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Mehr Geld vom Bund für Impfstoff
Aus Tagesschau vom 11.11.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Spanien verlangt negativen Test bei Einreise aus Risikogebieten

  • Der Bund hat den Kredit zur Impfstoff-Beschaffung um 100 Millionen Franken erhöht. Damit stehen insgesamt 400 Millionen zur Verfügung.
  • Verträge gibt es derzeit mit zwei Herstellern - der britischen AstraZeneca und Moderna aus den USA. Ausserdem ist der Bund mit Pfizer/Biontech in Verhandlungen. Diese seien weit fortgeschritten.
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat am Mittwoch 8270 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 6983. Das sind 13 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Trend ist derzeit rückläufig.
    Zudem meldet das Amt 86 neue Todesfälle.
  • Die Kantone melden 3769 Personen, die wegen Covid-19 hospitalisiert sind. Das sind 15 Prozent mehr als in der Vorwoche.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Dienstag, 10. November, waren rund 1'830'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürich abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:17

    Schwedens Gastronomie muss früher schliessen

    In Schweden dürfen Restaurants und Bars ab Freitag in einer Woche nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken – eine halbe Stunde später müssen die Lokale schliessen. Das kündigte Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch an. «Alle Indikatoren zeigen in die falsche Richtung», betonte er mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen. Die Einschränkungen sollen bis Ende Februar gelten.

    Schweden hat mit seinem Sonderweg in der Corona-Krise international Schlagzeilen gemacht, weil es im Vergleich mit anderen Ländern weniger Einschränkungen verfügt hat. Das Land setzt vor allem auf die Vernunft jedes Einzelnen.

    Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven am Podium.
    Legende: Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven gab Einschränkungen für die Gastronomie bekannt. Keystone
  • 22:09

    Wie verteilt die EU die 300 Millionen Impfdosen?

    Mit der Ankündigung des vielversprechenden Impfstoffes von Pfizer und Biontech Anfang Woche, haben sich die beiden Unternehmen in Poleposition gebracht. Sie haben bereits Lieferverträge für 600 Millionen Impfdosen an Land gezogen. Heute hat sich auch die Europäische Union 300 Millionen Dosen gesichert. Doch wie will die EU ein Gerangel bei der Verteilung vermeiden?

    Dazu Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: «Wenn dieser vielversprechende Impfstoff einmal lieferbar ist, wollen wir die Verteilung rasch in Angriff nehmen. Jeder EU-Staat erhält zur gleichen Zeit und zu gleichen Bedingungen seinen fairen Anteil.»

    Um ein Impfstoff-Gerangel zu vermeiden, versucht es die EU also mit einem Verteilschlüssel. So soll Deutschland gemäss seinem EU-Bevölkerungsanteil in einer ersten Tranche 37 Million Biontech Einheiten erhalten.

    Doch Bundesgesundheitsminister Spahn beansprucht 100 Millionen. Denn Deutschland hat die Entwicklung des Serums finanziell unterstützt und erhält nun zusätzliche Dosen aus bilateralen Forschungsverträgen.

    Eine gerechte Verteilung, aber vor allem die Distribution selbst dürfte eine Herausforderung werden: Denn das wärmeempfindliche Vakzin kann nur bei Temperaturen von minus 70 Grad verteilt und gelagert werden. So dürfte die Einhaltung der Kühlkette während der Distribution eine der grössten logistischen Aufgaben werden.

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    Herausforderung um gerechte Verteilung des Corona-Impfstoffes
    Aus Tagesschau vom 11.11.2020.
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  • 21:24

    Spanien verlangt negativen PCR-Test bei Einreise

    Einreisende nach Spanien aus Corona-Risikogebieten werden ab dem 23. November einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Der Test dürfe nicht älter als 72 Stunden sein, teilt das Gesundheitsministerium in Madrid mit.

    Für die Einschätzung, welche europäischen Länder als Risikogebiet gelten, werden sich die spanischen Behörden auf die Risikokarte des Europäischen Zentrums für Seuchenbekämpfung (ECDC) , Link öffnet in einem neuen Fensterstützen. Die Schweiz gilt hier derzeit klar als Risikogebiet.

    Im Falle von Drittländern will Spanien unterdessen in erster Linie die jeweilige 14-Tage-Inzidenz – die Zahl der Infektionen je 100 000 Einwohner binnen 14 Tagen – zur Bewertung heranziehen.

  • 19:48

    600 Tote innert 24 Stunden in Grossbritannien

    In Grossbritannien sind innerhalb eines Tages knapp 600 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt überstieg die Zahl der Infektionen am Mittwoch die Schwelle von 1.25 Millionen seit Beginn der Pandemie, wie aus den aktuellsten Angaben der Regierung hervorgeht. Diese zählen seit Mittwoch auch mehr als 50'000 Todesfälle.

    Aufgrund unterschiedlicher Zählweisen kommt das nationale Statistikamt jedoch bereits auf mehr als 65'000 Corona-Tote. Das Amt zählt die Fälle, bei denen Covid-19 auf dem Totenschein vermerkt ist – die andere Zahl bezieht sich auf zuvor positiv getestete Fälle. Fakt ist jedoch bei beiden Zählweisen: Grossbritannien bleibt in Bezug auf die absolute Zahl der Todesfälle das am schwersten von der Corona-Pandemie getroffene Land in Europa.

  • 19:19

    Weiterer Rückgang der Passagierzahlen am Flughafen Zürich

    Der Betrieb am Flughafen Zürich ist von der zweiten Coronawelle erfasst worden. Nachdem die Passagierzahlen bereits im September gesunken waren, nahmen sie im Oktober weiter ab.

    Im Oktober flogen 468'616 Passagiere über den Flughafen Zürich, wie die Flughafenbetreiberin am Mittwochabend mitteilte. Das waren 84 Prozent weniger als im Oktober des letzten Jahres. Im Vergleich zum September lag das Minus bei gut 9 Prozent.

    Nachdem sich die Flugreisen in den Sommermonaten vom Coronaschock vom Frühling etwas erholt haben, hätten die steigenden Fallzahlen, Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen die Erholung in den vergangenen Monaten ins Stocken gebracht, schreibt der Flughafen.

  • 18:02

    Bundesrat verlängert Coronahilfe für Medien

    Der Bundesrat hat die Unterstützungsmassnahmen für die Medien angesichts der Coronakrise verlängert. Die Hilfe für die Printmedien wird bis am 30. Juni 2021 fortgeführt. Damit kann die Post die geförderten Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse weiterhin kostenlos zustellen. Zudem übernimmt der Bund bis Ende 2021 die Abonnementskosten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA für elektronische Medien.

    Die Verlängerung der Massnahmen kostet den Bund zusätzlich rund 20 Millionen Franken. Die Unterstützung für die Medien in der Coronakrise war ursprünglich bis Ende November 2020 befristet.

    Mit den Massnahmen soll laut dem Bundesrat der regionale Service Public schweizweit gesichert werden. Die Pandemie verschärft die strukturelle Krise der Medien, die seit Jahren zu beobachten ist. Ihre Werbeeinnahmen sind drastisch gesunken.

  • 16:19

    Hausärzte wollen mehr Mitsprache

    Die Vereinigungen Ärztenetze mediX und mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz wünschen, dass sie von offiziellen Stellen konsequent in die Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie miteinbezogen werden. Für die meisten Patienten seien sie nämlich die erste Anlaufstelle.

    Haus- und Kinderärzte stünden am Anfang und am Ende der Betreuungskette bei der Bewältigung von Infektionskrankheiten, heisst es in einem Positionspapier der beiden Vereinigungen, das heute in der «Schweizerischen Ärztezeitung» veröffentlicht wurde.

    Im Gegensatz zu reinen Testzentren könnten erkrankte Patienten in den Hausarztpraxen breiter abgeklärt, diagnostiziert und gezielt behandelt werden. Zudem hat sich die Forschung nach Ansicht der beiden Vereinigungen bis jetzt weitgehend auf die stationären Covid-19-Fälle konzentriert und die Reallife-Situation in der ambulanten Versorgung vernachlässigt. Gefordert wird insbesondere ein Einbezug der universitären Institute für Hausarztmedizin.

    Eine Jungendliche laesst sich bei ihrer Hausaerztin auf Covid-19 testen
    Legende: Eine Jungendliche lässt sich bei ihrer Hausäztin auf Covid-19 testen. Keystone
  • 15:27

    Die Medienkonferenz ist zu Ende

    Alain Berset hat die Medienkonferenz beendet. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. In unserem Ticker halten wir Sie weiterhin auf dem Laufenden.

  • 15:26

    Swissmedic verspricht absolute Transparenz

    Claus Bolte von Swissmedic verspricht, dass der Zulassungsprozess für die Impfstoffe absolut transparent stattfinden werde. Swissmedic werde sich auch international austauschen und alle Informationen vorlegen und publizieren.

  • 15:24

    Berset: «Ohne Zulassung keine Impfung»

    Berset stellt klar: «Solange ein Produkt nicht zugelassen ist, wird gar nichts geschehen betreffend Impfungen.» Deshalb könne man auch nicht genau sagen, wann es mit den Impfungen losgehen werden. Man hoffe, im ersten Quartal 2021 so weit zu sein, aber sicher sei das natürlich nicht.

    Deshalb würden die Corona-Massnahmen noch lange weiterbestehen und es sei entscheidend, die Regeln weiterhin zu befolgen.

  • 15:19

    Birgt das schnelle Zulassungsverfahren Risiken?

    Claus Bolte von Swissmedic sagt, die Kriterien für eine Zulassung seien genau gleich streng wie normalerweise. Es werde einfach das Verfahren beschleunigt, da die Prozesse rollend abgearbeitet würden. Bei der Bedeutung dieses Impfstoffs für die Bevölkerung sei das gerechtfertigt.

  • 15:15

    Frage zur Reservierung bei Pfizer/Biontech

    Was heisst reserviert? Ob es nur noch um den Preis gehe, will ein Journalist wissen. Es gehe auch noch um die Mengen, die Lieferdaten, die Preise und die rechtlichen Dimensionen, so Kronig. Mehr könne sie aus verhandlungstechnischen Gründen nicht dazu sagen.

  • 15:12

    Wofür genau sind die 400 Millionen?

    Grundsätzlich umfassen diese alles: den Einkauf, die Lagerung, aber auch die Impfung. Allerdings sei vieles noch unklar – es müsse noch verhandelt werden, sagt Kronig. Die Preise bei den Impfstoffen seien sehr unterschiedlich, ergänzt Berset. Man müsse eine Balance finden zwischen dem Zugang zum Impfstoff und dem Preis dafür.

  • 15:10

    Bindende Reservierung bei Pfizer/Biontech: Was bedeutet das?

    Kronig sagt, dass dies das normale Vorgehen sei. Danach könnten die Details geklärt werden und es könne zu einem Vertragsabschluss kommen: «Das Tempo bei den Verhandlungen ist sehr schnell. Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten.». Verträge bestehen bereits mit AstraZeneca und Moderna.

  • 15:07

    Berset: «Die Zahlen müssen heruntergehen»

    Eine weitere Frage: Wenn das Ziel ein R-Wert von 0.7 sei, wie lange habe die Schweizer Bevölkerung, um das zu erreichen? Drohten sonst neue Massnahmen? Alain Berset sagt, es gebe weder ein Ziel für den R-Wert noch neue geplante Massnahmen. Es sei einfach klar: «Die Zahlen müssen runter.»

    Die Spitäler hätten nun auch die nicht dringlichen Eingriffe heruntergefahren. «Diese Menschen müssen jetzt auf ihre Behandlung warten, und die können auch nicht ewig warten.» Die Zahl der Hospitalisierungen müsse also zwingend stark sinken.

  • 15:02

    Werden sich genug Leute impfen?

    Alain Berset widerspricht dem Vergleich eines Journalisten mit der Grippeimpfung, bei welcher sich nur rund jeder Fünfte impfen lässt. Er sei überzeugt, dass sich in diesem Fall mehr Leute impfen lassen werden. Es sei ihm wichtig, dass für jeden, der sich impfen lassen will, die nötigen Impfungen zur Verfügung stünden.

  • 15:00

    Bereit für Lagerung?

    Eine Journalistin will wissen, ob die Schweiz bereit sind für die Lagerung der Impfstoffe. Berset sagt, dass man sich seit Monaten vorbereite, die Armee sei zuständig. Nora Kronig, Leiterin Abteilung Internationales (BAG), ergänzt, dass man das Material bereits gekauft habe und so weit auf einem guten Weg sei.

  • 14:58

    Die Impfstoffe mixen?

    Ob die verschiedenen Impfstoffe kombiniert werden können, will ein Journalist wissen. Diese Frage können die Experten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.

  • 14:58

    Zuerst sollen die Risikogruppen geimpft werden können

    Wer bekommt den Impfstoff zuerst? Dazu Stefan Kuster vom BAG: «Zuerst werden das wohl die Risikogruppen und deren Umfeld sein.» Die genau Strategie könne aber erst festgelegt werden, wenn die Impfstoffe und die Wirkung feststünden.

  • 14:55

    Sind diese 100 Millionen für den neuen Impfstoff?

    Alain Berset sagt, das Geld sei einfach generell für die Impfstoffbeschaffung und nicht speziell für den neuen Impfstoff von Pfizer/Biontech. Nora Kronig vom BAG bestätigt das.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 11.11.2020, 19:30 Uhr

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