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Zweiter Impfstoff kurz vor Zulassung
Aus Tagesschau vom 10.01.2021.
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Das Neuste zur Coronakrise Neue Virus-Mutation in Japan entdeckt

  • In der Schweiz steht ein zweiter Corona-Impfstoff kurz vor der Zulassung. Er könnte der Impfstrategie des Bundes neuen Schub verleihen.
  • Der Bundesrat will die bestehenden Massnahmen bis Ende Februar verlängern. Am Mittwoch soll darüber definitiv entschieden werden. Eine Übersicht über die Bundesratsentscheide finden Sie hier. Die Reaktionen der Parteien finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:10

    Liveticker abgeschlossen

    Dieser Liveticker zu den Geschehnissen rund ums Corona-Virus ist abgeschlossen. Jüngere Nachrichten finden Sie hier.

  • 5:23

    Deutschland meldet 12'500 neue Fälle

    In Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut 12'497 neue Corona-Fälle innert 24 Stunden. Insgesamt wurden damit im Land seit Januar 2020 1.921 Millionen Infektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle innert 24 Stunden beträgt 343. Damit sind in Deutschland in der Corona-Pandemie insgesamt 40'686 Menschen an Covid-19 gestorben. Am Sonntag waren 465 neue Todesfälle gemeldet worden, am Samstag deren 1083.

  • 22:45

    Auch der Papst will sich impfen lassen

    Papst Franziskus will sich im Vatikan gegen Covid-19 impfen lassen. «In der kommenden Woche werden wir anfangen, das zu machen, und ich bin dafür vorgemerkt», sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche laut der Deutschen Presse-Agentur in einem Interview des Fernsehsenders Tg5.

    Mit Blick auf die Corona-Impfung betont der Papst, dass sich aus ethischer Sicht alle impfen lassen müssten, denn man spiele nicht nur mit seinem Leben, sondern auch mit dem Leben anderer. Papst Franziskus lässt zudem offen, ob er seine für Anfang März geplante Reise in den Irak antreten wird. Es könne nicht sein, dass er der Grund für Menschenansammlungen sei, sagt er dem Sender Canale 5.

    Der Papst lächelt in die Kamera.
    Legende: Keystone
  • 21:46

    Studie zeigt: Schulschliessungen senken Mobilität beträchtlich

    Lange hiess es, Schulschliessungen brächten wenig, um das Coronavirus einzudämmen. Eine neue ETH-Studie kommt nun aber zum Schluss, dass es doch Sinn machen könnte, Kinder und Lehrpersonen nach Hause zu schicken.

    Laut Studie wurde die Mobilität durch die Schulschliessungen Mitte März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent gesenkt. Nur zwei Massnahmen haben die Bewegungen noch stärker eingeschränkt: die Schliessung von Restaurants, Bars und Geschäften sowie das Versammlungsverbot für mehr als fünf Personen.

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    Nützen Schulschliessungen in der Pandemie?
    Aus Tagesschau vom 10.01.2021.
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  • 20:51

    Virus-Mutationen in Japan und Russland aufgetaucht

    Nun ist auch in Russland die ansteckendere Coronavirus-Variante aufgetaucht, die zuerst in Grossbritannien entdeckt worden war. Ein Russe, der aus Grossbritannien zurückgekehrt und positiv getestet worden sei, trage den Erreger in sich, berichtet die Agentur RIA unter Berufung auf die Behörden.

    In Japan ist zudem eine neue Form des Corona-Virus entdeckt worden – bei vier Reisenden aus Brasilien. Das teilt das japanische Gesundheitsministerium mit. Die Variante unterscheidet sich von jenen, die man in Grossbritannien und Südafrika gefunden hat. Zurzeit gebe es noch keine Hinweise darauf, dass die neue Mutation ansteckender sei als die ursprüngliche Variante.

  • 19:05

    Proteste in Prag gegen Corona-Massnahmen

    Tausende Menschen haben in der tschechischen Hauptstadt Prag die Lockerung von Beschränkungen gefordert. Die Polizei spricht von bis zu 3000 Teilnehmern. Viele der Aktivisten tragen keine Geschichtsmasken und halten kaum Abstand zueinander. Zu den Rednern gehörten neben Gastwirten und Fitness-Trainern auch der frühere Präsident Vaclav Klaus.

    Mit der Schliessung von Restaurants, Geschäften und Schulen werde ein hoher wirtschaftlicher Preis gezahlt, erklären die Demonstranten. Auch für die seelische Gesundheit sei der «Lockdown» nicht gut. Die tschechische Regierung hatte im vergangenen Monat Beschränkungen zunächst gelockert, ab dem 27. Dezember dann aber wieder verschärft.

    Demonstranten vor einer Bühne, auf der Vaclav Klaus eine Rede hält.
    Legende: Auch der frühere Präsident Vaclav Klaus trat bei der Veranstaltung als Redner auf. Keystone
  • 17:33

    Grösster Virusausbruch seit Monaten in China

    In China haben die Behörden am Sonntag 136 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 99 der neuen Fälle wurden in der Provinz Hebei, direkt vor den Toren der Hauptstadt Peking, nachgewiesen. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen in Hebei auf knapp 400. Es handelt sich um den grössten Ausbruch seit Monaten.

    In den vergangenen Tagen hatten die Behörden deshalb die Massnahmen in Hebei verschärft und mehrere Millionen Menschen getestet. Der öffentliche Verkehr in der elf Millionen Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Shijiazhuang wurde auf unbestimmte Zeit eingestellt, wie staatliche Medien berichten. Bewohner von Shijiazhuang und Xingtai dürfen die Städte ohne besondere Erlaubnis nicht mehr verlassen.

  • 16:17

    Wegen Lauberhorn-Rennen: Verschärfungen in Wengen

    Damit die Lauberhorn-Rennen am kommenden Wochenende stattfinden können, hat der Kanton Bern zusätzliche Corona-Massnahmen beschlossen. Diese lauten gemäss Mitteilung der Gesundheitsdirektion wie folgt:

    • Ab spätestens Dienstag, 12. Januar, wird das Skigebiet Seite Wengen – Kleine Scheidegg – Lauberhorn für «private» Skifahrende geschlossen.
    • Das Gebiet der Rennstrecke darf nur noch durch Leute vom Weltcuptross betreten werden. Diese Personen werden vor der Gebietsbetretung mittels Schnelltest getestet.
    • Es dürfen nur noch negativ getestete Leute vom Weltcuptross das Gebiet betreten.

    Der Kanton Bern begründet die Massnahmen auch mit vermehrt auftretenden Ansteckungen mit der Virus-Mutation aus Grossbritannien. «Da davon auszugehen ist, dass sich diese Variante schneller und leichter überträgt, wird die Bevölkerung von Wengen gebeten, wann immer möglich zu Hause zu bleiben und Kontakte ausserhalb des eigenen Haushalts zu vermeiden», heisst es.

  • 15:26

    Britisches Gesundheitssystem am Rande des Kollapses

    Trotz Lockdown verzeichnet Grossbritannien neue Rekorde bei Infektionszahlen und Todesfällen. Chris Whitty, der medizinische Chefberater der Regierung, warnt in der «Times on Sunday» vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. «Wenn das Virus so weitermacht, werden die Spitäler bald in echten Schwierigkeiten sein.» Das könne schon in wenigen Wochen der Fall sein.

    Vor den Notaufnahmen stauen sich die Rettungswagen. Patienten müssten teilweise bis zu neun Stunden auf ein Spitalbett warten, sagt die Geschäftsführerin des britischen Verbands der Rettungssanitäter, Tracy Nicholls, dem Nachrichtensender Sky News. Besonders schlimm ist die Lage in London.

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    London ruft wegen überlasteten Spitälern Katastrophenfall aus
    Aus Tagesschau vom 09.01.2021.
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  • 14:16

    Kanton Bern gibt Zustimmung für Lauberhorn-Abfahrt

    Der Weltcup-Klassiker am Lauberhorn soll stattfinden können. So zumindest entschied die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern nach einer Videokonferenz, bei welcher auch Ärzte der Organisatoren, von Swiss-Ski und der FIS ihre Sicht der Dinge darlegen konnten.

    Den abschliessenden Entscheid, ob der Weltcup-Tross von Adelboden nach Wengen weiterzieht, trifft allerdings die Corona-Taskforce des Weltverbands. Dieser Entscheid der FIS ist zeitnah am Nachmittag zu erwarten, da bereits am Montag die offizielle Anreise in den Berner Oberländer Skiort erfolgt.

  • 12:10

    Gastrosuisse verlangt Soforthilfe für das Gastgewerbe

    Bis Ende März werde die Hälfte aller Betriebe im Gastgewerbe eingehen, wenn sie jetzt keine sofortigen finanziellen Entschädigungen erhalten würden. Das stellt Gastrosuisse aufgrund einer eigenen Umfrage fest.

    Die Online-Umfrage des Branchenverbandes bei über 4000 Betrieben in der vergangenen Woche habe gezeigt, dass mit jeder Corona-Welle auch eine Kündigungswelle komme, schreibt der Verband. Fast 60 Prozent aller Betriebe, die während des vergangenen Jahres Kündigungen ausgesprochen hätten, hätten auch Ende Jahr Mitarbeitende entlassen müssen.

    Wenn der Bund jetzt nicht handle, stehe in der Branche eine dritte Kündigungswelle an, lässt sich Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer zitieren. Fast die Hälfte aller Betriebe wird gemäss der Umfrage bis Ende März 2021 eingehen, wenn sie jetzt nicht sofort finanzielle Entschädigungen erhalten.

  • 10:40

    Gewerbeverband lehnt Verlängerungen der Corona-Massnahmen ab

    Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) lehnt die Verlängerungen und Verschärfungen der aktuellen Corona-Massnahmen bis 28. Februar ab. Es liege keine Evidenz vor, gemäss der verschärfte Massnahmen effektiv oder wirkungsvoll seien, schreibt der SGV.

    Die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit belegten, dass die Neuansteckungen in genügend gut umrissenen Clustern verblieben. Die Zahlen des Bundes zeigten zudem, dass die von den zusätzlichen Einschränkungen betroffenen Aktivitäten (Restaurants, Fitness-Clubs etc.) nicht Ansteckungsherde seien, hält der SGV in seiner veröffentlichten Vernehmlassungsantwort fest.

    Im Detailhandel seien Frequenzreduktionen verordnet worden, obschon die BAG-Zahlen den Detailhandel nicht erwähnten. Der SGV spricht sich ausdrücklich gegen einen scharfen Lockdown, eine Homeoffice-Pflicht und Massnahmen im Bereich Einkaufsläden und Märkte des nicht-täglichen Bedarfs aus.

    Der Gewerbeverband ist hingegen für eine Einschränkung auf künftig noch maximal zehn Personen aus höchstens zwei Haushalten an privaten Veranstaltungen. Kinder sollen dabei mitgezählt werden.

  • 9:13

    Seco geht von überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum aus

    Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft sind laut Eric Scheidegger, Chefökonom des Bundes, gut. Für das laufende und das kommende Jahr sei mit einem Wirtschaftswachstum von 3 Prozent zu rechnen, sagte Scheidegger in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». In einem positiven Szenario seien sogar 4 Prozent Wachstum möglich.

    Bereits im letzten Jahr habe die Schweizer Wirtschaft die Pandemie deutlich besser gemeistert als in den Nachbarländern. Während der Einbruch in der Schweiz rund 3 Prozent betragen habe, hätten Deutschland und Österreich einen Rückgang von 6 Prozent hinnehmen müssen. In Frankreich und Italien habe das Minus sogar 9 Prozent betragen. Nach Schätzungen des Bundes summiert sich der ökonomische Verlust für die Schweiz seit dem Ausbruch der Pandemie auf 72 Milliarden Franken.

    Eric Scheidegger
    Legende: Eric Scheidegger ist Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik und stv. Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Keystone/Archiv
  • 6:42

    Künftige Präsidentin der Ärztevereinigung FMH gegen Impfzwang

    Die künftige Präsidentin der Ärztevereinigung FMH, Yvonne Gilli, verteidigt Pflegefachpersonen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen. Sie sei zwar für das Impfen, sagte Gilli im Interview mit der Sonntagszeitung. Gleichzeitig sei sie aber gegen jeden Impfzwang, auch beim Pflegepersonal. Man dürfe das Pflegepersonal nicht unsachlich unter Druck setzen, so die Hausärztin.

    Weiter fehlt es ihrer Ansicht nach in der Führung des Bundesamtes für Gesundheit an ärztlicher Expertise. Eine Pandemie lasse sich aber nicht bekämpfen, ohne die Kernberufe an der Front einzubeziehen. Dabei gehe es nicht darum, Ärzte als externe Berater zu engagieren, sondern als Personen, die innerhalb der Strukturen verankert seien, sagte Gilli im Interview.

    Im Februar tritt Gilli ihr Amt als FMH-Präsidentin an. Ihre Wahl löste in Fachkreisen Kritik aus, etwa, weil sie auch auf Homöopathie setzt.

  • 3:32

    Chamenei-Tweet über Impfstoff gelöscht

    Twitter hat einen Beitrag von Irans geistlichem Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei entfernt, in dem dieser Corona-Impfstoffe aus den USA und Grossbritannien als nicht vertrauenswürdig bezeichnet hatte. Der Tweet Chameneis habe gegen die Unternehmensrichtlinien zum Umgang mit Falschinformationen über die Corona-Pandemie verstossen und sei deshalb gelöscht worden, sagte ein Twitter-Sprecher am Samstag.

    Zugleich wurde bekannt, dass der kubanische Impfstoff Soberana 02 zum Teil in Iran getestet werden soll. Ein enstprechendes Abkommen für den Phase-III-Test sei mit Teheran unterzeichnet worden, hiess es aus Havanna.

  • 22:36

    Austragung der Lauberhorn-Rennen gefährdet

    Die Lauberhorn-Rennen von kommender Woche müssen wegen zuletzt angestiegener Corona-Fallzahlen in Wengen vielleicht abgesagt werden.

    Britische Touristen hätten sich über die Feiertage im Skiort aufgehalten, weshalb befürchtet wird, dass sich die mutierte Virusvariante ausgebreitet haben könnte. Dies gab der FIS-Renndirektor Markus Waldner anlässlich der Mannschaftsführersitzung in Adelboden bekannt.

    Der Entscheid über die Austragung der 91. Lauberhorn-Rennen soll bis Sonntagmittag in Absprache zwischen der FIS und der Berner Gesundheitsdirektion fallen. In Wengen stehen kommende Woche am Freitag und Samstag je eine Abfahrt und am Sonntag ein Slalom im Programm.

  • 21:33

    Erneut Demonstrationen gegen Corona-Massnahmen

    Über 1000 Personen haben sich heute in der Zentralschweiz getroffen und mehr als 500 in Neuenburg, um ihren Unmut gegen die Corona-Massnahmen zu äussern. Reden von der Kundgebung in Schwyz wurden nach Stans, Sarnen und Altdorf übertragen.

    Zu den vier bewilligten Kundgebungen aufgerufen hatte das «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik». In Schwyz demonstrieren laut Kantonspolizei rund 400 Personen, die vier Kundgebungen seien allesamt friedlich verlaufen.

    Auch in der Neuenburger Innenstadt sei die Kundgebung ohne Zwischenfälle verlaufen, erklärt der Organisator Laurent Tschanz. Teilgenommen hätten Vertreter mehrerer Parteien sowie Menschen aus Kultur- und Sportkreisen. Die Facebook-Gruppe «Wütende Neuenburger Gastronomen» hatte Inhaber von öffentlichen Einrichtungen, deren Kunden und Besitzer von KMU-Betrieben zur Demonstration aufgerufen.

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    Rund 400 Corona-Skeptiker demonstrierten in Schwyz
    Aus Tagesschau vom 09.01.2021.
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  • 20:17

    Fast alle Parteien bieten Hand für Verschärfungen

    Der Bundesrat hat den Kantonen Corona-Massnahmen zur Konsultation vorgelegt. So will er die Schliessung der Restaurants sowie der Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bis Ende Februar verlängern. Zudem schlägt er unter anderem die Verpflichtung zu Homeoffice und die Schliessung von Läden vor.

    Bei den Parteien sind die Verschärfungen umstritten. Grüne, GLP, SP, FDP und CVP unterstützen zusätzliche Massnahmen grundsätzlich, falls es die epidemiologische Lage erfordert, jedoch mit unterschiedlicher Tragweite. Die SVP stemmt sich vehement dagegen.

  • 19:21

    Queen Elizabeth II. und Prinz Philip erhalten Impfung

    Die britische Königin Elizabeth II. (94) und ihr Mann Prinz Philip (99) haben eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte der Buckingham-Palast mit. Die beiden gelten wegen ihres hohen Alters als besonders gefährdet.

    Eigentlich sind Informationen zur Gesundheit der Royals strikte Privatsache. Aus Palastkreisen hiess es aber, die Queen habe Spekulationen und Falschinformationen einen Riegel vorschieben wollen. Daher habe sie sich bewusst dazu entschieden, mit der Tradition zu brechen. Verabreicht worden sei die Spritze von einem Leibarzt der Royals, hiess es. Es wird angenommen, dass es sich um die erste Dosis handelte. Für den vollen Impfschutz ist eine weitere Impfung nach mehreren Wochen notwendig.

    Grossbritannien hatte bereits vor einem Monat seine Impfkampagne gestartet. Etwa 1.5 Millionen Menschen erhielten inzwischen eine erste Dosis.

  • 18:37

    Bisher mehr als 80'000 Tote in Grossbritannien

    In Grossbritannien sind inzwischen mehr als 80’000 Menschen gestorben, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Das teilte die Regierung in London mit. Seit dem Vortag wurden 1035 neue Todesfälle gemeldet. Die tatsächliche Zahl dürfte aber noch höher sein. Laut Totenschein starben in dem Land bislang bereits rund 95’000 Menschen mit oder an der Krankheit Covid-19.

    Die Zahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Frühjahr beträgt in Grossbritannien inzwischen mehr als drei Millionen, nachdem am Samstag knapp 60'000 weitere Fälle gemeldet wurden. Die zweite Pandemiewelle wütet in Grossbritannien noch heftiger als die erste im Frühjahr des vergangenen Jahres. Verantwortlich dafür machen die Regierung und Experten auch eine neue, wohl ansteckendere Variante.

Quellen für den Liveticker: SRF und Agenturen.

Tagesschau, 10.01.2020, 19.30 Uhr

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1505 Kommentare

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  • Kommentar von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
    Habe heute in ARD endlich verstanden, weshalb hohe Infektionszahlen alles zu nicht machen könnten:

    Wahrscheinlichkeit von Mutationen steigt mit höheren Zahlen und damit Risiko, dass eine Mutation entstehen könnte, gegen welche Impfung nicht mehr wirkt. Deshalb ist es so enorm wichtig Zahlen tief zu halten bis Herdenimunität durch Impfung erreicht wurde.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Korina Graf  (Kory)
      Das wird aber schon länger von den Experten kommuniziert, gut aber das sie es erwähnen. Denke das wird die Massnahmenskeptiker aber auch nicht beeinflussen . Es gibt ja so viele gute Podcasts die einen sachlich informieren. Melanie Brinkmann z.b. guter Bericht im Deutschlandfunk .
  • Kommentar von Thomas Schneebeli  (TS+LL)
    Mit seiner Aussage am 4 Januar über Verlängerung der Schliessung von Gastro, Sport etc bis Ende Februar, hat BR Berset mein Verständnis für angemessene Coronapolitik verspielt.
    3 Monaten Arbeitsverbote für mehrere Branchen, das nach bereits mehreren Schliessungen. Abert. Existenzen sind bereits vernichtet, die psychische Belastung bei vielen führt zu revolutionären Ansagen, wie unerlaubtes Aufmachen.
    Es ist erschreckend, wie die Leute finanziell und psychisch in den Ruin getrieben werden.
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    1. Antwort von Korina Graf  (Kory)
      Nach ihren Kommentaren zu urteilen hatten sie noch nie Verständnis für die Corona-Krisen Politik . Da wird sich dann nach dieser Aussage nicht viel ändern . Aber Verständnis für beide Seiten wäre angebracht .
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Um hier jetzt eine nach Ihrem dafürhalten bessere Linie fahren zu können, hätte der Bundesrat im September alle nachher noch geplanten und durchgeführten Lockerungen zurücknehmen, und die Ausserordentliche Lage erneut ausrufen müssen, mit strikteren gesamtschweizerischen Massnahmen bis zum Neujahrstag (Teilweiser Shutdown). Soweit ich Ihre früheren Posts noch in Erinnerung habe wären Sie damals strikt gegen diesen Weg gewesen. Der BR hatte also nie eine reelle Chance es Ihnen recht zu machen.
    3. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Schneebeli: Hilfe! nach all der Zeit wissen Sie immer noch nicht, wie unser System funktioniert?! Es ist der Gesamtbundesrat der entscheidet. Berset darf verkünden. Ganz Vieles ist auf kantonaler Ebene angesiedelt. z.B. auch der Schutz von Gesundheitsinstitutionen, wie etwa Pflegeheimen. Und zu ganz Vielem können wir schlicht/einfach mit dem Einhalten von AHA beitragen (was Sie ja wohl auch machen) Dass das mit dem Geld für Härtefälle endlich einfach und schneller kommt, scheint mir überfällig.
    4. Antwort von Roger Baur  (Robabi)
      Herr Schneebeli

      Das werden viele noch heftig zu spüren bekommen. Vor einem Monat musste ich in Bern erleben, wie ein junger Mann durchdrehte.
  • Kommentar von Mihai Löchli  (Siebenbürgen)
    "Britische Experten warnen vor Kollaps des Gesundheitssystems" das Hören wir seit März, aber ausser kurz in kleine Teile Italiens ist nirgends passiert.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Alex Flück  (Alex Flück)
      Ja und das hat v.a. mit damit zu tun, dass das Gesundheitspersonal die vielen Bürden der zusätzlichen Belastung trägt und ohne Ende Überstunden schiebt. Viele sind physisch und psychisch am Ende. Haben Sie eine Vorstellung davon, was passiert, wenn die Krankenversorgung zusammenbricht? Dann sterben nicht nur COVID-Erkrankte sondern alle und die harte Triage wird Realität.
    2. Antwort von Stephan Dietiker  (slowdown)
      @Sienbürgen
      Zum Glück sind die Prognosen nicht flächendeckend in ganz Europa eingetroffen!

      Zum Glück war ein wesentlicher Anteil der jeweiligen Bevölkerungen im Stande, Verhalten und Ansichten auf Grund der Situationen anzupassen.

      Zum Glück hatten auch die Menschen im Gesundheitswesen bisher durchgehalten - noch.

      Manchmal ist Zurückhaltung geboten, wenn nötig über den eigenen Schatten springen und um Unterstützung bitten. Oder wenn kein Ausweg, bleiben am Schluss nur noch Warnungen.
    3. Antwort von Georg Fischer  (SGF)
      @Löchli: Schauen Sie nach London. Sie sind schlecht informiert.
    4. Antwort von Lothar Drack  (spprSso)
      Löchli, waren Sie «ausser kurz in kleine Teile Italiens» dabei? Wohl nicht, sonst könnten Sie kaum mehr so unbedarft schreiben.
    5. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      Gestern kam Bericht auf BBC: in London wartet man nun statt 18 min. 5-6 Std. auf eine Ambulanz (weil die ihre Patienten nicht mehr im Spital einchecken können).

      Ich weiss nicht, was Sie unter Kollaps verstehen. Für mich heisst es adäquate medizin. Versorgung kann nicht mehr gewährleistet werden. Das ist in London sicher längst eingetreten.