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Fusion zwischen CVP und BDP
Aus Tagesschau vom 05.09.2020.
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Delegiertenversammlung CVP-Präsident Pfister: Partei soll «Aufbruch wagen»

  • Gerhard Pfister fordert seine Partei auf, «den Aufbruch zu wagen».
  • Das sagte der CVP-Präsident vor den rund 200 Delegierten in Baden AG.
  • Die «Partei der Mitte» solle sich gegenüber konsensorientierten Wählenden öffnen und ihnen eine politische Heimat geben.

«Wir sind gemeinsam unterwegs», sagte Pfister an der Delegiertenversammlung. Man habe ein einheitliches Ziel, nämlich die Schweiz zusammenzuhalten.

«Wir wollen die national relevante politische Kraft der Mitte bleiben», so der Präsident der Christlich-Demokratischen Volkspartei (CVP) vor den Delegierten, die wegen der Corona-Pandemie Schutzmasken trugen, weiter: «Wir wollen all jenen, die unsere Politik grundsätzlich teilen, ein politisches Zuhause geben. Darum wollen wir uns öffnen, darum wollen wir diesen Aufbruch wagen.»

Es gebe beachtlich viele Schweizer, die zwar die Politik der Partei unterstützten, jedoch nicht wählten – weil sie weder katholisch noch besonders religiös seien. Potenziell Unterstützende der Partei würden das «C» als «kirchlich, religiös und katholisch» wahrnehmen.

Corona als «Game-Changer»

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In seiner Rede verglich der Parteipräsident die Corona-Pandemie mit dem Berliner Mauerfall 1989 und mit den Terroranschlägen in New York 2001. «Corona ist ein Game-Changer, die Pandemie löst einen Paradigmenwechsel aus. Was unverrückbar war, wird verrückt.»

Grundlegende Parameter des Wirtschafts- und Arbeitslebens müssten hinterfragt werden. Die Wirtschaft sei durch die ausgeprägte Globalisierung in Abhängigkeiten geraten, die sie angreifbar und verletzlich machten.

«Die Mitte» im Visier

Die Partei steht derzeit im «Strategieprozess #CVP2025». Die kleinste Bundesratspartei will sich einen neuen Namen geben. Die Parteileitung schlägt den Mitgliedern vor, die Traditionspartei in «Die Mitte» umzutaufen.

Die Basis wird in einer Urabstimmung über den Namenswechsel der CVP Schweiz entscheiden. Der Prozess solle «so transparent und so fair wie möglich geführt werden», hielt Pfister fest. Das sei «kein Sonntagsspaziergang», denn auf den Schultern der Partei laste viel Geschichte.

Tagesschau, 04.09.2020, 19:30 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Ob mit oder ohne C, an der Politik von dieser Partei wird sich nicht viel ändern. Um wider Wähler zu rekrutieren braucht es mehr als eine nahmensänderung.
  • Kommentar von Zeljko Calusic  (Zeljko Calusic)
    Eine Partei, die ihre Wurzeln verleugnet, um ein paar billige Stimmen zu gewinnen, kann kein verlässlicher Vertreter sein. Ich bin sicher, dass viele frühere Wähler die Partei nicht mehr wählen werden. Meine Stimme bekommt die Partei nicht mehr.
  • Kommentar von Dominik Meier  (echoderzeit)
    Der Entscheid, das C zu verbannen, ist wichtig und richtig. "Christlich" und andere Glaubensbekenntnisse mögen an einer Esoterik-Messe einen Platz finden, haben jedoch in der Politik eines säkularen Staates nichts verloren.
    1. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      ...besonders dann, Herr Meier, wenn eine Partei so ganz und gar nicht mehr christlich politisiert und mehr und mehr nach rechts schwenkt, der Wirtschaft "päschelet" und den einfachen Menschen, besonders den mit kleinem Einkommen, so wenig beachten mag, wie man das von SVP und FDP mehr als genug kennt. Wobei: das V dürfte auch KEINE Partei im Namen tragen. Denn ICH, und mit mir viele andere, gehören auch zum Volk, aber ganz sicher nicht zur "Schweizerischen VOLKspartei".