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Neue Rekordzahlen der WHO
Aus Nachrichten vom 25.07.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise «Wir haben das Virus anfangs nicht richtig verstanden»

  • Neu sind beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) folgende 42 Staaten als Risikoländer, Link öffnet in einem neuen Fenster erfasst. Wer aus diesen Ländern in die Schweiz einreist, muss sich in Quarantäne begeben. Seit Montag werden sowohl Bus- wie auch Flugzeugpassagiere stichprobenartig kontrolliert.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 34'154 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 154 neu gemeldete Fälle. 1700 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, das entspricht sechs neu gemeldeten Todesfällen (Stand: Freitag).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 23. Juli, waren 1'160'000 SwissCovid-Apps aktiv (gerundet, neue Berechnungsmethode seit 22. Juli).

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 21:41

    Dieser Liveticker ist abgeschlossen. Wir halten Sie aber selbstverständlich weiterhin zur Corona-Situation auf dem Laufenden – und zwar hier:

  • 5:40

    Trotz Lob: Trump bedauert manche Tweets

    Der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat sich positiv über die jüngsten Massnahmen des US-Präsidenten Donald Trump in der andauernden Corona-Krise geäussert. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten sagte dem Sender Fox News, Trumps Absage des Parteitags der Republikaner Ende August in Florida sei eine «gute Entscheidung» gewesen. Er begrüsste auch, dass Trump inzwischen zum Tragen einer Schutzmaske rate und sich selber mit Maske zeige. «Das wird ein gutes Beispiel für den Rest des Landes abgeben.»

    Fauci fügte hinzu: «Ich denke also, wir bewegen uns in dieser Hinsicht in eine wirklich positive Richtung.» Trump sei klar geworden, wie die Lage sei, und er habe sein Verhalten angepasst.

    Der US-Präsident selber bedauert nach eigenen Worten manche seiner kontroversen Tweets und Retweets. Trump sagte dem Gründer der Webseite «Barstool Sports», Dave Portnoy, auf eine entsprechende Frage, es geschehe «zu oft», dass er aufwache und denke, er hätte etwas lieber nicht auf Twitter verbreiten sollen.

    Und weiter sagte Trump: «Früher schrieb man einen Brief und sagte: 'Dieser Brief ist wirklich schlecht'. Und man legte ihn auf den Schreibtisch, ging am nächsten Tag zurück und sagte: 'Oh, ich bin froh, dass ich das nicht abgeschickt habe'.» Bei Twitter veröffentliche man Dinge sofort. Dann fühle man sich grossartig, bis die Anrufe mit der Frage kämen, ob man das wirklich gesagt habe. «Ich sage: 'Was ist daran falsch?', und man findet viele Dinge.»

    Donald Trump bedauert manchen Tweet (engl.)

  • 5:32

    Boris Johnson gesteht Fehler ein

    Am ersten Jahrestag seines Amtsantritts hat der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag Fehler im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie eingestanden. «Wir haben (das Virus) in den ersten Wochen und Monaten nicht in der Art und Weise verstanden, wie wir das gerne getan hätten», sagte der konservative Politiker der BBC, Link öffnet in einem neuen Fenster. Vor allem das Ausmass der Übertragung durch Menschen, die keine Symptome zeigten, sei unterschätzt worden. Auf die Frage, ob der Lockdown und andere Massnahmen zur Eindämmung des Virus in dem Land zu spät gekommen seien, antwortete Johnson ausweichend.

    Der Epidemiologe und ehemalige Regierungsberater Neil Ferguson vom Imperial College hatte kürzlich gesagt, dass mindestens die Hälfte der mehr als 45'500 Sterbefälle in Grossbritannien hätten verhindert werden können, wäre der Lockdown im März eine Woche früher durchgesetzt worden.

    Das Interview mit der BBC

  • 4:47

    Sao Paulo verschiebt Karneval

    Die Stadt Sao Paulo in Brasilien verschiebt den traditionellen Karneval. Statt im Februar des kommenden Jahres, werde er erst im Sommer stattfinden, kündigte der Bürgermeister der Stadt an. Hintergrund des Entscheids sind die hohen Ansteckungszahlen mit dem Corona-Virus in Brasilien. Der Gliedstaat Sao Paulo ist am stärksten von der Pandemie betroffen. Über 20'000 Menschen sind dort bereits an den Folgen des Virus gestorben.

    Die Verschiebung wurde bereits jetzt bekannt gegeben, weil die Samba-Schulen mehrere Monate benötigen, um den Karneval vorzubereiten. Dies ist aktuell wegen der Pandemie aber nicht möglich. Eine Verschiebung des Karnevals wird derzeit auch in Rio de Janeiro geprüft.

    Im ganzen Land breitet sich der Coronavirus immer weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet für die letzten 24 Stunden 55'891 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 2,343 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte um 1156 auf 85'238 zu.

    Karneval in Sao Paulo verschoben

  • 4:34

    USA: Keine neuen Studien-Visa für reine Online-Kurse

    Ausländische Studierende, deren Kurse im nächsten Semester ausschliesslich online stattfinden, erhalten nach Angaben der US-Regierung kein Einreisevisum mehr. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der US-Einwanderungsbehörde hervor. Von der Massnahme dürften wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Universitäten und Studenten betroffen sein.

    Erst vergangene Woche hatte die Regierung von US-Präsident Donald Trump ihre Ankündigung zurückgenommen ausländische Studenten auszuweisen, die wegen der Corona-Pandemie nur an Online-Kursen teilnehmen können. Gegen das umstrittene Vorhaben waren mehrere Universitäten und Bundesstaaten vor Gericht gezogen. Viele US-Hochschulen sind auf die von ausländischen Studierenden gezahlten Gebühren stark angewiesen. In den USA studieren schätzungsweise rund eine Million Ausländer.

    Hinweis für Studien-Interessenten

  • 4:12

    Österreich: Verschärfte Regeln bei Einreise aus Risikogebieten

    Österreich hat die Bestimmungen bei Einreisen aus verschiedenen Corona-Risikogebieten auf der Welt leicht verschärft. Die für alle Einreisen aus 32 Ländern ab Montag geltende Verordnung des Gesundheitsministeriums sieht vor, dass die Rückkehrer entweder zehn Tage in Quarantäne gehen oder einen aktuelleren PCR-Test als bisher vorlegen müssen. Nach den am Freitagabend beschlossenen Regeln dürfen sogenannte PCR-Tests nunmehr nicht älter als drei Tage sein. Ärztliche Atteste werden nicht mehr akzeptiert.

    Bei Ankunft aus einem Staat mit einer stabilen Covid-19-Situation - etwa Deutschland, Italien, Schweiz, Norwegen - besteht freie Einreise. Die Liste der Staaten beziehungsweise Gebiete mit einem erhöhten Covid-19-Risiko finden Sie hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Video
    Österreich weitet Maskenpflicht wieder aus
    Aus Tagesschau vom 24.07.2020.
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  • 2:29

    Italien: Quarantäne für Bulgarien und Rumänien

    Italien erlässt wegen der Corona-Pandemie wieder eine Quarantäne-Pflicht für Einreisen aus den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien. Das kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag in Rom an. Eigentlich hatte Italien seine Grenzen zu den anderen EU-Staaten und vielen weiteren europäischen Ländern am 3. Juni geöffnet. Für Einreisende, die von ausserhalb des Schengenraumes kommen, etwa aus den USA oder Asien, gilt ohnehin eine zweiwöchige Quarantäne in Italien.

    In Italien leben und arbeiten viele Menschen aus Rumänien und Bulgarien. Die Behörden des Landes sind aktuell besorgt, dass Einreisende aus anderen Ländern die Viruswelle wieder verstärkt ins Land tragen könnten.

    Bis Freitag starben in Italien 35'097 Menschen im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit. Knapp 245'600 Menschen hatten sich insgesamt im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

    Audio
    Aus dem Archiv: Italien - Aufenthaltserlaubnis für hunderttausende Erntehelfer?
    03:55 min, aus Echo der Zeit vom 19.04.2020.
    abspielen. Laufzeit 03:55 Minuten.
  • 1:41

    «Die zweite Corona-Welle ist schon da»

    Die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie ist nach den Worten von Michael Kretschmer, Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Sachsen, bereits in Deutschland angekommen. «Die zweite Corona-Welle ist schon da. Sie findet bereits jeden Tag statt», sagte Kretschmer der «Rheinischen Post«.

    «Wir haben jeden Tag neue Infektionsherde, aus denen sehr hohe Zahlen werden könnten.» Die Aufgabe bestehe nun darin, mit den Gesundheitsämtern diese Welle jeden Tag neu zu brechen. Das klappe erstaunlich gut. Deutschland könne durch sein föderales System viel präziser vorgehen als zentralistisch regierte Länder wie Frankreich oder Polen.

    Am Freitag hatte das Robert-Koch-Institut stark gestiegene Zahlen an Corona-Neuinfektionen in Deutschland gemeldet. Danach wurden an einem Tag 815 Personen neu angesteckt. Vor allem die Urlaubssaison mit Hunderttausenden Reisen ins Ausland wird als Gefahr für eine zweite Welle angesehen.

    Audio
    Aus dem Archiv: Lockern, bis die zweite Welle kommt
    16:17 min
    abspielen. Laufzeit 16:17 Minuten.
  • 1:36

    Chile: Präsident stimmt vorzeitiger Rentenzahlung zu

    Um die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie einzudämmen, unterstützt Chiles Präsident Sebastián Piñera eine vorzeitige Rentenauszahlung. Das berichtet die Zeitung «La Tercera» unter Berufung auf eine Mitteilung der Regierung.

    Die Abgeordnetenkammer in Valparaíso hatte das Gesetzesprojekt am Donnerstag mit mehr als zwei Drittel der Stimmen auf den Weg gebracht. Danach können die Chilenen bis zu zehn Prozent ihrer Pensionseinlagen vorzeitig abheben. Die Opposition will so die wirtschaftlichen Härten durch die Corona-Pandemie abfedern. Die konservative Piñera-Regierung hatte den Vorschlag zunächst abgelehnt. Vor der Abstimmung war es deshalb zu Ausschreitungen gekommen.

    In Chiles Rentensystem zahlen die Arbeitnehmer zehn Prozent ihres Bruttolohns in private Rentenfonds ein. Das 1980 noch während der Militärdiktatur eingeführte System steht schon seit langem in der Kritik. Gerade Geringverdiener erhalten im Alter nur sehr geringe Rentenzahlungen.

    Chile ist eines der von der Corona-Pandemie im Verhältnis am meisten getroffenen Länder Lateinamerikas. Mehr als 330'000 Menschen haben sich in dem 20-Millionen-Einwohner-Land infiziert, mehr als 8800 sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 bislang gestorben.

    Video
    Aus dem Archiv: Chilenen demonstrieren gegen Hunger
    Aus Tagesschau vom 07.06.2020.
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  • 1:30

    Sambia: 15 Abgeordnete positiv getestet

    Im afrikanischen Sambia sind 15 Abgeordnete positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zuvor hatten alle gut 150 Parlamentarier einen Rachenabstrich machen lassen, sagte Gesundheitsminister Chitalu Chilufya am Freitag. Die Tests wurden angeordnet, nachdem zwei Abgeordnete am Wochenende gestorben waren, einer davon an der Lungenkrankheit Covid-19.

    Derweil bestätigte in Kenia der Regierungssprecher Cyrus Oguna, dass auch er Corona-positiv ist. Er habe milde Symptome und sei in einem Isolations- und Behandlungszentrum, sage er. In Südafrika wurden jüngst zwei Minister wegen Infektionen ins Krankenhaus gebracht. Sambia hat bislang 3583 Corona-Fälle bestätigt und Kenia 15'601.

    Audio
    Aus dem Archiv: Afrika - Zuhausebleiben als Luxus
    04:59 min, aus Echo der Zeit vom 25.05.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:59 Minuten.
  • 1:27

    Hamburg: Erstes grosses Kreuzfahrtschiff sticht in See

    Nach monatelanger Zwangspause hat am Freitag erstmals wieder ein grosses Kreuzfahrtschiff von einem deutschen Hafen abgelegt. Das Tui-Schiff «Mein Schiff 2» verliess am späten Abend den Hamburger Hafen zu einem dreitägigen Rundtrip auf der Nordsee in Richtung Norwegen. An Bord sind rund 1200 Passagiere und damit deutlich weniger als die knapp 2900 Gäste, die eigentlich Platz hätten. Auch die vorgeschriebene Kapazitätsgrenze von 60 Prozent wurde nicht ausgeschöpft. Die Passagiere verbringen das Wochenende ohne Landgang auf See und kehren am Montagmorgen in die Hansestadt zurück.

    An Bord gilt ein strenges Hygiene-Konzept mit den üblichen Regeln. Die Crewmitglieder sollen untereinander und zu den Gästen den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten oder Gesichtsmasken tragen. Die Buffetrestaurants werden geöffnet sein, aber die Gäste haben nicht selbst Zugang zu den Speisen, sondern diese werden ihnen angereicht. Bevor die Passagiere an Bord gehen, müssen sie einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und ihre Körpertemperatur messen lassen.

    Video
    Die Kreuzfahrtbranche schreibt Milliardenverluste
    Aus 10vor10 vom 13.07.2020.
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  • 1:24

    WHO: Neuer Rekord gemeldeter Neu-Infektionen

    Noch nie seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb von 24 Stunden so viele Neuinfektionen gemeldet worden wie am Freitag. Insgesamt waren es 284'196 Fälle, teilte die WHO am Freitagabend mit.

    Mit Abstand die meisten Infektionen verzeichneten die USA und Brasilien, jeweils mehr als 67'000. In Indien waren es fast 50'000, in Südafrika 13'000. Weltweit waren der WHO seit dem Ausbruch des neuen Virus Ende vergangenen Jahres bis Freitag 15,3 Millionen Infektionen gemeldet worden. Knapp 630'000 Menschen starben nachweislich mit einer Coronavirus-Infektion.

    WHO meldet Rekord

  • 1:21

    Deutsche Corona-Warn-App hat Probleme auf iPhones

    Die Corona-Warn-App in Deutschland funktioniert offenbar auch auf iPhones nicht richtig. Die Kontaktüberprüfung sei nur lückenhaft, berichtete tagesschau.de am Freitag. Nutzer seien deshalb teilweise über Wochen nicht durch die App informiert darüber worden, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht. Der Softwarehersteller SAP, der die App mitentwickelt hat, räumte dem Bericht zufolge den Fehler ein.

    Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die App durch ein Aktualisierungsproblem auf Handys der Hersteller Samsung und Huawei mit Android-Betriebssystem wochenlang nicht richtig funktioniert hatte. Nach Angaben des deutschen Gesundheitsministeriums sind die Probleme mit der App inzwischen behoben.

    Bei iPhones ist laut tagesschau.de nun ein ähnliches Problem aufgetreten. Thomas Klingbeil von SAP dazu: «Das Problem, das wir haben, ist, dass die Hintergrundaktualisierung vom Betriebssystem offenbar nicht aufgerufen wird.» Anders als bei den Android-Geräten ist bei den iPhones das Problem dem Bericht zufolge noch nicht behoben. Auf vielen iPhones fand die Kontaktüberprüfung demnach nur lückenhaft statt - teilweise sei sie über mehr als zehn Tage ausgesetzt worden.

    Die Entwickler hätten Apple über die Lücken bei der Kontaktüberprüfung informiert, der iPhone-Hersteller habe den Fehler eingeräumt. Nach bisherigen Erkenntnissen befinde sich im Betriebssystem iOS ein Bug. Sowohl bei den Android- als auch bei den Apple-Smartphones würden jedoch laut den Entwicklern auch ohne die Hintergrundaktualisierung anonyme Codes mit anderen Smartphones ausgetauscht.

    Video
    Keine gemeinsame Kontakt-Rückverfolgung mit EU-Ländern
    Aus Tagesschau vom 20.07.2020.
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  • 1:15

    EU mobilisiert knapp 6 Billionen Euro

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert eine schnelle Umsetzung des beim EU-Sondergipfel beschlossenen Corona-Finanzpakets. «Ich möchte den Bürgern den Beweis liefern, dass Europa aus dieser Krise stärker herauskommt als vorher», sagte sie der Funke Mediengruppe. «Wir sollten uns nun darauf konzentrieren, das Programm zügig umzusetzen.»

    Das Europäische Parlament hatte zuletzt deutliche Nachbesserungen an den Beschlüssen des EU-Gipfels vom vergangenen Wochenende gefordert - etwa den Verzicht auf geplante Kürzungen bei Forschung, Klimaschutz oder dem Studentenförderprogramm Erasmus.

    Nach von der Leyens Angaben werden in der EU inzwischen fast sechs Billionen Euro als Reaktion auf die Corona-Rezession mobilisiert: Die Mitgliedstaaten und die EU-Institutionen hätten alles in allem vier Billionen Euro bereitgestellt, jetzt kämen die 1,8 Billionen Euro aus dem vom Rat beschlossenen Finanzpaket hinzu. «Das ist zusammen mehr als 30 Prozent des jährlichen Bruttosozialprodukts der EU», sagte die Präsidentin.

    Von der Leyen vor dem EU-Parlament

  • 1:12

    Deutsche Bahn will Masken-Sünder nicht bestrafen

    Die Deutsche Bahn will bei Verstössen gegen die Maskenpflicht selbst keine Bussgelder verhängen. «Überzeugung und Appell an die Verantwortung stehen vor der Bestrafung», sagte Bahnchef Richard Lutz der Funke Mediengruppe. Wenn dies nicht wirke, hole die Bundespolizei im Fernverkehr uneinsichtige Fahrgäste am nächsten Bahnhof aus dem Zug. Das sei bislang aber nur sehr selten vorgekommen.

    Für den Konzern erwartet der Bahnchef bis 2024 weitere Corona-bedingte Umsatzausfälle von acht bis zehn Milliarden Euro. «Diese Lücke wird durch unseren eigenen Sparbeitrag und Hilfen vom Bund gestopft», sagte Lutz. Bei den Beschäftigten seien keine Gehaltskürzungen geplant. Auch die «historisch einmalige Einstellungsoffensive» solle nicht abgebremst werden. Die Bahn habe die grosse Chance, als eine der ganz wenigen Konzerne sogar mit mehr Mitarbeitern aus dieser Jahrhundert-Krise herauszukommen.

    Audio
    BVB zieht gute Bilanz nach zwei Wochen Maskenpflicht
    06:04 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 21.07.2020.
    abspielen. Laufzeit 06:04 Minuten.
  • 23:31

    Schweizer Pensionskassen haben sich erholt

    Die finanzielle Situation der Schweizer Pensionskassen hat sich im zweiten Quartal etwas erholt. Ein Teil der im Vorquartal durch die Pandemie erlittenen Verluste konnte wieder wettgemacht werden. Zuvor war es wegen des Einbruchs an den Finanzmärkten im März zum schwächsten Quartal seit der Finanzkrise gekommen. Das teilt Swisscanto in seinem Pensionskassen-Monitoring mit.

  • 21:41

    Europa: steigende Fallzahlen, verschärfte Massnahmen

    In Österreich und anderswo in Europa werden die Massnahmen wieder verschärft. Denn die Fallzahlen steigen in vielen Ländern erneut deutlich an. Mancherorts werden gar neue Rekordwerte erreicht. Die Regierungen versuchen mit erweiterten Schutzmassnahmen, den Anstieg der Neuinfektionen einzudämmen.

    Video
    Europa: Covid-19-Fallzahlen steigen wieder
    Aus Tagesschau vom 24.07.2020.
    abspielen
  • 20:36

    Katalonien schliesst alle Nachtlokale

    Angesichts der vor allem in Barcelona wieder steigenden Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus hat die Regionalregierung von Katalonien die Schliessung aller Diskotheken, Clubs und anderen Lokale des Nachtlebens in der gesamten Region angekündigt. Zudem müssen Bars und Restaurants neu um Mitternacht schliessen.

    Ab Montag sind in Barcelona auch alle Kulturveranstaltungen untersagt. Bereits seit einer Woche sollen die Einwohner der Stadt und des südlichen Vororts L'Hospitalet de Llobregat, insgesamt 2.7 Millionen Menschen, ihre Häuser nur noch aus dringendem Anlass wie für Einkäufe oder Besorgungen verlassen.

    Zuvor hatte Frankreich schon von Reisen nach Katalonien abgeraten und Norwegen für Rückkehrer aus Spanien eine zehntägige Quarantäne angeordnet

    Discos und Tanzlokale müssen schliessen

  • 19:20

    Frankreich verschärft Einreisebestimmungen

    Frankreich verschärft wegen des Coronavirus die Einreisebestimmungen. Wer aus einem von 16 Risikostaaten einreist, muss sich testen lassen, wie Premierminister Jean Castex sagte. Darunter sind Reisende aus den USA, Marokko und Algerien. Für Reisende aus der Schweiz gilt diese Regel nicht.

    Weiter riet Castex angesichts steigender Infektionszahlen französischen Staatsbürgerinnen und -bürgern von Reisen in die spanische Region Katalonien ab. Er führe Gespräche mit der spanischen Regierung um den Grenzverkehr möglichst zu minimieren.

  • 18:49

    Österreich steigert Zahl der Coronatests

    In Österreich liegt die Zahl der täglichen Corona-Tests nach Angaben von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) inzwischen auf Rekordniveau. Mit durchschnittlich etwa 10'000 Tests würden so viele Menschen wie bisher noch nie auf eine Infektion mit dem Coronavirus überprüft, sagte der Minister. Zwar seien die jüngst steigenden Infektionszahlen durchaus Grund zur Sorge, allerdings herrsche auch Zuversicht, dass die Situation unter Kontrolle bleibe.

    Video
    Österreich weitet Maskenpflicht wieder aus
    Aus Tagesschau vom 24.07.2020.
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Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen.

Tagesschau 23.07.2020

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81 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Bin erstaunt, dass die Mehrheit der Kommentar SchreiberinnenER, die Maskenpflicht nicht unbedingt fordern. Wie viele Menschen müssen noch sterben, bis es jeder kapiert hat? Finde es traurig, dass die persönlichen Rechte so im Mittelpunkt stehen. Finde das sehr egoistisch und nicht gut durchdacht. Auch wenn das einigen nicht gefällt, Maske tragen PUNKT.Danke an alle die helfen dass nicht noch mehr angesteckt werden. Dass die APP von wenigstens 5 Mio Einwohner gebraucht wird, wäre das Ziel.
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  • Kommentar von Henriette Rub  (Sylou)
    Ist euch auch schon aufgefallen, dass infisziert nicht gleizustellen ist mit "krank". Ist euch schon aufgefallen, dass "positiv" nicht gleichzusetzen ist mit "krank". Diese Panikmacherei ist öde. Angst macht krank!
    Schaut mal über den Gartenzaun. Die Welt ist voller Informarionen. Wenn die sich bewahrheiten, werfe ich mein Smartphone ins Klo!
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    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Jeder halbwegs Gebildete kennt den Unterschied zwischen infiziert mit dem Virus und einer Erkrankung an Covid-19. Panik haben diejenigen, welche solche simplen Informationen nicht angemessen verarbeiten können. Wenn Sie diese Informationen als panikfördernd einstufen... aufgrund ihrer eigenen Empfindungen? Draussen scheint der überwiegende Teil der Menschen nicht in Panik zu sein.
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  • Kommentar von Markus Bossert  (EEE)
    Mit dem Abgang von Daniel Koch dachte ich, es übernehme endlich jemand das Steuer, der die Absurditäten und Schildbürgereien der Fallzahlen ernst nehme.
    Weit gefehlt. Sein Nachfolger ist ... eine Katastrophe.

    Bitte spediert ihn raus und gebt Koch eine 2. Chance und etwas Rentner-Motivation, wieder zu kommen.
    Ich denke, Koch ist fähig aus Fehlern zu lernen und eine seriösere Datenbasis zu organisieren (Auslastung der Intensivbetten), als die zu stark vom Testvolumen abhängigen Fallzahlen.
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    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Ich verstehe nicht warum Sie Daten fordern. Ihre Meinung ist seit Monaten gemacht und scheint von jeder Datenlage abgekoppelt.
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    2. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      @Huwiler: Und ich weiss nach wie vor nicht, warum Sie auf die Idee kommen, ich würde Daten fordern.
      Zum wiederholten Mal: Ich fordere keine Daten für mich. Begreifen Sie dies endlich und hören Sie bitte auf, irgendwelche intrigen Behauptungen aufzustellen.
      Die Daten wären für die Taskforce, wie sie m.W. bereits in der Sondersession vom Parlament gefordert wurden, aber offenbar bis heute nicht existieren.
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    3. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      @Huwiler: Ja, meine Meinung ist gemacht. Und die lautet: möglichst schnell und mit möglichst kleinem Schaden durch diese Krise.
      Kleine Opfer müssen wohl oder übel erbracht werden, um grosse Opfer zu vermeiden.
      Wenn ich von "Opfern" und "Schäden" sprechen, meine ich nicht nur das ganz direkt kurzfristig sichbare, sondern auch die mittel- und langfristigen inkl. dessen Wirkungsketten.
      Machen Sie sich doch mal schlau, was man unter gesamtheitlichen Wirkungsketten und Rückkoppelungen versteht.
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    4. Antwort von Markus Bossert  (EEE)
      @Huwiler: bei einem anderen Kommentar hatten Sie sogar auf die Situation in der Schweiz ganz frech von "Neuverstorbene am 22.Juli: 6'220" geschrieben. Und das OHNE zu erwähnen, dass diese Zahlen natürlich die Summe der weltweiten Fälle ist. Unterste Schublade!
      Etwas mehr Seriösität wäre echt angebracht. Oder lesen Sie doch bitte einfach zuerst den Artikel und/oder Kommentar korrekt durch, bevor Sie antworten. Ich habe bei Ihnen öfters das Gefühl, dass Sie kommentieren, ohne voher zu lesen.
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