Waffenhandel Die Schweiz exportiert viele Kleinwaffen – aber vorbildlich

Die Schweiz ist in Bezug auf Transparenz vom fünften auf den zweiten Platz geklettert. Nur Deutschland schneidet besser ab.

Die Schweiz gehört wieder zu den transparentesten Kleinwaffen-Exportierern. In den Punkten wie Pünktlichkeit und Klarheit der Verkäufe sowie Informationen darüber, schnitt die Schweiz in einem internationalen Vergleich am zweitbesten ab. Dies geht aus dem Bericht der «Small Arms Survey» hervor.

Im Jahr 2007 hatte die Schweiz gar den ersten Platz belegt, zwischenzeitlich fiel sie aber auf Platz 5 zurück. Nun ist sie zweite nach Deutschland. Sie klassiert sich vor den Niederlanden, Serbien und Grossbritannien. Zu den am wenigsten kooperativen Ländern gehören der Iran, Israel, Nordkorea, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Am meisten Kleinwaffen exportierten die USA. Es folgen Italien, Brasilien, Deutschland und Südkorea. Die Schweiz folgt auf dem 14. Platz mit Exporten im Wert von knapp über 100 Millionen Dollar.

Als Kleinwaffen verstehen die Autoren von «Small Arms Survey» alle Waffen, die von einem Menschen oder einer kleinen Gruppe getragen oder die von einem Lasttier oder einem leichten Fahrzeug transportiert werden können.

Die Besten im Transparenz-Barometer

Small Arms Survey
Rang
Land
1Deutschland
2Schweiz
3Niederlande
4Serbien
5Vereinigtes Königreich
6Rumänien
7Schweden
8Frankreich
9Slowakei
10Belgien

Die Schlechtesten im Transparenz-Barometer

Small Arms Survey
Rang
Land
40Ukraine
41Taiwan
42Singapur
43Peru
44Bosnia Herzgowina
45Iran
46Israel
47Nordkorea
48Saudi-Arabien
49Vereinigte Arabische Emirate