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US-Präsident Trump ist zurück im Weissen Haus
Aus Tagesschau vom 06.10.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Trump will nicht mehr über Konjunkturpaket verhandeln

  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Dienstag 700 neue Fälle gemeldet, die in den vergangenen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
  • Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 461. Das sind 41 Prozent mehr als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf hohem Niveau stark steigend. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 5.2 Prozent.
  • Bundesrat Alain Berset bezeichnete die aktuelle Corona-Situation mit steigenden Fallzahlen als «nicht einfach». An einer Medienkonferenz in Zug mahnte er vor allem bei privaten Anlässen zur Vorsicht.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 1. Oktober, waren 1'610'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:49

    Biden stellt Forderungen für TV-Debatte

    Die für kommende Woche geplante TV-Debatte mit US-Präsident Donald Trump sollte aus Sicht seines Herausforderers Joe Biden abgesagt werden, wenn Trump seine Covid-19-Erkrankung bis dahin nicht überwunden hat. Das betonte der Demokrat nach einem Wahlkampfauftritt. Man werde auf jeden Fall «sehr strikten Richtlinien» folgen müssen. Er stelle sich weiterhin auf eine Debatte ein, «aber ich hoffe einfach, dass alle Vorschriften eingehalten werden».

    Trump hatte zuvor getwittert, er freue sich schon auf das nächste Aufeinandertreffen am 15. Oktober in Miami. Bereits am Mittwoch findet die Fernseh-Debatte zwischen Vizepräsident Mike Pence und der demokratischen Vizepräsidentschafts-Kandidatin Kamala Harris statt. Die US-Gesundheitsbehörden gaben dafür grünes Licht. Pence habe in letzter Zeit keinen näheren Kontakt mit dem Präsidenten gehabt.

    Joe Biden mit Schutzmaske.
    Legende: Joe Biden will nur dann mit Trump debattieren, wenn dieser wieder gesund ist. Keystone
  • 2:50

    Trumps Redenschreiber positiv getestet

    Aus dem engsten Umfeld von US-Präsident Donald Trump ist erneut ein Fall von Covid-19 bekannt geworden. Stephen Miller, politischer Berater und Redenschreiber des Präsidenten, sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, hiess es aus dem Weissen Haus. Miller gilt als Architekt von Trumps «America First»-Aussenpolitik sowie der verschärften Einwanderungsbestimmungen.

    Zudem befinden sich laut Verteidigungsministerium mehrere US-Spitzenmilitärs in Quarantäne, nachdem der Vize-Chef der Küstenwache, Admiral Charles Ray, positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Betroffen sind unter anderen sieben der acht Mitglieder des Vereinigten Generalstabs, der den US-Präsidenten in militärischen Fragen berät. Keiner davon habe bisher ein positives Testresultat oder Krankheitssymptome.

    Jared Kushner, Stephen Miller und Hope Hicks gemeinsam unterwegs.
    Legende: Stephen Miller (Mitte) unterwegs mit Jared Kushner und der ebenfalls infizierten Hope Hicks. Keystone
  • 22:55

    Trump verschiebt Corona-Paket

    Noch vor kurzem hat sich US-Präsident Donald Trump bei seinen Ärzten für ihre Hilfe bedankt. Jetzt, kaum aus dem Spital entlassen, schiebt er die Hilfe für die wirtschaftlichen Opfer der Coronakrise auf die lange Bank.

    Seine Regierung werde bis nach den Wahlen nicht mehr mit den Demokraten über ein weiteres Hilfspaket für die Wirtschaft wegen der Coronakrise verhandeln, schrieb Trump auf Twitter. Die Demokraten seien nicht kompromissbereit gewesen. Nach seinem Wahlsieg am 3. November werde es aber ein grosses Konjunktur-Paket geben, so Trump.

    Die Sprecherin der US-Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, verurteilte Trumps Ankündigung. Er zeige damit sein «wahres Gesicht» und stelle seine politischen Interessen über jene des Landes.

  • 21:37

    Belgien verschärft die Massnahmen

    Von Freitag an sollen die Bürger pro Monat nur noch mit drei Personen ausserhalb der Familie engen Kontakt pflegen, wie der neue Regierungschef Alexander De Croo in Brüssel mitteilte. Im Café dürfen nur noch vier Leute zusammensitzen. Künftig ist um 23 Uhr Sperrstunde. Arbeit von zu Hause aus wird dringend empfohlen.

    «Die Lage mit dem Coronavirus in unserem Land ist ernst und Besorgnis erregend», schrieb De Croo auf Twitter. «Die Ausbreitung des Virus beschleunigt sich. Wir müssen es stoppen.» Deshalb müssten die Menschen ihre Kontakte einschränken. Die neuen Regeln gelten zunächst für einen Monat.

  • 21:13

    Liegt die Positivrate höher als 5 Prozent steigt die Fall-Dunkelziffer

    Ein Kernelement der jetzigen Eindämmungs-Strategie und ein wichtiger Hinweis zum Verlauf der Pandemie ist der Anteil der positiven Test an allen durchgeführten Test, die sogenannte Positivrate. Die gibt einen Hinweis darauf, ob die gemeldeten Neuinfektionen ein gutes Abbild der Lage abgeben. Solange diese Zahl den Grenzwert von 5% nicht überschreitet, so empfiehlt es die WHO, kann davon ausgegangen werden, dass ein Grossteil der Fälle erkannt wird und die Dunkelziffer im Vergleich zum Frühling eher klein ist. Wird er überschritten, steigt das Risiko, dass die Pandemie ausser Kontrolle gerät.

    Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 5.2 Prozent. Muss nun mehr getestet werden? Julian Schmidli von SRF Data gibt im Video Auskunft.

    Video
    Muss nun mehr getestet werden?
    Aus SRF News vom 06.10.2020.
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  • 19:53

    Berlin und Frankfurt: nächtliche Sperrstunde und Kontaktbeschränkung

    Berlin geht mit einem «Zerstreuungsgebot» gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor. Demnach dürfen Geschäfte, Restaurants und Bars nur noch bis 23 Uhr öffnen, beschliesst der Senat. In der Zeit zwischen 23 und 6 Uhr dürfen sich zudem höchstens bis zu fünf Personen gemeinsam im Freien aufhalten. In privaten Räumen dürfen nur noch bis zu zehn Menschen zusammenkommen. Damit sollen unter anderem Partys verhindert werden. Die Massnahmen sollen vorerst bis zum 31. Oktober in Kraft bleiben.

    Zuvor hatte heute auch Frankfurt am Main angekündigt, voraussichtlich ab Freitag neue Beschränkungen einzuführen. Unter anderem wird eine Sperrstunde von 22 bis 6 Uhr gelten, der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum verboten und private Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen werden auf höchstens 25 Teilnehmende beschränkt, teilt die Stadt mit. In Einkaufspassagen und grossen Einkaufsstrassen werde eine Maskenpflicht eingeführt.

  • 19:38

    England: Zahl der Hospitalisationen auf höchstem Stand seit Juni

    Die Zahl der Covid-19-Patienten in englischen Kliniken ist auf den höchsten Stand seit dem 25. Juni gestiegen. Derzeit werden in England 2783 Menschen gegen ihre Corona-Infektion in Krankenhäusern behandelt, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Das ist ein Anstieg um 190 verglichen mit dem Vortag. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen dort deutlich gestiegen.

  • 18:31

    Import medizinischer Masken – 10 von 29 Lieferungen beanstandet

    In einer Kontrollaktion haben der Zoll und die Arzneimittelbehörde Swissmedic Maskenlieferungen unter die Lupe genommen. In den Lieferungen enthalten waren mehr als 34 Millionen einzelne medizinische Gesichtsmasken.

    10 der 29 Lieferungen wurden dabei beanstandet. So fehlten etwa offizielle Kennzeichnungen, die Tests waren nicht in einem akkreditierten Labor durchgeführt worden oder die Angaben auf der Verpackung waren nicht dreisprachig. In einem Fall ist die Nutzung der Gesichtsmasken für eine medizinische Verwendung verboten worden.

    Swissmedic gibt an, dass vermehrt nicht-konforme Masken aufgetaucht waren. Darum habe man einen Fokus auf diese Lieferungen für Gesundheitseinrichtungen gelegt, so Swissmedic.

  • 17:39

    Italien: Maskenpflicht im Freien auf Kurs

    Wegen steigender Corona-Zahlen in Italien verschärft die Regierung in Rom ihren Kurs. Gesundheitsminister Roberto Speranza bestätigte im Parlament Berichte, dass das Kabinett diese Woche per Dekret eine nationale Pflicht zum grundsätzlichen Tragen von Masken ausser Haus erlassen werde. «Die Masken sind ein wesentliches Instrument, um der Verbreitung von Covid-19 entgegenzuwirken», sagte der Minister vor der Abgeordnetenkammer in Rom. Das Kabinett wolle den Erlass voraussichtlich am Mittwoch fertigstellen. Ausserdem müssten Menschenansammlungen dringend vermieden werden. Rom werde die Kontrollen dabei verschärfen, kündigte er an.

    Einzelne Gebiete, zuletzt die Region Latium mit der Hauptstadt Rom, hatten eine solche Maskenpflicht im Freien schon erlassen. Bisher müssen die Schutzmasken national hauptsächlich in geschlossenen Räumen wie Läden und Büros sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgezogen werden.

    Roberto Speranza
    Legende: Der italienische Gesundheitsminister entledigt sich im Parlament seiner Maske, um seine Ansprache zu halten. Keystone
  • 16:43

    Alain Berset begrüsst das rollende Verfahren zur Impfstoffzulassung

    Auf die Nachricht von heute, dass ein erster Impfstoff in der Schweiz zur Zulassung angemeldet wurde, reagiert der Innenminister verhalten: «Es ist klar, dass all diese Impfstoffe noch immer in Phase drei der klinischen Tests sind.» Es handle sich lediglich um ein spezielles Zulassungsverfahren, das früher beginnt.

    Er begrüsse aber das rollende Verfahren der Schweizer Arzneimittelbehörde, dass man – wenn dann ein fähiger Impfstoff vorhanden sei – «keine unnötige Zeit verliert». Es sei aber auch zentral, dass die Impfstoffe sicher sind: «Hier darf es keine Kompromisse geben», sagt Alain Berset.

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    Berset: «Wir verfolgen eine mehrgleisige Impfstoff-Strategie» (Quelle: Keystone-SDA)
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  • 16:31

    Berset: «Wir müssen bei privaten Anlässen aufpassen»

    Innenminister Alain Berset sagt im Zuger Kantonsratssaal, dass man trotz den steigenden Zahlen auch beachten müsse, dass der Anstieg nicht in allen Regionen gleich sei. Der Anstieg sei vor allem in Ballungszentren stark. Sein Fazit aber: «Die Tendenz ist klar steigend». Das bedeute für die kantonalen Contact-Tracing-Teams eine schwierigere Aufgabe. Dem stimmt auch der Zuger Gesundheitsminister, Martin Pfister, zu. Man sei an einem Punkt, «wo sich das Verhalten der Bevölkerung ändern muss», sagt Martin Pfister.

    Alain Berset hat aber auch den Zuger Standort des Pharmakonzerns Roche besucht, um sich über die Entwicklung von den sogenannten Schnelltests zu orientieren. Solche Schnelltests seien sehr hilfreich, um schnell herauszufinden, ob jemand positiv oder negativ sei. Aber es gebe damit, so Berset, auch neue Herausforderungen wie etwa die Weiterverfolgung der Daten. Und mit den neuen Schnelltests brauche es auch eine Überarbeitung der Teststrategie. Das BAG sei aber bereits daran, sagt der Innenminister. Testen bleibe aber wichtig, auch in Zukunft.

    Zusammenfassend meint Alain Berset, dass es bezüglich Übertragungen vor allem im privaten Kreis «anspruchsvoll» werde. Viele Ansteckungen gebe es im privaten Umfeld. Bei Feiern im privaten Kreis gehe die Achtung vor der Krankheit etwas weg, dies sei logisch, sagt Berset. Dies gehe gegen die Bemühungen der Behörden. Man müsse bei den privaten Anlässen «wirklich stark aufpassen», meint der Innenminister abschliessend.

    Video
    Berset: «Wir müssen bei privaten Anlässen aufpassen» (Quelle: Keystone-SDA)
    Aus News-Clip vom 06.10.2020.
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  • 15:10

    Hunderttausende Seeleute sitzen seit Monaten fest

    Rund 400'000 Seeleute dürfen wegen der Corona-Reiserestriktionen nicht an Land kommen und sind teils seit 17 oder mehr Monaten auf See. Das UN-Büro für Menschenrechte verurteilte das am Dienstag in Genf als unmenschlich. Internationale Arbeitsstandards erlauben einen ununterbrochenen Aufenthalt an Bord von höchstens elf Monaten. Das Büro appellierte an alle Regierungen, Lösungen zu finden. Es rief auch die Unternehmen weltweit, die mit der Schiffsfracht Geschäfte machen, auf, Druck zu machen. Das betreffe 90 Prozent des Welthandels.

    Betroffen seien Seeleute auf Container- und anderen Frachtschiffen, aber auch auf Fischkuttern sowie Öl- und Gasplattformen. Die seelische Gesundheit der Menschen würde beeinträchtigt, ebenso wie die Menschenrechte auf Bewegungsfreiheit und das Recht auf ein Familienleben. Gewerkschaften hätten vorgeschlagen, diese Seeleute als «Schlüsselarbeiter» zu deklarieren, für die weniger strikte Reisebeschränkungen gelten. Abgesehen von den festsitzenden Seeleuten dürften mangels Crew-Rotation auch an Land rund 400'000 Seeleute sein, die nicht zu ihren Arbeitsplätzen kommen und folglich kein Geld verdienen können.

  • 14:16

    Erstmals «Rolling Submission»-Verfahren für Impfstoff

    Erstmals ist in der Schweiz ein Zulassungsgesuch für einen Impfstoff gegen das Coronavirus eingereicht worden. Allerdings handelt es sich dabei um ein sogenanntes «Rolling Submission»-Verfahren, noch nicht um einen fertigen Impfstoff. Mit dem Verfahren können pharmazeutische Firmen Gesuche für Covid-19-Arzneimittel einreichen, noch bevor die Entwicklung abgeschlossen und die Gesuchsdokumentation vollständig sind. Diese Möglichkeit sieht die Arzneimittelbehörde, Link öffnet in einem neuen Fenster in Ausnahmefällen wie Pandemien vor.

    Das Zulassungsgesuch sei Anfang Oktober 2020 von der Firma AstraZeneca eingereicht worden. Der Zulassungsentscheid für Arzneimittel könne so beschleunigt werden, indem Swissmedic erste wissenschaftliche Auswertungen aus Laborstudien (nichtklinische Daten) bereits begutachte, während die laufenden klinischen Studien fortgeführt würden. Weitere Studienergebnisse über Sicherheit und Wirkung etwa müssten Swissmedic nachgereicht werden. Erst dann kann ein Zulassungsentscheid gefällt werden.

  • 12:43

    Easyjet will 70 Stellen in der Schweiz abbauen

    Easyjet plant den Abbau von rund 70 Stellen an seinen Schweizer Standorten Genf und Basel. Zudem soll die Flotte in Basel um zwei Flugzeuge reduziert werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Insgesamt beschäftigt die Airline hierzulande 450 Mitarbeitende in Basel und 570 in Genf.

    «EasyJet Switzerland ist es bisher gelungen, seine Belegschaft zu erhalten, aber die Verringerung der Flotte zwingt uns, diese schmerzhaften Massnahmen zu ergreifen», sagte Easyjet-Schweiz-Chef Jean-Marc Thévenaz zur Nachrichtenagentur AWP.

    Der Flugverkehr war ab März in Folge der Covid-19-Pandemie eingebrochen. Easyjet rechnet nicht vor 2023 damit, dass das Niveau der Marktnachfrage von 2019 wieder erreicht werden kann, wie es weiter heisst.

    Flugzeuge.
    Legende: Keystone
  • 12:34

    BAG meldet 700 neue Fälle

    Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 700 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 461. Das sind 41 Prozent mehr als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf hohem Niveau stark steigend.

    Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 5.2 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 5 Tests positiv. Damit ist der kritische Schwellenwert von 5 Prozent überschritten. Gemäss WHO steigt nun das Risiko, dass die gemeldeten Fallzahlen kein verlässliches Bild abgeben, wie sich das Virus ausbreitet. Wenn die gemeldeten Fälle weiter zunehmen, aber gleichzeitig nicht mehr getestet wird, ist eine höhere Dunkelziffer wahrscheinlich.

    Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 9'629 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 3 Prozent gesunken.

    Das BAG meldet keine neuen Verstorbenen. Die Spitaleintritte liegen im 7-Tage-Schnitt bei 9 Personen. Das sind 8 Prozent mehr als in der Vorwoche.

  • 12:03

    Komitee sammelt Unterschriften gegen Covid-19-Gesetz

    Die Unterschriftensammlung für ein Referendum gegen das Covid-19-Gesetz läuft seit heute. Das Referendumskomitee will verhindern, dass notrechtliche Kompetenzen des Bundesrates während der Pandemie nachträglich legitimiert und bis Ende 2021 verlängert werden.

    Das Referendum ergriffen hat der Verein «Freunde der Verfassung». Mit dem Referendum wollen sie nach eigenen Angaben einen Trend zur Entmachtung des Souveräns brechen.

    Nach Ansicht der «Freunde der Verfassung» wird mit dem Covid-19-Gesetz ein Impfobligatorium mit schwach geprüften Impfstoffen möglich. Medikamente könnten im Schnellverfahren zugelassen werden. Auch eine Subventionierung der Medien hält der Verein für nicht angemessen, da deren Schwierigkeiten nicht mit der Pandemie zusammenhängen würden.

    Nach eigenen Angaben zählt der Ende Juli gegründete Verein rund 1000 Mitglieder. Das Notrecht-Referendum werde derzeit von 28'000 Personen unterstützt. Die Referendumskomitee hat bis zum 14. Januar 2021 Zeit, 50'000 Unterschriften zu sammeln.

  • 11:41

    Fasnacht in Laufen BL fällt aus

    Die Fasnacht in Laufen BL findet im Februar 2021 wegen des Coronavirus nicht statt. Personenfluss und das Contact Tracing seien bei der zu erwartenden Besuchermenge schlicht nicht kontrollierbar. Der Entscheid sei gemeinsam mit dem Laufner Fasnachtscomité getroffen worden und sei allen Beteiligten schwer gefallen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Laufen.

    Begründet wird die Absage der Strassenfasnacht unter anderem damit, dass sämtliche Veranstaltungen über 1000 Personen bewilligungspflichtig sind und gemäss dem Kanton Basel-Landschaft eine Sitzpflicht besteht.

    Fasnachtsveranstaltungen im kontrollierbaren Rahmen sollen gemäss Mitteilung unter Einhaltung der geltenden Covid-19-Richtlinien aber möglich sein. Die Fasnacht in Laufen hätte vom 14. bis 17. Februar stattfinden sollen.

  • 10:55

    Nationalspieler Shaqiri positiv getestet

    Fussball-Nationalspieler Xherdan Shaqiri wurde positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Schweizerische Fussballverband bekannt gab. Shaqiri wäre für die anstehenden Nati-Spiele erstmals seit Juni 2019 wieder im Aufgebot gestanden, muss nun aber in Isolation.

  • 8:47

    Massiver Stellenabbau in der Erdöl-Industrie

    Der in den USA ansässige Erdöl- und Erdgasriese Exxon Mobil hat die Streichung von 1600 Arbeitsplätzen in Europa angekündigt. Das Unternehmen begründete den Schritt mit den wirtschaftlichen Folgen durch die Coronavirus-Pandemie.

    Der Abbau von elf Prozent der Stellen in Europa soll bis Ende nächsten Jahres erfolgen. Angesichts des durch die Coronakrise verursachten Nachfragerückgangs nach Rohöl und der zunehmenden Umstellung auf grüne Energie ist der Aktienwert von Exxon Mobil an der Wall Street in diesem Jahr bereits um mehr als die Hälfte gesunken. Exxon Mobil beschäftigt rund 75'000 Mitarbeiter weltweit und zirka 14'000 Personen in Europa.

    Auch bei der Konkurrenz sieht es nicht besser aus: Erst vergangene Woche hatte Royal Dutch Shell die Einsparung von 9000 Arbeitsplätzen verkündet – mehr als zehn Prozent seiner Belegschaft. Und das Unternehmen BP hatte den Abbau von 10'000 Stellen – rund 15 Prozent des gesamten Personals – bekanntgegeben.

  • 6:09

    Entwarnung bei Österreichs Kanzler Kurz

    Nach der Entdeckung eines Corona-Falls im engen Umfeld von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sind der Regierungschef und seine Kabinettskollegen negativ auf das Virus getestet worden. Sie bekamen das Testergebnis in der Nacht auf Dienstag, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.

    Kurz und Vizekanzler Werner Kogler waren am Mittwoch vergangener Woche bei einer Kabinettssitzung letztmals mit dem später positiv getesteten Mitarbeiter in Kontakt gewesen. Bei den weiteren Untersuchungen stellte sich nun heraus, dass sich auch ein Mitarbeiter aus dem Büro eines Staatssekretärs mit dem Virus infiziert hat. Auch zu ihm hatte Kurz in den vergangenen Tagen jedoch keinen engen Kontakt, wie das Kanzleramt der APA mitteilte.

    Sebastian Kurz mit Maske.
    Legende: Kurz werde Termine – wie in einer solchen Situation vorgesehen – vor allem per Telefon und Video wahrnehmen, teilt das Kanzleramt mit. Keystone

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 4.10.20; 19:30 Uhr

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293 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Was die verschiedenen Quellen
    sagen ?
    Entweder du hast genug Geld oder das Schicksal auf deiner Seite !
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Es ist eben schon der helle Wahnsinn! In ganz Deutschland hat es ingesamt 449 Personen die mit COVID-19 auf Intensivstationen behandelt werden. Und das bei einem Land mit über 80 Millionen Einwohnern. Auch die übrige Bettenkapazität für Coronapatienten ist in den letzten Wochen und Tagen stabil geblieben. Das einzige was steigt sind die Anzahl der täglichen Neuinfektionen, ohne dass das einen Einfluss auf das Gesundheitswesen hätte. Und nun verschärft Berlin die Massnahmen! Macht das Sinn?
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Sie müssen sich mal mit exponentiellem Wachstum und Kausalitäten beschäftigen. Steigen die Infektionen, steigt auch die benötigte Anzahl an Intensivbetten aber eben zeitverzögert. Seit letzter Woche sind es 100 Patienten mehr auf der Intensiv. Fängt diese Zahl an exponentiell zu steigen, dann hat man plötzlich ein Problem und dem muss man vorgängig entgegenwirken. Man baut auch keinen Hochwasserschutz, wenn das Wasser bereits am steigen ist, denn dann ist es zu spät.
  • Kommentar von Thomas Schneebeli  (TS+LL)
    Es wurde im Frühjahr immer wieder betont: der Lockdown, alle Verbote, der massive Eingriff in unseren Grundrechten etc, diene nur einem einzigen Grund: unsere Spitäler und unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Jetzt sieht es so aus, dass der Verkauf von Abermio Masken und Tests anscheinend viel wichtiger ist.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Gisela Löw  (Gisela)
      @hmeuri und wenn dann das Contact Tracing gesichter ist, verfolgt man dann neue Ziele um ja die Massnahmen nie mehr aufzuheben. Ich habe das Gefühl man darf ja keine Freude mehr am Leben haben um Menschen zu schützen, die es zum Teil gar nicht wollen, da sie sich selbst schützen oder sagen sie haben ihr Leben schon gelebt. Es geht alles auf Kosten der jungen Generation, die in Zukunft mit horrenden Steuern das Finanzloch wieder glätten muss.. (Annahme)
    2. Antwort von Thomas Schneebeli  (TS+LL)
      Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

      Abraham Lincoln
    3. Antwort von Fabian Neunstöcklin  (FabNeun)
      @Hans Meuri:
      "Das Contact Tracing nicht zu überlasten" - ist das Ihr ausgesprochenes Ziel oder das von der Regierung ausgesprochene Ziel?
      Das Gesundheitssystem ist aktuell weit entfernt davon überlastet zu sein.
      "Mit den Tests verhindert man einen Blindflug mit unkalkulierbaren Folgen und Kosten." - Ich würde eher sagen, die Art und Weise wie getestet wird um einen Überblick zu bekommen entspricht einem Blindflug der immense Kosten verursacht.
    4. Antwort von Ramun Niederer  (Anaximander)
      @Löw: Ich gehöre zur jungen Generation. Ich zahle lieber in Zukunft etwas mehr Steuern, als dass ich Menschen der Risikogruppe sterben lasse. Ich will weder, dass meine Grosseltern, noch all die anderen Personen in meinem Umfeld einem Risiko ausgesetzt s
    5. Antwort von Ramun Niederer  (Anaximander)
      @Löw: Ich gehöre zur jungen Generation. Und mir sind die Leben der Personen in Risikogruppen wichtiger, als zukünftig möglichst wenig Steuern zu zahlen. Ich möchte nicht, dass meine Grosseltern, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben, früher sterben, nur weil ich nicht so viele Steuern zahlen möchte. Es sind nicht nur die älteren Menschen betroffen. Auch meine Eltern könnten sterben. Ich sehe die Massnahmen als gerechtfertigt an. Obwohl ich meine Freundin 9 Monate nicht treffen konnte.