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Neue Chefin der FDP Frauen Doris Fiala ist gewählt

Stabübergabe bei den FDP Frauen: Nationalrätin Doris Fiala folgt im Präsidium auf Carmen Walker Späh.

  • Nationalrätin Doris Fiala ist die neue Präsidentin der FDP Frauen.
  • Sie folgt auf Carmen Walker Späh.
  • Sie will die Position ihrer Parteikolleginnen stärken.

Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala ist neue Präsidentin der FDP Frauen Schweiz. Sie ist an der Generalversammlung am Samstag erwartungsgemäss zur Nachfolgerin von Carmen Walker Späh gewählt worden. Ihr Ziel ist es, die FDP-Frauen als Macherinnen zu positionieren.

«Wenn ich mich für etwas engagiere, dann heisst das Mass aller Dinge für mich: Voller Einsatz – der einzige Beweis für das Können ist das Tun», liess sich Fiala in der Mitteilung der FDP Frauen zitieren. Sie sieht Handlungsbedarf.

Rund 245'000 Frauen geben in Umfragen an, eine Erwerbsarbeit ausüben zu wollen oder ihr Teilzeitpensum aufzustocken. Doch sie könnten ihr Potential noch zu wenig einbringen, da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Schweiz immer noch nicht in allen Kantonen selbstverständlich sei.

Nachfolge von Walker Späh

Hier will Fiala ansetzen: Eine optimierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehöre zu den zentralen wirtschaftspolitischen Herausforderungen, sagte sie laut Mitteilung.
Die neue Präsidentin der FDP Frauen ist seit 2007 Nationalrätin. Sie ist 60 Jahre alt und Inhaberin eines PR-Büros und Mutter von drei Kindern. Sie ist zurzeit Vizepräsidentin der Geschäftsprüfungskommission und Mitglied der Schweizer Parlamentarierdelegation beim Europarat.

Die Zürcher Regierungsrätin Walker Späh hatte im Oktober 2016 ihren Verzicht auf eine Wiederwahl bekannt gegeben. Als Nachfolgerin schlug die Findungskommission einstimmig Doris Fiala vor.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Frau Fiala ist auf alle Fälle sympatischer und menschlicher als Frau Gössi. Sie wird in Puncto Glaubwürdigkeit bestimmt vieles wieder richten, was Gössi&Co. verbockt haben und weiterhin verbocken werden. Doch die FDP bleibt trotzdem FDP. :)
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    1. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Das sind Annahmen!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Da wird seit Jahren für gleiche Rechte und Behandlung von Frauen und Männer gejammert, gerungen und gekämpft! Warum braucht es dann (in gewissen Parteien) eine spezielle Frauen-Gruppe und sogar eine Präsidentin für Frauen? Ausgerechnet die liberal etikettierte FDP macht in diesem "Frauen-Paket" mit grosser Medienpräsenz auch mit! Politische Parteien sollten doch miteinander und nicht geschlechtergetrennt politisieren! Eine Lokführerin muss auch (wie die Männer) Tag und Nacht alle Züge führen!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Diesen Gedanken hatte ich grad auch! Da fordern Frauen immer die Gleichstellung von Männern & Frauen, bilden aber Frauenparteien in ihrer Partei & fahren so ihr Extrazüglein. Aber Frauenparteien gibt es ja nicht nur in der FDP! U. a. gibt es auch die SVP-Frauen, die SP-Frauen usw.
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    2. Antwort von Niklaus Bächler (quod erat demonstrandum)
      Die BR-Parteien verfügen über einen Frauenflügel.Dies erachte ich schon aus Gründen der Sichtbarkeit,dass spezielle Frauenanliegen wahrgenommen werden,als wichtiges Statement.Im Jahre 2016 erhielten die SVP Frauen von der Mutterpartei keine Unterstützung mehr & Freysinger sagte sogar,es brauche keine Politik für Frauen.Diese Haltung ist bedenklich,denn noch werden in der Gesellschaft Frauen in der Politik nicht ernst genommen & nach ihrem Aussehen oder Frisuren beurteilt.Das muss ein Ende haben.
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    3. Antwort von Denise Casagrande (begulide)
      R.Bolliger: Erstaunlich, was für ein Aufruhr für ein paar Frauen, welche sich durch faire Politik auszeichnen! Wo doch von Beginn an, beide SVP Parteien, schon immer eine klare "Männer-Domäne" und auch deren Politik war/ist!??
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    4. Antwort von Niklaus Bächler (quod erat demonstrandum)
      Danke für die Unterstützung & die Feststellungen in den unteren beiden Zeilen, E. Waeden. Ich bin auch der dezidierten Auffassung, dass es innerhalb der Parteien «Frauen-Gruppierungen» braucht, um die Anliegen der Frau, der Mütter & der weiblichen Arbeitnehmerinnen zu stärken. Das «Frau-an-den-Herd-Denken» gewisser älterer Generationen muss der Vergangenheit angehören.Noch immer hat es die Frau schwer, sich in der Gesellschaft zu behaupten & in ihrer Kompetenz ernst genommen zu werden.
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    5. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aber wenn dann halt z. B. Juso-Frauen "blank ziehen" & meinen, sie würden nur damit mehr Beachtung finden, ist es halt schwierig, sie nicht mehr nur nach ihrem Aussehen zu beurteilen.
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    6. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Auch zu diesem Thema benützt der Forum-Beobachter aus Winterthur und "SVP-Phobien-Geplagter" die Gelegenheit, mit seinen Rundumschlägen unsachlich, gegen seine Erzfeinde zu wettern! Hier geht es um die neu gewählte Frauengruppen-Präsidentin der FDP und Gedanken, warum es geschlechtergetrennte Politparteien gehen sollte! Bei JEDEM Thema nur Hass und Hetze gegen die wählerstärkste Partei! Solche Menschen tun mir echt leid!
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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Als einen frischen Wind an der Spitze der Frauen der FDP kann man Fiala nicht gerade betrachten. Für die Parole "vorwärts in die Zukunft" taugt die Wahl nicht unbedingt, man könnte eher das ganze mit "weiter so" betiteln. Wenigstens weiß die Partei an was sie mit ihr ist.
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