Goldpreis fällt nach Abstimmung um zwei Prozent

Nach dem Nein zur Goldinitiative ist der Goldpreis gefallen – zeitweise um mehr als zwei Prozent, auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Wochen.

Goldbarren und Frankenscheine. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zwischen 2000 und 2009 verkaufte die Nationalbank 1550 Tonnen Gold. Heute besitzt sie immer noch rund 1000 Tonnen. Keystone

Der Preis für Gold ist nach der Ablehnung der Goldinitiative zeitweise um mehr als zwei Prozent gefallen. Der Preis erreichte ein Drei-Wochen-Tief. Auch der Schweizer Franken gab gegenüber dem Euro leicht nach.

Eine Unze Gold kostete am Montagmorgen auf den Märkten in Asien zeitweise noch 1142,90 US-Dollar. Das war der tiefste Wert seit mehr als drei Wochen.
Auch der Franken entfernte sich wieder etwas weiter von der Untergrenze von 1,20 zum Euro, welche die Nationalbank um jeden Preis verteidigt. Am frühen Montagmorgen lag der Kurs bei 1,2042. Ende der letzten Woche hatte es 1,2018 Franken für einen Euro gegeben.

Goldinitiative hätte Preis beeinflusst

Die Goldinitiative aus Kreisen der SVP hätte die Schweizerische Nationalbank unter anderem dazu verpflichtet, mindestens 20 Prozent ihrer Bilanzsumme in Gold zu halten. Bei einer Annahme hätte die Nationalbank ihre Goldbestände stark ausbauen müssen, was sich auf den Goldpreis ausgewirkt hätte.