Zum Inhalt springen

Header

Video
Mögliche zweite Corona-Welle im Sommer
Aus Tagesschau vom 01.05.2020.
abspielen
Inhalt

Das Neuste zur Coronakrise Lockerungen und weitere Proteste in den USA

  • Die Experten des Bundes rechnen derzeit damit, eine zweite Corona-Welle verhindern zu können. Voraussetzung sei die strikte Einhaltung der Verhaltensregeln, hiess es an einer Medienkonferenz in Bern.
  • Wissenschaftler befürchten mit den anstehenden Lockerungen jedoch ein erneutes Ansteigen der Fälle bereits im Sommer.
  • Die im Auftrag des Bundes entwickelte Contact-Tracing-App soll demnach per 11. Mai in einer Beta-Version und wenige Tage später in der finalen Version verfügbar sein.
  • Trotz Verbot aufgrund der Corona-Einschränkungen haben sich am Nachmittag in Basel mehrere Hundert Demonstranten zu einer 1. Mai-Demo versammelt. Sie hielten gemäss Beobachtern mehrheitlich Abstand voneinander, die Polizei hielt sich zurück. In Zürich ist es zu mehreren Verhaftungen gekommen.
  • Auch die Sommersession wird in den Hallen der Bernexpo durchgeführt. Die Verwaltungsdelegation hat Luzern eine Absage erteilt, das sich ebenfalls für eine Durchführung beworben hatte.
  • Die Zahl der in der Schweiz und Liechtenstein Labor-bestätigten nachgewiesenen Covid-19-Fälle ist gemäss BAG um 119 auf 29'705 gestiegen; 1435 Menschen sind demnach verstorben (Stand: Freitagmorgen).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • Alles zur internationalen Lage finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:44

    USA: Demos gegen Corona-Massnahmen

    Mehrere Bundesstaaten in den USA haben ihre Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. In Texas dürfen Restaurants, Kinos und Geschäfte in begrenztem Umfang wieder öffnen. Lockerungen gab zudem auch in Alabama, Idaho, Iowa und Maine. In mehreren Bundesstaaten, in denen die Massnahmen noch gelten, gab es Proteste. Dabei forderten mehrheitlich Republikaner, wie Präsident Donald Trump, eine rasche Lockerung.

    In Kalifornien widersetzten sich lokale Behörden der Anordnung des Gouverneurs und erlaubten es Schulen, Kirchen und Läden, wieder zu öffnen. Am Wochenende sind weitere Demonstrationen für eine Lockerung der Massnahmen geplant. Dies auch in Bundesstaaten, in denen die Corona-Fälle weiterhin zunehmen.

    Eine Ansammlung von Demonstranten in Los Angeles.
    Legende: Menschen in Los Angeles protestieren gegen Corona-Massnahmen. Keystone
  • 3:01

    ZDF-Kamerateam angegriffen

    In Berlin ist ein Kamerateam des ZDF von mehreren Unbekannten attackiert worden. Dabei seien fünf Mitarbeitende verletzt worden, teilt der Sender mit. Sie mussten im Spital behandelt werden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben sechs Tatverdächtige fest. Die Hintergründe des Angriffs sind noch unklar.

    Das Kamerateam hatte für die Satiresendung «heute show» Aufnahmen von einer illegalen Versammlung von Gegnern der Anti-Corona-Massnahmen gemacht und war bereits auf dem Rückweg zu den Fahrzeugen, wie der Website des Senders zu entnehmen ist. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler verurteilte den Angriff und verwies auf die Pressefreiheit, die besonders in diesen Tagen ein hohes Gut sei.

  • 2:04

    Rolls-Royce streicht bis zu 8000 Stellen

    Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce will wegen der Corona-Pandemie bis zu 8000 Stellen streichen. Hintergrund sei die Krise in der Luftfahrt, meldet die Zeitung «Financial Times». Die Belegschaft solle um bis zu 15 Prozent reduziert werden.

    Das Unternehmen hat dazu bisher noch keine Stellungnahme abgegeben. Wegen der Corona-Krise haben jedoch die Flugzeughersteller ihre Produktion heruntergefahren. Damit dürften derzeit auch Triebwerke weniger gefragt sein.

  • 22:42

    Hunderte Demonstranten in Berlin und Hamburg

    Trotz Corona-Verbots haben sich am Abend des 1. Mai jeweils Hunderte Menschen in Berlin und Hamburg zu unerlaubten Demonstrationen versammelt. In Berlin-Kreuzberg waren mehr als 1000 dicht an dicht auf Strassen und Plätzen unterwegs, nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten. Vereinzelt flogen Flaschen und Steine, Einsatzkräfte wurden nach Polizei-Angaben verletzt.

    In Hamburg löste die Polizei am Abend eine ungenehmigte Versammlung auf der Reeperbahn auf. Mehrere Hundert Menschen der linken Szene hatten sich auf der Amüsiermeile trotz eines Versammlungsverbots eingefunden und antifaschistische Slogans skandiert. Die Polizei forderte sie auf, die Reeperbahn zu verlassen, und drohte mit dem Einsatz von Wasserwerfern. Die Menge kam der Aufforderung schleppend nach.

    Erst Mai Demo Berlin.
    Legende: Keystone
  • 22:29

    Die USA setzen in der Bekämpfung von Covid-19 auf Ebola-Wirkstoff

    Die USA erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie «in Lichtgeschwindigkeit» zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde Stephen Hahn am Freitag im Weissen Haus.

    Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. Der Chef des Arzneimittelherstellers Gilead, Daniel O'Day, erklärte, das Unternehmen werde US-Behörden 1.5 Millionen Dosen Remdesivir spenden.

  • 22:18

    Forderung des Verbands: Campingplätze sollen sofort öffnen dürfen

    Swisscamps, der Verband Schweizerischer Campings, fordert vom Bundesrat die sofortige Öffnung der Campingplätze. Es sei nicht nachvollziehbar, dass Campings anders behandelt würden als die übrigen Beherbergungsbetriebe, beschwerte sich der Verband am Freitag in einer Mitteilung.

    Der Bundesrat müsse Campingplätze gleich behandeln wie Hotels, Jugendherbergen oder SAC-Hütten. Es gebe keine Gründe für diese Ungleichbehandlung, die die Landesregierung am 29. April kommuniziert habe.

    In keiner anderen Beherbergungsform könnten die Abstände so gut gewährleistet werden wie auf den Campingplätzen mit ihren zugeordneten und abgesteckten Parzellen, schreibt der Dach-Verband. Gäste könnten einfach voneinander getrennt werden.

    Campingplatz Interlaken.
    Legende: Keystone
  • 21:53

    Die Kultur soll längerfristig unterstützt werden

    Der Kultursektor in der Schweiz fordert die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Rahmen der Covid-Verordnung über das Ende des Veranstaltungsverbotes hinaus. Der Erhalt bestehender Strukturen sei sinnvoll und verursache mittelfristig auch weniger Kosten.

    Es brauche mittel- und langfristige Massnahmen, die es den Kulturschaffenden und den Kulturunternehmen ermöglichten, nach der Krisenzeit «nicht nur knapp überlebt zu haben, sondern auch nachhaltig weiter zu agieren», teilte der Schweizer Musikrat (SMR) im Namen der Branche am Freitagabend mit.

    Die ersten Unterstützungsmassnahmen würden bereits am 20. Mai auslaufen und müssten unbedingt verlängert werden, und dies zielgerichtet und branchenkonform bis wieder Normalbetrieb herrschen könne. Dazu gehöre die Nothilfe, die Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende und -unternehmen, die Finanzhilfen für Kulturvereine im Laienbereich sowie Kurzarbeit für betroffene Unternehmen.

  • 21:17

    Kommt die zweite Welle bereits im Sommer?

    Eine zweite Welle von Coronavirus-Infektionen ist sehr wahrscheinlich. Eine neue Studie bestätigt nun Modellrechnungen dazu: Wissenschaftler der Universität Lausanne und des Spitalzentrums Biel rechnen mit einer zweiten Corona-Welle im Juli oder August.

    Wenn mit den Lockerungen die Hygienemassnahmen nicht mehr streng beachtet werden sollten und viele weitermachen wie vorher, dann sei das Risiko einer baldigen zweite Welle sehr gross, so die Forscher.

    Video
    Mögliche zweite Corona-Welle im Sommer
    Aus Tagesschau vom 01.05.2020.
    abspielen
  • 20:54

    Die Rolle der Gewerkschaften in der Coronakrise

    Statt auf der Strasse wurde am Tag der Arbeit auf den Balkonen demonstriert: Gefordert wurden unter anderem höhere Löhne für das Pflege- und Verkaufspersonal. Die Gewerkschaften hätten gerade in der Coronakrise aber auch die Menschen im Homeoffice im Auge, sagt Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB).

    Im Interview erklärt Lampart zudem, dass Gewerkschaften gerade in der Krise sehr gefragt seien und viele Verbände einen starken Zuwachs verzeichneten.

  • 20:47

    Unterwalliser Gemeinde beschenkt Bewohner mit 120 Franken

    Die Gemeinde Bagnes drückt jedem einzelnen Einwohnern 120 Franken in die Hand. Mit der Aktion soll nach dem Lockdown die ausgebremste lokale Wirtschaft wieder angekurbelt werden.

    Der Gemeinderat habe beschlossen, eine Million Franken als Unterstützung für die Bevölkerung und die Wirtschaft bereitzustellen, teilte die Gemeinde Bagnes am Freitag mit. Das Geschenk an die Einwohner erfolgt in Form von Gutscheinen. Diese können nur in Geschäften der Gemeinde ausgegeben werden.

    Zu welchem Zeitpunkt die Gutscheine verteilt werden, stehe noch nicht fest, aber es werde nach dem 11. Mai sein, sagte der Gemeindepräsident von Bagnes, Eloi Rossier, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage.

  • 20:26

    Macron: «Ein 1. Mai wie kein anderer!»

    Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat in der Corona-Krise die Berufstätigen im Land gelobt. «Die Nation behauptet sich dank der Arbeit, die heute gefeiert wird», sagte der 42-Jährige anlässlich des Mai-Feiertags. «Dieser 1. Mai 2020 gleicht keinem anderen», sagte der Staatschef in einem Video, das über soziale Netzwerke verbreitet wurde.

    In Frankreich ist es eher ungewöhnlich, dass sich ein Präsident zum Tag der Arbeit äussert. Macron und seine Frau Brigitte empfingen im Élyséepalast den Arzt Christian Chenay, Link öffnet in einem neuen Fenster, mit 99 Jahren ältester noch praktizierender Mediziner im Land. «Das Beispiel, dass Sie geben, ist wirklich inspirierend», sagte Macron zu dem Arzt, der seine Praxis laut Medien in einem Pariser Vorort hat.

  • 20:16

    Aufschub für Forderungen: Auch Bundesrat stellt sich hinter Reisebüros

    Reisebüros und Reiseveranstalter sollen von einem längeren Zahlungsaufschub profitieren. Der Bundesrat empfiehlt eine entsprechende Motion der nationalrätlichen Rechtskommission zur Annahme.

    Diese verlangt, dass Kundinnen und Kunden ihre Forderungen gegenüber Reisebüros und Veranstaltern erst im Oktober wieder geltend machen können. Der Aufschub soll ihnen ermöglichen, Rückerstattungen erst dann einzuleiten, wenn sie ihrerseits die Gelder von den Fluggesellschaften und Hotels erhalten haben.

    Bis am 19. April galt ein allgemeiner Rechtsstillstand im Betreibungswesen. Der Bundesrat hat diese Betreibungsferien nicht verlängert, um die Zahlungsmoral nicht zu schwächen. Die Rechtskommission verlangt nun eine exklusive Regelung für die Reisebranche bis zum 30. September 2020. Der Vorstoss wird in der ausserordentlichen Session von kommender Woche behandelt.

  • 20:02

    Weitere Lockerungen ab Morgen in Österreich

    Von Samstag an dürfen alle Geschäfte sowie viele Dienstleistungsbetriebe wie Friseure wieder öffnen. Es gelten diverse Vorschriften – So soll möglichst ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Zahl der erlaubten Kunden wurde auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche festgelegt.

    In einem ersten Schritt waren am 14. April alle Bau- und Gartenmärkte sowie kleine Geschäfte geöffnet worden. Da die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus dennoch sehr niedrig blieb, hielt die Regierung an der Öffnung aller Geschäfte zum 2. Mai fest. Als nächste Schritte sind die Öffnung der Lokale und Restaurants Mitte Mai sowie der Neustart der Hotels Ende Mai geplant.

  • 19:42

    Bundesrat erteilt auch Kitas eine Absage

    Kitas und Spielgruppen sollen kein Geld aus der Bundeskasse erhalten, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. Der Bundesrat bleibt seinem bisherigen Credo treu und lehnt entsprechende Anträge der Parlamentskommissionen ab.

    Die Bildungskommissionen beider Räte fordern Subventionen vom Bund, um ungedeckte Kosten und somit Ertragsausfälle bei den Betreibern der Angebote in der Kinderbetreuung zu kompensieren. Bund und Kantone haben im Zuge der Corona-Krise festgelegt, dass die Einrichtungen im Grundsatz offenbleiben müssen. Gleichzeitig wurden die Eltern angehalten, ihre Kinder nach Möglichkeit selbst zu betreuen.

    Der Bundesrat teilt das Anliegen, lehnt die Motionen aber aus staatspolitischen Gründen ab. Kurz: Er fühlt sich nicht verantwortlich. «Die primäre Zuständigkeit für die familienergänzende Kinderbetreuung liegt bei den Kantonen und Gemeinden», schreibt die Regierung. Es sei an ihnen, Massnahmen für die Institutionen in die Wege zu leiten.

    Kitas und Spielgruppen könnten aber Kurzarbeitsentschädigungen oder Überbrückungskredite beantragen. Zusätzliche Massnahmen auf Bundesebene seien nicht angezeigt.

    Audio
    Schwierige Zeiten für Kindertagesstätten
    06:51 min, aus SRF 4 News aktuell vom 06.04.2020.
    abspielen. Laufzeit 06:51 Minuten.
  • 19:16

    «Viele Chinesen sind noch nicht in Reise- und Kauflaune»

    China lockert nach drei Monaten allmählich die Corona-Massnahmen. Damit sind erste Sehenswürdigkeiten wieder zugänglich, auch wenn Reisen ausserhalb der eigenen Stadt oder Provinz noch nicht gern gesehen werden. Überall gelten weiterhin Masken- und Abstandpflicht. Noch sei vieles geschlossen und der Konsum werde wohl nur langsam anziehen, so die Einschätzung von China-Korrespondent Martin Aldrovandi.

  • 18:59

    Komoren bestätigen ersten Corona-Fall

    Als eins der letzten Länder der Welt hat der Inselstaat der Komoren den ersten Fall von Covid-19 bestätigt. Es handle sich um einen 50-Jährigen, der mit einem erkrankten französisch-komorischen Staatsbürger in Kontakt gekommen sei, so Azali Assoumani, der Präsident des Staates im Indischen Ozean.

    Weltweit gibt es nur noch wenige Länder ohne bestätige Covid-Erkrankungen, darunter der kleine südafrikanische Staat Lesotho als letztes Corona-freies Land in Afrika.

  • 18:42

    Gesetzliche Grundlage für Tracing-App: Bundesrat lehnt Motion ab

    Für den Einsatz einer Contact-Tracing-App braucht es laut den Staatspolitischen Kommissionen (SPK) von National- und Ständerat eine gesetzliche Grundlage. Sie haben entsprechende Vorstösse eingereicht.

    Der Bundesrat lehnt diese ab. Die Forderungen der Dezentralität und Anonymität sind schon systembedingt erfüllt, wie er in seiner Stellungnahme festhält. Da es sich bei der App zudem um ein freiwilliges digitales Hilfsmittel für Massnahmen gemäss Epidemiengesetz handle, bestehe die erforderliche gesetzliche Grundlage bereits. Eine Notverordnung sei weder notwendig noch vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

  • 18:17

    Maisingen im Radio

    Der 1. Mai ist ein symbolträchtiger Tag im Kanton Freiburg. An diesem Tag haben die Kinder schulfrei und gehen von Tür zu Tür und singen Lieder. Wegen Corona findet der Brauch nun am Radio statt: Die Schulen im ganzen Kanton haben die Kinder aufgefordert, ihre Lieder aufzunehmen und dem Lokalradio zu senden.

  • 18:08

    Bundesrat gegen schnelle Öffnung von Discos und Konzertlokalen

    Der Bundesrat will erst am 27. Mai über weitere Lockerungen im Gastgewerbe entscheiden. Eine frühere Öffnung von Pubs, Bars, Diskotheken, Konzertlokalen, Shisha Lounges und Streetfoodfestivals kommt für ihn nicht infrage.

    Für eine Aufhebung des gastgewerblichen Stillstands hatten sich die Wirtschaftskommissionen beider Räte eingesetzt. Sie haben gleichlautende Motionen eingereicht, die verlangen, dass der Lockdown im Gastgewerbe schrittweise aufgehoben wird.

    Laut dem Bundesrat ist ein Teil des Anliegens bereits erfüllt, da ab dem 11. Mai Gastrobetriebe unter strengen Schutzvorschriften wieder öffnen dürfen, wie er in seiner Antwort schreibt. Er sei jedoch nicht einverstanden, die von der Motion beantragte Etappierung zu übernehmen.

  • 17:43

    102-Jährige überlebt das Coronavirus

    Eine 102-Jährige hat in Singapur eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überlebt. Nach der Entlassung von Yap Lai Hong aus dem Hospital teilte ihr Altersheim am Freitag mit: «Wir heissen unsere Bewohnerin willkommen, die so schwer gekämpft und es geschafft hat.» Zwei andere Bewohner des Heims waren an Covid-19 gestorben.

    Der Stadtstaat Singapur hatte anfangs viel Erfolg im Kampf gegen das Virus, doch ist die Zahl der Infektionen im April überraschend um ein 17-Faches angestiegen. Vor allem schlecht bezahlte Wanderarbeiter, die in engen Unterkünften leben, infizieren sich vermehrt.

Quellen für den Liveticker: Nachrichtenagenturen, SRF-Recherchen

«Tagesschau» 29.04.2020, 19:30 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

58 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Stefan Wundrig  (StW)
    Was mir in der Diskussion fehlt, ist die Frage, warum wir ein Wirtschaftssystem aufgebaut haben, dass beim ersten Windstoss auseinander fällt. Ein Blick in die Geschichte zeigt klar, dass immer wieder „Etwas“ passiert das man nicht voraussagen kann. Trotzdem planen wir als gäbe es das einfach nicht. Mit der Taktik kracht es immer wieder. Ein Trugschluss: Abwesenheit von Katastrophen, heisst nicht das es keine mehr gibt, sondern die Wahrscheinlichkeit für nächste Katastrophe steigt jeden Tag.
    1. Antwort von Sebastian Mallmann  (mallmann)
      @StW: Wen meinen Sie mit "wir"? Unser Wirtschaftssystem ist nicht durch basisdemokratische Entscheidungen entstanden, sondern durch Eliten in Wirtschaft und Politik, die sehr viel Einfluss akkumuliert haben. Diese Kreise (keineswegs als homogene Interessengruppe zu verstehen!) sind nicht sonderlich am Wohlergehen der breiten Gesellschaft interessiert, sondern an ihrem eigenen. Und dass sie solche Krisen als Katastrophen wahrnehmen, würde ich bezweifeln. Ans Eingemachte geht's eher der Basis.
  • Kommentar von Andreas Panos  (acnp77)
    "SBB empfiehlt Maske, wenn Abstand nicht eingehalten werden kann"
    Was sind denn Empfehlungen wert, die niemals eingehalten werden können?
    Es ist völlig unmöglich mit dem Zug (oder sonstigen ÖV's) zu fahren und den 2m Abstand einzuhalten. Es ist ebenfalls kaum möglich an Masken zu kommen.
    Was soll man denn da tun?
    1. Antwort von Eva Leimgruber  (Healingworld)
      Selbstverantwortung!
      Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Bleib Zuhause, und lass dich von diesem Wirrwar nicht verunsichern. Der Wechsel von Rot auf Pink wirkt auf mich nur chaotisch, und ich bin es müde den fadenscheinigen Erklärungen Herrn Kochs, KinderInfektionen, nutzen von Masken, weil nie vorhanden, noch zu folgen. Ich orientiere mich besser an Herrn Drostens Informationen die klar und verständlich sind. Die Wirtschaft ist kaum zu bremsen, da ist das Virus wohl schon ausgetrocknet.
    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Andreas Panos. Faule Ausrede. Sie bekommen überall Masken.
  • Kommentar von Willy Brauen  (Willy Brauen)
    Einmal mehr zeigt sich, wie regional gedacht u gehandelt wird. Klar kann man sich fragen, ob das gut ist! Doch die friedliche Koexistenz auf kleinem Raum lebt genau von dieser Vielfalt. Auch Fehler gehören dazu. Stelle man sich nun vor, eine Gleichschaltung europaweit, Kommandos u Befehle von einigen Wenigen aus einem Ort - und ALLE haben Folge zu leisten! Unsere kleinräumige Erfahrung zeigt uns klar auf, dass die Zentralisierung niemals funktionieren wird - besonders nicht in den Mutterländer!