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An den Unis rechnet man mit mehr Studierenden
Aus Tagesschau vom 23.08.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Wegen Corona: Platzmangel an Schweizer Universitäten

  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 39'903 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen am Sonntag 276 neu gemeldete Fälle dazu. 1720 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Sonntag).
  • Das BAG hat unter anderem die Balearen, Belgien und Malta neu als Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Regionen in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Hier gibt es die Übersicht über die Risikostaaten.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 20. August, waren 1.37 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:34

    Liveticker beendet

    Damit schliessen wir diesen Liveticker, halten Sie aber selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden zur Corona-Situation – und zwar hier.

  • 1:10

    USA erlauben Behandlungen mit Blutplasma

    Die US-Regierung erlaubt, dass Covid-19-Patienten künftig mit Blutplasma von Corona-Genesenen behandelt werden können. Das sagte US-Präsident Trump am Sonntag in Washington. Er bezeichnete die Notfallgenehmigung der Lebens- und Arzneimittelbehörde als «sehr historischen Durchbruch». Bei der sogenannten Immunplasma-Therapie bekommen Patienten Plasma von Menschen, die nach einer natürlichen Infektion Antikörper gebildet haben.

    Plasma wird seit über 100 Jahren genutzt und gilt als sicher für Patienten. Bislang ist aber noch unklar, wie wirksam dieses Plasma bei einer Covid-19-Erkrankung tatsächlich ist. Im Rahmen einer klinischen Sondergenehmigung haben bereits rund 70'000 Menschen Plasma erhalten, wie die führende Mayo Clinic im US-Bundesstaat Minnesota auf ihrer Webseite erklärt.

    Einer Frau wird Blut abgenommen.
    Legende: Eine von Corona genesene Frau spendet in Oklahoma (USA) ihr Blut zur Behandlung von Covid-19-Patienten. Keystone
  • 23:14

    Wegen Coronakontrolle: Megastau an slowenischer Grenze

    An der Grenze zwischen Österreich und Slowenien sind die Autos am Wochenende bis zu 12 Stunden im Stau gestanden, wegen Coronakontrollen an der Grenze. Es gab keine Versorgung, die Stimmung sei teilweise aggressiv gewesen, sagten Reisende.

    Seit Samstag müssen alle Reisenden aus Kroatien einen negativen Coronatest vorweisen oder in Quarantäne gehen. Auch alle, die Österreich auf dem Weg in die Schweiz oder nach Deutschland durchqueren wollen, müssen ein Formular ausfüllen und sich registrieren.

    Die österreichischen Behörden haben nun auf die stundenlangen Wartezeiten reagiert. Die Kontrollen werden nur noch «stichprobenartig» durchgeführt.

  • 20:35

    Corona sorgt für Platzmangel an den Schweizer Universitäten

    In Zürich und Basel rechnet man wegen der Pandemie mit rund zehn Prozent mehr Studierenden, weil niemand ein Zwischenjahr inlegen will. Für diese höhere Zahl hat es jedoch wegen der Abstandsregeln viel weniger Plätze. In Basel musste man deshalb reagieren und setzt zu zwei Dritteln auf Onlineunterricht.

    «Das bedeutet für die Studierenden, dass sie doch eine Zeit lang noch zu Hause bleiben und zu Hause studieren und somit weniger sozialen Kontakt haben», sagt die Rektorin der Uni Basel Andrea Schenker-Wicki. Das bedauere sie. Man haben ein Schutzkonzept zusammen mit den Experten und den Behörden ausgearbeitet. Um diesen Onlineunterricht möglichst gut gestalten zu können, hat die Universität Basel über 100'000 Franken in neue Technik investiert.

    An der Uni Freiburg greift man hingegen zum Absperrband. Ziel sei trotz Corona möglichst viel Präsenzunterricht – häufig mit Masken. «Dies um die Eigenarten der universitären Bildung und Ausbildung zu gewährleisten,» erklärt Astrid Epiney, die Rektorin der Universität Freiburg. Ziel sei es auch, den Studierenden zu ermöglichen, dass sie Fähigkeiten wie vernetztes Denken, Argumentieren und die Auseinandersetzung mit anderen Meinungen erwerben können.

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  • 18:27

    In Frankreich sorgt man sich um die Infektionen bei den Jüngeren

    Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran hat vor einer vermehrten Übertragung des Coronavirus von jüngeren auf ältere Menschen gewarnt. Das Virus zirkuliere viermal häufiger unter den Menschen jünger als 40 Jahre als unter den über 65-Jährigen, sagte Véran dem «Journal du Dimanche». Wenn sich die Ausbreitung des Virus unter den Jüngeren beschleunige, bestehe die Gefahr, dass ältere Menschen infiziert würden, die häufiger an der schwereren Form von Covid-19 erkrankten. «Wir befinden uns in einer riskanten Situation», betonte der Minister.

    In Frankreich steigt seit einigen Wochen die Zahl der Neuinfektionen wieder an. Dabei handele es sich nicht um eine «Wiederholung» der Pandemie, da diese nie aufgehört habe, betonte Véran. Die Situation sei nicht dieselbe wie im Februar, da das Virus nun mehr unter jüngeren Menschen zirkuliere, die zwar häufiger keine Symptome zeigten, deshalb aber nicht immun seien, erklärte der Minister.

    Olivier Véran mit einem Finger zeigend.
    Legende: Der französische Gesundheitsminister Olivier Véran zeigt sich besorgt, dass die Infektionen im Land wieder ansteigen. Keystone / Archiv
  • 16:59

    Britische medizinische Chefberater warnen vor Schulschliessungen

    In Grossbritannien warnen führende Gesundheitsexperten eindringlich vor erneuten Schulschliessungen. Einen entsprechenden Appell veröffentlichen die medizinischen Chefberater der Regierungen von England, Schottland, Wales und Nordirland in einer gemeinsamen Erklärung. «Wenn überhaupt werden nur sehr wenige Kinder oder Teenager langfristige Schäden durch Covid-19 erleiden allein dadurch, dass sie in die Schule gehen», heisst es darin. «Das muss der Gewissheit gegenübergestellt werden, dass viele Kinder und junge Menschen langfristige Schäden erleiden werden, wenn sie nicht in die Schule gehen.»

  • 16:09

    In Belgien kommen sechs weitere Kantone auf die orange Liste

    Belgien hat seine orange Liste mit den Coronavirus-Risikogebieten auf sechs weitere Kantone ausgeweitet. Genf steht immerhin nicht mehr auf der roten Liste der Hochrisikogebiete. Bei den sechs neu hinzu gekommenen Kantonen handelt es sich um Appenzell-Ausserrhoden, Freiburg, Solothurn, Thurgau, Uri und Wallis. Bereits auf der Liste standen Basel-Stadt, Genf, Glarus, Luzern, Schaffhausen, die Waadt und Zürich. Mit den 13 aufgelisteten Kantonen gilt die Warnstufe «erhöhte Wachsamkeit». Belgien empfiehlt Quarantäne oder einen Coronavirus-Test, erklärt beides aber nicht für obligatorisch.

  • 15:38

    Schifffahrt-Sommerbilanz: Umsatzeinbusse von bis zu 70 Prozent

    Das Wetter: ein Traum. Die Passagierzahlen: ein Alptraum. So lautet das vorläufige Fazit vieler Schifffahrtsgesellschaften. Denn wegen Corona konnten die Schiffe erst im Juni in See stechen. Und das wirkt sich deutlich auf die Geschäftszahlen aus, wie eine Umfrage von SRF zum Ende der Sommersaison zeigt.

    So werden gegenüber dem Vorjahr massive Ausfälle erwartet. Zum Beispiel 40 Prozent auf dem Neuenburgersee oder gar 70 Prozent auf dem Bielersee. Einerseits reisse das Ausbleiben der ausländischen Gäste ein Loch in die Kassen. Andererseits sei aber auch die Politik daran schuld, sagt die Branche.

    Die Einführung der Maskenpflicht auf den Aussendecks habe ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht, betonen zahlreiche Schifffahrtsgesellschaften gegenüber SRF: Der Leiter der BLS-Schifffahrt Claude Merlach beziffert den Effekt für die Schiffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee: «Wir gehen davon aus, dass es wirklich fast 30 Prozent ausmacht. Weil die ersten Tage ohne Maskenpflicht können wir vergleichen mit den Tagen mit Maskenpflicht. Und da ist die Nachfrage wirklich um 30 Prozent abgesackt.»

    Nicht gehört worden seien die Vertreter des touristischen Verkehrs auch, als es um die Unterstützung des ÖVs ging. Claude Merlach hofft, dass man in Bern nochmals über die Bücher geht - und bald noch Hilfsgelder fliessen.

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    Schiffahrtsbranche in der Krise
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  • 14:38

    1500 unbezahlte Rechnungen für Rückflüge

    Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sitzt auf 1500 unbezahlten Rechnungen für Rückführungsflüge für wegen der Covid-19-Pandemie gestrandete Touristen. Notfalls will es sich die Beträge auch mittels Betreibungen holen.

    Insgesamt stellte das EDA 7100 Rechnungen für Rückholflüge während der Pandemie aus, wie es zu einem Bericht der «SonntagsZeitung» auf Anfrage mitteilte. 1500 sind nach der Zahlungsfrist von dreissig Tagen noch nicht beglichen. Darum verschickte das EDA Mahnungen an die Säumigen. Der ausstehende Betrag beläuft sich den Angaben zufolge auf 1.7 Millionen Franken. Notfalls holt sich das Departement das Geld mit Betreibungen.

    Die Gestrandeten mussten den Flug nicht im Voraus bezahlen. Sie verpflichteten sich aber auf einem Formular dem EDA gegenüber, die damals noch nicht bezifferten Kosten zu übernehmen. Wie das EDA in Erinnerung rief, erhob es für die Repatriierungsflüge Pauschalbeträge je nach Länge der Strecke:

    • Für Kurzstreckenflüge von unter 1500 Kilometern: 400 Franken.
    • Auf der Mittelstrecke bis 3500 Kilometer: 600 Franken.
    • Für die Langstrecke bis 12'000 Kilometer: 1100 Franken.
    • Wer von noch weiter her zurückgeholt wurde: 1700 Franken.

    Gemäss dem Verteilschlüssel tragen die Passagiere rund 80 Prozent der Flugkosten, das EDA übernimmt den Rest.

  • 13:36

    Italiens Gesundheitsminister schliesst weiteren Lockdown aus

    In Italien wird es nach Worten von Gesundheitsminister Roberto Speranza trotz steigender Positiv-Tests keinen weiteren Lockdown geben. «Wir werden keinen neuen Lockdown haben», sagte er der Tageszeitung «La Stampa». Die aktuelle Situation könne nicht mit der im Februar und März verglichen werden, als die Ausbreitung der Krankheit ausser Kontrolle gewesen sei. «Ich bin optimistisch, wenn auch vorsichtig. Unser heimisches Gesundheitssystem ist viel stärker geworden.» Italien habe die Zahl der Betten auf Intensivstationen verdoppelt.

  • 12:48

    BAG meldet 276 Neuansteckungen

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag 276 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Samstag waren es 295 bestätigte Fälle gewesen, am Freitag 306.

    In den Zahlen vom Sonntag seien 42 Nachmeldungen aus den letzten Tagen enthalten, die durch Meldeverzögerungen entstanden, teilt das BAG mit. Am Samstag etwa hatte ein Labor technische Schwierigkeiten und konnte keine Daten liefern.

    Mit 276 neuen bestätigten Fällen bewegen sich die täglich bestätigten neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus auf ungefähr dem Niveau von Mitte/Ende April, also gegen Ende des Lockdowns. Mit dem Unterschied, dass die Kurve nicht nach unten zeigt, wie vor vier Monaten, sondern eher leicht nach oben.

  • 12:15

    Indien verzeichnet weltweit grössten täglichen Anstieg

    In Indien hat die Zahl der Corona-Fälle die Marke von drei Millionen überschritten. Dies geht aus Daten der Regierung hervor, die am Sonntag veröffentlicht wurden. Indien verzeichnet seit fast drei Wochen den weltweit grössten täglichen Anstieg von Corona-Fällen. Das Land rangiert an dritter Stelle hinter Brasilien und den USA bei den weltweit höchsten Fallzahlen.

    Allein in den vorangegangenen 24 Stunden seien 69'239 neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöhte sich den Angaben zufolge auf 56'706. Rund 2,2 Millionen Menschen seien bisher genesen.

    Ein Mann mit Maske vor einer Ganesha-Figur.
    Legende: Nur die USA und Brasilien liegen bei den Fallzahlen vor Indien. Keystone
  • 11:14

    Immer mehr schwangere Lehrerinnen fallen aus

    An Schweizer Schulen melden sich immer mehr schwangere Lehrerinnen vom Dienst ab - weil sie nun auch zur Risikogruppe für eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zählen.

    In der «Sonntagszeitung» sagt der Präsident des Verbandes der Schulleiterinnnen und Schulleiter - Thomas Minder: Erste Schulen seien bereits am Anschlag, weil schwangere Lehrerinnen mit Arztzeugnis zum Teil bis fast zu einem Jahr ausfallen können.

    Das verschärft laut der «Sonntagszeitung» das bereits bestehende Problem des Personalmangels an den Schulen. Es sei nicht einfach, einen Ersatz zu finden, heisst es vom Verband der Schulleiter: Ausgefallene Stunden und zusammengelegte Klassen kämen immer wieder vor.

    Schüler im Kanton Zürich.
    Legende: Bleiben schwangere Lehrerinnen in Coronazeiten zu Hause, könnte es knapp werden mit dem Lehrpersonal. Keystone
  • 10:20

    Illegale Party in Peru: 13 Tote nach Massenpanik

    Mindestens 13 Teilnehmer einer unerlaubten Party in Peru sind bei einer Massenpanik auf der Flucht vor der Polizei ums Leben gekommen. Die Sicherheitskräfte waren von Nachbarn zu einem Lokal am Rande der Hauptstadt Lima gerufen worden, weil dort rund 120 Menschen feierten. Die Versammlung verstiess gegen die Anti-Corona-Massnahmen, wie das Innenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte.

    Als die Beamten eintrafen, versuchten die Party-Gäste den Angaben zufolge, durch den einzigen Ausgang zu fliehen. Dabei hätten sie einander überrannt und seien zwischen der Tür und einer Treppe eingequetscht worden. Drei Polizisten und drei Feiernde seien verletzt worden. Das Ministerium wies Medienberichte zurück, wonach die Polizisten in dem Lokal Tränengas eingesetzt hätten und die Opfer daran erstickt sein sollen.

    Verantwortlich für die Todesfälle sei eine skrupellose Geschäftsperson. Es werde ermittelt, um die Eigentümer des Lokals und Verantwortlichen für das Unglück zu identifizieren. 23 Personen seien festgenommen worden. Zuletzt wurden die Anti-Corona-Massnahmen nach Lockerungen und anschliessendem Anstieg der Fallzahlen wieder verschärft. Unter anderem sind private Treffen verboten.

  • 8:31

    Südkorea verzeichnet stärksten Zuwachs an Fällen seit März

    In Südkorea gelten von Sonntag an strengere Vorgaben zur Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung. Versammlungen in Kirchen sind nun nicht nur in der Hauptstadt Seoul, sondern auch in anderen Landesteilen verboten. Ebenfalls regional ausgeweitet wird etwa die Schliessung von Nachtclubs und Internetcafés. Laut Gesundheitsbehörden könnten auch Schul- und Firmenschliessungen nötig werden, sollte sich der Anstieg der Neuinfektionen nicht verlangsamen.

    Zuletzt wurden in dem Land 397 weitere Menschen positiv auf das Virus getestet. Das ist der stärkste tägliche Zuwachs seit Anfang März. Insgesamt wurden bislang 17'399 Menschen positiv getestet. 309 davon sind nach offiziellen Angaben gestorben.

  • 4:47

    Ausweitung der Maskenpflicht: Mauch appelliert an Kanton

    Die Stadt Zürich möchte die Maskenpflicht auf Läden und öffentliche Gebäude ausweiten. Die Lage in Zürich sei besorgniserregend, sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Ohne weitergehende Massnahmen könnten die Dinge innert weniger Tage aus dem Ruder laufen. Zuständig für eine Ausweitung der Maskenpflicht ist allerdings der Kanton.

    Der Stadtrat habe deshalb seine Haltung der Kantonsregierung mitgeteilt, so Mauch. Zürich hat derzeit die vierthöchste Ansteckungsrate pro 100'000 Einwohner, hinter Genf, Waadt und Basel-Stadt. All diese Kantone haben bereits eine Maskenpflicht in Läden eingeführt. In Basel-Stadt gilt sie ab Montag.

    Corinne Mauch
    Legende: Stadtpräsidentin Corine Mauch stellt laut der «NZZ am Sonntag» Forderungen an den Kanton: «Es braucht eine Ausweitung der Maskenpflicht, beispielsweise in den öffentlichen Gebäuden oder Läden.» Keystone
  • 2:45

    Johns-Hopkins-Zahlen: 100'000 Tote mehr in 17 Tagen

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits 800'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins, Link öffnet in einem neuen Fenster in Baltimore hervor. Damit ist die Zahl der Todesopfer innerhalb von zweieinhalb Wochen, seit dem 5. August, um 100'000 angestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg im gleichen Zeitraum von 18.5 Millionen auf 23 Millionen an. Diese Zunahme um gut 24 Prozent in relativ kurzer Zeit zeigt, dass sich die Pandemie in einigen Ländern weiter rasch ausbreitet.

    Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA. An zweiter Stelle steht Brasilien mit 3.5 Millionen Infektionen und rund 113'000 Todesfällen. Dort gibt es bislang gut 5.6 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und rund 175'000 Todesfälle. An dritter Stelle kommt Mexiko mit knapp 60'000 Toten, gefolgt von fast 56'000 in Indien.

  • 20:46

    Trump wirft Beamten Verzögerungen bei Impfstoffentwicklung vor

    US-Präsident Donald Trump wirft Mitarbeitern der US-Arzneimittelbehörde FDA vor, die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes zu verzögern. Ihm feindlich gesinnte Beamte erschwerten es den Pharmakonzernen, Probanden für Medikamente und Impfstoffe zu finden, schrieb Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Dies könnte ihn seinen Erfolg bei der Präsidentschaftswahl am 3. November kosten. Die FDA wollte sich dazu nicht äussern.

    FDA-Chef Hahn hat wiederholt erklärt, dass sich die Behörde bei der Zulassung eines Corona-Impfstoff an ihre bekannten und streng wissenschaftlichen Abläufe halten werde. Es gebe keinen Druck auf die FDA, ihre bewährten Kriterien aufzuweichen, sagte er weiter.

  • 16:58

    China erprobt in Insektenzellen gezüchteten Impfstoff

    China hat einen Impfstoffkandidaten zur Erprobung an Menschen zugelassen, der in Insektenzellen kultiviert wird. Die Nutzung von Insektenzellen zur Züchtung von Proteinen für den Impfstoff sei ein Novum in China und könne eine Massenproduktion beschleunigen, teilt die Stadtverwaltung von Chengdu im Südwesten des Landes mit.

    Das Mittel sei von der Universität Sichuan in Chengdu entwickelt worden und habe die Genehmigung für eine klinische Studie erhalten. Bei Tests an Affen habe sich gezeigt, dass der Impfstoff Infektionen mit dem neuartigen Virus ohne offensichtliche Nebenwirkungen verhindere.

  • 15:26

    BAG meldet 295 Neuinfektionen

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet für die Schweiz und Liechtenstein 295 bestätigte Neuinfektionen. Am Freitag waren es 306 bestätigte Fälle, am Donnerstag 266 und am Mittwoch 311.

    Ein Labor habe aus technischen Gründen heute keine Zahlen geliefert, es sei in den nächsten Tagen mit Nachmeldungen zu rechnen, schreibt das BAG.

    Der 7-Tage-Schnitt der bestätigten Fälle liegt bei knapp 237 Fälle. Das sind 23 Prozent mehr als in der Vorwoche. In diesen sieben Tagen wurden 47'985 Tests durchgeführt, das sind 29 Prozent mehr als in der Vorwoche.

    Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie bisher laut den neuesten BAG-Zahlen 39'672 laborbestätigte Fälle. Es wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in der Schweiz und in Liechtenstein liegt damit bei 1720.

    Zwei Erkrankte wurden neu ins Spital eingewiesen, seit Beginn der Pandemie wurden damit 4483 Personen hospitalisiert. 1739 Personen befinden sich aufgrund der Kontaktrückverfolgung in Isolation, wie das BAG weiter mitteilt. In Quarantäne sind 5742 Personen, die mit Infizierten in Kontakt waren. 15'037 Menschen befinden sich nach der Rückkehr aus einem Risikoland in Quarantäne.

    Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 930’416. Bei 5.1 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 23.08.2020, 19:30 Uhr

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285 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Peter  (Byron)
    Ich habe kein Problem damit, wenn in Situationen, wo eine effektive Ansteckungsgefahr besteht, eine Maskenpflicht angeordnet wird. Die ÖV Benutzung in Randzeiten und das Einkaufen in halbleeren Läden gehören aber sicher nicht dazu. Wenn das Ganze zur reinen Symbolhandlung wird sinkt die Akzeptanz und die Seriösität der Anwendung bei pragmatisch handelnden Menschen gegen Null. Das Maskentragen "einfach so" darf nicht Teil unserer Alltagskultur werden, die sozialen Folgen sind massiv unterschätzt.
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    1. Antwort von Hans Müller  (HMU)
      Worauf stützen Sie Ihre Behauptung, soziale Folgen seien massiv unterschätzt? Speziell auch beim Einkauf oder im ÖV? Meine intensiveren Sozialkontakte habe ich eher anderswo. Smalltalk geht mit Maske genausogut, ein echtes Lächeln kommt auch an, wenn man den Mund nicht sieht.
    2. Antwort von Peter Hahnau  (Peter Hahnau)
      @HMU: auf eine Studie kann ich nicht verweisen, jedoch habe ich in mehrerer Reportagen aus der Vor-Coronazeit schon Psychologen davon sprechen hören, wie wichtig es für die Psyche ist, Gesichter und ihre ganze Mimik zu sehen. Vor allem bei Menschen mit Behinderung. Das selbe gilt für den Körperkontakt, und sei es nur das Händeschütteln.
      Weiterhin verunmöglichen die Masken das Lippenlesen, so dass gehörlose Menschen sozial ausgeschlossen werden.
    3. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Die Leute haben auch mehrheitlich pragmatisch gehandelt, indem sie sich nicht mehr an Abstandsregeln und Händehygiene halten.

      Es wäre schön, wenn Eigenverantwortung, Pragmatismus und gesunder Menschenverstand funktionieren würden, dann bräuchten wir jetzt auch keine Masken, weil wir nach wie vor bei den ehemalig tiefen Fallzahlen (weniger als 10/Tag) wären.
  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Es ist essentiell wichtig, dass die Unis das Semester im gewohnten Tempo und in der gewohnten Qualität abhalten. Online-Vorlesungen finde ich super, ich hätte es zu meiner Zeit (vor über 20 J) so gerne gehabt, ich war ständig mit dem Diktafon unterwegs, weil ich nicht so schnell schreiben konnte...
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  • Kommentar von Pascal Weissmann  (Pascal Weismann)
    ZDF berichtete gerade nochmal von der Mega Party (Oktoberfest)in China. Ohne Abstand und Maske, feiern die Chinesen das Comeback zur Normalität und zeigen somit als Ursprungsland von COVID der ganzen Welt den Stinkefinger.Glaubt eigentlich jemand, dass sie dort wirklich seit 3 Monaten keine Fälle mehr haben..? Sie haben einfach die Tests massiv runtergefahren (damit wird jetzt der Rest der Welt beliefert..) damit wir uns damit verrückt machen können. Und nein, das ist keine Verschwörungstheorie.
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    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Solange du keine Beweise dafür hast, ist es auch nur eine Theorie mehr.
    2. Antwort von Hans Müller  (HMU)
      Wer nennt das, woran er glaubt, selber Verschwörungstheorie?