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Sind Corona-Tests bei Kindern sinnvoll?
Aus Tagesschau vom 29.08.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Karnevalisten sollen verzichten

  • In den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Zürich gilt eine Maskenpflicht in Geschäften. Ab Montag müssen auch die Walliser eine Maske tragen, wenn sie in Läden einkaufen gehen. Ab Donnerstag gilt diese Pflicht dann auch in Solothurn.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 41'722 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen 376 neu gemeldete Fälle dazu. 1725 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Samstag).
  • Das BAG hat 53 Staaten und Gebiete als Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Gebieten in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Hier gibt es die Übersicht über die Quarantänestaaten.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 27. August, waren 1.52 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 7:26

    Liveticker beendet

    Damit schliessen wir diesen Liveticker, halten Sie aber selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden zur Corona-Situation – und zwar hier.

  • 6:37

    Nordrhein-Westfalen: Karnevalisten sollen verzichten

    In seinem Bundesland liegen die Karnevals-Hochburgen Köln und Düsseldorf. Doch jetzt ruft Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet die Karnevalisten zum Verzicht auf. «In diesem Corona-Jahr mussten und müssen wir alle auf Liebgewonnenes verzichten: «Wenn Christen auf ein Osterfest in der Gemeinschaft, die Schützen auf ihr Schützenfest, Weintrinker auf ihr Weinfest, die Fussballfans auf ihre Stadionbesuche verzichten mussten, dann ist doch klar, dass auch der Karneval zur Disposition steht», sagt der CDU-Politiker der «Bild am Sonntag».

    Er wolle eine gemeinsame Regel in den Karneval-Hochburgen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die von den Vereinen mitgetragen werde. Karneval mit vielen Menschen auf engem Raum und Alkohol sei schwer vorstellbar.

  • 6:34

    Berlin: Grüne fordern Pandemie-Rat

    Eine stärkere Akzeptanz der Corona-Schutzmassahmen in der Bevölkerung strebt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Katrin Göring-Eckard, an. Dazu solle ein Pandemie-Rat gegründet werden, in dem nicht nur Vertreter der deutschen Regierung sitzen sollen. Dem Gremium sollen auch Virologen, Psychologen, Pädagogen, Vertreter der Wirtschaft und Verfassungsrechtler angehören, erklärte die Politikerin in der «Welt am Sonntag». In diesem Expertenkreis sollten Empfehlungen für die weitere Corona-Politik formuliert werden. Das würde sowohl die Kompetenz als auch das Vertrauen in notwendige Massnahmen stärken, so Göring-Eckart.

    Zudem fordert sie einen verstärkten Kampf gegen die steigende Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. «In den Krisenmonaten ist die Arbeitslosigkeit bei unter 25-Jährigen um 40 Prozent gestiegen», sagte Göring-Eckardt. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass eine ganze Generation verloren gehe. Deswegen seien ein Schutzschirm dagegen und eine Starthilfe für Berufseinsteiger nötig. Die Eingliederungshilfen der Bundesagentur für Arbeit sollten dafür auf 500 Millionen Euro aufgestockt werden. Das wäre ein starker Impuls, damit mehr junge Leute eingestellt werden können. «Der Staat könnte einen Teil der Lohnkosten übernehmen, da wo Branchen aktuell noch schwächeln.»

  • 5:14

    Neue Beschränkungen in Südkorea

    Die Regierung Südkoreas verschärfte die Corona-Schutzmassnahmen zuletzt weiter. Heute Sonntag traten neue Auflagen im dicht besiedelten Grossraum der Hauptstadt Seoul in Kraft. Das Essen vor Ort in Restaurants, Kneipen und Bäckereien ist von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr verboten, Coffeeshops, von denen einige als Hotspots ausgemacht wurden, dürfen bis zum 6. September nur noch ausser Haus verkaufen. Kirchen, Nachtclubs, Sporthallen und die meisten Schulen in der Region sind bereits geschlossen, und an öffentlichen Orten gilt eine Maskenpflicht.

    Südkorea meldete heute 299 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist der langsamste Anstieg seit fünf Tagen, aber auch der 17. Tag in Folge im dreistelligen Bereich. Bislang sind in Südkorea 19'699 Infektionen und 323 Covid-19-Todesfälle nachgewiesen.

    Audio
    Jede vierte Neuinfektion in Südkorea geht aufs Konto einer Kirchgemeinde
    04:03 min, aus SRF 4 News aktuell vom 25.08.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:03 Minuten.
  • 2:03

    Ecuador: Genesener erneut mit Virus infiziert

    Nach ersten Fällen in Asien, Europa und den USA berichten nun auch Forscher in Ecuador vom Nachweis einer erneuten Corona-Infektion bei einem ursprünglich von der Krankheit Genesenen. «Die Genome des Virus wurden bei einem Ecuadorianer mit Covid-19 im Mai und erneut im August sequenziert», twitterte das Institut für Mikrobiologie der Universität von Quito (IMUSFQ) am Samstag. Es habe sich dabei gezeigt, dass es sich um zwei verschiedene Stämme des Coronavirus handelte. Die Erkrankung nahm bei dem Patienten aus dem südamerikanischen Land im Mai demnach einen leichten Verlauf, im August zeigte er mässige Symptome. Dazwischen fiel ein Corona-Test im Juli negativ aus.

    Die Forscher stellten auch fest, dass der Patient bei der zweiten Infektion eine Erhöhung des Immunglobulins (IgG) in seinem Körper gegen das Virus aufwies. Das bedeutet, dass sein Körper bereits über Antikörper verfügte.

    Zuletzt wiesen Wissenschaftler in den USA eine erneute Corona-Infektion eines bereits seit längerem genesenen Patienten nach.

    Bericht des IMUSFQ-Instituts

  • 22:41

    Corona-Ausgangssperre in Argentinien wird verlängert

    Nach rund 160 Tagen in Quarantäne werden die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie in Argentinien um weitere zwei Wochen verlängert. Allerdings dürfen sich künftig wieder bis zu zehn Personen unter freiem Himmel treffen - aber mit Mundschutz und unter Beachtung eines Mindestabstands von zwei Metern, wie Präsident Alberto Fernández sagte.

    Argentinien hatte am 20. März recht strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt, den Wirtschaftsbetrieb weitgehend heruntergefahren und die Grenzen geschlossen. Im Vergleich zu den Nachbarländern war es so zunächst gelungen, die Verbreitung des Virus deutlich zu bremsen. Nach rund fünf Monaten Einschränkungen liess die Disziplin der Bevölkerung allerdings deutlich nach und die Zahl der täglichen Neuinfektionen stieg zuletzt auf über 10'000. Zudem kam es auch ausserhalb des Grossraums Buenos Aires wieder zu neuen Ausbrüchen.

    Mann auf Velo mit Maske
    Legende: Bislang haben sich fast 400'000 Menschen in Argentinien mit dem Coronavirus infiziert, über 8000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 gestorben. Reuters
  • 20:42

    Frankreich kämpft gegen steigende Neuansteckungen

    In Frankreich infizieren sich immer mehr Menschen mit Corona. Gegen 7400 Neuansteckungen verzeichnete das Land am Freitag. Das sind so viele, wie seit dem Höhepunkt der Pandemie Ende März nicht mehr. Mit einer ausgeweiteten Maskenpflicht versucht die französische Regierung nun eine zweite Welle zu verhindern.

    Video
    Corona-Fälle in Frankreich steigen rasant an
    Aus Tagesschau vom 29.08.2020.
    abspielen
  • 18:00

    Polizei weist Corona-Demonstranten in Zürich wegen Maskenpflicht zurecht

    In Zürich auf dem Helvetiaplatz findet eine bewilligte Demonstration gegen die Corona-Massnahmen statt. Unter dem Motto «Zurück in die Freiheit» haben die Organisatoren zu einer Kundgebung gegen Maskenpflicht, einem angeblich drohenden Impfobligatorium und der Anwendung von Notrecht im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie aufgerufen. Dem Aufruf sind zahlreiche Personen gefolgt. Die Stimmung auf dem gut gefüllten Helvetiaplatz ist bisher friedlich. Der Sprecher der Demonstration sagt, dass nicht der Konflikt gesucht werden soll.

    Die Kundgebung wurde von der Stadt unter Auflagen bewilligt. Die Polizei erinnert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihre Pflicht, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Da einige den Weisungen nicht folgen, hat die Polizei angefangen, Personenkontrollen durchzuführen.

    Polizei am Helvetiaplatz
    Legende: Der Maskentragpflicht sind die Teilnehmer grösstenteils nicht nachgekommen. Die Polizei ermahnt die Teilnehmer und führt Personenkontrollen durch. SRF/Christof Schneider
  • 15:11

    Tausende protestieren in London

    Tausende von Menschen demonstrieren auf dem Trafalgar Square in London gegen die von der Regierung verhängten Massnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. In den Medien veröffentlichte Fotos zeigen Demonstranten, die gegen die Verwendung von Masken, Impfstoffen und Abriegelung protestieren.

    Nach Ansicht der Demonstranten ist der Covid-19 ein Schwindel, der es den Regierungen ermöglicht, die Kontrolle über die Massen auszuüben. «Masken sind Maulkörbe», «Gesunde Menschen sind nicht ansteckend», «Schluss mit dem Schabernack», sind einige der von den Demonstranten gezeigten Zeichen.

    Tausende Demonstranten in London
    Legende: «Masken sind Maulkörbe», «Gesunde Menschen sind nicht ansteckend», «Schluss mit dem Schabernack», skandieren die Demonstranten auf dem Trafalgar Square in London. Keystone
  • 14:55

    Polizei verhindert unbewilligte Corona-Demonstration in Zürich

    Auf dem Sechseläutenplatz in Zürich haben sich am Samstagnachmittag einige Dutzend Personen zu einer unbewilligten Kundgebung gegen die Schutzmassnahmen vor dem Coronavirus versammelt. Die Polizei wollte die Versammlung nicht tolerieren.

    Die Stadtpolizei Zürich hat die Personen um 13:30 Uhr aufgefordert, den Platz zu verlassen, wie sie auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb. Einige Personengruppen hätten der Aufforderung Folge geleistet. Die anderen wurden kontrolliert und weggewiesen.

    Die unbewilligte Kundgebung auf dem Sechseläutenplatz fand im Vorfeld einer bewilligten Demonstration gegen die Corona-Schutzmassnahmen statt, die später am Nachmittag in Zürich stattfindet.

    Uneinsichtige werden weggewiesen

  • 14:03

    Südkorea kämpft gegen zweite Corona-Welle

    Angesichts anhaltend steigender Zahlen von Coronavirus-Infektionen wächst in Südkorea die Sorge vor einer Überlastung der Krankenhäuser. Im Grossraum der Hauptstadt Seoul waren am Freitag für schwere Fälle nur noch rund 15 Klinikbetten frei, erklärte der Koordinator für öffentliche Gesundheitspolitik im Gesundheitsministerium, Yoon Tae Ho. Das seien 4.5 Prozent der vorhandenen Betten. Eine Woche zuvor hätten noch 22 Prozent zur Verfügung gestanden.

    Am Samstag meldeten die Seuchenkontrollzentren 308 Neu-Infektionen. Insgesamt sind in Südkorea damit 19'400 Covid-19-Erkrankungen bekannt, 321 verliefen den Angaben zufolge tödlich.

    Das Land hatte im Frühjahr den ersten schweren Corona-Ausbruch ausserhalb Chinas vergleichsweise gut in den Griff bekommen. Einen Rückschlag gab es in den vergangenen Wochen, als sich die Krankheit trotz verschärfter Kontaktbeschränkungen wieder auszubreiten begann. Pikant daran: Wie schon bei der ersten Welle hat auch dieses Mal eine religiöse Gemeinschaft massgeblich zur Verbreitung von Covid-19 beigetragen.

  • 13:22

    Polizei will Demonstrationen auflösen

    In Berlin hatten sich Unter den Linden bereits Tausende Teilnehmer für grössere Demonstration gegen die Corona-Politik versammelt. Nach einer gewissen Zeit waren es Zehntausende. Weil die Abstände nicht eingehalten werden können, hat die Polizei nun offenbar angekündigt, die Demonstrationen auflösen zu wollen.

  • 12:29

    376 Neuansteckungen in der Schweiz und in Liechtenstein

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag innerhalb eines Tages 376 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Freitag waren es 340 Fälle, am Donnerstag 361, am Mittwoch 383, am Dienstag 202 und am Montag 157.

    Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 41'722 laborbestätigte Fälle, wie das BAG am mitteilt. Im Vergleich zum Vortag kam es zu 6 weiteren Spitaleinweisungen. Damit mussten seit Anfang der Pandemie 4533 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung beträgt unverändert 1725.

    1'000'884 Tests wurden bisher auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Innerhalb eines Tages wurden dem BAG 12'501 neue Tests gemeldet. Bei 5.0 Prozent aller Tests fiel das Resultat über die vergangenen Monate gesehen positiv aus.

    Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung steckten am Samstag nach Angaben des BAG 1737 Personen in Isolation und 5024 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 11'885 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

  • 11:13

    Indien mit steilstem Anstieg bei Infektionszahlen

    In Indien sind 76'472 Neuinfektionen binnen eines Tages registriert worden. Das sind zwar etwas weniger als an den vergangenen Tagen, als Rekordwerte gemeldet wurden. Doch Indien verzeichnet derzeit den steilsten Anstieg bei den Infektionszahlen weltweit. Insgesamt seien mittlerweile rund 3.46 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen, teilt das Gesundheitsministerium mit.

    In drei Slums der 12.5-Millionen-Stadt Mumbai ist die Durchseuchungsrate mit fast 60 Prozent inzwischen so hoch, dass Wissenschafter die Möglichkeit einer Herdenimmunität diskutieren.

    Nach den USA und Brasilien hat Indien die dritthöchste Infektionszahl weltweit.

    Video
    Aus dem Archiv: Bald Herdenimmunität in Indiens Slums?
    Aus 10 vor 10 vom 03.08.2020.
    abspielen
  • 10:47

    EU-Kommissarin steht hinter Wiedereröffnungen der Schulen

    Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erwartet keinen deutlichen Anstieg von Corona-Fällen durch die Wiedereröffnung von Schulen.

    Nach derzeitigen Erkenntnissen sei es bei angemessenen Hygienemassnahmen wie der Wahrung physischer Distanz oder der Einteilung der Schüler in Gruppen unwahrwahrscheinlich, dass Schulen eine grössere Infektionsquelle bildeten als andere Orte, sagte Kyriakides in einem Interview mit der der italienischen Zeitung «La Stampa».

    Studien in mehreren EU-Ländern haben gezeigt, dass die Übertragung von Kind zu Kind in Schulen selten ist und dass die Wiedereröffnung von Schulen nicht mit einem signifikanten Anstieg der Infektionen verbunden ist.
    Autor: Stella KyriakidesEU-Gesundheitskommissarin
  • 9:40

    Schaffhausen hat keine Kantonsärztin mehr

    Der Kanton Schaffhausen hat das Arbeitsverhältnis mit der Kantonsärztin Maha Züger aufgelöst. Das hat «Radio Munot» am Freitag berichtet. Züger war lediglich mit einem 30-Prozent-Pensum angestellt und häufte in der Pandemie rund 600 Überstunden an. Sie bedaure den Entscheid, sagte Züger.

    Der Kanton sucht nun einen Kantonsarzt oder eine Kantonsärztin mit einem 100-Prozent-Pensum.

    Ex-Kantonsärztin Züger.
    Legende: Maha Züger: «Ich war sehr gerne Kantonsärztin und fühlte mich mit der Schaffhauser Bevölkerung sehr verbunden. Ich wollte die Schaffhauser nicht im Stich lassen.» screenshot shn.ch
  • 9:07

    Über 1000 Tote in den USA an einem Tag

    In den Vereinigten Staaten sind binnen 24 Stunden mindestens 47'467 Neuinfektionen registriert worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle nach einer Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten auf mindestens 5.93 Millionen.

    Demnach wurden mindestens 1003 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der Opfer liegt damit bei mindestens 181'862.

    Replik der Freiheitsstatue in Seattle
    Legende: Die USA sind nach wie vor das mit Abstand am stärksten von der Seuche betroffene Land weltweit. Ihr Leid bringen die Menschen an einer Replik der Freiheitsstatue in Seattle zum Ausdruck. Keystone
  • 7:29

    Über 20'000 Demonstranten in Berlin erwartet

    In Berlin darf die geplante Demonstration gegen die deutschen Corona-Massnahmen heute defintiv stattfinden. Das hat das Berliner Oberverwaltungsgericht in der Nacht in zweiter Instanz entschieden.

    An der Grossdemonstration werden über 20'000 Teilnehmende erwartet. Die Polizei steht mit einem Grossaufgebot bereit.

    Die Kundgebung war von den Behörden zunächst verboten worden, weil ein zu hohes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung bestehe. Diesen Entscheid hob das Verwaltungsgericht in der Folge auf, weil die Voraussetzungen für ein Verbot nicht gegeben seien. Zuletzt versuchte die Polizei erneut, die Demonstration mit einer Beschwerde zu verhindern.

  • 5:50

    Chinas Corona-Epizentrum öffnet wieder alle Schulen

    Die als Ausgangsort der Coronavirus-Pandemie geltende chinesische Millionenmetropole Wuhan will am Dienstag wieder alle Schulen und Kindergärten öffnen. Rund 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler sollen dann mit dem Ende der Sommerferien wieder regulär die insgesamt 2842 Bildungseinrichtungen in der Stadt besuchen, erklärten die Behörden. Die Universität soll schon am Montag öffnen.

    Die Behörden empfehlen, auf dem Weg zur und von der Schule Masken zu tragen und öffentliche Verkehrsmittel wenn möglich zu meiden. Die Schulen sollen auf unnötige Massenversammlungen verzichten und müssen den Gesundheitsbehörden tägliche Bericht erstatten.

    In der zentralchinesischen Stadt mit ihren elf Millionen Einwohnern war das neuartige Virus Ende Dezember erstmals festgestellt worden. Ende Januar wurde sie für mehr als zwei Monate abgeriegelt. Seit April kehrt sie mit schrittweisen Lockerungen allmählich zur Normalität zurück, seit dem 18. Mai wurden keine neuen lokalen Ansteckungen gemeldet. Mit 3869 Todesfällen zählt Wuhan mehr als 80 Prozent aller Corona-Todesfälle in China.

    Audio
    Aus dem Archiv: Corona-Virus deckt Schwächen des autoritären Systems auf
    02:24 min, aus HeuteMorgen vom 13.02.2020.
    abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
  • 5:36

    Aufblasbare Puppen als Trinkkumpane in Corona-Zeiten

    Mit aufblasbaren Puppen bekämpfen die Betreiber eines Restaurants in Barcelona in diesen Corona-Zeiten die negativen sozialen Folgen des vorgeschriebenen Mindestabstandes. Für jene Gäste, die sich an der Bar des Restaurants «La Pepita» in der spanischen Metropole nicht allein fühlen wollen, wurden am Tresen mehrere «Trinkkumpane» aus Plastik hingesetzt.

    Die Idee mit den Puppen sei ihrem Mann und Geschäftspartner Sergio schon während des Lockdowns im Frühjahr gekommen, um im leeren Laden etwas Partystimmung aufkommen zu lassen, erzählte Restaurant-Besitzerin Sofia Boixet der Zeitung «El Mundo». Man habe 20 Puppen gekauft und diese «mit unseren eigenen Kleidern bekleidet».

    Auch wenn die Trinkkumpane aus Plastik sicher nicht sehr gesprächig sind - bei den Kunden kam die Idee sehr gut an. Einige hätten die eine oder andere Puppe sogar mit in den Urlaub genommen, erzählt Boixet. «Es gibt nette Geschichten. Unsere Puppen haben an Grillpartys teilgenommen, sind mit ins Schwimmbecken genommen worden oder haben auch mit unseren Kunden Siesta gehalten.»

    Man habe vor allem aber geschafft, dass an der Bar das in Spanien vorgeschriebene Social Distancing gewahrt wird und «unser Tresen trotz dieser so schweren Zeiten weiterhin voll ist».

    Puppen gegen Einsamkeit im Corona-Zeitalter

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 29.8.2020, 19:30 Uhr

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126 Kommentare

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  • Kommentar von Dietrich Michael Weidmann  (Dietrich Michael Weidmann)
    Es wäre wohl sinnvoll, nur jene Gegenden von Frankreich zum Risikogebiet zu erklären, auf welche das auch zutrifft. Eine erneute Grenzschliessung in Basel und Genf wäre wenig zielführend und auch nicht besonders sinnvoll.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Wird auch so gemacht.
  • Kommentar von Matthias Hassler  (Matthias78)
    Herr Robert F Kennedy Junior spricht Klartext über Corona in Berlin.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Logisch. Er gehört zu den bekannten Impfgegner.
  • Kommentar von Daniel Ackermann  (saskilte)
    Es seien Verschwörungstheoretiker die einen 2. Lockdown vorhersagten anfangs August wurde behauptet. Jetzt schliesst Ungarn wieder seine Grenzen. Wieviel ist Verschwörung, wievielt geplant?
    1. Antwort von Admir Asllanaj  (Admir As)
      Wenn in der Schweiz nochmals ein Shutdown wegen Fallzahlen (und nicht Todesrate bzw Hospitalisiertenrate) gemacht wird, dann müssen alle auf die Strasse.
    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Ja, es sieht tatsächlich nach einem Plan aus. In ganz Europa hat es in den Spitälern kaum Coronapatienten. Auch die Zahl der Verstorbenen und die Positivrate bleibt überall tief. Da wird es dann schwierig zu erklären, weshalb die Massnahmen nicht aufgehoben werden. Da haben sich die Behörden dafür entschieden, europaweit mehr zu testen. Das ergibt dann mehr Neuinfektionen und damit lassen sich (vermeintlich) die Massnahmen rechtfertigen.