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EDI zum Coronavirus Bundesrat Berset: «Passen Massnahmen an»

  • Der Bund verstärkt mit Blick auf das neue Coronavirus die Massnahmen: Eine Kampagne würde an der Südgrenze lanciert, eine an den Flughäfen. Ab morgen würden Tests auf das Virus direkt im Tessin angeboten.
  • In der Schweiz wurden etliche Personen untersucht. Bei niemandem ist bisher eine Infektion nachgewiesen worden.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schliesst nicht aus, dass auch in der Schweiz Fälle auftreten. In Italien zumal sei die Situation «besorgniserregend».
  • Die Schweiz sei aber gut vorbereitet, so Gesundheitsminister Alain Berset. Man habe einen Aktionsplan. Und der Bundesstab Bevölkerungsschutz treffe sich noch heute Nachmittag.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 14:22

    Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit

    Damit danken wir Ihnen für die Aufmerksamkeit und verabschieden uns von der Medienkonferenz des Bundes zum Coronavirus.

  • 14:13

    Medienkonferenz beendet

    Die Verantwortlichen des EDI, des BAG und des EDA haben die Fragen der Medienschaffenden beantwortet und beenden nun die Medienkonferenz.

  • 14:12

    Koch: «Berechnungen haben Unsicherheitsfaktor»

    Alle Berechnungen bezüglich Mortalität der Coronavirus-Erkrankung haben einen grossen Unsicherheitsfaktor. Eigentlich würde eine solche Berechnung erst am Schluss einer solchen epidemischen Welle gemacht werden können, sagt Daniel Koch vom BAG.

  • 14:09

    Keine Epidemie in Italien

    Daniel Koch vom BAG: «Das Virus wird nur bei engen Kontakten übertragen». Das heisse, weniger als 2 Meter Abstand. Das sei der Stand der Dinge zurzeit. Es sei auch zu früh von einer Epidemie in Italien zu sprechen.

  • 14:07

    Keine betroffene Schweizer Staatsangehörige in Südkorea

    Bisher gäbe es keine Informationen aus Südkorea, dass Schweizer betroffen wären oder ausreisen wollten. Zur Zeit, so Hans-Peter Lenz vom EDA, seien Reisen in und aus Südkorea auch weiterhin möglich.

  • 14:05

    Abriegelung von Städten kein Thema bisher

    Was würde im Falle der Abriegelung einer Stadt passieren, fragt ein Journalist. Solche Massnahmen können nur in einer ausserordentlichen Lage vom Bundesrat verabschiedet werden, so BAG-Direktor Strupler.

  • 13:50

    EDA: Keine betroffene Schweizer in Italien

    Hans-Peter Lenz, Chef Krisenmanagementszentrum des EDA, sagt zu den Fällen in Italien: «Dem EDA liegen zur Zeit keine Information vor, dass Schweizer Staatsangehörige in Italien von Erkrankungen betroffen wären oder in den abgesperrten Regionen sind.»

    Video
    Lenz: Keine Schweizer in Italien betroffen
    Aus News-Clip vom 24.02.2020.
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  • 13:48

    Daniel Koch: «Bevölkerung soll Hygiene-Massnahmen einhalten»

    Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten des BAG: «Die allermeisten Fälle befinden sich immer noch in China. Ausserhalb von China ist die Situation in Südkorea beängstigend geworden.»

    Für Europa ist die Situation, wie sie sich in Italien präsentiert, besorgniserregend, so Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten beim BAG. Was heisst das für die Schweiz? Dass wir in erster Linie der Bevölkerung nahelegen müssen, die Hygienemassnahmen strikte einzuhalten. Wir erinnern erneut daran: Sehr wichtig ist häufiges Händewaschen, Niesen und Husten in die Ellbogen oder ins Taschentuch, vor allem in Taschentücher und diese dann sachgerecht zu entsorgen.

    Video
    Koch zur Lage weltweit und zu den Auswirkungen auf die Schweiz
    Aus News-Clip vom 24.02.2020.
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  • 13:44

    BAG-Direktor: «Ausreichende Massnahmen»

    Die bisherigen Massnahmen sind ausreichend, sagt Strupler. Sollte es zu Übertragungen in der Schweiz kommen, deren Herkunft man nicht verfolgen könne, dann würden weitere Massnahmen ergriffen.

    Diese Massnahmen würde ich unter dem Stichwort «Social Distancing» zusammenfassen. Diese beinhalten unter anderem: Absagen von Veranstaltungen, Aufforderung zu vermehrten Home Office, wenn möglich, oder Sistierung von Rekrutenschulen.

    Video
    Strupler: Weitere Massnahmen unter dem Stichwort «Social distancing»
    Aus News-Clip vom 24.02.2020.
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  • 13:42

    Pascal Strupler, BAG-Direktor: «Massnahmen werden angepasst»

    Bis zur Stunde noch keinen bestätigten Fall, sagt BAG-Direktor Pascal Strupler. «Wir haben in der Schweiz keine Epidemie.»

    Das BAG habe aber Massnahmen angepasst. So würden die Testlabor-Kapazitäten erhöht. «Die Priorität ist nun, Tests direkt im Tessin durchzuführen.» Wir wollen auch die bestehende Hotline verstärken, sagt Strupler. Das Interesse daran sei gross.

    Die Kriterien derjenigen Personen, die getestet würden, seien ausgeweitet worden. Neu würden auch schwer erkrankte Personen mit respiratorischen Problemen geprüft, unabhängig davon, ob sie Kontakt zu jemanden in China hatten oder nicht. Weiter würden die Informationskampagnen an den Grenzübergängen verstärkt.

    Video
    Strupler: Wir haben keine Epidemie
    Aus News-Clip vom 24.02.2020.
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  • 13:36

    Schweiz hat Aktionsplan und neue Massnahmen

    Erste Priorität des Bundesrates sei der Schutz der Bevölkerung, sagt Berset. Die Schweiz sei gut vorbereitet, man habe einen Aktionsplan, so der Innenminister.

    Man habe sich bezüglich Massnahmen auf einige Punkte geeinigt, so Berset: eine Kampagne an der Südgrenze, an den Flughäfen, verstärkt Tests bei Atembeschwerden bei Arztbesuchen. Und neu ab morgen wolle man auch Testabklärungen direkt im Tessin anbieten.

    Video
    Berset: Kein positiver Fall (französisch)
    Aus News-Clip vom 24.02.2020.
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  • 13:33

    Alain Berset: «Bundesrat beobachtet Lage»

    Der Bundesrat hat die Entwicklungen seit Januar verfolgt. Bis jetzt gibt es noch keine identifizierte positive Tests in der Schweiz. Zu den jüngsten Entwicklungen in Italien sagt Berset: «Ich bin in engem Kontakt mit den Gesundheitsministern der Nachbarländer.»

    Die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und dem Bund funktioniere gut, erklärt Berset weiter. Alle würden schnell und effizient arbeiten.

    Video
    Berset: Stab ist vorbereitet
    Aus News-Clip vom 24.02.2020.
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  • 13:28

    Bundesrat Alain Berset informiert

    An der Medienkonferenz ebenfalls anwesend ist Innenminister Alain Berset. Er wird neben dem Chef des Bundesamts für Gesundheit BAG, Pascal Strupler, den Medien Red und Antwort stehen.

  • 13:12

    Herzlich Willkommen

    Geschätzte SRF-User, wir begrüssen Sie herzlich zum Liveticker zur kurzfristig auf 13.30 Uhr einberufenen Medienkonferenz des Eidgenössischen Departements des Innern zur Situation des Coronavirus in der Schweiz.

SRF 4 News, 24.2.2020, 14.30 Uhr, srf/spic

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Luzia Gnos  (luzia84@bluewin.ch)
    Und was unternimmt der Bundesrat in Graubünden und im Wallis?? Diese Kantone grenzen auch an Norditalien..!!
    Die Österreicher haben den Bahnverkehr über den Brenner gesperrt.
    Wann unternehmen die schweizer Behörden endlich ernsthafte Massnahmen?!?
    Ganz nach dem Motto: „wir lassen den Virus mal kommen und schauen dann mal“
    Fühle mich im Stich gelassen hier im Wallis lebend!!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Es wird immer Leute, politische Parteien, extreme Gruppierungen geben, welche bei speziellen Vorkommnissen, Epidemien, Tragödien, versuchen werden, daraus einen Vorteil zu ergattern = Eigeninteressen-Verfolgung zur Machtvergrösserung! Nicht die feine Art, aber das kann man von solchen Leuten nicht erwarten...
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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Tests auf das Virus, dass ich nicht lache. Chömed sie inere Wuche wieder... mehr macht bei der Erstkonsultation kein Arzt.
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    1. Antwort von Willi Meier  (wm)
      Das stimmt überhaupt nicht. Es gibt eine Weisung, dass Verdachtsfälle innert 2 Stunden dem Kantonsarzt gemeldet werden müssen zur weiteren Abklärung.
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