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Viele Spitäler im Süden sind völlig überlastet
Aus HeuteMorgen vom 13.11.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Strikte Massnahmen in der Toskana und in Kampanien

  • Das Bundesamt für Gesundheit hat gestern Freitag 6739 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 6363. Das sind 20 Prozent weniger als in der Vorwoche. Zudem meldete das Amt 97 neue Todesfälle.
  • 3829 Personen sind wegen Covid-19 hospitalisiert, das sind 9 Prozent mehr als in der Vorwoche.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 12. November, waren rund 1'860'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürich abgebildet.)

Der Ticker startet um 7:14 Uhr

  • 9:11

    Ticker beendet

    Dieser Ticker ist abgeschlossen. Aktuelle Corona-Nachrichten finden Sie unter srf.ch/news.

  • 4:12

    Frankreich plant Verschiebung von Regionalwahlen

    Frankreichs Regierung will wegen der Corona-Krise die bisher für März 2021 geplanten Regionalwahlen um drei Monate auf Ende Juni 2021 verschieben. Dem Parlament solle in den kommenden Wochen ein entsprechender Gesetzesvorschlag unterbreitet werden, kündigte Regierungschef Jean Castex am Freitag in Paris an.

    Zuvor hatte der frühere Präsident des Verfassungsrats Jean-Louis Debré einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Wahlen werden in Frankreich nur äusserst selten verschoben. Wegen der Corona-Krise war jedoch bereits im Frühjahr die zweite Runde der Kommunalwahlen auf Juni verschoben worden. Bei den Regionalwahlen werden unter anderem die Regionalräte neu besetzt.

    Ankündigung von Premier Castex

  • 4:06

    Slowakei verschärft Einreisebestimmungen

    Wer aus Österreich oder Deutschland in die Slowakei einreisen will, braucht ab Montag einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Das sieht eine am Freitagabend von der staatlichen Gesundheitsbehörde UVZ veröffentlichte Verlautbarung vor. Die neue Regel gilt auch für Einreisende aus den slowakischen Nachbarländern Ungarn und Polen sowie für fast alle anderen EU-Länder.

    Ohne PCR-Test einreisen darf man nur aus zehn Ländern mit geringem Corona-Risiko. Dazu gehören als einzige EU-Länder Finnland und Griechenland, als sichere Länder ausserhalb der Europäischen Union gelten zum Beispiel China und Japan. Anders als zuletzt angekündigt, werden bei landesweiten Massentests in der Slowakei verwendete Antigen-Schnelltests für den Grenzübergang nicht akzeptiert. Daher wird es auch die ursprünglich schon ab 2. November geplanten Tests direkt an den Grenzübergängen nicht geben.

    Ausnahmen von der Testpflicht gibt es zum Beispiel für Berufspendler, deren Arbeits- und Wohnort nicht mehr als 30 Kilometer vom jeweils nächsten Grenzübergang entfernt liegt, sowie für Studierende und Profisportler. Sie müssen aber entsprechende Bestätigungen ihrer Tätigkeit vorweisen.

    Audio
    Aus dem Archiv: Massen-Covid-19-Tests in der Slowakei
    03:02 min, aus Rendez-vous vom 02.11.2020.
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  • 2:27

    Italien: Härtere Corona-Massnahmen in weiteren Regionen

    Italiens Regierung hat weitere Verschärfungen für einige Regionen im Kampf gegen das Coronavirus vereinbart.

    Die süditalienische Region Kampanien und die Toskana werden zu Roten Zonen, wie Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza in der Nacht erklärte. Damit gelten für insgesamt sieben Regionen die strengsten Corona-Massnahmen. Zudem würden die nördlicher gelegenen Regionen Emilia-Romagna und Friaul-Julisch Venetien sowie Marche im Osten des Landes in die Kategorie der mittleren Risiko-Zonen (orange) eingeteilt. «Es gibt keinen anderen Weg, um die Zahl der Todesfälle zu reduzieren und die Ansteckungen zu verringern», erklärte Speranza in seinem Facebook-Post. Für den überwiegenden Teil Italiens gelten damit strenge Corona-Auflagen.

    Das Land ist in drei Zonen eingeteilt. In der Roten herrscht gewissermassen ein Lockdown. In der Orangen Zone ist die Bewegungsfreiheit über die Kommunen und Regionen hinaus ohne Angabe bestimmter Gründe eingeschränkt.

    Italien verzeichnete am Freitag mit knapp 41'000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert. Nach dem aktuellen Lagebericht des Gesundheitsministeriums sank jedoch der Reproduktionswert von 1,7 auf 1,4. Das bedeutet, dass ein Infizierter 1,4 Menschen im Schnitt ansteckt. Ministerpräsident Giuseppe Conte sah darin Anzeichen, dass die bisher getroffenen Massnahmen Wirkung zeigten.

    Gesundheitsminister Speranza verkündet neue Massnahmen

  • 1:57

    EU-Parlament: Wahrung von Rechtsstaatlichkeit in der Krise

    Um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Corona-Pandemie zu schützen, regen die Abgeordneten des Europaparlaments die Beendigung von Notstandsregelungen an. Dies geht aus einer am Freitag verabschiedeten Erklärung der Parlamentarier, Link öffnet in einem neuen Fenster hervor.

    Die Abgeordnete der Grünen-Fraktion Malin Björk sagte, ein chronischer Ausnahmezustand sei problematisch. Man müsse hier vorsichtig sein. EU-Justizkommissar Didier Reynders erklärte, die Krise bedeute eine Einschränkung mancher Grundrechte. Dies könnte Probleme im Bereich der Rechtsstaatlichkeit mit sich bringen.

    Die sozialdemokratische Abgeordnete und ehemalige deutsche Justizministerin Katarina Barley nannte die Corona-Krise eine Herausforderung für die Demokratie. Es gebe die üblichen Verdächtigen wie Polen und Ungarn, die Grundrechte weit über Gebühr einschränkten. Die Liberale Sophia In 'T Veld sprach von Regierungen, die die Massnahmen nutzen, um ihren Autoritarismus zu erweitern.

    Auch im Notstand sollten Parlamente und Gerichte weiterhin ihre Kontrollfunktion ausüben können. Zudem dürften Staaten ihre Notstandsrechte nicht dazu nutzen, am Parlament vorbei Regelungen zu treffen, die mit der Corona-Krise nichts zu tun hätten.

    Reynders wies zudem darauf hin, dass bestehende Ungleichheiten in der Krise teils verschärft würden - etwas beim Zugang zum Gesundheitssystem. Frances Fitzgerald von den Christdemokraten rief dazu auf, besonders wachsam zu sein, was die Rechte von Frauen, Kindern und Minderheiten in der Krise angehe.

    Corona-Initiative des Europaparlaments

  • 1:15

    Polen: Linienbusse werden zu Ambulanzen

    Die Stadtverwaltung in Warschau hat zwei Linienbusse der örtlichen Verkehrsbetriebe für den Transport von Covid-19-Patienten ausgerüstet. Die mit Sauerstoffflaschen ausgerüsteten Busse sollen die Kranken in das Notlazarett bringen, das im Nationalstadion auf dem rechten Weichselufer errichtet wurde, sagte Warschaus Stadtpräsident Rafal Trzaskowski am Freitag.. Jeder Linienbus könne bis zu 22 Patienten transportieren. In dem Notkrankenhaus sollen bis zum Wochenende 500 Betten für Covid-19-Patienten errichtet werden. Gegenwärtig werden dort 26 Erkrankte behandelt.

    Polen registrierte am Freitag laut Gesundheitsministerium 24'051 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, im gleichen Zeitraum starben 419 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Der bisherige Rekordwert war mit 27'875 Neuinfektionen am vergangenen Samstag erreicht worden.

    Seit dem vergangenen Wochenende gilt in Polen erneut ein Teil-Lockdown. Schwimmbäder, Fitnessstudios und Kultureinrichtungen sind geschlossen, die Schulen sind landesweit zu Fernunterricht übergegangen. In den Einkaufszentren dürfen zudem nur Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien geöffnet haben. Polen hat 38 Millionen Einwohner.

    Ein Mann mit Schutzmaske
    Legende: Warschaus Oberbürgermeister Rafal Trzaskowski Busse sollen Corona-Patienten ins Not-Lazarett bringen, erklärte Warschaus Stadtpräsident Rafal Trzaskowski. Keystone
  • 0:49

    Kalifornien: Corona-Hinweise für Bürger

    Die US-Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington fordern ihre Bürger auf, nicht ausserhalb ihrer Bundesstaaten zu reisen. Kaliforniens Gesundheitsminister Mark Ghaly zufolge verzichten die drei Westküstenstaaten auf entsprechende Vorschriften, um keine Trotzreaktion zu provozieren.

    Die Gouverneure von sechs Staaten im Nordosten der USA wollen am Wochenende über abgestimmte Massnahmen beraten, erklärte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo.

    Erklärungen des kalifornischen Gesundheitsministers (engl.)

  • 0:39

    Kanadas Premier: Wir können Weihnachten retten

    Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau ruft die Bevölkerung auf, jetzt die Massnahmen zu befolgen, um das Weihnachtsfest zu retten. «Was wir in den kommenden Tagen und Wochen tuen, wird darüber entscheiden, was wir zu Weihnachten machen können», sagte er. Die Provinzen des Landes müssten jetzt die richtigen Schritte unternehmen.

    Erklärungen von Trudeau zu Corona-Massnahmen (engl./franz.)

  • 0:22

    USA: Noch im Dezember Impfung für Millionen Amerikaner

    Mit Blick auf erwartete Notfallzulassungen für neu entwickelte Coronavirus-Impfstoffe will die US-Regierung bereits im Dezember rund 20 Millionen Menschen impfen. Im Januar und den Folgemonaten sollten dann jeweils etwa 25 bis 30 Millionen geimpft werden, sagte der für das Impfprogramm der Regierung zuständige Vertreter, Moncef Slaoui, am Freitag im Rosengarten des Weissen Hauses. Sobald weitere Impfstoffe zugelassen seien, könne die Zahl noch deutlich erhöht werden, sagte Slaoui bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem amtierenden Präsidenten Donald Trump. In den Vereinigten Staaten leben rund 330 Millionen Menschen.

    Slaoui zufolge könnten zwei Impfstoffe schon in wenigen Wochen eine Notfallzulassung der Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA bekommen. Er verwies dabei auf die vielversprechenden Ergebnisse des vom US-Pharmakonzern Pfizer und dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelten Impfstoff. Pfizer und Biontech wollen offenbar noch im Lauf des Monats bei der FDA eine Notfallzulassung beantragen. Zudem erwähnte Slaoui den von Moderna entwickelten Impfstoff, der die gleiche Plattform nutze und zu dem es schon bald ermutigende Ergebnisse geben solle.

    Slaoui, der lange in der Pharmaindustrie gearbeitet hat, leitet ein Impfprojekt der US-Regierung, die sogenannte Operation Warp Speed, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Slaoui: Millionen Impfungen noch in 2020

  • 23:15

    Verdacht auf Fallzahlen-Manipulation in Russland

    Im weltweiten Vergleich liegt Russland bei den täglichen Corona-Fallzahlen auf dem fünften Platz. Die Zahl der Covid-19-Todesopfer liegt weit unter dem internationalen Durchschnitt. Experten vermuten eine absichtliche Manipulation der Daten durch die Behörden.

    «Man muss sehr dumm sein, um diesen Zahlen zu glauben. In gewissen Regionen wird zum Beispiel seit drei Wochen jeden Tag ein Todesfall gemeldet. Das ist statistisch unmöglich», sagt Demograf Alexej Rakscha. Das russische Gesundheitsministerium weist die Kritik zurück.

    Video
    Manipuliert Russland die Corona-Fallzahlen?
    Aus 10 vor 10 vom 13.11.2020.
    abspielen
  • 22:04

    Wegen steigenden Fallzahlen: US-Gouverneure planen Krisengipfel

    Die Gouverneure der US-Bundesstaaten New York, New Jersey, Connecticut, Pennsylvania, Massachusetts, Rhode Island und Delaware wollen am Wochenende bei einem «Notfall-Gipfel» über neue Massnahmen beratschlagen. «Wir wollen sicherstellen, dass unsere Massnahmen auf gleicher Linie sind, oder wir zumindest wissen, was andere Staaten für Massnahmen haben», sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo Medienberichten zufolge. «Wir glauben, dass wir zusätzliche Schritte gehen müssen.»

    Erst am Mittwoch hatte Cuomo für seinen Bundesstaat neue Massnahmen angekündigt. Restaurants, Bars und Fitnessstudios müssen um 22 Uhr schliessen. Treffen in Privathäusern sind auf maximal zehn Personen beschränkt. New York ist bereits im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden – auch jetzt ist die Lage wieder angespannt.

  • 21:34

    Covid-19 bereitet Schweizern die grössten Sorgen

    Die eidgenössischen Wahlen vor einem guten Jahr standen ganz im Zeichen der Klimasorge. Das neue Sotomo-Wahlbarometer zeigt nun: Die Sorge um den Klimawandel treibt die Schweizerinnen und Schweizer zwar weiterhin um. Doch als wichtigste Herausforderung wird jetzt von der Mehrheit die Corona-Pandemie wahrgenommen. Auch die Sorge um die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit schaffen es in die Top 5 des Sorgenbarometers.

    Video
    Die Klimakrise beschäftigt – trotz Corona
    Aus Tagesschau vom 13.11.2020.
    abspielen
  • 21:09

    Verschärfte Massnahmen während Wintersession in Bern

    Die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung schränkt den Zugang zum Bundeshaus wieder stärker ein. Personen, die von Ratsmitgliedern einen Dauer-Zutrittsbadge erhalten, dürfen sich ab Montag nicht mehr im Bundeshaus aufhalten, wie die Parlamentsdienste mitteilen.

    Anders als während der Herbstsession bleiben in der Wintersession die Tribünen des National- und Ständerats für die Öffentlichkeit geschlossen. Ausgenommen sind Familienangehörige bei Wahlen, Vereidigungen und Verabschiedungen. Geprüft wird zudem, ob Corona-Schnelltests an der Session vom 30. November bis 18. Dezember gezielt zum Einsatz kommen könnten. An sämtlichen Orten, die nicht mit Plexiglas geschützt sind, gilt eine Maskenpflicht.

  • 19:58

    Arbeitslosenquote im Kanton Zürich unverändert

    Trotz coronabedingtem Wirtschaftseinbruch bleibt der Zürcher Arbeitsmarkt robust: Die Arbeitslosenquote blieb im Oktober den sechsten Monat in Folge unverändert bei 3.2 Prozent. Ende Oktober waren 27‘416 Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet. Das sind 80 Personen weniger als im Vormonat, wie die Volkswirtschaftsdirektion mitteilt. Im Oktober des Vorjahres lag die Arbeitslosenquote 1.2 Prozentpunkte tiefer.

    Einen spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit gab es, wie im Herbst üblich, im Baugewerbe (+109). Auch im Gastgewerbe (+73) und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+59) stiegen die Zahlen. Abgenommen hat die Arbeitslosigkeit dagegen im Gesundheits- und Sozialwesen (-95), im Detailhandel (-70) und bei der Informatik (-27).

  • 19:00

    Schweden wieder mit höchsten Corona-Zahlen in Skandinavien

    Das in der Corona-Krise mit recht freizügigen Massnahmen vorgehende Schweden verzeichnet mittlerweile wieder die mit Abstand höchsten Neuinfektionszahlen in Nordeuropa. Wie am Freitag aus den Vergleichswerten der EU-Gesundheitsbehörde ECDC hervorging, lag die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Schweden in den vergangenen 14 Tagen bei knapp 485 pro 100'000 Einwohner. Das sind auf die Bevölkerung heruntergerechnet neunmal so viele Fälle wie in Finnland (54) und auch deutlich mehr als in Island (124), Norwegen (140) und Dänemark (257).

    Menschen auf der Gasse ohne Maske in Schweden
    Legende: Schweden hatte zu Herbstbeginn relativ wenige Neuinfektionen registriert, die Zahlen nehmen aber seit Mitte Oktober wieder stark zu. Keystone
  • 18:10

    Österreich will die Schraube weiter anziehen

    Wegen steigender Corona-Zahlen nach anderthalb Wochen Teil-Lockdown plant Österreich eine weitere Verschärfung der Massnahmen. Details will die Regierung morgen verkünden, wie das Bundeskanzleramt der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

    Der 7-Tage-Schnitt liegt in Österreich beibei 554.2 Fällen pro 100'000 Einwohner, regional aber bei bis zu 850. 3922 Covid-19-Erkrankte liegen derzeit im Krankenhaus, 567 von ihnen auf Intensivstationen (Stand Freitag). Das ist ein zunehmend kritischer Wert für das Gesundheitssystem.

    Entsprechend empfiehlt auch die Corona-Kommission der Regierung strengere Massnahmen, um einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern. Ob Teile des Handels oder Schulen geschlossen werden sollen, bleibt noch offen. Mehrere deutsche Medien berichten, dass die Regierung einen harten Lockdown plane. Auch Ausgangsbeschränkungen ähnlich der strengen Massnahmen im Frühjahr gelten als möglich.

    Kanzler Kurz zieht eine Maske an.
    Legende: Voraussichtlich morgen tritt Bundeskanzler Sebastian Kurz vor die Medien, um weitere Massnahmen zu verkünden. Reuters
  • 17:23

    Schaffhauser Gesundheitsdirektor droht mit Verschärfungen

    Laut Regierungsrat Walter Vogelsanger ist die Zahl der Neuinfektionen in Schaffhausen während den vergangenen Tagen wieder angestiegen. Deshalb dringe das Virus nun auch in die Altersheime: «Ich bin besorgt und sehr verärgert über die Entwicklung der Fallzahlen, die mit dem Verhalten der Bevölkerung zu tun haben», sagt der Regierungsrat.

    Er fordert die Schaffhauserinnen und Schaffhauser auf, sich an die Schutzkonzepte zu halten. «Wenn die Appelle nichts nützen, wird die Regierung härtere Massnahmen ergreifen», kündigt er an. Würden die Neuinfektionen nicht zurückgehen, so setze die Regierung nächste Woche Verschärfungen in Kraft.

  • 16:14

    Härtefall-Branchen fordern Erhöhung des Härtefallfonds

    Eventveranstalter, Reisebüros und Schausteller verlangen eine deutliche Erhöhung des Härtefallfonds von Bund und Kantonen. Die vorgesehenen 400 Millionen Franken reichten niemals aus, um alle bedürftigen Unternehmen zu unterstützen, hiess es heute an einer Video-Medienkonferenz.

    Die Branchen fordern Hilfen von mehr als einer Milliarde Franken. Zudem verlangen sie, dass der Bundesrat stärker die Führung übernimmt. Die Härtefallhilfen seien von Kanton zu Kanton unterschiedlich ausgestaltet.

    «Dies führt zu Wettbewerbsverzerrungen und ein Interpretations- und Kompetenzgerangel ist vorprogrammiert», sagte Christoph Kamber, Präsident der Expo Event Swiss Livecom Association. Der Bund müsse deshalb bei Härtefällen «schnell und unkompliziert» den Lead übernehmen. Viele Betriebe seien noch in diesem Jahr auf Soforthilfe angewiesen.

  • 15:42

    Italienische Patienten erhalten Sauerstoff in ihren Autos

    Italien hat Mitte Woche die Marke von einer Million registrierter Coronafälle überschritten – und auch die Opferzahlen steigen an. Während in der ersten Welle im Frühjahr hauptsächlich der Norden betroffen war, melden nun auch südliche Regionen wie Kampanien mit der Grossstadt Neapel mehr Corona-Infektionen. Vor Kliniken bilden sich lange Schlangen, das Personal versorgt Patienten in ihren Autos mit Sauerstoff. Es fehlen Intensivbetten und Beatmungsgeräte.

    Video
    Auch italienische Spitäler sind überlastet
    Aus Tagesschau vom 13.11.2020.
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  • 14:36

    Kantonale Regierungen schnüren Millionen-Pakete für Notleidende

    • Kanton Zürich: Für besonders betroffene Unternehmen wie Reisebüros, Gastronomen, Veranstalter oder Schauspieler sind 200 Millionen Franken vorgesehen, wenn ein wirtschaftlicher Härtefall vorliegt. Der Regierungsrat habe in letzter Zeit immer wieder Gespräche mit betroffenen Branchen geführt, betonte Finanzdirektor Ernst Stocker. «Wir haben ihre Sorgen und Aussichten, die drastisch sind, zur Kenntnis genommen», so Stocker. Es werden sowohl Darlehen, als auch nicht rückzahlbare Beiträge vergeben. Die Unternehmen dürfen aber beispielsweise nicht bereits vor der Pandemie Finanzhilfe bezogen haben. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament einen Kredit von netto 160 Millionen Franken. «Wir haben das Geschäft nun weiter gegeben und hoffen auf einen schnelles Vorgehen», so Stocker. 40 Millionen Franken erwartet der Kanton vom Bund.
    • Kanton Aargau: Der Regierungsrat will den stark betroffenen Unternehmen mit 125 Millionen Franken helfen. Das Geld soll gemäss den Härtefall-Kriterien des Bundes eingesetzt werden. Es soll für rückzahlbare Darlehen, Bürgschaften/Garantien oder für nicht rückzahlbare Beiträge zur Verfügung stehen, wie der Regierungsrat mitteilt. Man werde je nach Entwicklung dem Grossen Rat eine Erhöhung dieser Millionensumme beantragen.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 13.11.2020, 19:30 Uhr

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342 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Fazit,die "Musterknaben" Österreich und Schweden haben es auch nicht geschafft Corona in den Griff zu bekommen!
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  • Kommentar von Simon Mathys  (Simon Mathys)
    Für michdarf ein zweiter Lockdown nicht ausgeschlossen werden. Aber eines geht nicht mehr: das sind Schulschliessungen. Da geht es nicht einfach um wirtschaftliche Interessen, da geht es um die Zukunft tausender Kinder und Jugendlicher. Zudem geht es um die Chanchengleichhheit als elementarer Gedanken unserer Volksschule. Oder ganz hart ausgedrückt: für offene Schulen müssen wir Todesfälle in Kauf nehmen.
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    1. Antwort von Werner Ammann  (W.A.)
      Wir hatten noch nie einen Lockdown, wir hatten nur einen gemässigten Shutdown.
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    2. Antwort von Thomas Schmid  (Hand und Fuss)
      Warum nur in AUf oder ZU denken? Digitale Lernmittel und zur Zeit ungenutzte grosse Räume könnten kleine / getteilte Lerngruppen und individuelle Lernmöglichkeiten und besondere Unterstützung gerade benachteiligter Schüler möglich machen, und gleichzeitig die Pandemie eindämmen. Schüler haben auch Risikogruppen in der Famlie zu Hause, und diese Belastung, evtl. hier Ansteckungen zu bewirken, wäre damit ebenfalls weg.
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    3. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Herr Mathys, ist den Kindern geholfen, wenn sie in die Schule gehen und ihre Eltern oder Grosseltern sterben an Covid? Gesundheit ist das höchste Gut der Menschheit, über das man nichts auf der Welt stellen soll und darf.
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    4. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Herr Meuri, Hermann Hesse zitierte einmal.....man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist......und immer nur alles Negative
      Für sich herausfiltert. Suchen Sie doch Positives und treten damit dem
      grössten Teil Ihrer Angst entgegen. Eine gewisse Angst muss immer Dasein, sie ist unser Schutzmechanismus.
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    5. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Herr Meuri, Hermann Hesse zitierte einmal.....man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist......und immer nur alles Negative
      Für sich herausfiltert. Suchen Sie doch Positives und treten damit dem
      grössten Teil Ihrer Angst entgegen. Eine gewisse Angst muss immer Dasein, sie ist unser Schutzmechanismus.
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    6. Antwort von Manuel Schütz  (ld238m)
      In Volksschulen sicher problematisch, bei weiterführenden Schulen sieht das anders aus. Durch Fernunterricht könnte geholfen werden, Leben zu retten. Wenn man die Chancengleichheit verbessern will, muss man die neuen Volksschullehrmittel sofort ersetzen!Es kann nicht sein, dass Eltern zuerst rätseln müssen, worum es z.B bei Aufgabe x in mathbu.ch geht. Thema Hausaufgaben: Die abzuschaffen ist nicht klug. Das lenkt vom gesellschaftl. Problem ab: Familien helfen sich gegenseitig kaum mehr.
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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    News zu den PCR-Tests: Der Unternehmer Elon Musk hat, nachdem Symtome aufgetreten sind, innerhalb eines Tages vier PCR-Schnelltests gemacht. Zwei waren positiv, zwei waren negativ. Dazu meinte er hinterher: "Irgendetwas ist hier äusserst dubios“. Da kann man ihm nur beipflichten.......
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Dieser Post wird fälschlicherweise als Post zu den PCR- Tests deklariert. In Wirklichkeit handelt er von Schnelltestst. Da Schnelltests aber KEINE PCR-Tests sind, fragt man sich natürlich was der Autor mit der Schreibe wollte...
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    2. Antwort von Thomas Schmid  (Hand und Fuss)
      Und wieder eine Irreführung bez. Test. Wie hundertfach geschrieben, weisen die PCR-Testst exakt das fragliche Corona-Virus nach, also eine Infektion. Nicht aber die Infektiosität. Alle Bedingungen werden von den Laborfachleuten und den stets noch verifizierenden Ärzten natürlich entsprechend bewertet und weitergegeben. Schnelltests geben über das Anschlagen bei besonders grosser Virenlast einen Anhaltspunkt bez. aktuelle Infektiosität, sind aber unzuverlässig bez. "Infektion: ja oder nein?".
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    3. Antwort von Werner Ammann  (W.A.)
      @Reto Derungs:Sie wissen hoffentlich auch den Unterschied von den sicheren PCR Tests und den unsicheren Schnelltests (die eine grosse Virenlast zum Anzeigen brauchen). Das schlimme hier sind aber die 100 zustimmen und 31 Ablehnen.
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    4. Antwort von Monika Mitulla  (momi)
      @Thomas Schmid (Hand und Fuss).
      Der PCR Test weist kein lebendes Virus nach, sondern nur Fragmente davon. Ob es sich dabei um eine aktuelle Infektion handelt oder aber um einen Überrest eines älteren Coronavirus (es grassierten schon in früheren Jahren andere Coronaviren in der Schweiz) kann aus dem Test nicht abgelesen werden.
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