Wie umweltverträglich war der Bau des neuen Gotthard-Tunnels?

Das Loch ist gebohrt, die Baustellen zurückgebaut. Und trotzdem: Ganz ohne die Landschaft zu verändern, war der Gotthard-Basistunnel nicht zu realisieren. Die Bauherrin Alptransit Gotthard AG hat deshalb Massnahmen umgesetzt, welche die verbauten Flächen kompensieren sollen.

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Gotthard-Basistunnel – Umweltschutz: Wo lag die Herausforderung?

0:50 min, vom 10.5.2016
  • Der Umweltschutz wurde beim Bau des Gotthard-Basistunnels gross geschrieben. Doch das Bauwerk ging nicht spurlos an der Landschaft vorbei.
  • Das Problem: Die Anbindung des Gotthard-Basistunnels an das bestehende Strassen- und Schienennetz war mit einer Veränderung der Landschaft verbunden.
  • Die Bauherrin Alptransit Gotthard AG hatte sich deshalb verpflichtet, die permanent verbauten Flächen zu kompensieren. Zum Beispiel mit Renaturierungsprojekten, Aufschüttungen von Kieswerken oder Bachumlegungen.
  • Ein bemerkenswertes Projekt entstand im Urnersee: Mit einem Teil des Ausbruchmaterials aus dem Tunnel wurden künstliche Inseln aufgeschüttet. Diese bieten Platz für seltene Vögel, Laichplätze für Fische und mit den Badeinseln eine Attraktion für Einheimische und Touristen.

15 Fakten zum Gotthard

Ist der neue Tunnel wirklich der längste der Welt? Wieso verlaufen die Röhren nicht gerade? Und was passiert mit der alten Bergstrecke? 15 Fakten zum neuen Gotthard-Basistunnel: kurz, informativ, überraschend.