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Schweiz Die SBB verliert den Kampf gegen die Uhr

Mehr als zehn Prozent der SBB-Passagiere kamen 2013 nicht rechtzeitig ans Ziel. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Zug fährt in Bahnhof ein. Im oberen Bildrand eine grosse Bahnhofsuhr.
Legende: Öfter als ihr lieb war, verlor die Bahn den Kampf im letzten Jahr gegen die Uhr. Keystone

Die SBB haben ihr eigenes Ziel für die Pünktlichkeit im letzten Jahr klar verfehlt. 89 Prozent der Passagiere hätten rechtzeitig ankommen sollen. Am Ende war das aber nur bei 87,5 Prozent der Fall. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag».

Vor allem im Tessin sowie in der Region Ost, inklusive Zürich, litten die Passagiere besonders unter Verspätungen. Im Raum Zürich hat jeder siebte Passagier sein Ziel mit mehr als drei Minuten Verspätung erreicht.

Insgesamt dürften im vergangenen Jahr mehr Bahnpassagiere als je zuvor mit Verzögerung unterwegs gewesen sein. Nur in der Westschweiz und dem Mittelland waren die Züge relativ pünktlich unterwegs.

Erst im Sommer hatte die SBB eine Task-Force eingesetzt, um die Verspätungen in den Griff zu bekommen. Und dennoch: Auch im zweiten Halbjahr verkehrten die Züge trotz vielen Sofortmassnahmen nur unwesentlich pünktlicher, schreibt die Zeitung weiter.

Hauptgründe für die Verspätungen sind Unfälle sowie Pannen und Schäden an der Infrastruktur. In Zürich zeitigten zudem Grossbaustellen negative Folgen.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Hauptgründe für die Verspätungen sind Unfälle sowie Pannen und Schäden an der Infrastruktur. In Zürich zeitigten zudem Grossbaustellen negative Folgen. Und worauf sind diese negativen Folgen wohl zurückzuführen, bitte schön? Nie wurde soviel gebaut, waren die Strassen verstopft, die Züge überfüllt und die Infrastruktur überbeansprucht wie seit dem freien Personenverkehr und der daraus resultierenden masslosen Einwanderung,
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    1. Antwort von P. Bürger, Schweiz
      Gute Fr. Zelger, Ihre Schlussfolgerungen sind derart absurd & dürfen hier nicht einfach so unkommentiert bleiben. Die hohe Mobilität unserer Gesellschaft verursachen wir ALLE (inkl. CH)! Jeder fährt Auto, Zug oder nutzt das Flugzeug. Dies ist wohl eine «hässliche» Seite unseres Wohlstandes. Fr. Z., wir sind im 21. JH angekommen (auch in Stans!) Dies nun mit «Ihrem permanenten Ausländerhass» in eine Kontext zu stellen, ist schon sehr verwegen. Ihr Kesseltreiben ist & bleibt nicht zielführend!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Na ja... es gibt wirklich grössere Probleme. Einstein sagte: "Zeit ist was die Uhr anzeigt" und im islamischen Raum kursiert die Aussage: "Allah hat uns die Zeit gegeben, von Eile hat er nichts gesagt." Ist es nicht irgendwie auch schön, ganz menschlich unvollkommen zu sein ;-) ?
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  • Kommentar von M. Keller, Thurgau
    Einerseits können wir noch froh sein das wir keine deut. Verhältnisse auf den Schienen haben. Andererseits sollte man das Management, das in den letzten Jahren KEINE strategischen Ziele erreichen konnte, endlich mal durchleuchten. Trotz allem fette Boni-Zahlungen, Preisaufschläge, schepse Verträge, schlechtere Qualität uvm... Es gibt Dinge, die können nicht durch "mehr Geld" gelöst werden; da müssen erst die "Entscheider" vernünftig agieren...
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    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Keller: Durchleuchten ist völlig überflüssig. Sofort auswechseln und zwar von oben nach unten - angefangen mit Meyer und Gygi!
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    2. Antwort von Edi Steinlin, 8903 Birmensdorf
      Die SBB wurde vor Jahren pseudoprivatisiert, dies nur dass die Löhne des Kaders in Millionenhöhe gebracht werden konnten. Der wahre Grund für die vielen Pannen ist, dass die Verwaltung aufgeblasen wurde bis zum geht nicht mehr und an der Front immer mehr Leute abgezogen wurden. Co Meyer mit seinem Millionengehalt das er nicht verdient sondern bekommt könnte ruhig gehen, die deutsche Bahn nimmt in mit Sicherheit kein zweites Mal.
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