauptstadt Paris. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner war in Frankreich zuletzt wieder auf über 200 angestiegen.

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    Neue Corona-Hotspots in Frankreich
    Aus Tagesschau vom 27.02.2021.
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  • 10:21

    Lieferung aus China schürt Hoffnung in Brasilien

    Während sich das Coronavirus weiter rasant in Brasilien verbreitet, schöpft das Land neue Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Impfungen. Gestern Samstag kam eine wichtige Lieferung mit Grundstoffen zur Herstellung von 12.2 Millionen Dosen des Astrazeneca-Vakzins in Rio de Janeiro an, wie brasilianische Medien berichteten.

    Die Hoffnung in den Arzneistoff-Import aus China ist gross: Denn das bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas setzt darauf, durch die eigene Herstellung von Impfstoffen unabhängiger zu werden von ausländischen Anbietern und deren Produktions- und Lieferengpässen. Die vorhandenen Möglichkeiten sollen endlich genutzt werden.

    Zwei Laboranten in Schutzanzügen bei der Arbeit.
    Legende: Mit der Forschungseinrichtung «Fundação Oswaldo Cruz» (im Bild) in Rio de Janeiro verfügt Brasilien über eine Impffabrik, die als die grösste Lateinamerikas gilt – doch bislang wurde dort mangels Arzneistoffen kaum Corona-Impfstoff produziert. Reuters
  • 9:02

    Grosse Verluste auch in der Wintersaison

    Nach Angaben von HotellerieSuisse erwarten die Betriebe schweizweit im Durchschnitt Umsatzeinbussen von einer Million Franken. Die Stadthotels gehen von November bis April sogar von einem Verlust von über 1.5 Millionen Franken pro Betrieb aus, teilt HotellerieSuisse mit. Allein im Februar werde die Auslastung der Hotels in den grossen Städten auf 15 Prozent sinken – nach 50 Prozent im Jahr 2019.

    In den Bergregionen sei der Rückgang Dank der Sportferien weniger dramatisch und die Auslastung dürfte dort in diesem Monat im Durchschnitt bei rund 50 Prozent liegen, 7 Prozentpunkte weniger als vor Corona. Dazu kämen jedoch noch die Umsatzrückgänge wegen der behördlichen Schliessung der Hotelrestaurants für externe Gäste.

    Ausserdem musste jedes dritte Hotel in der Schweiz im Februar komplett auf ausländische Gäste verzichten. 2019 hatten diese noch 40 Prozent der Logiernächte ausgemacht, in den grossen Städten sogar 70 Prozent.

    Leeres Hotelzimmer.
    Legende: HotellerieSuisse fordert nun raschen Zugang zu den à-fonds-perdu-Beiträgen des Bundes. Ausserdem müssten die Maximalbeiträge für die Härtefallhilfen erhöht werden. Keystone
  • 8:24

    Grossbritannien: Schnelltests für Studenten und Schülerinnen

    Die britischen Behörden wollen allen Haushalten mit Schülern oder Studentinnen pro Woche zwei Schnelltests pro Person anbieten. Gesundheitsminister Matt Hancock weist in einer Erklärung auf das vordringliche Ziel der Regierung hin, wieder die Klassenräume zu füllen. Ab Montag sollen Schnelltest-Kits an mehr als 500 Orten abgeholt werden können. Grossbritannien will die Schulen am 8. März wieder öffnen.

  • 7:15

    Mobile Impfteams im Kanton Bern

    Nicht alle älteren Personen, die geimpft werden möchten, sind fit genug, um selber in ein Impfzentrum zu gehen. Deshalb verlangt die Spitex, dass diese Menschen zu Hause geimpft werden sollen. Bern setzt nun als erster Kanton mobile Impfteams ein.

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    Mobile Impfteams im Einsatz
    Aus Tagesschau vom 27.02.2021.
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  • 1:53

    Impfstoff von Johnson & Johnson erhält Notfallzulassung in USA

    Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Das teilte die FDA am Samstag (Ortszeit) mit.

    Damit ist – nach den Impfstoffen des deutschen Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer sowie des US-Pharma-Unternehmens Moderna – nun ein dritter Corona-Impfstoff in den USA bedingt zugelassen. Zudem handelt es sich um das erste Präparat, das nur einmal gespritzt werden muss.

    Im Vordergrund Impfdosen von Johnson&Johnson und eine Impfspritze, im Hintergrund das Logo von Johnson&Johnson
    Legende: Reuters
  • 1:10

    Gewaltsame Anti-Lockdown-Demo in Dublin

    Hunderte Menschen haben in der irischen Hauptstadt Dublin teils gewaltsam gegen die Lockdown-Massnahmen in dem Land demonstriert. Zu Zusammenstössen mit der Polizei kam es nach Angaben des irischen Rundfunksenders RTÉ, als Demonstranten versuchten, zu einem zentral gelegenen Park durchzudringen. Mehrere Menschen wurden demnach festgenommen.

    Irlands Vizepremier Leo Varadkar zeigte sich bestürzt. «Gewalt gegen Polizisten oder sonst jemanden ist unentschuldbar», schrieb er auf Twitter.

    Die irische Regierung hatte kürzlich angekündigt, die höchste Lockdown-Stufe bis mindestens zum 5. April beizubehalten. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder geöffnet werden.

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    In Dublin eskaliert die Lage bei einer Anti-Lockdown-Demonstration
    Aus News-Clip vom 28.02.2021.
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  • 23:16

    «Normalität» in Australien – zu welchem Preis?

    Australien ging von Anfang an rigoros gegen die Coronavirus-Pandemie vor. Heute herrscht in Australien fast wieder «Normalität». In gewissen Regionen sind Geschäfte und Restaurants geöffnet, die Maskenpflicht ist aufgehoben. Hinter der wiedergewonnenen Freiheit steckt eine harte Strategie: Seit März 2020 hat Australien die Grenzen geschlossen. Und für das Contact-Tracing muss jeder seine Daten an die Behörden übermitteln.

  • 22:52

    Russischer Impfstoff für Tschechien

    Tschechien rechnet mit einer Lieferung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Er habe sich mit einer Anfrage an Russlands Präsident Wladimir Putin gewandt, sagte der tschechische Präsident Milos Zeman dem Fernsehsender CNN Prima News. «Wenn ich richtig informiert bin, wird diesem Wunsch nachgekommen», sagte der 76-Jährige.

    Man brauche aber noch eine Zulassung für den Impfstoff, räumte Zeman ein. Ihm selbst würde eine Genehmigung durch die tschechische Arzneimittelbehörde SUKL «vollauf genügen». Anders hatte sich vor kurzem Ministerpräsident Andrej Babis geäussert, der erst die offizielle Freigabe durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) abwarten will.

    Nach russischen Angaben wurde der Impfstoff Sputnik V in mittlerweile mehr als 30 Ländern registriert. Ungarn hat im Februar als bislang einziges EU-Land mit der Verabreichung des russischen Covid-19-Impfstoffes begonnen.

  • 22:02

    Produktionskapazitäten für Impfstoffe erhalten

    Der Gründer von Biontech, Ugur Sahin, betont die Wichtigkeit für den langfristigen Erhalt von Impfstoff-Produktionskapazitäten. Der Zeitung «Bild», Link öffnet in einem neuen Fenster sagte Sahin, in den kommenden Jahren müssten zwei Dinge sichergestellt werden: «Zum einen die fortlaufende Produktion des Impfstoffes, damit für Auffrischungen und andere Länder ausreichend Dosen vorhanden sind. Und zum anderen müssen wir auch in der Lage sein, beim Auftauchen einer Super-Mutante schnell einen angepassten Impfstoff produzieren zu können.»

  • 20:07

    Demo gegen Corona-Massnahmen in Neuenburg

    Gegen 800 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter in Neuenburg gegen die Massnahmen zum Schutz vor Covid-19 protestiert. Bereits zwei Wochen zuvor hatten in der Stadt ähnlich viele Menschen auf der Strasse ihre Unzufriedenheit über die Massnahmen ausgedrückt.

    Die Demonstranten hatten eine polizeiliche Genehmigung erhalten, aber viele von ihnen trugen die vorgeschriebenen Masken nicht. Die Polizei gab keine Schätzung der Teilnehmerzahl ab. Die Demonstranten trugen Schilder mit Slogans wie «Nehmt eure Masken ab», «Freiheit» oder «Genug» aufgestellt.

    Es war nicht die erste Kundgebung gegen die Corona-Schutzmassnahmen in Neuenburg. Am 9. Januar gingen fast 500 Personen für die Unterstützung der Restaurant-Besitzer, die wegen des Virus hatten schliessen müssen, auf die Strasse.

  • 19:31

    Dänemark macht den Stress-Test

    Bei einer Generalprobe für die Hochphase der Corona-Impfkampagne haben in Dänemark mehr als 37'500 Menschen einen Stich erhalten. Damit wurden bisher mehr als 412'000 Dänen erstmals geimpft, rund 182'000 davon haben beide notwendigen Impfungen erhalten.

    Wie aus den Daten der EU-Gesundheitsbehörde ECDC hervorgeht, zählt Dänemark im europäischen Vergleich zu den Ländern in der EU, die bislang den grössten Bevölkerungsanteil gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpft haben. 7.1 Prozent der Bevölkerung haben laut Heunicke ihre erste Dosis verabreicht bekommen, 3.1 Prozent ihre zweite.

  • 19:00

    Demo in Bern

    In der Stadt Bern wurden am Samstagnachmittag 20 Personen kontrolliert und weggewiesen, das sagt der Mediensprecher der Kantonspolizei Christoph Gnägi gegenüber SRF. «Wir waren verstärkt präsent, da es Aufrufe für eine unbewilligte Demonstration gab.» Die Lage sei ruhig geblieben.

    In der ganzen Innenstadt waren Polizeiautos parkiert, beim Bundeshaus stand sogar ein Wasserwerfer. Was das nötig? «Das Dispositiv planen wir immer gestützt auf eine Lagebeurteilung», so Gnägi, «und bei ähnliche Demonstrationen in der Vergangenheit sind mehr Menschen aufgetaucht, als dies heute der Fall war.»

  • 17:12

    Brasilien im neuen Lockdown

    Die brasilianische Hauptstadt Brasilia befindet sich in einem 24-stündigen Lockdown wegen steigender Corona-Zahlen. Die Intensivstationen der drittgrössten Stadt des Landes seien so voll wie auf dem Höhepunkt der Pandemie im vergangenen Jahr, teilt das Gesundheitsamt mit. Die Abriegelung wurde vom Gouverneur angeordnet und steht im Gegensatz zur Überzeugung des rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro. Dieser spielt die Schwere der Pandemie unter und will die Nothilfe bei Lockdowns streichen.

    Insgesamt wollen zwölf Bundesstaaten ihre Massnahmen gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verschärfen. Das reicht von Einschränkungen bei nicht lebensnotwendigen Dienstleistungen über die Schliessung von Schulen bis hin zu einer nächtlichen Ausgangssperre, wie das brasilianische Nachrichtenportal «G1» am Freitagabend berichtete.

  • 16:33

    Sputnik V wirkt auch gegen die Varianten

    Der russische Impfstoff Sputnik V ist russischen Forschern zufolge auch gegen Varianten des Coronavirus wirksam. Eine erneute Impfung mit dem Vakzin wirke «sehr gut» gegen neue Virus-Varianten, darunter auch die besonders ansteckende britische und südafrikanische, teilt das Gamaleja Zentrum mit, das Sputnik V entwickelt hat. Das zeigten Tests für eine Studie, deren Details demnächst veröffentlicht werden sollen.

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    Sputnik V – das Serum aus Russland als Alternative
    Aus Tagesschau vom 02.02.2021.
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  • 15:50

    Italien verschärft Corona-Regeln

    Italien will ab Montag die Corona-Beschränkungen in einigen Teilen des Landes verschärfen. Für die süditalienischen Regionen Basilikata und Molise gelten dann ein Lockdown, in der wirtschaftsstarken Lombardei sowie den Marchen und dem Piemont die mittel-strengen Regeln der Orangen Zone. Dazu unterzeichnete Gesundheitsminister Roberto Speranza eine Verordnung, wie sein Ministerium am Samstag in Rom mitteilte.

    Dagegen könnte auf der Insel Sardinien etwas Normalität zurückkehren. Sie soll in die Weisse Zone fallen. Ursprünglich ist vorgesehen, dass dort alle Beschränkungen aus dem Corona-Dekret entfallen und stattdessen spezifische Regeln vereinbart werden. Dafür muss eine Region drei Wochen lang einen Inzidenzwert von unter 50 Fällen je 100 000 Einwohner erreichen.

  • 15:09

    Kooperation mit Israel

    Österreich und Dänemark wollen mit Israel eine enge Zusammenarbeit bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen sowie Medikamenten vereinbaren. Dazu werde er mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am 4. März Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu besuchen, teilte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am Samstag mit. «Unsere 1. Priorität ist es, die Produktion und Beschaffung von Impfstoffen für die Zukunft zu beschleunigen», so Kurz auf Twitter. Ziel müsse es sein, sich auch angesichts möglicher weiterer Mutationen auf die Phase nach dem Sommer vorzubereiten.

  • 14:27

    Trauerfeier für «Captain Tom»

    Die Briten haben sich in einer emotionalen Zeremonie von ihrem Pandemie-Helden Tom Moore («Captain Tom») verabschiedet. Die BBC übertrug das Ereignis aber live im Fernsehen. Tausende Menschen brachten zudem ihre Anteilnahme in einem Online-Kondolenzbuch zum Ausdruck.

    Der Anfang Februar im Alter von 100 Jahren nach einer Coronavirus-Infektion verstorbene Weltkriegsveteran hatte im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 37 Millionen Euro an Spenden für den in der Pandemie unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war dafür 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. Beinahe über Nacht avancierte er zum nationalen Helden. Queen Elizabeth II. schlug ihn im vergangenen Sommer zum Ritter.

    Video
    Weltkriegsveteran Captain Tom Moore sorgt für Aufsehen
    Aus SRF News vom 26.04.2020.
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  • 13:46

    Deutschland will die strengen Regeln für Reisen aus Mutationsgebieten verlängern

    Die strengen Regeln für Reisen aus Gebieten mit einer starken Verbreitung hoch ansteckender Coronavirus-Varianten sollen verlängert werden. «Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden», heisst es in einem Pressetext der «Funke Mediengruppe».

    Aktuell gilt das Beförderungsverbot, das derzeit auch Einreisen aus Tschechien und weite Teile des österreichischen Bundeslandes Tirol umfasst, bis 3. März. Im Prinzip dürfen von dort nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Unter anderem für Berufspendler, die in systemrelevanten Branchen arbeiten, gibt es Ausnahmen.

    Menschen, die nach Deutschland einreisen, sollen ab Montag zudem eine Corona-SMS der Bundesregierung erhalten, wenn sich ihr Handy in das deutsche Mobilfunknetz einbucht. «Damit werden sie über die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen informiert sowie auf geltende Infektionsschutzmassnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 hingewiesen», heisst es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums vom Samstag.

    Polizeikontrolle an der Grenze zu Tschechien.
    Legende: Die strengen Einreiseregeln von Tirol und Tschechien sollen länger gelten. Keystone
  • 13:14

    Kommission verlangt Restaurant-Öffnungen am 22. März

    Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die im Zuge des Lockdowns wegen der Covid-19-Pandemie geschlossenen Restaurants am 22. März wieder öffnen. Bewerkstelligen möchte sie dies mit einer dringlichen Änderung des Covid-19-Gesetzes.

    Neben den Restaurants sollen auch Kultur-, Unterhaltungs-, Freizeit- und Sportstätten wieder öffnen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) nimmt damit mit 12 zu 11 Stimmen bei einer Enthaltung einen Antrag der nationalrätlichen Gesundheitskommission auf, wie die Parlamentsdienste am Samstag mitteilten.

    Für die Kommissionsmehrheit erlaubt die epidemiologische Lage den Schritt. Es sei nicht mehr gerechtfertigt, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben weiterhin auf Sparflamme zu halten.

    Die Meinung von Mitgliedern in der WAK-N gehen auseinander, wie die Stellungnahme von Thonmas Aeschi (SVP/ZG) und Cédric Wermuth (SP/AG) zeigen:

    Video
    Thomas Aeschi und Cédric Wermuth zum den WAK-N-Vorstössen
    Aus Tagesschau vom 27.02.2021.
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Quellen für den Liveticker: SRF und Agenturen

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BAG Infoline Coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe, Link öffnet in einem neuen Fenster: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon, Link öffnet in einem neuen Fenster: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Tagesschau, 27.2.2021, 19.30 Uhr

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1197 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Doppelhofer  (AnDoHo)
    Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten..René Descartes
    Franz. Naturforscher und Mathematiker

    Das passt gerade sehr zeitlos... in unsere Coronatage..
    Entschleunigen hilft die Freude wiederfinden...draussen an der frischen Luft
    Allen einen schönen Sonntag!
    Auch demBR,Tf und wie sie alle heissen
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  • Kommentar von Mark R. Koller  (Mareko)
    Wie steht es um einen Antrag zur Zulassung durch die Swissmedic für den Johnson&Johnson Impfstoff? Wenn Biontech-Pfizer und Moderna mit ihren Lieferungen im Verzug sind, wäre es doch immerhin prüfenswert, vom Bundesrat und BAG, sich um diesen Impfstoff zu bemühen. Die impfwillige Bevölkerung wird des Wartens auf ihre Impfung langsam ungeduldig. Erst mit einer hohen Impfrate können viele Einschränkungen endlich wieder aufgehoben werden.
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    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Die Standardantwort des BAG bei Fragen nach der Zulassung von weiteren Impfstoffen lautet ja, dass man sich zu laufenden Verhandlungen nicht äussere. Es geht doch nicht darum, vertragliche Details "auszuplaudern", aber weshalb die Bevölkerung nicht mal wissen darf, mit welchen Herstellern man in Kontakt ist, kann ich nicht nachvollziehen.
    2. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Esther Jordi vorab: ich wünsche Ihnen einen guten Tag. Bei diesem Thema hat sich seit zwei Tagen meine Haltung leicht geändert. Nämlich: seit derart viel Indiskretionen aus Kommissionen, Arbeitsgruppen irgendwo dann doch bei "Medien" landen, eventuell, wenn gerade eine heikle (finanzielle!) Frage im Raum steht, bin ich eher für die gute? alte!! Geheimhaltung. Ich finde eigentlich, "die Medien" sollten auch ihr Oeffentlichkeitsarbeit neu überdenken. Nicht "guseln" sondern sorgfältig machen
    3. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Frau Meili, eine offizielle Informtion einer Kommission, Arbeitsgruppe oder konkret bei den Impfstoffen des BAG "wir sind in Verhandlung mit der Firma XY über den Impfstoff XYZ", ohne auf finanzielle Aspekte oder weitere Details einzugehen, würde etwas Mut machen im Sinn von "es geht etwas". Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich in der aktuellen Situation. Die Geheimniskrämerei heizt nur die Stimmung an, womit niemandem gedient ist.
  • Kommentar von Remo Tschanz  (remotschanz)
    Zum Video-Beitrag "Seroprävalenz" zitiere ich aus der FAZ vom 17.02.2021: "Bei rund der Hälfte der Teilnehmer einer Studie waren trotz überstandener Corona-Infektion keine neutralisierenden Antikörper nachweisbar. Das bedeutet laut RKI jedoch nicht zwangsläufig, dass bei ihnen keine Immunität bestehe."
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