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Berset will nicht für Mindereinnahmen der Spitäler aufkommen
Aus Tagesschau vom 31.08.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Tourismusbranche fordert von Sommaruga Planungssicherheit

  • In den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Zürich gilt eine Maskenpflicht in Geschäften. Seit heute muss auch im Wallis eine Maske beim Einkaufen getragen werden. Ab Donnerstag gilt diese Pflicht dann auch in Solothurn.
  • Der Bund will den Spitälern bei ihren allfälligen Mindereinnahmen wegen der Coronakrise nicht entgegenkommen. Hingegen sei der Bund offen, um über die Finanzierung der Mehrkosten zu diskutieren, so Gesundheitsminister Alain Berset.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 42'177 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen 163 neu gemeldete Fälle dazu. 1726 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
  • Das BAG hat 53 Staaten und Gebiete als Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Gebieten in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Hier gibt es die Übersicht über die Quarantänestaaten.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Sonntag, 30. August, waren 1.59 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 2:47

    Zoom mit über 350 Prozent Umsatzwachstum

    Die Videokonferenz-Firma Zoom zählt zu den grossen Gewinnern der Corona-Pandemie. Bereits im vergangenen Quartal verkündete sie ein explosives Umsatzwachstum. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz nun weiter in die Höhe – von knapp 146 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf nun über 660 Millionen. Das ist ein Wachstum von mehr als 350 Prozent. Der Gewinn betrug knapp 186 Millionen Dollar.

    Zoom kann in einer Basis-Version kostenlos genutzt werden. Für Unternehmen oder Personen mit Bedarf an zusätzlichen Funktionen gibt es Abo-Modelle. Weltweit hat der neue Videokonferenz-Riese über 370'000 Abonnenten. Zoom rechnet zwar damit, im Laufe des Jahres einige davon zu verlieren, geht aber davon aus, dass die Zahlen in der zweiten Jahreshälfte stabil bleiben. Für das gesamte Jahr wird ein Umsatz von knapp 2,4 Milliarden Dollar erwartet.

    Ein Zoom-Chat auf einem Bildschirm.
    Legende: Weltweit finden wegen der Corona-Massnahmen Besprechungen oder gar Kurse über Zoom statt. Keystone
  • 22:29

    Swiss Economic Forum mit strengen Schutzmassnahmen

    Einer der wenigen Grossanlässe, die trotz Corona dieses Jahr stattfinden, startet übermorgen in Montreux: das Swiss Economic Forum SEF. Das geht aber nur unter strengen Schutzmassnahmen – unter anderem eine Maskenpflicht und Fiebermessen am Eingang. Dies geht ins Geld, das Forum wird dieses Jahr keinen Gewinn abwerfen. Ein Blick auf die Vorbereitungen:

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    Schutzmassnahmen am kommenden Swiss Economic Forum
    Aus Tagesschau vom 31.08.2020.
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  • 21:27

    Tourismusbranche fordert vom Bundesrat Planungssicherheit

    Vertreter der Tourismusbranche haben Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga erklärt, wo der Schuh drückt in diesem von Coronavirus-Massnahmen geprägten Jahr.

    Man habe bei dem Treffen in Bern deutlich gemacht, dass die Tourismusbranche für den weiteren Saisonverlauf auf Planungssicherheit angewiesen sei. Die Branche habe ihre Verantwortung in den vergangenen Monaten wahrgenommen, schreibt der Schweizer Tourismus-Verband in einer Stellungnahme, Link öffnet in einem neuen Fenster. Des Weiteren sprach man sich für offene Grenzen aus, soweit dies aus epidemiologischer Sicht möglich ist – insbesondere im europäischen Raum.

    «Dieser Austausch ist ganz wichtig», sagte Sommaruga nach dem Treffen. Vieles hänge von der Entwicklung im Ausland ab, auf die die Schweiz wenig Einfluss habe. Allerdings sei man sich beim Treffen im Bernerhof einig gewesen, dass die Zahl der Coronavirus-Neuansteckungen tief gehalten werden müsse.

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    Sommaruga: «Die Herbst-/Wintersaison wird wieder eine neue Herausforderung sein»
    Aus News-Clip vom 31.08.2020.
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  • 21:11

    In Schweden gibt es keinen Corona-Backlash

    Kein Lockdown, Schulen immer offen und nach wie vor Vertrauen in den Staat: Das ist auch dem «Mister Corona» Schwedens zu verdanken, dem Arzt und Epidemiologen Anders Tegnell. Er gilt als Architekt des schwedischen Weges beim Umgang mit der Pandemie – freiwillige Massnahmen statt Vorschriften. «Schweden geht gegen den Trend in Europa, wo die Infektionszahlen in den letzten Tagen wieder stark gestiegen sind», erklärt Tegnell:

  • 20:05

    Lateinamerika als Testlabor für Impfstoff «Sputnik V»

    Neben Argentinien, Brasilien und Mexiko beteiligt sich nun auch Venezuela an Tests mit Covid-19-Impfstoffen, die in Entwicklung sind. Russland hat den Impfstoff «Sputnik V» in Rekordzeit entwickelt und ihn seit Mitte August zugelassen. Er soll in Russland selbst eingesetzt werden, noch während abschliessende Versuche an Menschen laufen. Nun will auch Venezuela 500 Personen für die Impfung finden: Staatschef Nicolas Maduro spricht von Freiwilligen.

  • 18:57

    Alle Passagiere eines Ferienfliegers müssen in Quarantäne

    Nach einem Ferien-Rückflug von einer griechischen Insel Zakynthos nach Cardiff in Wales, Grossbritannien, sind alle 187 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder von den Gesundheitsbehörden in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt worden.

    Die Gesundheitsbehörde (NHS) von Wales teilte am Montag auf ihrer Website, Link öffnet in einem neuen Fenster mit, man habe mindestens 16 bestätigte Fälle von Covid-19 von drei verschiedenen Parteien identifiziert, die sich am 25. August auf dem Tui-Flug 6215 von Zakynthos nach Cardiff befunden haben. «Sieben von ihnen waren zum Zeitpunkt des Fluges ansteckend. Aus diesem Grund empfehlen wir, dass alle Passagiere auf diesem Flug als enge Kontakte gelten und sich selbst isolieren müssen.»

    Wie die BBC nach Angaben von Flugpassagieren berichtete, hätten etliche Passagiere die Corona-Schutzmassnahmen ignoriert. Viele Fluggäste seien ohne Masken im Flieger herumspaziert, um sich mit Bekannten zu unterhalten. Die Flugbesatzung sei kaum eingeschritten.

    Der Reisekonzern Tui UK teilte in einer Erklärung mit: «Die Passagiere werden vor Reiseantritt und an Bord darüber informiert, dass sie durchgehend Masken tragen müssen und sich nicht in der Kabine bewegen dürfen.» Den Vorwürfen werde genau nachgegangen, zitierte die BBC einen Sprecher von Tui.

  • 17:30

    Berset will nicht für Mindereinnahmen der Spitäler aufkommen

    Gesundheitsminister Alain Berset will den Spitälern wegen Mindereinnahmen zurzeit des Corona-Shutdowns nicht entgegenkommen. Er sehe keinen Grund dafür, sagte er nach einem Treffen mit Vertretern von Spitälern und Versicherern vor den Medien.

    Der Bund habe von den Spitälern während fünf Wochen – darunter Ostern – eine Aufschiebung von nicht dringlichen Eingriffen (elektive Operationen) verlangt, sagte Berset. Nun gebe es da einen Nachholbedarf «und wir sehen wirklich nicht, warum das zu Mindereinnahmen führen sollte». Hingegen habe der Bund immer gesagt, dass man offen sei, um über die Mehrkosten zu diskutieren. Und man sei auch bereit, mit allen Akteuren Lösungen zu suchen.

    Beim Treffen sei es darum gegangen, mit den Leistungserbringern und den Finanzierern im Gesundheitswesen nach ein paar Monaten der Pandemie Bilanz zu ziehen. «Es gibt wirklich Diskussionsbedarf», sagte Berset. Differenzen zwischen dem Bund und den Kantonen hingegen habe er keine feststellen können.

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    Berset will nicht für Mindereinnahmen der Spitäler aufkommen
    Aus Tagesschau vom 31.08.2020.
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  • 17:00

    Winteruniversiade findet im Januar 2021 nicht statt

    Die Winteruniversiade, die Januar 2021 in der Zentralschweiz und auf der Lenzerheide (GR) hätte stattfinden sollen, fällt der Coronapandemie zum Opfer. Der Hochschulsportanlass könne nicht wie geplant stattfinden, teilten die Organisatoren mit. Es werde nun geprüft, ob er verschoben werden könne.

    Die Winteruniversiade ist mit 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach den olympischen Spielen der grösste Multisportanlass, der im Winter stattfindet. Studentinnen und Studenten aus 50 Ländern hätten sich vom 21. bis 31. Januar 2021 in zehn Sportarten messen sollen.

  • 16:16

    Schweden startet Massentest bei Studenten

    An der Universität von Umeå hat der bisher grösste Massentest Schwedens auf das Coronavirus begonnen. 20’000 Studenten und Mitarbeiter sind aufgerufen, sich in den nächsten Tagen testen zu lassen. In einer Woche soll der Test wiederholt werden.

    Es gehe darum zu klären, ob regelmässiger Unterricht auf dem Campus möglich sei, ohne die Ausbreitung des Virus zu beschleunigen, sagte Anders Johansson, Experte für Infektionskrankheiten an der Universität Umeå, dem schwedischen Fernsehsender SVT. In letzter Zeit wurden auch in Schweden vermehrt Ansteckungen bei jungen Leuten festgestellt.

  • 15:03

    EU will ärmeren Staaten Zugang zu Impfstoff ermöglichen

    Die Europäische Union will die Beschaffung eines Corona-Impfstoffs für ärmere Länder mit Garantien in Höhe von 400 Millionen Euro unterstützen. Wie das Geld der EU genau verwendet wird, soll nach Angaben der EU-Kommission in den nächsten Wochen vereinbart werden. Vorerst handle es sich um eine politische Zusage, sagte eine Kommissionssprecherin.

    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte einen entsprechenden «Haftungsbeitrag» für Covax an, eine internationale Initiative für einen fairen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen, sobald sie verfügbar sind.

    Geplant ist, rund zwei Milliarden Impfstoff-Einheiten bis Ende 2021 von verschiedenen Herstellern gemeinsam einzukaufen. Damit will man einem «Impfstoff-Nationalismus» vorbeugen.

  • 14:26

    Russland drückt bezüglich Impfstoff aufs Gas

    Nach der frühen Freigabe eines Corona-Impfstoffes in Russland sollen demnächst grössere Mengen des Vakzins ausgeliefert werden. Die ersten grösseren Lieferungen begännen im September, sagte der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko der Staatsagentur Tass zufolge.

    Im November und Dezember solle dann die maximale Menge bereitstehen. Der russische Impfstoff mit dem Namen «Sputnik V» wurde vor drei Wochen für eine breite Anwendung in der Bevölkerung registriert. Diese Genehmigung erfolgte, bevor die wichtige Testphase III überhaupt begonnen hatte. Das Vorgehen Moskaus löste international Kritik aus.

    Der Impfstoff soll zunächst für den russischen Markt bestimmt sein. Dem Gesundheitsminister zufolge wurden für die dritte Testphase schon über 2500 Freiwillige gefunden. 40'000 sollen es insgesamt werden. Parallel dazu sollen bereits Lehrer und Gesundheitspersonal geimpft werden.

    Eine Frau hält zwei Fläschchen mit Impfstoff in die Kamera.
    Legende: Russland ist das erste Land, das einen Corona-Impfstoff zugelassen hat. Keystone
  • 13:28

    Lady Gaga wirbt fürs Maskentragen

    An den MTV Video Music Awards vergangene Nacht in New York konnte Sängerin Lady Gaga insgesamt fünf Mal eine Auszeichnung entgegennehmen. Sie tat dies in gewohnt schrillen Kostümen und mit einem neuen Accessoire: Gaga trug zu jedem Outfit eine andere Hygienemaske.

    «Bleibt sicher und tragt eine Maske», forderte sie die Zuschauer immer wieder auf. Die Veranstaltung fand ohne Live-Publikum statt, die meisten Künstlerauftritte wurden vor der Show aufgezeichnet.

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    MTV Video Music Awards in Zeiten von Corona
    Aus Tagesschau vom 31.08.2020.
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  • 12:48

    163 bestätigte Neuinfektionen in der Schweiz

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb eines Tages 163 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Sonntag waren es 292 Fälle, am Samstag 376 Fälle, am Freitag 340 Fälle.

    Der 7-Tage-Schnitt der bestätigten Fälle liegt nach Berechnungen von SRF bei gut 293 Fällen. Das sind 13 Prozent mehr als in der Vorwoche. In diesen sieben Tagen wurden 70'602 Tests durchgeführt, das sind 27 Prozent mehr als in der Vorwoche.

    Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 42'177 laborbestätigte Fälle, wie das BAG mitteilt. Im Vergleich zum Sonntag kam es zu 5 weiteren Spitaleinweisungen. Damit mussten seit Anfang der Pandemie 4541 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer stieg um eine Person und steht nun bei 1726.

    In der Schweiz und in Liechtenstein wurden bisher 1'015'686 Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Innerhalb eines Tages wurden dem BAG 4'736 neue Tests gemeldet.

    Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung steckten am Sonntag nach Angaben des BAG 1802 Personen in Isolation und 5415 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 12'191 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

  • 11:29

    Italienische Wirtschaft leidet stärker als angenommen

    Die italienische Wirtschaft ist von der Coronakrise härter getroffen worden als bisher bekannt. Wie das Statistikamt Istat in Rom mitteilt, lag die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 12.8 Prozent niedriger als im ersten Vierteljahr.

    Eine vorherige Schätzung hatte einen Einbruch um 12.4 Prozent ergeben. Gegenüber dem Vorjahresquartal fiel der Einbruch mit 17.7 Prozent ebenfalls etwas stärker aus als bisher bekannt.

  • 10:05

    Umsätze im Detailhandel steigen – besonders in Lebensmittelläden

    Seit Aufhebung der Lockdown-Massnahmen im Mai kommt wieder Leben in die Geschäfte. Im Juli nahmen die Detailhandelsumsätze in der Schweiz verglichen zum Vorjahr kalenderbereinigt um nominal 3.4 Prozent zu. Unter Berücksichtigung der Teuerung ergab sich real ein Anstieg um 4.1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik gemäss provisorischen Zahlen mitteilt.

    Besonders stark war der Anstieg in den Lebensmittelgeschäften, inklusive Getränke und Tabakwaren. Da kletterten die Umsätze um nominal 8.8 Prozent und real 7.9 Prozent in die Höhe.

    Nach Branchen aufgeteilt zeigten «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» sowie «Marktstände, Versand und Internethandel» die stärksten Zuwächse. Rückläufig entwickelte sich das Geschäft der Branchen «Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren» und jenes mit Gütern wie Bekleidung, Medikamente, Uhren und Schmuck.

    Eine Frau mit Atemschutzmaske testet Düfte, aufgenommen im Warenhaus Jelmoli in Zürich.
    Legende: Güter wie Bekleidung, Medikamente, Uhren und Schmuck sind weniger gefragt als vor einem Jahr. Keystone
  • 9:02

    Spitäler fordern eine Corona-Entschädigung

    Spitäler mussten im Frühling während fünf Wochen auf nicht-dringliche Eingriffe verzichten, um so auf schwere Corona-Erkrankungen flexibel reagieren zu können. Aufgrund dieser Anordnung des Bundesrates fordern Spitäler und andere Akteure nun eine Entschädigung.

    Denn laut Verband der Spitäler H+ beläuft sich das Defizit auf bis zu 2.6 Milliarden Franken, da Spitäler nicht alle Behandlungen und Operationen nachholen können. Heute treffen sich verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens mit Bundesrat Alain Berset zu einer Aussprache.

  • 8:07

    Australien: Neuer Höchstwert an Todesfällen innert 24 Stunden

    Das Gesundheitsministerium des Bundesstaates Victoria meldet am Sonntag 41 Covid19-Todesfälle und 73 Neuinfektionen innert 24 Stunden. Das sind so viele Todesopfer wie noch nie innerhalb eines Tages. Dafür sinkt die Zahl der Neuinfektionen wieder.

    Daniel Andrews, Premierminister von Victoria, relativiert die Opferzahlen. Er sagt, dass nur 8 der 41 Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden aufgetreten seien. Die anderen 33 hätten sich seit Ende Juli in der Altenpflege ereignet und seien erst am Sonntag nach einer Überprüfung der Meldevorschriften registriert worden.

    Im Bundesstaat Victoria, der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen ist, soll am 13. September der sechswöchige Shutdown enden. Premier Andrews will die Pläne zur Lockerung der Massnahmen demnächst bekannt geben.

  • 7:02

    Swiss baut 750 Passagiersitze aus drei Maschinen aus

    Die Fluggesellschaft Swiss hat auf die gestiegene Nachfrage nach Frachtflügen wegen der Corona-Pandemie reagiert. Für die Monate April, Mai und Juni hat die Swiss etwa 750 Sitze in der Economy-Klasse von drei Boeing 777 ausgebaut, um Platz für die Fracht zu schaffen.

    Die Sitze befänden sich derzeit in einer Lagerhalle in Basel, sagte Ashwin Bhat, Chef des Frachtgeschäfts der Swiss, in einem Interview mit den Zeitungen der «CH Media». Die Transporte hätten sich eine Zeit lang auf bestimmte Strecken konzentriert, unter anderem nach China, um medizinische Schutzausrüstungen und Masken zu transportieren.

    Seit Ende März habe die Swiss rund 800 reine Frachtflüge durchgeführt und 27'000 Tonnen Waren transportiert. Nachdem es mehrere Wochen lang mehr Cargo- als Passagier-Flüge gegeben habe, ändere sich dies nun fliessend, so Bhat.

    Swissflugzeuge stehen am Boden nebeneinander, es sind nur die Hinterteile zu sehen.
    Legende: Das Frachtgeschäft der Swiss zieht wieder an. Keystone
  • 4:26

    Forscher: Weltweit über 25 Millionen Corona-Infektionen

    Die Zahl der weltweit registrierten Infektionen mit dem Coronavirus hat die Marke von 25 Millionen überschritten. Das geht aus den jüngsten Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore hervor. Mit knapp 6 Millionen verzeichneten die USA die höchste Zahl an Infektionen, es folgt Brasilien mit rund 3.9 Millionen Fällen. Auf Platz drei liegt Indien mit bisher 3.5 Millionen Infektionen.

    Auch bei den Todesfällen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stehen die USA mit gut 183'000 an erster Stelle, gefolgt von Brasilien mit über 120’000 Toten. Mexiko liegt mit knapp 64’000 Todesfällen an dritter Stelle. Weltweit starben seit Beginn der Pandemie bisher rund 845’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus.

  • 1:57

    Brasilien meldet über 16'000 Neuinfektionen

    Die brasilianischen Behörden melden am Sonntag 16'158 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag mit über 40'000. Damit steigt die Zahl der landsweit registrierten Ansteckungen auf mehr als 3.86 Millionen. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich um 566 auf 120'828. Die Zahlen fallen sonntags tendenziell niedriger aus, da es teilweise zu Verzögerungen bei der Auswertung der Testergebnisse kommt. Brasilien ist nach den USA am schwersten von der Pandemie betroffen.

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 31.8.2020, 12:45 Uhr

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170 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Nun, solange die Gegner der Coronamassnahmen unter sich bleiben ist eigentlich alles iO... solange sie dann nicht reklamieren wenn es sie erwischt, und unser Gesundheitssystem belasten...
  • Kommentar von Michi Trachsel  (Norbert)
    Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Experten sich hier in den Kommentaren befinden. Man könnte ja glatt den Eindruck haben, dass für den Bund und das BAG nur Dilletanten am Werk sind, während sich hier die wahren Experten tummeln.
  • Kommentar von Irène Gerold  (Imea)
    Zum Vorschlag vom KOF-Chef: Gerade die liberalen Kreise, die immer von der Freiheit der Wirtschaft sprechen, beanspruchen in Notzeiten ganz selbstverständlich den Staat - und danit den Steuerzahler - , dass er ihnen aus der Patsche hilft. Das finde ich auch ok so. Aber wäre es nicht auch wünschenswert, wenn diejenigen Branchen, die z.T. enorm von der Krise profitieren oder zumindest davon nicht betroffen sind, auch ihren Beitrag zur Schweizer Wirtschaft leisten sollten?
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Sehr einverstanden. Dann wäre auch eine Erbschaftssteuer ab einem bestimmten Vermögen was. Schliesslich wurden die Massnahmen, vor allem, getroffen um uns Aeltere zu schützen. Solidarität....
    2. Antwort von Eva Werle  (Wishbone Ash)
      Herr Camenisch, nichts gegen eine Besteuerung von Erbschaften. Aber für mich wurden keine Schutzmassnahmen beschlossen. Ich bin Risikopatientin, aber ich habe mich von Anfang an selbst geschützt und für andere Masken getragen, die ich noch hatte. Den Alten die Verantwortung für den Lockdown geben, ohne dass sie überhaupt gefragt wurden, das geht zu weit. Zudem ging und geht es doch vor allem darum, die Berufstätigen leistungsfähig zu erhalten