Zum Inhalt springen

Header

Video
Die SVP lädt zur Delegiertenversammlung
Aus Tagesschau vom 25.01.2020.
abspielen
Inhalt

Delegiertenversammlung der SVP Rösti: «Wir wollen keine 10-Millionen-Schweiz»

  • SVP-Präsident Albert Rösti hat an der Delegiertenversammlung in Seedorf (UR) die Personenfreizügigkeit kritisiert.
  • Das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU müsse beseitigt werden, denn eine unbegrenzte Zuwanderung schade der Wirtschaft und der Natur und sorge für Wohnungsknappheit.
  • Über die Initiative gegen die Personenfreizügigkeit wird am 17. Mai abgestimmt.

«Wir wollen keine 10-Millionen-Schweiz», sagte Rösti. Die Schweiz müsse die Zuwanderung wieder eigenständig regeln, wie sie dies vor der Personenfreizügigkeit getan habe und wie dies viele erfolgreiche und unabhängige Staaten täten.

Parolenfassung SVP

Abstimmungen 17. Mai:

Initiative gegen die Personenfreizügigkeit: JA

Jagdgesetz: JA

Mit der Initiative gegen die Personenfreizügigkeit will die SVP erreichen, dass die 2014 vom Volk angenommene Masseneinwanderungsinitiative umgesetzt wird. Sie fordert eine Neuverhandlung mit der EU über die Personenfreizügigkeit und allenfalls eine Kündigung des Abkommens. Ein solcher Schritt würde alle Verträge der Bilateralen I gefährden.

Video
Rösti:«Wir wollen keine 10-Millionen-Schweiz»
Aus News-Clip vom 25.01.2020.
abspielen

Die Initiative gegen die Personenfreizügigkeit sei aber keine Kündigungsinitiative, sagte Rösti. Es wären lediglich sechs von über 120 bilateralen Verträge betroffen. Das Freihandelsabkommen, der für die Exportwirtschaft wichtigste Vertrag, werde auf keinen Fall tangiert.

Kein Gewinn

Die Personenfreizügigkeit hat nach Ansicht der SVP der Schweiz keinen zusätzlichen Wohlstand gebracht. Rösti sagte, die Einwanderung habe aber den Druck auf die Arbeitsplätze und die Löhne erhöht. Jährlich wanderten netto noch immer 50'000 Menschen in die Schweiz ein. «Diese Leute schlafen nicht unter der Brücke». Um die EU-Zuwanderer unterzubringen und zu versorgen, müsse die Schweiz jedes Jahr die Fläche einer Stadt von der Grösse Thuns verbauen.

Wer pendelt, erlebt täglich verstopfte Strassen und volle, verschmutzte Züge.
Autor: Albert RöstiPräsident SVP
Video
Rösti: «Zuwanderung hat negative Auswirkungen»
Aus News-Clip vom 25.01.2020.
abspielen

Die Folgen der Zuwanderungen und des damit verbundenen Bevölkerungswachstums sind gemäss Rösti für jeden spürbar. Wer pendle, erlebe täglich verstopfte Strassen und volle, verschmutzte Züge, sagte der Parteipräsident. Das Bremsen der Zuwanderung würde auch gegen zu hohe Mieten helfen, und zwar besser als die Initiative des Mieterverbandes, über die am 9. Februar abgestimmt werde, die nur den Wohnungsmarkt verstaatliche.

Auch Umweltprobleme lassen sich in den Augen Röstis durch die Beseitigung der Personenfreizügigkeit lösen. Der grösste Verlust an Biodiversität ergebe sich durch das Zubetonieren. Doch was man tun wolle, um die Umwelt zu schützen, sei, die Landwirtschaft zu piesacken.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

120 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Weil ich direkt mit Löhnen arbeite, sehe ich, dass die Löhne stagnieren bzw. sinken. Auch auf Niveau mittleres Kader. Aber die grosse Frage für Schweizer stellt sich über die Softfaktoren der Lebensqualität: Was bedeutet für sie Lebensqualität? Einen reichen Staat zu haben, der es nicht hinkriegt, die Rentenproblematik zu finanzieren? Dass das Wohnen immer teurer ist? Dass Interkulturalität in Büros die Mitarbeiter vor immer mehr Stress-Stiautionen stellt? Undundund... Ist es das wirklich wert?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Mein wahrnehmen von Libanon das als vorzeige Land galt in Sachen unterschiedlichen Religionen und Kulturen, ist leider sehr enttäuschend. Libanon wahr ein friedliches reiches Land, wie sieht es heute aus? Darum hoffe ich einfach, dass nicht nur durch Gutgläubigkeit, alles sich gut in der Schweiz entwickelt, sondern auch die Realität inne hat, um so nicht das Land zu zerstören, durch Fehleinschätzung der Gutmütigkeit und durch die Überbevölkerung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Guten Tag Frau Artho. Sie stellen also Integration in Frage. Nun, wieso funktioniert es dann z.b. im Profi-Fussball? Ich meine, da spielen Christen mit Moslems, Afrikaner mit Isländer, Asiaten und Weisse miteinander... ohne Probleme. Könnte es daran liegen, das im Profi-Fussball jeder genug Geld hat um gut zu Leben, und somit Religion + Herkunft keine so grosse Rolle mehr spielen?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Die eigenständige Regelung der Zuwanderung ist für jedes unabhängige und wirtschaftlich erfolgreiche Land eine Selbstverständlichkeit. Genau dies ist das Ziel der Begrenzungsinitiative. Nur Fachleute holen, wofür wir sie brauchen. Der Wohnraum wird immer knapper, die Mieten werden teurer, die Infrastrukturen wie Strassen, Züge, Schulen usw. platzen aus allen Nähten.Die kulturellen Herausforderungen sind enorm. Über die Hälfte aller Sozialhilfebezüger sind Ausländer. Die Sozialausgaben zunehmend.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es liegt auf der Hand, dass die Leute in erfolgreiche Länder einwandern. Viele erfolglose Länder haben eine abnehmende Bevölkerung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      A. Keller mein Beispiel: Libanon war ein reiches Land und hatte für die Kulturenvielfalt eine lobenswerte Situation erhalten. Wie sieht es heute in Libanon aus? Darum mache ich mir schon ein wenig Gedanken, wie unsere Zukunft in der Schweiz aussehen wird, mit so vielen verschiedenen Religionen und Kulturen, kann man da wirklich einen Zusammenhalt schaffen, wo alle wie man glaubt die Gerechtigkeit erfahren können?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Urs Müller  (Confoederatio)
      Ich möchte darin erinnern, dass es immer noch einen Arbeitsvertrag oder viel Geld braucht, bevor man in die Schweiz kommen und bleiben darf. Also kann man doch einfach bei der Wirtschaft ansetzen oder nicht?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Hier ein paar Auszüge aus dem "Statistischer Sozialbericht Schweiz 2019":
      1.)"... ist die Armutsquote gestiegen, während sich die
      Sozialhilfequote kaum verändert hat." 2.)"Die Sozialhilfequote der Gesamtbevölkerung ist seit 2005 stabil geblieben und
      betrug 2017 insgesamt 3,3%." 3.) "...Hauptursachen sind Alter, Plege und Krankheitskosten". Sie sehen es ist nicht ganz so einfach wie Sie behaupten. Zuerst Informieren bevor man Pauschal den Ausländern die Schuld in die Schuhe schiebt!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen

Mehr aus SchweizLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen